Catalog - Auction 441

Orders and Decorations from the Estate of Wilhelm, Duke of Bavaria (1752–1837), among others

In cooperation with Philipp Württemberg Art Advisory GmbH


Coins and Medals from the Middle Ages and Modern times, particularly Denmark, Habsburg, Norway, and Saxony, including items from the Collection of Commercial Councilor Dr. Herbert Wenzel (Habsburg), the Collection of Dr. Wolfgang Kümpfel (Ernestine in Coburg and Gotha), the Collection of Jürgen and Erika Schmidt, Bovenden, and a Collection from former Aristocratic Estates.

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Auction 441 - Part 1 (Lots 4001 - 4284)
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ESTATE OF THE DUKE IN BAVARIA SPANIEN
Lot 4001 14
KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918) BAYERN

Persönliches prunkvolles Steinschloß-Jagdgewehr Herzog Wilhelms in Bayern (1752-1837), Düsseldorf oder Solingen, wohl zwischen 1803 und 1806. Gesamtlänge 128 cm; im Ansatz achtkantiger, dann runder glatter Damast-Lauf, mit geätzter Inschrift ". . . * . WILHELM . HERZOG . IN . BAIERN . * . . . "; am Pulversack zwei Marken („stehender Mann, mit Kopf nach (heraldisch) links, mit Lanze oder Langbogen in der rechten Hand, darunter ‚WS‘ “ und „nach (heraldisch) rechts steigender gekrönter Löwe“ – wohl Beschaumarke des Herzogtums Berg), mit gravierter Aufschrift "Schaberg / vergulder / in Solingen"; Feder intakt, glatte Schloßplatte unsigniert; langer dunkler Holzschaft; fein geschnittene, feuervergoldete und kunstvoll verzierte Buntmetall-Beschläge, tlw. auf erhöht herausgearbeiteten Holzpodesten, Rückschlaghinderer gebrauchsbedingt tlw. berieben; geschnitzte Backe, auch um das Schwanzschraubenblatt feine Schnitzerei, Griffbereich gewaffelt, der Schaftbereich mit sternförmigen Zierstiften und feinsten Silberdraht-Einlagen, mit "aufgehender Sonne" und Ranken, einige wenige Draht-Einlagen leicht gelöst; hölzerner Ladestock mit Horndopper; Trageriemen fehlt; trotz hervorragender Erhaltung einige Gebrauchsspuren. II

Exemplar der Sonderauktion von Jan. K. Kube am 27. September 2025 in Sugenheim, Kat.-Nr. 6. – Zwischen 1803 und 1806 residierte Herzog Wilhelm in Bayern als de facto bayerischer Statthalter des Herzogtums Berg in Düsseldorf. Somit dürfte diese imposante, prunkvolle und bedeutende Jagdwaffe eine Anfertigung eines leider nicht identifizierten Büchsenmachers in Düsseldorf oder Solingen sein.

Herzog Wilhelm hatte ein sehr ausgeprägtes, lebenslanges Verhältnis zur Jagd, das sowohl standesgemäß-repräsentativ als auch persönlich-leidenschaftlich geprägt war. Die Jagd war für ihn nicht bloß Pflicht eines Fürsten, sondern ein zentraler Bestandteil seiner Lebensführung als selbstverständlicher Teil seiner hochadeligen Identität. Als pfälzischer Wittelsbacher gehörte er einer Dynastie an, in der die fürstliche Jagdtradition tief verwurzelt war. Sie diente der Repräsentation von Stand und Herrschaft, der Pflege höfischer Netzwerke und der Demonstration von Männlichkeit, militärischer Tüchtigkeit und Naturbeherrschung. Er nahm regelmäßig an Hof- und Parforcejagden teil, wie sie im späten 18. Jahrhundert für den Hochadel typisch waren. Zeitgenössische Hinweise und sein Lebensstil zeigen, daß Wilhelm nicht nur „formell“, sondern aus echtem Interesse und persönlicher Leidenschaft jagte: Er bevorzugte Großwildjagden (Hirsch, Reh und Wildschwein) und war sehr geübt im Umgang mit Jagdwaffen, insbesondere mit Büchsen und Jagdflinten. Jagd bedeutete für ihn auch körperliche Betätigung, Ausdruck ritterlicher Tradition, Ausgleich zum höfischen Leben, und auch Ausdruck von Freiheitsdrang und Naturverbundenheit. So war Herzog Wilhelm im Gegensatz zu anderen rein zeremoniell an Jagden teilnehmenden Adligen und Fürstlichkeiten seiner Zeit, auch immer „praktisch jagend aktiv“.

Er hielt sich bevorzugt dort auf, wo ausgedehnte Jagdmöglichkeiten bestanden, so in Ober- und in Niederbayern und während seiner Zeit als Statthalter des Herzogtums Berg in dessen Gebieten. Schlösser, Jagdhäuser und ländliche Residenzen spielten in seinem Leben eine größere Rolle als städtische Höfe, Paläste und Residenzen – ein weiteres Indiz für seine Jagdneigung. Da Jagdwaffen wie das hier angebotene Steinschloßgewehr neben Gebrauchsgegenständen auch hochwertige Prestigeobjekte waren, ist davon auszugehen, daß er eine ganze Sammlung solcher Jagdbüchsen besessen hat.

Interessant dabei ist, daß Herzog Wilhelm in einer Epoche lebte, in der die aufklärerische Kritik an exzessiver Hofjagd zunahm und die Jagd auch zunehmend reglementiert wurde. Er hielt dennoch am traditionellen Jagdideal fest, ohne jedoch als besonders grausam oder exzessiv überliefert zu sein. So verkörperte er eher den klassischen spätabsolutistischen Jagdherrn als einen reformorientierten Kritiker des Jagdwesens. 

Bei dem hier angebotenen Steinschloß-Jagdgewehr handelt es sich um ein nicht schussfähiges Sammlerobjekt von rein historischem Wert. Dieses Gewehr (Herstellung vor 1.1.1871) kann daher ohne Jagd-/Waffenschein erworben werden und muss nicht in einem gesicherten Waffenschrank aufbewahrt werden.

Estimated price
3,000 €
Starting bid
2,400 €

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Lot 4002 3
KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918) BAYERN

Kurfürstlich Bayerischer Hausritterorden vom hl. Hubertus (1444/1708). Karkasse eines Kleinods des Ordens in Steinen für das Schulterband oder die Kollane, möglicherweise um 1800 angefertigt, 90,0 x 87,8 mm, Gold, Silber, 30,3 g, alle Steine herausgebrochen, das Medaillon fehlt, keine Punzen, an den äußeren Rändern der Arme einige kleine Golddorne, im goldfarben bedruckten Originaletui. Unikat IV

Provenienz: Aus dem Nachlaß von Wilhelm Pfalzgraf und Herzog von Zweibrücken-Birkenfeld zu Gelnhausen, seit 1799 Herzog in Bayern (1752-1837), an seinen Enkel Max Joseph Herzog in Bayern (1808-1888), weiter an dessen zweiten Sohn Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), weiter an dessen Erben.

Nach dem guten Abschluß seiner diffizilen diplomatischen Mission im Russischen Reich 1799 erhielt Pfalzgraf Wilhelm, der schon seit 1768 Ritter des Ordens war, möglicherweise von Kurfürst Maximilian IV. Joseph (1756-1825, reg. seit 1799 als Kurfürst, seit 1806 als König von Bayern), nach seiner Rückkehr dieses ursprünglich prächtige Kleinod.

Estimated price
2,000 €
Starting bid
1,600 €

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Lot 4003 1
KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918) BAYERN

Kurfürstlich Bayerischer Hausritterorden vom hl. Hubertus (1444/1708). Miniatur des Kleinods, Anfertigung wohl um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert, 22,9 x 19,6 mm, Gold emailliert, 5,6 g, Avers-Medaillon fehlt, Feld des Revers-Medaillons fehlt, auf dem Medaillon-Rahmen des Revers Emaille-Schrift, diese tlw. beschädigt, auf dem Revers Haar-Riß, etwas verschmutzt, am Bandring. RR IV

Provenienz: Aus dem Nachlaß von Wilhelm Pfalzgraf und Herzog von Zweibrücken-Birkenfeld zu Gelnhausen, seit 1799 Herzog in Bayern (1752-1837), der seit 1799 der letzte Großmeister des Ordens war, an seinen Enkel Max Joseph Herzog in Bayern (1808-1888), weiter an dessen zweiten Sohn Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), weiter an dessen Erben.

Estimated price
100 €
Starting bid
80 €

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Lot 4004 1
KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918) BAYERN

Hochadelicher Kurfürstlicher (ab 1806 Königlicher) Ritter-Haus-Orden der Beschützer göttlicher Ehre unter dem Schutze des Heiligen Erzengels Michael (1693). Großer gestickter Mantel-Bruststern (ab 1763), ca. 123 x 122 mm, Anfertigung um 1798/1799, Gold- und Silberpailletten- und goldene und silberne Bouillonstickerei, eine größere Anzahl der silberfarbenen Halbkügelchen leicht eingedrückt, Goldblech und gebläutes Blech, am Rand minimal gedunkelt, nahezu fast alle Befestigungsschlaufen vorhanden, auf dem Revers Abdeckpapier. OEK24 345/2. Von großer Seltenheit II-

Seltenes historisches und museales Objekt zur Geschichte der bayerischen Orden!

Provenienz: Aus dem Nachlaß von Wilhelm Pfalzgraf und Herzog von Zweibrücken-Birkenfeld zu Gelnhausen, seit 1799 Herzog in Bayern (1752-1837), der seit 1799 der letzte Großmeister des Ordens war, an seinen Enkel Max Joseph Herzog in Bayern (1808-1888), weiter an dessen zweiten Sohn Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), weiter an dessen Erben.

Der Orden wurde 1693 von Joseph Clemens von Bayern (Kurfürst-Erzbischof von Köln 1671-1723, reg. in Köln seit 1688) als wittelsbachisch-kurkölnischer Hausritterorden gestiftet. 1763 ging das Großmeistertum an Kurbayern, 1778 an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken und 1795 an Maximilian Joseph Herzog von Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld (1756-1825, reg. seit 1799 als Kurfürst, seit 1806 als König von Bayern).

Da Max Joseph die Würde des Großmeisters des Michaels-Ordens mit der des Hubertus- und der des Georgs-Ordens für unvereinbar hielt, legte er erstere nieder. Daraufhin wurde Wilhelm von Pfalz-Birkenfeld zu Gelnhausen, seit 16. Februar 1799 Herzog in Bayern, am 2. April 1799 vom Ordenskapitel zum (letzten) Großmeister des Haus-Ordens gewählt; am 12. April bestätigte dieser die Annahme. Nach dem Tod Wilhelms am 8. Januar 1837 wandelte König Ludwig I. (1786-1868, reg. von 1825 bis 1848) den Orden mit Dekret vom 16. Februar 1837 in den bis 1918 bestehenden mehrklassigen Königlich Bayerischen Verdienstorden vom Heiligen Michael um.

Estimated price
1,000 €
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800 €

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Lot 4005 1
KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918) BAYERN

Hochadelicher Kurfürstlicher (ab 1806 Königlicher) Ritter-Haus-Orden der Beschützer göttlicher Ehre unter dem Schutze des Heiligen Erzengels Michael (1693). Gestickter Bruststern (ab 1763), ca. 77,7 x 78,5 mm, Anfertigung der Firma H. Vogel, Hofsticker in München, um 1799, Goldpailletten- und goldene und silberne Bouillonstickerei, die silberfarbenen Halbkügelchen intakt, Goldblech und gebläutes Blech, alle Befestigungsschlaufen vorhanden, auf dem Revers Abdeckpapier mit Herstellerangabe. OEK24 345/2. Von großer Seltenheit I - Ungetragen!

Trotz des hohen Alters von über 200 Jahren überaus hervorragend erhaltenes und sehr farbfrisches Exemplar. - Provenienz: Aus dem Nachlaß von Wilhelm Pfalzgraf und Herzog von Zweibrücken-Birkenfeld zu Gelnhausen, seit 1799 Herzog in Bayern (1752-1837), der seit 1799 der letzte Großmeister des Ordens war, an seinen Enkel Max Joseph Herzog in Bayern (1808-1888), weiter an dessen zweiten Sohn Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), weiter an dessen Erben.

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750 €
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600 €

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Lot 4006 3
KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918) BAYERN

Ludwigs-Orden (1827). Exemplar wohl aus einer der ersten Anfertigungsserien zwischen 1827 und 1831, Gold, tlw. emailliert, an kanneliertem Bandring, fest verbunden mit dem originalen, etwas angeschmutzten Brustband, daran zwei Haken, Gesamtgewicht 22,3 g, im originalen, min. verschmutzten Verleihungsetui. OEK24 437. In dieser frühen Ausgabe von großer Seltenheit I-II

Provenienz: Aus dem Nachlaß von Wilhelm Pfalzgraf und Herzog von Zweibrücken-Birkenfeld zu Gelnhausen, seit 1799 Herzog in Bayern (1752-1837), an seinen Enkel Max Joseph Herzog in Bayern (1808-1888), weiter an dessen zweiten Sohn Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), weiter an dessen Erben.

Herzog Wilhelm in Bayern wurde der Orden zwischen 1827 und 1831 von König Ludwig I. (1786-1868, reg. von 1825 bis 1848) verliehen. Das wohl bekannteste Altersportrait des Herzogs zeigt ihn mit genau diesem Exemplar.

Der einklassige Orden mit affiliierter Ehrenmünze wurde von König Ludwig I. mit Datum vom 25. August 1827 als zivile und militärische Dienstauszeichnung für geleistete 50-jährige Dienstzeit gestiftet. Mit dem Ende der Monarchie im November 1918 wurden auch die Verleihungen eingestellt.

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2,500 €
Starting bid
2,000 €

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Lot 4007 1
KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918) BAYERN

Elisabeth-Orden (1766). Kreuz der Ordens- und Ehrendamen, Anfertigung wohl der Firma Gebrüder Hemmerle in München aus der letzten Dekade des 19. Jahrhunderts, Gold emailliert, Emaille-Malerei, an originaler alter Damenschleife, an Nadel. OEK24 443. RR II

Provenienz: Aus dem Nachlaß von Sophie Herzogin in Bayern (1845-1867), Tochter König Johanns von Sachsen (1801-1873, reg. seit 1854), seit 1865 vermählt mit Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), an deren Erben.

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2,000 €
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1,600 €

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Lot 4008 1
KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918) BAYERN

Theresienorden (1827). Zwei alte längere (ca. 26 und 30 cm lang) und zwei alte kürzere (ca. 9 und 10 cm lang) Bandabschnitte zum Ordenskreuz, jeweils 40 mm breit. Dazu zwei weitere Bandstücke. 6 Stück. II

Provenienz: Aus dem Nachlaß von Sophie Herzogin in Bayern (1845-1867), Tochter König Johanns von Sachsen (1801-1873, reg. seit 1854), seit 1865 vermählt mit Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), oder aus dem Nachlaß von Maria José Herzogin in Bayern (1857-1943), seit 1874 vermählt mit General der Kavallerie Dr. Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), jeweils an deren Erben.

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10 €
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8 €

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Lot 4009 1
KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918) BAYERN

Theresienorden (1827). Originales teilkonfektioniertes Schulterband zur Dekoration für Angehörige regierender Häuser mit dem Monogramm und der Kronenüberhöhung in Brillanten (seit 1839), gebügelt. I-II

Provenienz: Aus dem Nachlaß von Maria José Herzogin in Bayern (1857-1943), seit 1874 vermählt mit General der Kavallerie Dr. Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), an deren Erben.

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25 €
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20 €

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Lot 4010 1
KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918) BAYERN

Erinnerungszeichen an die Goldene Hochzeit des Königspaares (1918). Bronze, tlw. vergoldet, mit leichten Korrosionsspuren, an Nadel. OEK24 480. II

Provenienz: Aus dem Nachlaß der Erben von Dr. Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909).

Das einklassige Abzeichen wurde von König Ludwig III. (1845-1921, reg. von 1913 bis 1918 als König) mit Datum vom 20. Februar 1918 aus Anlaß seiner Goldenen Hochzeit mit Marie Therese, geb. Erzherzogin von Österreich-Este (1849-1919) gestiftet. Es wurde nur an Mitglieder der königlichen Familie, die diensttuenden General- und Flügeladjutanten, die kommandierenden Offiziere und die höchsten Hofchargen verliehen.

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200 €
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160 €

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Lot 4011 1
KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918) BAYERN

Miniaturen-Kettchen von Wilhelm Herzog in Bayern (1752-1837) mit drei Ordensminiaturen. Dreireihiges Goldkettchen mit Öse und Knebel, mit drei anhängenden Ordensminiaturen: 1) Hochadelicher Kurfürstlicher (ab 1806 Königlicher) Ritter-Haus-Orden der Beschützer göttlicher Ehre unter dem Schutze des Heiligen Erzengels Michael (1693), Miniatur des Kreuzes des Ordens (dessen letzter Großmeister Wilhelm seit 1799 war), Gold emailliert; 2) Königlich Bayerischer Hausritterorden vom hl. Hubertus (1444/1708), Miniatur des Ordenskreuzes, Gold emailliert, zahlreiche Emaille-Abplatzungen; 3) Ludwigs-Orden (1827), Miniatur des Ordenskreuzes, Gold tlw. emailliert; Gesamtgewicht 21,8 g. 3 Stück. Historisches Unikat II

Provenienz: Aus dem Nachlaß von Wilhelm Pfalzgraf und Herzog von Zweibrücken-Birkenfeld zu Gelnhausen, seit 1799 Herzog in Bayern (1752-1837), an seinen Enkel Max Joseph Herzog in Bayern (1808-1888), weiter an dessen zweiten Sohn Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), weiter an dessen Erben.

Das wohl bekannteste Altersportrait des Herzogs zeigt ihn mit genau diesem Miniaturen-Kettchen.

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1,000 €
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800 €

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Lot 4012 3
KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918) BAYERN

Carl Theodor in Bayern - Prämienmedaille für Verdienste um die Medizin aus Anlaß des 70. Geburtstags von Carl Theodor Herzog in Bayern am 9. August 1909 (1912). Kleine Silberne Medaille, nicht tragbar, von Alois Börsch (1855-1923), Durchmesser 34,1 mm, Silber mattiert, etwas gedunkelt, 24,2 g. Büste nach links, mit Stempelschneider-Zeichen "AB", // fünfzeilige Inschrift unter Lorbeerzweigen. Im alten, tlw. etwas verbleichten dunkelblauen Originaletui. GBH 33. Von größter Seltenheit. Vorzüglich-Stempelglanz

Provenienz: Aus dem Nachlaß von Maria José Herzogin in Bayern (1857-1943), seit 1874 vermählt mit General der Kavallerie Dr. Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), an deren Erben.

Aus Anlaß des 70. Geburtstags Herzog Carl Theodors stiftete seine Gemahlin Maria José diese kleinere Prämienmedaille für Verdienste um die Medizin in Gold und in Silber. Die Stempel schnitt Alois Börsch (1855-1923). Gebhardt erwähnt (in GBH S. 39) für November 1912 die Prägung von einem Exemplar in Gold mattiert, zwölf Exemplaren in Silber mattiert und einem Exemplar in Silber in Stempelglanz. Zu Dr. Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909) siehe unseren Katalog 415 vom 28. Oktober 2025.

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25 €
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20 €

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Lot 4013 1
KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918) BAYERN

Carl Theodor in Bayern - Prämienmedaille für Verdienste um die Medizin aus Anlaß des 70. Geburtstags von Carl Theodor Herzog in Bayern am 9. August 1909 (1912). Kleine Silberne Medaille, nicht tragbar, von Alois Börsch (1855-1923), Durchmesser 34,1 mm, Silber mattiert, etwas gedunkelt, 24,2 g. Büste nach links, mit Stempelschneider-Zeichen "AB", // fünfzeilige Inschrift unter Lorbeerzweigen. Im alten, tlw. etwas verbleichten dunkelblauen Originaletui. GBH 33. Von größter Seltenheit. Vorzüglich-Stempelglanz

Provenienz: Aus dem Nachlaß von Maria José Herzogin in Bayern (1857-1943), seit 1874 vermählt mit General der Kavallerie Dr. Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), an deren Erben.

Gebhardt erwähnt (in GBH S. 39) für November 1912 die Prägung von zwölf Exemplaren in Silber mattiert.

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25 €
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20 €

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Lot 4014 1
KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918) BAYERN

Carl Theodor in Bayern - Prämienmedaille für Verdienste um die Medizin aus Anlaß des 70. Geburtstags von Carl Theodor Herzog in Bayern am 9. August 1909 (1912). Kleine Silberne Medaille, nicht tragbar, von Alois Börsch (1855-1923), Durchmesser 34,1 mm, Silber mattiert, etwas gedunkelt, 24,2 g. Büste nach links, mit Stempelschneider-Zeichen "AB", // fünfzeilige Inschrift unter Lorbeerzweigen. Im alten, tlw. etwas verbleichten dunkelblauen Originaletui. GBH 33. Von größter Seltenheit. Vorzüglich-Stempelglanz

Provenienz: Aus dem Nachlaß von Maria José Herzogin in Bayern (1857-1943), seit 1874 vermählt mit General der Kavallerie Dr. Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), an deren Erben.

Gebhardt erwähnt (in GBH S. 39) für November 1912 die Prägung von zwölf Exemplaren in Silber mattiert.

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25 €
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20 €

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Lot 4015 1
KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918) BAYERN

Carl Theodor in Bayern - Prämienmedaille für Verdienste um die Medizin aus Anlaß des 70. Geburtstags von Carl Theodor Herzog in Bayern am 9. August 1909 (1912). Kleine Silberne Medaille, nicht tragbar, von Alois Börsch (1855-1923), Durchmesser 34,1 mm, Silber mattiert, etwas gedunkelt und fleckig, 24,2 g. Büste nach links, mit Stempelschneider-Zeichen "AB", // fünfzeilige Inschrift unter Lorbeerzweigen. Im alten, tlw. etwas verbleichten dunkelblauen Originaletui. GBH 33. Von größter Seltenheit. Vorzüglich-Stempelglanz

Provenienz: Aus dem Nachlaß von Maria José Herzogin in Bayern (1857-1943), seit 1874 vermählt mit General der Kavallerie Dr. Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), an deren Erben.

Gebhardt erwähnt (in GBH S. 39) für November 1912 die Prägung von zwölf Exemplaren in Silber mattiert.

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25 €
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20 €

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Lot 4016 1
KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918) BAYERN

Carl Theodor in Bayern - Prämienmedaille für Verdienste um die Medizin aus Anlaß des 70. Geburtstags von Carl Theodor Herzog in Bayern am 9. August 1909 (1912). Kleine Silberne Medaille, nicht tragbar, von Alois Börsch (1855-1923), Durchmesser 34,1 mm, Silber (nicht mattiert), etwas gedunkelt, 24,2 g. Büste nach links, mit Stempelschneider-Zeichen "AB", // fünfzeilige Inschrift unter Lorbeerzweigen. Im alten, tlw. etwas verbleichten dunkelbraunen Originaletui. GBH 33. In Stempelglanz Unikat Vorzüglich-Stempelglanz

Provenienz: Aus dem Nachlaß von Maria José Herzogin in Bayern (1857-1943), seit 1874 vermählt mit General der Kavallerie Dr. Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), an deren Erben.

Gebhardt erwähnt (in GBH S. 39) für November 1912 die Prägung von zwölf Exemplaren in Silber mattiert und einem (!) Exemplar in Silber in Stempelglanz.

Estimated price
25 €
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20 €

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Lot 4017 1
KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918) BAYERN

Maximilian I. Joseph - Erinnerungsmedaille der Bayerischen Stände auf den Jahrestag der Bayerischen Verfassung (1819). Nicht tragbar, von Joseph Losch, Durchmesser 47,8 mm, Silber 44,1 g. Portrait König Maximilian I. Joseph, mit Stempelschneider-Signatur "LOSCH" im Hals-Abschnitt, // sechszeilige Inschrift "DEM GEBER / DER VERFASSUNG / BAYERN'S / DANKBARE ST[AE]NDE / XXVI MAI / MDCCCXIX". Im originalen, beidseitig zu öffnenden, goldfarben bedruckten Maroquin-Etui. Hauser 110; Wittelsbach 2516; Forster 153. Im Originaletui selten Vorzüglich-Stempelglanz

Provenienz: Aus dem Nachlaß von Wilhelm Pfalzgraf und Herzog von Zweibrücken-Birkenfeld zu Gelnhausen, seit 1799 Herzog in Bayern (1752-1837), an seinen Enkel Max Joseph Herzog in Bayern (1808-1888), weiter an dessen zweiten Sohn Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), weiter an dessen Erben.

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50 €
Starting bid
40 €

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Lot 4018 1
KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918) BAYERN

Maria-Theresia - Erinnerungsmedaille auf das 150-jährige Bestehen des Elisabeth-Ordens im Jahre 1916 (1916). Nicht tragbar, von Alois Börsch (1855-1923), Durchmesser 36,5 mm, Silber, 19,8 g, Ausprägung in polierter Platte, etwas gedunkelt. Brustbild der Königin Maria Theresia nach links // Ordenskreuz mit Krone. Im originalen hellblauen Vergabe-Etui. GBH 424. R Polierte Platte, min. berührt

Provenienz: Aus dem Nachlaß von Maria José Herzogin in Bayern (1857-1943), Ordensdame des Elisabeth-Ordens, seit 1874 vermählt mit Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), an deren Erben.

Laut Gebhardt (in GBH S. 184) wurden im Oktober 1916 nur 90 Exemplare in Silber und in Silber polierte Platte ausgeprägt, die zur Vergabe an die Damen des Elisabeth-Ordens und an andere höchste und hohe Damen bestimmt waren.

Estimated price
50 €
Starting bid
40 €

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Lot 4019 1
KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918) BAYERN

Carl Theodor in Bayern - Erinnerungsmedaille auf den Tod von Carl Theodor Herzog in Bayern am 30. November 1909 (1912). Kleine Silberne Medaille, nicht tragbar, von Alois Börsch (1855-1923), Durchmesser 34,1 mm, Silber mattiert, tlw. gedunkelt. Büste nach links, mit Stempelschneider-Zeichen "AB" // 10-zeilige Inschrift rechts neben Monogrammm "CT", überhöht von Lorbeerzweigen. Im alten, tlw. etwas verbleichten hellblauen Originaletui. GBH 35. Von größter Seltenheit. Vorzüglich-Stempelglanz

Provenienz: Aus dem Nachlaß von Maria José Herzogin in Bayern (1857-1943), seit 1874 vermählt mit General der Kavallerie Dr. Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), an deren Erben.

Gebhardt erwähnt (in GBH S. 40) für November 1912 die Prägung von zwölf Exemplaren in Silber mattiert und einem Exemplar in Silber patiniert, sowie für November 1914 die Prägung von weiteren zwei Exemplaren, so daß die Gesamtauflage bei nur 15 Exemplaren liegt.

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Lot 4020 1
KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918) BAYERN

Carl Theodor in Bayern - Erinnerungsmedaille auf den Tod von Carl Theodor Herzog in Bayern am 30. November 1909 (1912). Kleine Silberne Medaille, nicht tragbar, von Alois Börsch (1855-1923), Durchmesser 34,1 mm, Silber mattiert, tlw. gedunkelt. Büste nach links, mit Stempelschneider-Zeichen "AB" // 10-zeilige Inschrift rechts neben Monogramm "CT", überhöht von Lorbeerzweigen. Im alten, tlw. etwas verbleichten hellblauen Originaletui. GBH 35. Von größter Seltenheit. Vorzüglich-Stempelglanz

Provenienz: Aus dem Nachlaß von Maria José Herzogin in Bayern (1857-1943), seit 1874 vermählt mit General der Kavallerie Dr. Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), an deren Erben.

Gebhardt erwähnt (in GBH S. 40) für November 1912 die Prägung von zwölf Exemplaren in Silber mattiert und einem Exemplar in Silber patiniert, sowie für November 1914 die Prägung von weiteren zwei Exemplaren, so daß die Gesamtauflage bei nur 15 Exemplaren liegt.

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Auction 441, Part 1 (Lots 4001 - 4284), Part 2 (Lots 4285 - 4643), Part 3 (Lots 4644 - 4939), Part 4 (Lots 4940 - 5144)
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