Gulden 1844, auf seinen Besuch in der Münzstätte Stuttgart. 10,61 g. Stempelschneider Carl Friedrich Voigt. Ohne Münzmeisterzeichen Dietelbach. Mit Randschrift: ✶ EIN ✶ GULDEN ✶ (Verzierung ✶ Verzierung). AKS 124; J. 76; Klein/Raff 97. RR Sehr schön-vorzüglichExemplar der Lagerliste der BW-Bank, März 1997, Nr. 1095.
Bei dem vorliegenden Exemplar handelt es sich um eine zirkulierte Münze. Vermutlich ist deswegen das Münzmeisterzeichen DIETELBACH nicht zu sehen. Unserer Meinung nach handelt sich nicht, wie in der Literatur beschrieben, um eine Nachprägung. Selbst bei absolut stempelfrischen Exemplaren ist das Münzmeisterzeichen nur schwach lesbar. Wahrscheinlich war bei den späteren Emissionen der Stempel bereits so abgenutzt, daß das Münzmeisterzeichen nicht mehr mit ausgeprägt wurde. Dafür spricht auch die Tatsache, dass unser Exemplar mit den originalen Rändeleisen geprägt wurde.