Catalog - Auction 438

Coins of the Ancient World

From the Topp Collection, Dormagen, the Jürgen and Erika Schmidt Collection, Bovenden, and The Everglades Collection

Results 921-940 of 1078
Page of 54
Auction 438 - Teil 3 (Lose 776 - 1078)
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BYZANTINE COINS BYZANZ
Lot 921 1
Tiberius II. Constantinus, 578-582.

AV-Solidus, 579/582, Constantinopolis, 3. Offizin; 4,39 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Krone, Kreuzglobus und Schild//Kreuz auf vier Stufen. DOC 4 c; Sear 422. Leichte Prägeschwächen, vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 141, München 2005, Nr. 375.

Estimated price
400 €
Starting bid
320 €

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Lot 922 1
Tiberius II. Constantinus, 578-582.

AV-Solidus, 579/582, Constantinopolis, 5. Offizin; 4,49 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Krone, Kreuzglobus und Schild//Kreuz auf vier Stufen. DOC 4 e; Sear 422. Stempelglanz

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben im April 2013 bei D. F. Grotjohann, Numismatica Monacensis, München.

Estimated price
600 €
Starting bid
480 €

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Lot 923 1
Tiberius II. Constantinus, 578-582.

AV-Solidus zu 22 Siliquae, 579/582, Constantinopolis oder Antiochia; 4,13 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Krone, Kreuzglobus und Schild//Kreuz auf vier Stufen. DOC 38; Sear 446. RR Kl. Prägeschwäche am Rand, vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 212, München 2013, Nr. 3125; später erworben bei der Hanseatischen Münzenhandlung, Bremen.

Estimated price
400 €
Starting bid
320 €

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Lot 924 1
Tiberius II. Constantinus, 578-582.

AV-Solidus zu 22 Siliquae, 579/582, Constantinopolis oder Antiochia; 4,07 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Krone, Kreuzglobus und Schild//Kreuz auf vier Stufen. DOC 38; Sear 446. RR Min. Prägeschwäche, winz. Stempelfehler auf dem Avers, gutes sehr schön/vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben am 24. November 2011 bei Emporium, Hamburg.

Estimated price
400 €
Starting bid
320 €

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Lot 925 1
Mauricius Tiberius, 582-602.

AV-Solidus, Theoupolis (Antiochia), 10. Offizin; 4,42 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm und Kreuzglobus//Engel steht v. v. mit Christogrammstab und Kreuzglobus. DOC 149 g; Sear 524. In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung MS, Strike: 4/5, Surface: 4/5 (4199160-010). Min. Prägeschwächen am Rand, vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Sammlung "The Everglades Collection".

Kurz vor seinem Tod ernannte der kinderlose byzantinische Kaiser Tiberius II. Constantinus den Feldherren Mauricius Tiberius zum Mitregenten. Seine Herrschaft war durch die Auseinandersetzung mit den West- und Ostgoten in Spanien und Italien, den ins byzantinische Kernland einfallenden Awaren und erneuten Konflikten mit den Sassaniden geprägt. Bei Thronstreitigkeiten der Sassaniden unterstützten die Byzantiner erfolgreich den persischen Prinzen Khusru II., wodurch ihnen in einem Friedensvertrag weite Teile Armeniens, Georgiens und Mesopotamiens zugesprochen wurden. Dies ermöglichte Mauricius Tiberius sich den slawischen und awarischen Feinden zuzuwenden und sie hinter die Donaulinie zurückzudrängen. Er soll das berühmteste spätantike Militärhandbuch, das Stategikon (Taktika), verfasst haben. Allerdings machten ihn radikale Kürzungen ausgerechnet der Soldzahlungen zunehmend unbeliebter. Als Mauricius Tiberius dann noch die Truppen im Jahr 602 im Kriegsgebiet zu neuen Offensiven zwang, statt in die Winterquartiere einzukehren, kam es zur Meuterei, der Offizier Phokas wurde zum Gegenkaiser proklamiert und Anhänger der grünen Zirkuspartei nahmen Konstantinopel ein. Mauricius Tiberius und seine beiden Söhne wurden auf der Flucht getötet. Dazu: Lehmann R. u. A., Ein kurioser Solidus des Mauricius Tiberius (Damoklesschwert über einem byzantinischen Kaiser), MünzenRevue 12 (2007), S. 150-152.


Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.

Estimated price
500 €
Starting bid
400 €

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Lot 926 1
Mauricius Tiberius, 582-602.

AV-Solidus zu 22 Siliquae, Theoupolis; 4,11 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm und Kreuzglobus//Engel steht v. v. mit Christogrammstab und Globus. DOC 151; Sear 529. RR Stempelglanz

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 228, München 2015, Nr. 743.

Kurz vor seinem Tod ernannte der kinderlose byzantinische Kaiser Tiberius II. Constantinus den Feldherren Mauricius Tiberius zum Mitregenten. Seine Herrschaft war durch die Auseinandersetzung mit den West- und Ostgoten in Spanien und Italien, den ins byzantinische Kernland einfallenden Awaren und erneuten Konflikten mit den Sassaniden geprägt. Bei Thronstreitigkeiten der Sassaniden unterstützten die Byzantiner erfolgreich den persischen Prinzen Khusru II., wodurch ihnen in einem Friedensvertrag weite Teile Armeniens, Georgiens und Mesopotamiens zugesprochen wurden. Dies ermöglichte Mauricius Tiberius sich den slawischen und awarischen Feinden zuzuwenden und sie hinter die Donaulinie zurückzudrängen. Er soll das berühmteste spätantike Militärhandbuch, das Stategikon (Taktika), verfasst haben. Allerdings machten ihn radikale Kürzungen ausgerechnet der Soldzahlungen zunehmend unbeliebter. Als Mauricius Tiberius dann noch die Truppen im Jahr 602 im Kriegsgebiet zu neuen Offensiven zwang, statt in die Winterquatiere einzukehren, kam es zur Meuterei, der Offizier Phokas wurde zum Gegenkaiser proklamiert und Anhänger der grünen Zirkuspartei nahmen Konstantinopel ein. Mauricius Tiberius und seine beiden Söhne wurden auf der Flucht getötet. Dazu: Lehmann R. u. A., Ein kurioser Solidus des Mauricius Tiberius (Damoklesschwert über einem byzantinischen Kaiser), MünzenRevue 12 (2007), S. 150-152.

Estimated price
600 €
Starting bid
480 €

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Lot 927 1
Mauricius Tiberius, 582-602.

AV-Solidus zu 22 Siliquae, Theoupolis; 4,07 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm und Kreuzglobus//Engel steht v. v. mit Christogrammstab und Globus. DOC 151; Sear 529. RR Stempelglanz

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 224, München 2014, Nr. 758.

Kurz vor seinem Tod ernannte der kinderlose byzantinische Kaiser Tiberius II. Constantinus den Feldherren Mauricius Tiberius zum Mitregenten. Seine Herrschaft war durch die Auseinandersetzung mit den West- und Ostgoten in Spanien und Italien, den ins byzantinische Kernland einfallenden Awaren und erneuten Konflikten mit den Sassaniden geprägt. Bei Thronstreitigkeiten der Sassaniden unterstützten die Byzantiner erfolgreich den persischen Prinzen Khusru II., wodurch ihnen in einem Friedensvertrag weite Teile Armeniens, Georgiens und Mesopotamiens zugesprochen wurden. Dies ermöglichte Mauricius Tiberius sich den slawischen und awarischen Feinden zuzuwenden und sie hinter die Donaulinie zurückzudrängen. Er soll das berühmteste spätantike Militärhandbuch, das Stategikon (Taktika), verfasst haben. Allerdings machten ihn radikale Kürzungen ausgerechnet der Soldzahlungen zunehmend unbeliebter. Als Mauricius Tiberius dann noch die Truppen im Jahr 602 im Kriegsgebiet zu neuen Offensiven zwang, statt in die Winterquatiere einzukehren, kam es zur Meuterei, der Offizier Phokas wurde zum Gegenkaiser proklamiert und Anhänger der grünen Zirkuspartei nahmen Konstantinopel ein. Mauricius Tiberius und seine beiden Söhne wurden auf der Flucht getötet. Dazu: Lehmann R. u. A., Ein kurioser Solidus des Mauricius Tiberius (Damoklesschwert über einem byzantinischen Kaiser), MünzenRevue 12 (2007), S. 150-152.

Estimated price
600 €
Starting bid
480 €

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Lot 928 1
Mauricius Tiberius, 582-602.

AV-Semissis, Ravenna; 2,18 g. Drapierte Büste r. mit Perldiadem//Victoria geht r. mit Kreuzglobus und Kranz. DOC -; Sear 591A. R Kl. Kratzer auf dem Revers, fast vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 232, München 2015, Nr. 568.

Kurz vor seinem Tod ernannte der kinderlose byzantinische Kaiser Tiberius II. Constantinus den Feldherren Mauricius Tiberius zum Mitregenten. Seine Herrschaft war durch die Auseinandersetzung mit den West- und Ostgoten in Spanien und Italien, den ins byzantinische Kernland einfallenden Awaren und erneuten Konflikten mit den Sassaniden geprägt. Bei Thronstreitigkeiten der Sassaniden unterstützten die Byzantiner erfolgreich den persischen Prinzen Khusru II., wodurch ihnen in einem Friedensvertrag weite Teile Armeniens, Georgiens und Mesopotamiens zugesprochen wurden. Dies ermöglichte Mauricius Tiberius sich den slawischen und awarischen Feinden zuzuwenden und sie hinter die Donaulinie zurückzudrängen. Er soll das berühmteste spätantike Militärhandbuch, das Stategikon (Taktika), verfasst haben. Allerdings machten ihn radikale Kürzungen ausgerechnet der Soldzahlungen zunehmend unbeliebter. Als Mauricius Tiberius dann noch die Truppen im Jahr 602 im Kriegsgebiet zu neuen Offensiven zwang, statt in die Winterquartiere einzukehren, kam es zur Meuterei, der Offizier Phokas wurde zum Gegenkaiser proklamiert und Anhänger der grünen Zirkuspartei nahmen Konstantinopel ein. Mauricius Tiberius und seine beiden Söhne wurden auf der Flucht getötet. Dazu: Lehmann R. u. A., Ein kurioser Solidus des Mauricius Tiberius (Damoklesschwert über einem byzantinischen Kaiser), MünzenRevue 12 (2007), S. 150-152.

Estimated price
1,000 €
Starting bid
800 €

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Lot 929 1
Mauricius Tiberius, 582-602.

AV-Solidus, 583/601, Constantinopolis, 2. Offizin; 4,43 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm und Kreuzglobus//Engel steht v. v. mit Christogrammstab und Kreuzglobus. DOC 5 b; Sear 478. Prägeschwächen am Rand, vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 196, München 2011, Nr. 3085; später erworben bei der Hanseatischen Münzenhandlung, Bremen.

Kurz vor seinem Tod ernannte der kinderlose byzantinische Kaiser Tiberius II. Constantinus den Feldherren Mauricius Tiberius zum Mitregenten. Seine Herrschaft war durch die Auseinandersetzung mit den West- und Ostgoten in Spanien und Italien, den ins byzantinische Kernland einfallenden Awaren und erneuten Konflikten mit den Sassaniden geprägt. Bei Thronstreitigkeiten der Sassaniden unterstützten die Byzantiner erfolgreich den persischen Prinzen Khusru II., wodurch ihnen in einem Friedensvertrag weite Teile Armeniens, Georgiens und Mesopotamiens zugesprochen wurden. Dies ermöglichte Mauricius Tiberius sich den slawischen und awarischen Feinden zuzuwenden und sie hinter die Donaulinie zurückzudrängen. Er soll das berühmteste spätantike Militärhandbuch, das Stategikon (Taktika), verfasst haben. Allerdings machten ihn radikale Kürzungen ausgerechnet der Soldzahlungen zunehmend unbeliebter. Als Mauricius Tiberius dann noch die Truppen im Jahr 602 im Kriegsgebiet zu neuen Offensiven zwang, statt in die Winterquartiere einzukehren, kam es zur Meuterei, der Offizier Phokas wurde zum Gegenkaiser proklamiert und Anhänger der grünen Zirkuspartei nahmen Konstantinopel ein. Mauricius Tiberius und seine beiden Söhne wurden auf der Flucht getötet. Dazu: Lehmann R. u. A., Ein kurioser Solidus des Mauricius Tiberius (Damoklesschwert über einem byzantinischen Kaiser), MünzenRevue 12 (2007), S. 150-152.

Estimated price
400 €
Starting bid
320 €

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Lot 930 1
Mauricius Tiberius, 582-602.

AV-Solidus, 583/601, Constantinopolis; 4,45 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm und Kreuzglobus//Engel steht v. v. mit Christogrammstab und Kreuzglobus. DOC 5; Sear 478. Leichte Prägeschwächen, knapp vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.
Exemplar der Auktion Münz Zentrum 151, Solingen-Ohligs 2009, Nr. 923.

Aufgrund der Prägeschwäche ist der Offizinbuchstabe unleserlich, wodurch die genaue Offizin nicht bestimmt werden kann.

Kurz vor seinem Tod ernannte der kinderlose byzantinische Kaiser Tiberius II. Constantinus den Feldherren Mauricius Tiberius zum Mitregenten. Seine Herrschaft war durch die Auseinandersetzung mit den West- und Ostgoten in Spanien und Italien, den ins byzantinische Kernland einfallenden Awaren und erneuten Konflikten mit den Sassaniden geprägt. Bei Thronstreitigkeiten der Sassaniden unterstützten die Byzantiner erfolgreich den persischen Prinzen Khusru II., wodurch ihnen in einem Friedensvertrag weite Teile Armeniens, Georgiens und Mesopotamiens zugesprochen wurden. Dies ermöglichte Mauricius Tiberius sich den slawischen und awarischen Feinden zuzuwenden und sie hinter die Donaulinie zurückzudrängen. Er soll das berühmteste spätantike Militärhandbuch, das Stategikon (Taktika), verfasst haben. Allerdings machten ihn radikale Kürzungen ausgerechnet der Soldzahlungen zunehmend unbeliebter. Als Mauricius Tiberius dann noch die Truppen im Jahr 602 im Kriegsgebiet zu neuen Offensiven zwang, statt in die Winterquartiere einzukehren, kam es zur Meuterei, der Offizier Phokas wurde zum Gegenkaiser proklamiert und Anhänger der grünen Zirkuspartei nahmen Konstantinopel ein. Mauricius Tiberius und seine beiden Söhne wurden auf der Flucht getötet. Dazu: Lehmann R. u. A., Ein kurioser Solidus des Mauricius Tiberius (Damoklesschwert über einem byzantinischen Kaiser), MünzenRevue 12 (2007), S. 150-152.

Estimated price
400 €
Starting bid
320 €

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Lot 931 1
Mauricius Tiberius, 582-602.

AV-Solidus, 583/601, Constantinopolis, 10. Offizin; 4,37 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm, Kreuzglobus und Schild//Engel steht v. v. mit Christogrammstab und Kreuzglobus, r. im Feld T. DOC 6 d; Sear 480. R Kl. Kratzer, Prägeschwäche am Rand, knapp vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Kölner Münzkabinett 56, Köln 1992, Nr. 498 und der Auktion Münz Zentrum 177, Solingen-Ohligs 2016, Nr. 598.

Kurz vor seinem Tod ernannte der kinderlose byzantinische Kaiser Tiberius II. Constantinus den Feldherren Mauricius Tiberius zum Mitregenten. Seine Herrschaft war durch die Auseinandersetzung mit den West- und Ostgoten in Spanien und Italien, den ins byzantinische Kernland einfallenden Awaren und erneuten Konflikten mit den Sassaniden geprägt. Bei Thronstreitigkeiten der Sassaniden unterstützten die Byzantiner erfolgreich den persischen Prinzen Khusru II., wodurch ihnen in einem Friedensvertrag weite Teile Armeniens, Georgiens und Mesopotamiens zugesprochen wurden. Dies ermöglichte Mauricius Tiberius sich den slawischen und awarischen Feinden zuzuwenden und sie hinter die Donaulinie zurückzudrängen. Er soll das berühmteste spätantike Militärhandbuch, das Stategikon (Taktika), verfasst haben. Allerdings machten ihn radikale Kürzungen ausgerechnet der Soldzahlungen zunehmend unbeliebter. Als Mauricius Tiberius dann noch die Truppen im Jahr 602 im Kriegsgebiet zu neuen Offensiven zwang, statt in die Winterquartiere einzukehren, kam es zur Meuterei, der Offizier Phokas wurde zum Gegenkaiser proklamiert und Anhänger der grünen Zirkuspartei nahmen Konstantinopel ein. Mauricius Tiberius und seine beiden Söhne wurden auf der Flucht getötet. Dazu: Lehmann R. u. A., Ein kurioser Solidus des Mauricius Tiberius (Damoklesschwert über einem byzantinischen Kaiser), MünzenRevue 12 (2007), S. 150-152.

Estimated price
400 €
Starting bid
320 €

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Lot 932 1
Mauricius Tiberius, 582-602.

AV-Solidus, Regierungsjahr 5/Indikationsjahr 5 (=586/587), Karthago; 4,44 g. Drapierte Büste v. v. mit Helm und Kreuzglobus//Engel steht v. v. mit Christogrammstab und Kreuzglobus. DOC 223; Sear 548. R Kl. Kratzer auf dem Avers, Graffito und Prägeschwächen auf dem Revers, min. Auflagen, sonst vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben am 30. Oktober 2012 bei Wallin Mynthandel, Uppsala.

Kurz vor seinem Tod ernannte der kinderlose byzantinische Kaiser Tiberius II. Constantinus den Feldherren Mauricius Tiberius zum Mitregenten. Seine Herrschaft war durch die Auseinandersetzung mit den West- und Ostgoten in Spanien und Italien, den ins byzantinische Kernland einfallenden Awaren und erneuten Konflikten mit den Sassaniden geprägt. Bei Thronstreitigkeiten der Sassaniden unterstützten die Byzantiner erfolgreich den persischen Prinzen Khusru II., wodurch ihnen in einem Friedensvertrag weite Teile Armeniens, Georgiens und Mesopotamiens zugesprochen wurden. Dies ermöglichte Mauricius Tiberius sich den slawischen und awarischen Feinden zuzuwenden und sie hinter die Donaulinie zurückzudrängen. Er soll das berühmteste spätantike Militärhandbuch, das Stategikon (Taktika), verfasst haben. Allerdings machten ihn radikale Kürzungen ausgerechnet der Soldzahlungen zunehmend unbeliebter. Als Mauricius Tiberius dann noch die Truppen im Jahr 602 im Kriegsgebiet zu neuen Offensiven zwang, statt in die Winterquartiere einzukehren, kam es zur Meuterei, der Offizier Phokas wurde zum Gegenkaiser proklamiert und Anhänger der grünen Zirkuspartei nahmen Konstantinopel ein. Mauricius Tiberius und seine beiden Söhne wurden auf der Flucht getötet. Dazu: Lehmann R. u. A., Ein kurioser Solidus des Mauricius Tiberius (Damoklesschwert über einem byzantinischen Kaiser), MünzenRevue 12 (2007), S. 150-152.

Estimated price
600 €
Starting bid
480 €

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Lot 933 1
Phocas, 602-610.

AV-Solidus, 603, Constantinopolis, 10. Offizin; 4,5 g. Konsularbüste v. v. mit Mappa und Kreuzzepter//Engel steht v. v. mit Christogrammstab und Kreuzglobus. DOC 4 b; Sear 623. RR Leicht rostiger Aversstempel, Stempelglanz

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 249, München 2017, Nr. 1010.

Estimated price
750 €
Starting bid
600 €

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Lot 934 1
Phocas, 602-610.

AV-Solidus (dick), Indiktionsjahr 7 (= 603/604), Carthago; 4,47 g. Drapierte Büste v. v. mit Krone und Kreuzglobus//Victoria steht v. v. mit Christogrammstab und Kreuzglobus. DOC 108; Sear 681. R Verbrauchter Aversstempel, gutes sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben im Mai 2014 bei Pater Münzen und Medaillen GmbH, Ense.

Estimated price
500 €
Starting bid
400 €

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Lot 935 1
Phocas, 602-610.

AV-Solidus, 603/607, Constantinopolis, 2. Offizin; 4,48 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Krone und Kreuzglobus//Engel steht v. v. mit Christogrammstab und Kreuzglobus. DOC 5 b; Sear 618. Kl. Kratzer, min. Prägeschwäche am Rand, sonst fast vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben vor 1990.

Estimated price
400 €
Starting bid
320 €

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Lot 936 1
Phocas, 602-610.

AV-Solidus, 603/607, Constantinopolis, 7. Offizin; 4,51 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Krone und Kreuzglobus//Engel steht v. v. mit Christogrammstab und Kreuzglobus. DOC 5 d; Sear 618. In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung MS, Strike: 4/5, Surface: 3/5, brushed (6827676-003). Breiter Schrötling, min. gereinigt, leichte Prägeschwächen am Rand, sonst vorzüglich

Exemplar der Sammlung "The Everglades Collection".

Im Jahr 602 wurde Phocas durch den Patriarchen Cyriacus zum neuen Kaiser gekrönt, nachdem die Familie des Mauricius aus Konstantinopel geflohen war. Als Usurpator auf den Kaiserthron gelangt, stärkte er seine Vormachtstellung in Rom durch klassischen Euergetismus, was ihm die Umwidmung des höchsten Säulenmonuments auf dem Forum Romanum einbrachte. Damit war er der letzte Kaiser, der im 7. Jahrhundert ein solches Säulenmonument mit Porträtstatue erhielt. Münzen wie unser Stück gehören zu den ersten Prägungen von Phocas ohne Pendilien an der Krone. Wahrscheinlich ist darin ein Rückgriff auf eine traditionelle Kronenform und eine Abgrenzung zur Repräsentation seiner unmittelbaren Vorgänger zu sehen. Im Jahr 608 erhob sich Heraclius in Nordafrika gegen Phocas und konnte sich 610 gegen ihn durchsetzen. Grierson, P., Solidi of Phocas and Heraclius: The Chronological Framework, in: NC 19 (6. Serie, 1959), S. 131-154; Kalas, G., The divisive politics of Phocas (602-610) and the last imperial monument of Rome, in: Antiquité Tardive 25 (2017), S. 173-190.


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Estimated price
450 €
Starting bid
360 €

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Lot 937 1 Video
Phocas, 602-610.

AV-Solidus, Indiktionsjahr 8 (= 604/605), Constantinopolis; 4,46 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Krone und Kreuzglobus//Engel steht v. v. mit Christogrammstab und Kreuzglobus. DOC -; Sear 617 A. Von großer Seltenheit. Winz. Kratzer, vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Münz Zentrum 163, Solingen-Ohligs 2012, Nr. 678.

In der Novelle 47 vom 31. August des Jahres 537 wurde unter Justinian festgehalten, daß alle öffentlichen Dokumente mit den Regentschaftsdaten des Kaisers, den Namen der amtierenden Konsuln sowie den Indiktionen versehen werden sollten, um lokale Datierungen zu vermeiden. Die Indiktion bezog sich ursprünglich auf einen fünfzehnjährigen Zyklus, der sich nach der Reevaluation der Besteuerung von Eigentum richtete. Auf den byzantinischen Münzen wurde der Beschluß erst später umgesetzt. Betroffen war zudem nicht die gesamte Münzprägung, sondern besonders die Nominale der Nummi, deren Wert nicht durch das Münzmetall selbst gedeckt war. Ab Mauricius Tiberius findet sich vereinzelt die Indiktion mit AN und den griechischen Zahlzeichen wie A, B, Γ oder IΔ am Ende der Averslegende (Grierson, P., Dated solidi of Maurice, Phocas, and Heraclius, NC 6. Serie, 10 (1950), S. 49-70). Wolfgang Hahn und Michael Metlich vermuten, daß mit diesen Stücken den Truppen ein verspätetes Augustaticum, ein Antrittsdonativum des neuen Kaisers, gezahlt wurde. Siehe MIBE Continued, S. 62.

Estimated price
1,000 €
Starting bid
800 €

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Lot 938 1
Phocas, 602-610.

AV-Solidus, 607/610, Constantinopolis, 5. Offizin; 4,4 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Krone und Kreuzglobus//Engel steht v. v. mit Christogrammstab und Kreuzglobus. DOC 10 e; Sear 620. Winz. Graffito auf dem Avers, sonst Stempelglanz

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 262, Osnabrück 2015, Nr. 8465.

Variante mit Averslegende dNN(...).

Estimated price
500 €
Starting bid
400 €

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Lot 939 1
Phocas, 602-610.

AV-Solidus, 607/610, Constantinopolis, 5. Offizin; 4,43 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Krone und Kreuzglobus//Engel steht v. v. mit Christogrammstab und Kreuzglobus. DOC 10 e; Sear 620. Fast vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Münz Zentrum 151, Solingen-Ohligs 2009, Nr. 925.

Estimated price
400 €
Starting bid
320 €

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Lot 940 1
Phocas, 602-610.

AV-Solidus, 607/610, Constantinopolis, 7. Offizin; 4,46 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Krone und Kreuzglobus//Engel steht v. v. mit Christogrammstab und Kreuzglobus. DOC 10 g; Sear 620. Min. Prägeschwäche am Rand, vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Münz Zentrum 151, Solingen-Ohligs 2009, Nr. 927.

Estimated price
500 €
Starting bid
400 €

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Auction 438, Part 2 (Lots 301 - 775), Part 1 (Lots 1 - 300), Teil 3 (Lose 776 - 1078)
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