Catalog - Auction 438

Coins of the Ancient World

From the Topp Collection, Dormagen, the Jürgen and Erika Schmidt Collection, Bovenden, and The Everglades Collection

Results 881-900 of 1078
Page of 54
Auction 438 - Teil 3 (Lose 776 - 1078)
Starts in 1 month(s) 6 day(s)
MIGRATION PERIOD MEROWINGER
Lot 881 1 Video

AV-Tremissis, 7. Jahrhundert (?), Blois (Dép. Loir-et-Cher); 0,8 g. BLESO CASTRV Kopf r.//TEVDEGISELVS M Kreuz auf Stufe umgeben von drei Punkten. Belfort vergl. S. 254; Grierson/Blackburn -; Prou -. Von großer Seltenheit. Fast vorzüglich

Erworben bei der Degussa, Frankfurt a. Main, im Juni 2017.

Estimated price
1,500 €
Starting bid
1,200 €

Pre-bids can be placed before the sale at kuenker.de with your myKünker account.

Lot 882 1 Video

AV-Tremissis, Brioude; Münzmeister Audiricus; 1,32 g. BRIVATE VICO FITVR Kopf r. mit Diadem//+AVDIRICVS MONETARIVS Figur geht r. Belfort vergl. 999; Prou vergl. 1784. Von allergrößter Seltenheit. Kl. Kratzer auf dem Avers, kl. Schürfspuren auf dem Revers, gutes sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Estimated price
2,000 €
Starting bid
1,600 €

Pre-bids can be placed before the sale at kuenker.de with your myKünker account.

Lot 883 1 Video

AV-Tremissis, 6./7. Jahrhundert, Chalon-Sur-Saone, Münzmeister Baudomerus und Rignoaldus; 1,23 g. +CAVA-LONNO Drapierte Büste r. mit Diadem//+BAVDEMIRE ET RIGNOALD Kreuz auf Globus, zu den Seiten A und M. Belfort 1138; Prou vergl. 173. Herrliche Goldpatina, gutes sehr schön/vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Estimated price
1,500 €
Starting bid
1,200 €

Pre-bids can be placed before the sale at kuenker.de with your myKünker account.

Lot 884 1 Video

AV-Tremissis, 6./7. Jahrhundert, Chalon-Sur-Saone, Münzmeister Domnittus; 1,09 g. [C ]ABILO + NNO[FIT]  Drapierte Büste r. mit Diadem//+ DOMNITTO MONETA Kreuz auf zwei Stufen, zu den Seiten C und A. Belfort 1125 var.; Prou 177 var. Vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Sammlung Bernward Chwartz, Auktion Alde, 18. Juni Paris 2009, Nr. 26.

Estimated price
1,500 €
Starting bid
1,200 €

Pre-bids can be placed before the sale at kuenker.de with your myKünker account.

Lot 885 1 Video

AV-Tremissis, 6./7. Jahrhundert, Civitas Aurelianorum (Orleans), Münzmeister Angiulfus; 1,28 g. AVRLANIS Kopf r. mit Diadem, davor kleines Kreuz//NG+VIFVS Ankerkreuz. Belfort 531; Grierson/Blackburn 461 (stempelgleich); Prou 635. Stempelfehler auf dem Revers, sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben am 12. Oktober 2003 von Philippe Saive, Metz, Münzbörse Luxemburg.

Estimated price
1,500 €
Starting bid
1,200 €

Pre-bids can be placed before the sale at kuenker.de with your myKünker account.

Lot 886 1 Video

AV-Tremissis, Dorestad, Münzmeister Madelinus; 1,25 g. DORESTATIFIT Drapierte Büste r.//MAΔ·ELINVSM Kreuz auf einer Stufe über sechs Kugeln. Belfort 1760 var.; Prou 1224 var. Hübsche Goldtönung, winz. Kratzer auf dem Avers, vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Estimated price
1,500 €
Starting bid
1,200 €

Pre-bids can be placed before the sale at kuenker.de with your myKünker account.

Lot 887 1 Video

AV-Tremissis, 7. Jahrhundert, Lieusaint (Seine-et-Marne), Münzmeister Dacoaldo; 1,35 g. LOCO (horizontales S) ANCTO Drapierte Büste r. mit Perldiadem//DACOALDO  [MONE] Kreuz auf Globus umgeben von Perlen. Belfort 2216; Prou 853 var. Von großer Seltenheit. Kl. Henkelspur (?), sehr schön +

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Sammlung Bernward Chwartz, Auktion Alde, 18. Juni Paris 2009, Nr. 32.

Das 7. Jahrhundert ist geprägt von den merowingischen Monetarmünzen. Die Goldtrienten (Tremisses) wurden von wandernden Monetaren in den gallischen Städten, aber auch an kleineren Orten geprägt. In der numismatischen Forschung konnten über 800 Prägeorte und 2000 namentlich genannte Münzmeister ausgemacht werden. Die hohe Monetarisierung wurde auf die Form des zeitgenössischen Steuerwesens zurückgeführt: Seit dem 5. Jahrhundert wurden die Steuern wieder vorwiegend in Gold erhoben (adaeratio), in Gallien zumeist von den grundsteuerpflichtigen gallorömischen Grundbesitzern (Romani possesores). Der Goldgehalt der Trienten nahm im Verlauf des 7. Jahrhunderts stetig ab. Die Erschöpfung der Edelmetallvorräte und ein mangelnder Zufluss an Gold führten zu ihrer Ablösung durch die sächsisch-friesischen Sceattas und schließlich dem fränkischen Denar. Dazu: Werner, J., Waage und Geld in der Merowingerzeit, Sitzungsbericht der Bayerischen Akademie der Wissenschaften 1, München 1954.

Estimated price
750 €
Starting bid
600 €

Pre-bids can be placed before the sale at kuenker.de with your myKünker account.

Lot 888 1 Video

AV-Tremissis, Mainz; 1,22 g. Dickes Tatzenkreuz//Lineares griechisches Kreuz. Belfort vgl. 3029-3035. Von großer Seltenheit. Sehr schön +

Die Zuweisung nach Mainz ist nicht gesichert.

Estimated price
2,000 €
Starting bid
1,600 €

Pre-bids can be placed before the sale at kuenker.de with your myKünker account.

Lot 889 1 Video

AV-Tremissis, 620/640, Marsallum; Münzmeister Garoaldus; 1,33 g. MARSALLO VICO Kopf r. mit Diadem//+GAROALΔVSmON Kreuz zwischen C und Λ. Belfort 2420; Depeyrot S. 107, Typ 16-2 A; Prou -. Von allergrößter Seltenheit. Min. gereinigt, fast vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben am 19. September 2007.

Einige Monetarmünzen benennen die Ortsqualifikationen wie civitas, vicus, castrum, basilica und ecclesia zumeist im Ablativ in der Averslegende. Das Fehlen der Königsnamen auf diesen Prägungen ist kein Indiz für die eigenständige Prägehoheit dieser Ortschaften. Die relativ einheitliche Gestaltung, das Herrscherbild sowie die Bezeichnung der Prägungen als moneta publica in urbe lemovicina in der Vita Eligii zum Monetar Abbo zeichnen sie als staatliche Münzen aus. Ein vicus bezeichnete dabei üblicherweise nicht-bischöfliche Städte und größere ländliche Ballungsräume. Sie waren zudem häufig durch die Lage an wichtigen Handelsstraßen, Flüssen oder Industriezentren gekennzeichnet. Strothmann, J., Civitas-Hauptorte und ihre Benennungen als Quelle für den Wandel der politischen Struktur Galliens bis zum 8. Jahrhundert, in: Jarnut, J./Strothmann, J. (Hgg.), Die Merowingischen Monetarmünzen als Quelle zum Verständnis des 7. Jahrhunderts in Gallien, Paderborn 2013, S. 613-628; Naismith, R., Gold Coinage and Its Use in the Post-Roman West, in: Speculum 89.2 (2014), S. 273-306, bes. S. 292.

Estimated price
2,000 €
Starting bid
1,600 €

Pre-bids can be placed before the sale at kuenker.de with your myKünker account.

Lot 890 1

AV-Tremissis; 1,22 g. VRI • IVSTINVS I Drapierte Büste r. mit Perldiadem//VICTVR - IA • VCC, im Abschnitt COHO Victoria geht r. mit Kranz und Kreuz. Belfort 5221 var.; Grierson/Blackburn vgl. 362. R Min. gewellt, fast vorzüglich

Estimated price
750 €
Starting bid
600 €

Pre-bids can be placed before the sale at kuenker.de with your myKünker account.

Lot 891 1

AV-Tremissis im Namen des Iustinus II. (?), 6. Jahrhundert; 1,29 g. Drapierte Büste r. mit Diadem//Victoria steht v. v. mit Kranz und Kreuz. Belfort vergl. 5862 ff.; Grierson/Blackburn vergl. 362 f. Von allergrößter Seltenheit. Kl. Fassungsspuren, Schürfstellen und Kratzer, sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben 2005 in Metz.

Estimated price
1,000 €
Starting bid
800 €

Pre-bids can be placed before the sale at kuenker.de with your myKünker account.

Lot 892 1 Video
Theodebert I., 534.548.

AV-Tremissis; 1,45 g. Drapierte Büste r. mit Diadem//Victoria geht r., Kopf l., mit Kranz und Kreuzglobus. Belfort 5474 var.; Prou 54 var. RR. Mit erlesener Provenienz. Winz. Bearbeitungsstellen am Rand, vorzüglich/fast vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Sammlung des fürstlich fürstenbergischen Münzkabinetts zu Donaueschingen (Fürst Karl Egon II. zu Fürstenberg), Auktion Cahn 79, Frankfurt am Main 1932, Nr. 952 und der Auktion Lanz 123, München 2005, Nr. 1166.

Die unter eigenem Namen emittierten Prägungen des Franken- und Merowingerkönigs Theodebert I. stehen wahrscheinlich im Zusammenhang mit dessen Invasion Italiens im Gotenkrieg auf der Seite Ostroms und Subsidienzahlungen der Ostgoten. Die ostgotischen pseudo-imperialen Prägungen unterscheiden sich im Wesentlichen durch zwei verschiedene Ikonografien, die möglicherweise auf zwei Zonen der Zirkulation in Gallien hinweisen: In den nördlichen Regionen von Austrasien und Neustrien wurde vor allem der Typus mit Victoria samt Globus und Kranz emittiert, im Süden wie Burgund und Aquitanien hingegen Victoria mit Palmzweig und Kranz. Theodebert I. tritt auf den Münzen der besetzten Gebiete mit eigenem Herrscherbild und dem Titel dominus noster in der Averslegende D N THEODEBERTVS VIC in einer eigentlich dem römischen Kaiser vorbehaltenen Form auf. Dazu: McCormick, M., Coins and the economic history of post-Roman Gaul: testing the standard model in the Moselle, ca. 400–750, in: Jarnut, J./Strothmann, J. (Hgg.), Die Merowingischen Monetarmünzen als Quelle zum Verständnis des 7. Jahrhunderts in Gallien, Paderborn 2013, S. 337-376, bes. S. 353.

Estimated price
2,000 €
Starting bid
1,600 €

Pre-bids can be placed before the sale at kuenker.de with your myKünker account.

BYZANTINE COINS BYZANZ
Lot 893 1
Anastasius, 491-518.

AV-Solidus, 491/498, Constantinopolis, 10. Offizin; 4,48 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm, Schild und Speer//Victoria steht l. mit Langkreuz, dahinter Stern. DOC 3 i; Sear 3. Stempelglanz

Exemplar der Auktion Lanz 132, München 2006, Nr. 573.

Im 5. Jahrhundert gewann die Kommunikation mit der Plebs im Hippodrom enorm an Bedeutung. Möglicherweise dienten die Zirkusparteien den byzantinischen Herrschern zunächst als Gegenpol zum erstarkten Mönchtum dieser Zeit. Kaiser Leo I. verlagerte im Jahr 473 sogar erstmals die Kaiserkrönung des Leo II. in den Hippodrom. Die Loge der Herrscherfamilie (Kathisma) war zudem direkt mit dem Kaiserpalast verbunden. Unter Anastasius kam es zu immer stärkeren Unruhen. Im Jahr seines Regentschaftantritts führte die Diskussion um einen Hippodromausschluss für Randalierer zu einem Aufstand. Anastasius machte den kleinasiatischen Stamm der Isaurier hierfür verantwortlich. Nach dem Niederwerfen der Isaurier hielt Kaiser Anastasius im Jahr 498 eine Siegesfeier ab, bei der die abgetrennten Köpfe der feindlichen Anführer in der Hauptstadt präsentiert wurden. Die Isaurier Longinus von Selinus und Indes wurden hingegen lebend mitgeführt und der calcatio colli unterzogen. Während bereits unter Constantin I. das Opferritual am Ende der Prozession wegfiel, fand um das Jahr 400 eine weitere wichtige Veränderung des Triumphrituals statt: Der Kaiser war nicht mehr selbst Hauptakteur des Triumphzugs, sondern erwartete die Prozession im Hippodrom. Ayaita, J. J., Justinian und das Volk im Nikaaufstand, Heidelberg 2016, bes. S. 44-67; Börm, H., Justinians Triumph und Belisars Erniedrigung. Überlegungen zum Verhältnis zwischen Kaiser und Militär im späten römischen Reich, in: Chiron 43 (2013), S. 63-91; Feld, K., Barbarische Bürger. Die Isaurier und das Römische Reich. Berlin/New York 2005, S. 332-338.

Estimated price
600 €
Starting bid
480 €

Pre-bids can be placed before the sale at kuenker.de with your myKünker account.

Lot 894 1
Anastasius, 491-518.

AV-Solidus, 491/498, Constantinopolis, 10. Offizin; 4,46 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm, Speer und Schild//Victoria steht l. mit Langkreuz, dahinter Stern. DOC 3 i; Sear 3. Kl. Prüfstelle im Randbereich, vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Münz Zentrum 160, Solingen-Ohligs 2011, Nr. 887.

Im 5. Jahrhundert gewann die Kommunikation mit der Plebs im Hippodrom enorm an Bedeutung. Möglicherweise dienten die Zirkusparteien den byzantinischen Herrschern zunächst als Gegenpol zum erstarkten Mönchtum dieser Zeit. Kaiser Leo I. verlagerte im Jahr 473 sogar erstmals die Kaiserkrönung des Leo II. in den Hippodrom. Die Loge der Herrscherfamilie (Kathisma) war zudem direkt mit dem Kaiserpalast verbunden. Unter Anastasius kam es zu immer stärkeren Unruhen. Im Jahr seines Regentschaftantritts führte die Diskussion um einen Hippodromausschluss für Randalierer zu einem Aufstand. Anastasius machte den kleinasiatischen Stamm der Isaurier hierfür verantwortlich. Nach dem Niederwerfen der Isaurier hielt Kaiser Anastasius im Jahr 498 eine Siegesfeier ab, bei der die abgetrennten Köpfe der feindlichen Anführer in der Hauptstadt präsentiert wurden. Die Isaurier Longinus von Selinus und Indes wurden hingegen lebend mitgeführt und der calcatio colli unterzogen. Während bereits unter Constantin I. das Opferritual am Ende der Prozession wegfiel, fand um das Jahr 400 eine weitere wichtige Veränderung des Triumphrituals statt: Der Kaiser war nicht mehr selbst Hauptakteur des Triumphzugs, sondern erwartete die Prozession im Hippodrom. Ayaita, J. J., Justinian und das Volk im Nikaaufstand, Heidelberg 2016, bes. S. 44-67; Börm, H., Justinians Triumph und Belisars Erniedrigung. Überlegungen zum Verhältnis zwischen Kaiser und Militär im späten römischen Reich, in: Chiron 43 (2013), S. 63-91; Feld, K., Barbarische Bürger. Die Isaurier und das Römische Reich. Berlin/New York 2005, S. 332-338.

Estimated price
500 €
Starting bid
400 €

Pre-bids can be placed before the sale at kuenker.de with your myKünker account.

Lot 895 1
Anastasius, 491-518.

AV-Solidus, 491/498, Constantinopolis, 10. Offizin; 4,38 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm, Speer und Schild//Victoria steht l. mit Langkreuz, dahinter Stern. DOC 3 i; Sear 3. Min. Prägeschwäche, Rand min. befeilt, sonst vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Münz Zentrum 163, Solingen-Ohligs 2012, Nr. 671.

Im 5. Jahrhundert gewann die Kommunikation mit der Plebs im Hippodrom enorm an Bedeutung. Möglicherweise dienten die Zirkusparteien den byzantinischen Herrschern zunächst als Gegenpol zum erstarkten Mönchtum dieser Zeit. Kaiser Leo I. verlagerte im Jahr 473 sogar erstmals die Kaiserkrönung des Leo II. in den Hippodrom. Die Loge der Herrscherfamilie (Kathisma) war zudem direkt mit dem Kaiserpalast verbunden. Unter Anastasius kam es zu immer stärkeren Unruhen. Im Jahr seines Regentschaftantritts führte die Diskussion um einen Hippodromausschluss für Randalierer zu einem Aufstand. Anastasius machte den kleinasiatischen Stamm der Isaurier hierfür verantwortlich. Nach dem Niederwerfen der Isaurier hielt Kaiser Anastasius im Jahr 498 eine Siegesfeier ab, bei der die abgetrennten Köpfe der feindlichen Anführer in der Hauptstadt präsentiert wurden. Die Isaurier Longinus von Selinus und Indes wurden hingegen lebend mitgeführt und der calcatio colli unterzogen. Während bereits unter Constantin I. das Opferritual am Ende der Prozession wegfiel, fand um das Jahr 400 eine weitere wichtige Veränderung des Triumphrituals statt: Der Kaiser war nicht mehr selbst Hauptakteur des Triumphzugs, sondern erwartete die Prozession im Hippodrom. Ayaita, J. J., Justinian und das Volk im Nikaaufstand, Heidelberg 2016, bes. S. 44-67; Börm, H., Justinians Triumph und Belisars Erniedrigung. Überlegungen zum Verhältnis zwischen Kaiser und Militär im späten römischen Reich, in: Chiron 43 (2013), S. 63-91; Feld, K., Barbarische Bürger. Die Isaurier und das Römische Reich. Berlin/New York 2005, S. 332-338.

Estimated price
500 €
Starting bid
400 €

Pre-bids can be placed before the sale at kuenker.de with your myKünker account.

Lot 896 1
Anastasius, 491-518.

AV-Solidus, 507/518, Constantinopolis, 10. Offizin; 4,47 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm, Speer und Schild//Victoria steht l. mit Christogrammstab, davor Stern. DOC 7 j; Sear 5. Überprägunggsspuren, vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben im Juni 2014 bei der Münzhandlung Klassische Münzen, Dr. Michael Brandt, Tübingen.

Datierung nach Hahn, MIBE.

Estimated price
400 €
Starting bid
320 €

Pre-bids can be placed before the sale at kuenker.de with your myKünker account.

Lot 897 1
Anastasius, 491-518.

AV-Solidus, 507/518, Constantinopolis, 10. Offizin; 4,27 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm, Speer und Schild//Victoria steht l. mit Christogrammstab, davor Stern. DOC 7 j; Sear 5. Min. Knickspur, min. Schürfstelle auf dem Revers, sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Kölner Münzkabinett 91, Köln 2009, Nr. 536.

Datierung nach Hahn, MIBE.

Estimated price
300 €
Starting bid
240 €

Pre-bids can be placed before the sale at kuenker.de with your myKünker account.

Lot 898 1
Iustinus I., 518-527.

AV-Solidus, 518/519, Constantinopolis, 2. Offizin; 4,49 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm, Schild und Speer//Victoria steht l. mit Christogrammstab, davor Stern. DOC 1 a; Sear 55. Kabinettstück. Prachtexemplar. Äußerst attraktives Exemplar, Stempelglanz

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 216, Osnabrück 2012, Nr. 1442.

Die weibliche Victoria stellte nur in den Jahren 518 und 519 das Reversmotiv der Münzen Iustins dar. Nachdem am 28. März 519 das religiöse Schisma zwischen den Kirchen Roms und Konstantinopels überwunden worden war, löste der stehende, männliche Engel die Victoria ab (Sear 1987, S. 44). Aufgrund dieser herausragenden Leistung sollen Kaiser Justin und seine Frau in der Hagia Sophia vom Volk mit Wünschen zu einer langen Regentschaft akklamiert worden sein (Πολλὰ τὰ ἔτη τοῦ πατριάρχου, πολλὰ τὰ ἔτη τοῦ βασιλέως, πολλὰ τὰ ἔτη τῆς αὐγούστας). Bei der kurz zuvor abgehaltenen Synode von Konstantinopel im Jahr 518 waren unter anderem die Beschlüsse des Chalcedonischen Konzils von 451 bestätigt worden. Die lange Zeit hart umstrittene Frage nach dem Verhältnis zwischen göttlichem und menschlichem Wesen Jesus wurde zugunsten der Zwei-Naturen-Lehre entschieden. Das Konzil von Chalcedon hatte zur Abspaltung der nestorianischen und der sogenannten orientalisch-orthodoxen Kirche von der römischen Reichskirche entscheidend beigetragen. Croke, B., Justinian under Justin. Reconfiguring a Reign, in: Byzantinische Zeitschaft 100 (2007), S. 13–56; Forness, P. M., Representing Lay Involvement in the Christological Controversies: The Acclamations of the People and the Synod of Constantinople, in: Brandes, W. u. a. (Hgg.), Konzilien und kanonisches Recht in Spätantike und frühem Mittelalter, Berlin 2020, S. 57-80.

Estimated price
1,000 €
Starting bid
800 €

Pre-bids can be placed before the sale at kuenker.de with your myKünker account.

Lot 899 1
Iustinus I., 518-527.

AV-Solidus, 518/519, Constantinopolis, 10. Offizin; 4,39 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm, Schild und Speer//Victoria steht l. mit Christogrammstab, davor Stern. DOC 1 h; Sear 55. Stempelglanz

Erworben von den 1960er bis in die späten 1990er Jahre und Exemplar der Sammlung eines Münchner Arztes, Auktion Giessener Münzhandlung 261, München 2019, Nr. 980.

Estimated price
500 €
Starting bid
400 €

Pre-bids can be placed before the sale at kuenker.de with your myKünker account.

Lot 900 1
Iustinus I., 518-527.

AV-Solidus, 519/527, Constantinopolis, 2. Offizin; 4,31 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm, Speer und Schild//Engel steht v. v. mit Kreuzstab und Kreuzglobus, r. Stern. DOC 2 b; Sear 56. Rand bearbeitet, kl. Kratzer auf dem Revers, gutes sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 193, Osnabrück 2011, Nr. 1112.

Estimated price
350 €
Starting bid
280 €

Pre-bids can be placed before the sale at kuenker.de with your myKünker account.

Results 881-900 of 1078
Results per page:
Page of 54
Search filter
 
Auction 438, Part 1 (Lots 1 - 300), Part 2 (Lots 301 - 775), Teil 3 (Lose 776 - 1078)
All categories
-
All