Catalog - Auction 438

Coins of the Ancient World

From the Topp Collection, Dormagen, the Jürgen and Erika Schmidt Collection, Bovenden, and The Everglades Collection

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Auction 438 - Teil 3 (Lose 776 - 1078)
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BYZANTINE COINS BYZANZ
Lot 1036 1
Basilius I., 867-886 und Constantinus.

AV-Solidus, 868/879, Constantinopolis; 4,42 g. Christus thront v. v.//Beider Büsten v. v. mit Patriarchenkreuz. DOC 2; Sear 1704. Fast vorzüglich

Estimated price
400 €
Starting bid
320 €

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Lot 1037 1
Basilius I., 867-886 und Constantinus.

AV-Solidus, 868/879, Constantinopolis; 4,32 g. Christus thront v. v.//Beider Büsten v. v. mit Patriarchenkreuz. DOC 2; Sear 1704. Sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Felzmann 142, Düsseldorf 2013, Nr. 283.

Estimated price
400 €
Starting bid
320 €

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Lot 1039 1 Video
Leo VI., 886-912 und Constantinus VII.

AV-Solidus, 908/912, Constantinopolis; 4,32 g. Christus thront v. v.//Zwei Kaiser stehen v. v. mit Kreuzgloben und Patriarchenkreuz. DOC 2; Sear 1725. RR Sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 257, Osnabrück 2014, Nr. 9335.

Constantinus VII. war der Sohn Leos VI. aus dessen vierter Ehe mit Zoe Carbonipsina. Diese Ehe stand den Regelung des Corpus Canonum entgegen und löste unter anderem den Widerstand des Patriarchen Nicholas Mystikos aus. Leo VI. setzte mit Euthymios einen neuen Patriarchen ein und sicherte damit seinem Sohn die Mitregentschaft. Euthymios stimmte dem Amtsantritt zu, um den Erlass eines neuen Gesetzes zur Erlaubnis dritter und vierter Ehen zu verhindern, bei dem es sich um Kirchenrecht und damit um Häresie gehandelt hätte. Um sein Ansehen in der byzantinischen Gesellschaft zu sichern - beispielsweise sprach sich der Erzbischof von Caesarea, Arethas, deutlich gegen die Tetragamie aus und von den Kirchenvätern war zuvor bereits die Rechtmäßigkeit einer dritten Ehe diskutiert worden - ließ er selbst in einer neuen Verordnung die vierte Eheschließung verbieten (Novelle 90, wahrscheinlich aus dem Jahr 907). Leo VI. erließ ähnlich wie bereits sein Vater Basileios I. zahlreiche Gesetze. Diese Novellae, eine Sammlung von 130 Nachtragsgesetzen, bildeten eine Rivision des justinianischen Corpus iuris civilis und die Grundlage der griechischsprachigen Basiliken. Dazu: Ceccarelli Morolli, D., Leo VI (886-912) and marriage law: some historical-juridical hints, in: Studi sull'Oriente Cristiano 24 (2020), S. 49-61; Oikonomides, N., Leo VI’s Legislation of 907 Forbidden Fourth Marriages. An Interpolation in the Procheiros Nomos (IV, 25-27), in: Dumbarton Oaks Papers 30 (1976), S. 175-193.

Estimated price
2,000 €
Starting bid
1,600 €

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Lot 1040 1
Constantinus VII., 913-959 und Romanus II.

AV-Solidus, 945/959, Constantinopolis; 4,4 g. Büste Christi v. v.//Beider Büsten v. v. mit Patriarchenkreuz. DOC 15; Sear 1751. Winz. Kratzer, vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 249, München 2017, Nr. 1063.

Constantins VII. Regentschaft war von den bereits unter seinem Vater Leo VI. ausgebrochenen und weiterhin andauernden Auseinandersetzungen mit dem bulgarischen Herrscher Simeon geprägt. Dieser konnte gegen das byzantinische Reich wesentliche militärische Erfolge erzielen, weshalb der Admiral und Schwiegervater Constantins Romanus I. Lecapenus an der Herrschaft beteiligt wurde. Constantin konnte sich erst nachdem Romanus im Jahr 944 von seinen Söhnen zur Abdankung gezwungen wurde wieder wesentlich an der Regentschaft beteiligen. Er setzte die beiden zuvor als Koregenten fungierenden Söhne des Romanus ab, regierte für nur ein Jahr allein und erhob dann seinen eigenen Sohn Romanus II. zum Mitregenten. Constantin VII. ist vor allem bekannt für seine Werke über die byzantinische Hofkultur. Allen voran gibt sein Buch "De cerimoniis aulae byzantinae" einen einmaligen Einblick in das byzantinische Hofzeremoniell. Dazu: Sear, D. R., Byzantine Coins and their Values, London 2006.

Estimated price
600 €
Starting bid
480 €

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Lot 1041 1
Constantinus VII., 913-959 und Romanus II.

AV-Solidus, 945/959, Constantinopolis; 4,42 g. Büste Christi v. v.//Beider Büsten v. v. mit Patriarchenkreuz. DOC 15; Sear 1751. Winz. Kratzer auf dem Avers, winz. Graffiti auf dem Revers, knapp vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Lanz 22, München 1982, Nr. 984.

Constantins VII. Regentschaft war von den bereits unter seinem Vater Leo VI. ausgebrochenen und weiterhin andauernden Auseinandersetzungen mit dem bulgarischen Herrscher Simeon geprägt. Dieser konnte gegen das byzantinische Reich wesentliche militärische Erfolge erzielen, weshalb der Admiral und Schwiegervater Constantins Romanus I. Lecapenus an der Herrschaft beteiligt wurde. Constantin konnte sich erst nachdem Romanus im Jahr 944 von seinen Söhnen zur Abdankung gezwungen wurde wieder wesentlich an der Regentschaft beteiligen. Er setzte die beiden zuvor als Koregenten fungierenden Söhne des Romanus ab, regierte für nur ein Jahr allein und erhob dann seinen eigenen Sohn Romanus II. zum Mitregenten. Constantin VII. ist vor allem bekannt für seine Werke über die byzantinische Hofkultur. Allen voran gibt sein Buch "De cerimoniis aulae byzantinae" einen einmaligen Einblick in das byzantinische Hofzeremoniell. Dazu: Sear, D. R., Byzantine Coins and their Values, London 2006.

Estimated price
500 €
Starting bid
400 €

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Lot 1042 1
Constantinus VII., 913-959 und Romanus II.

AV-Solidus, 945/959, Constantinopolis; 4,39 g. Büste Christi v. v.//Beider Büsten v. v. mit Patriarchenkreuz. DOC 15; Sear 1751. Min. Prüfstelle am Rand, winz. Kratzer auf dem Avers, sehr schön-vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Münz Zentrum 160, Solingen-Ohligs 2011, Nr. 903.

Constantins VII. Regentschaft war von den bereits unter seinem Vater Leo VI. ausgebrochenen und weiterhin andauernden Auseinandersetzungen mit dem bulgarischen Herrscher Simeon geprägt. Dieser konnte gegen das byzantinische Reich wesentliche militärische Erfolge erzielen, weshalb der Admiral und Schwiegervater Constantins Romanus I. Lecapenus an der Herrschaft beteiligt wurde. Constantin konnte sich erst nachdem Romanus im Jahr 944 von seinen Söhnen zur Abdankung gezwungen wurde wieder wesentlich an der Regentschaft beteiligen. Er setzte die beiden zuvor als Koregenten fungierenden Söhne des Romanus ab, regierte für nur ein Jahr allein und erhob dann seinen eigenen Sohn Romanus II. zum Mitregenten. Constantin VII. ist vor allem bekannt für seine Werke über die byzantinische Hofkultur. Allen voran gibt sein Buch "De cerimoniis aulae byzantinae" einen einmaligen Einblick in das byzantinische Hofzeremoniell. Dazu: Sear, D. R., Byzantine Coins and their Values, London 2006.

Estimated price
400 €
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320 €

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Lot 1043 1
Romanus I., 920-944 und Christophorus.

AV-Solidus, 921/931, Constantinopolis; 4,1 g. Christus thront v. v.//Beider Büsten v. v. mit Patriarchenkreuz. DOC 7; Sear 1745. R Winz. Kratzer auf dem Avers, leichter Doppelschlag auf dem Revers, sehr schön-vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 208, München 2012, Nr. 2463.

Estimated price
400 €
Starting bid
320 €

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Lot 1044 1
Nicephorus II., 963-969.

AV-Histamenon, Constantinopolis; 4,32 g. Büste Christi v. v.//Büsten der Mutter Gottes und des Kaisers v. v. mit Patriarchenkreuz. DOC 4; Sear 1778. R Vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Auktion Lanz 163, München 2016, Nr. 522.

Nicephorus II. Phocas war einer der erfolgreichsten Feldherren mittelbyzantinischen Zeit. Er wurde als Oberbefehlshaber eines Expeditionsheeres gegen das seit dem ersten Viertel des 9. Jahrhunderts durch die arabischen Eroberer besetzte Kreta ausgesandt. Dabei gelang ihm im Jahr 960 im Kontrast zu den Versuchen seiner Vorgänger schließlich die Rückeroberung der Insel. Dies war ein entscheidender Sieg für Byzanz, waren doch von Kreta und dem hier begründeten kretischen Emirat aus über 130 Jahre hinweg zahlreiche Raubzüge in unmittelbarer Nähe des byzantinischen Kernlands organisiert worden. Im Anschluss zog Nicephorus II. mit einem Heer von angeblich 160.000 Mann nach Aleppo. Nach dem Tod des Romanus II. zog er in Konstantinopel ein, um seinen militärischen Triumph zu feiern. Zunächst regierten die beiden Kindkaiser Basileios II. und Constantinus VIII. Bei seinem erneuten Feldzug gegen die Araber wurde Nicephorus II. Phocas im Jahr 963 im Heerlager bei Kaisereia in Kappadokien zum Kaiser akklamiert. Dazu: Prosopographie der mittelbyzantinischen Zeit, 2. Abteilung, Bd. 4, s. v. Nikephoros II. Phokas, S. 657–677, Nr. 25535; Theotokis, G./Tsurtsumia, M. (Hgg.), Nikephoros II Phokas and Warfare in the 10th-Century Byzantine World, Leiden/Boston 2025.

Estimated price
750 €
Starting bid
600 €

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Lot 1045 1
Nicephorus II., 963-969.

AV-Histamenon, Constantinopolis; 4,41 g. Büste Christi v. v.//Büsten der Mutter Gottes und des Kaisers v. v. mit Patriarchenkreuz. DOC 4; Sear 1778. R Fast vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Felzmann 159, Düsseldorf 2017, Nr. 56.

Nicephorus II. Phocas war einer der erfolgreichsten Feldherren mittelbyzantinischen Zeit. Er wurde als Oberbefehlshaber eines Expeditionsheeres gegen das seit dem ersten Viertel des 9. Jahrhunderts durch die arabischen Eroberer besetzte Kreta ausgesandt. Dabei gelang ihm im Jahr 960 im Kontrast zu den Versuchen seiner Vorgänger schließlich die Rückeroberung der Insel. Dies war ein entscheidender Sieg für Byzanz, waren von Kreta und dem hier begründeten kretischen Emirat aus über 130 Jahre hinweg zahlreiche Raubzüge in unmittelbarer Nähe des byzantinischen Kernlands organisiert worden. Im Anschluss zog Nicephorus II. mit einem Heer von angeblich 160.000 Mann nach Aleppo. Nach dem Tod des Romanus II. zog er in Konstantinopel ein, um seinen militärischen Triumph zu feiern. Zunächst regierten die beiden Kindkaiser Basileios II. und Constantinus VIII. Bei seinem erneuten Feldzug gegen die Araber wurde Nicephorus II. Phocas im Jahr 963 im Heerlager bei Kaisereia in Kappadokien zum Kaiser akklamiert. Dazu: Prosopographie der mittelbyzantinischen Zeit, 2. Abteilung, Bd. 4, s. v. Nikephoros II. Phokas, S. 657–677, Nr. 25535; Theotokis, G./Tsurtsumia, M. (Hgg.), Nikephoros II Phokas and Warfare in the 10th-Century Byzantine World, Leiden/Boston 2025.

Estimated price
600 €
Starting bid
480 €

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Lot 1046 1 Video
Johannes I., 969-976.

AV-Histamenon, 973/976, Constantinopolis; 4,44 g. Büste Christi v. v.//Maria krönt den Kaiser, der ein Patriarchenkreuz hält, oben die Hand Gottes. DOC 3; Sear 1785. R Winz. Kratzer, sonst vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Hess-Divo 317, Zürich 2010, Nr. 1035 und der Auktion Hess-Divo 321, Zürich 2012, Nr. 352.

Datierung nach Füeg, Franz, Corpus of the Nomismata from Anastasius II to John I in Constantinople 713-976, Lancaster 2007.

Estimated price
1,000 €
Starting bid
800 €

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Lot 1047 1
Basilius II., 976-1025 und Constantinus VIII.

AV-Histamenon, 1005/1025, Constantinopolis; 4,41 g. Büste Christi v. v.//Beider Büsten v. v. mit Kreuz. DOC 6 a; Sear 1800. Min. gewellt, vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 232, München 2015, Nr. 617.

Basilius II. war bereits im Jahr 960 von seinem Vater Romanus II. zum Mitkaiser erhoben worden. Nach dessen Tod wurde die Herrschaft seiner Mutter Theophanu bald von Nicephorus II. Phocas abgelöst. Sowohl unter ihm als auch unter dessen Nachfolger Johannes Tzimiskes - ebenfalls ein erfahrener Feldherr - blieb Basilius II. weiterhin zum Mitregenten degradiert. Erst nach dessen Tod im Jahr 976 lösten ihn Basilius II. und sein jüngerer Bruder Constantinus VIII. als Senior-Kaiser ab. Sie konnten sich zunächst erfolgreich gegen die Usurpationsversuche des Feldherren Bardas Skleros und des Bardas Phocas, dem Neffen des Nicephoros II. Phocas, behaupten. Die beiden Usurpatoren schlossen sich allerdings zusammen und belagerten für ein Jahr sogar Konstantinopel. Nachdem diese inneren Unruhen aufgelöst werden konnten, wandte sich Basilius II. fatimidischen Angriffen auf Antiochia sowie dem Krieg mit dem Bulgarenreich zu. Bei den inneren und äußeren Auseinandersetzungen bildete die Warägergarde, eine aus ca. 6000 Wikingern bestehende Elitetruppe, die Basilius II. vom Kiewer Großfürsten Wladimir entsandt wurde, einen wesentlichen Machtfaktor. Nach fast 50-jähriger Herrschaft, was dem längsten Regentschaftszeitraum eines byzantinischen Kaisers überhaupt entspricht, verstarb Basilius II. und sein Bruder Constantinus VIII. übernahm für drei weitere Jahre die Alleinherrschaft des Imperiums. Grünbart, M., Basileios II. und Bardas Skleros versöhnen sich, in: Millennium. Jahrbuch zu Kultur und Geschichte des ersten Jahrtausends n. Chr. 5 (2008), S. 213–224; Holmes, C., Basil II and the Governance of Empire, 976–1025, Oxford 2005.

Estimated price
500 €
Starting bid
400 €

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Lot 1049 1 Video
Basilius II., 976-1025 und Constantinus VIII.

AV-Tetarteron, 1005/1025, Constantinopolis; 4,23 g. Büste Christi v. v.//Beider Büsten v. v. mit Patriarchenkreuz. DOC 15 b; Sear 1806. R Gutes sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 257, Osnabrück 2014, Nr. 9344.

Basilius II. war bereits im Jahr 960 von seinem Vater Romanus II. zum Mitkaiser erhoben worden. Nach dessen Tod wurde die Herrschaft seiner Mutter Theophanu bald von Nicephorus II. Phocas abgelöst. Sowohl unter ihm als auch unter dessen Nachfolger Johannes Tzimiskes - ebenfalls ein erfahrener Feldherr - blieb Basilius II. weiterhin zum Mitregenten degradiert. Erst nach dessen Tod im Jahr 976 lösten ihn Basilius II. und sein jüngerer Bruder Constantinus VIII. als Senior-Kaiser ab. Sie konnten sich zunächst erfolgreich gegen die Usurpationsversuche des Feldherren Bardas Skleros und des Bardas Phocas, dem Neffen des Nicephoros II. Phocas, behaupten. Die beiden Usurpatoren schlossen sich allerdings zusammen und belagerten für ein Jahr sogar Konstantinopel. Nachdem diese inneren Unruhen aufgelöst werden konnten, wandte sich Basilius II. fatimidischen Angriffen auf Antiochia sowie dem Krieg mit dem Bulgarenreich zu. Bei den inneren und äußeren Auseinandersetzungen bildete die Warägergarde, eine aus ca. 6000 Wikingern bestehende Elitetruppe, die Basilius II. vom Kiewer Großfürsten Wladimir entsandt wurde, einen wesentlichen Machtfaktor. Nach fast 50-jähriger Herrschaft, was dem längsten Regentschaftszeitraum eines byzantinischen Kaisers überhaupt entspricht, verstarb Basilius II. und sein Bruder Constantinus VIII. übernahm für drei weitere Jahre die Alleinherrschaft des Imperiums. Grünbart, M., Basileios II. und Bardas Skleros versöhnen sich, in: Millennium. Jahrbuch zu Kultur und Geschichte des ersten Jahrtausends n. Chr. 5 (2008), S. 213–224; Holmes, C., Basil II and the Governance of Empire, 976–1025, Oxford 2005.

Estimated price
1,250 €
Starting bid
1,000 €

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Lot 1050 1
Constantinus VIII., 1025-1028.

AV-Histamenon, Constantinopolis; 4,41 g. Büste Christi v. v.//Büste v. v. mit Labarum und Akakia. DOC 2; Sear 1815. R Geprägt mit rostigem Reversstempel, fast vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Liste Fritz Rudolf Künker 173, Osnabrück 2004, Nr. 90 und der Sammlung Dr. Arthur Ziegler, Auktion Hirsch Nachf. 296, München 2014, Nr. 2441.

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500 €
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400 €

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Lot 1051 1
Romanus III., 1028-1034.

AV-Histamenon, Constantinopolis; 4,39 g. Christus thront v. v.//Maria krönt Kaiser. DOC 1 b; Sear 1819. R Winz. Kratzer, sehr schön-vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Estimated price
400 €
Starting bid
320 €

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Lot 1052 1
Romanus III., 1028-1034.

AV-Histamenon, Constantinopolis; 4,41 g. Christus thront v. v.//Maria krönt Kaiser. DOC vergl. 1 d; Sear 1819. R Gutes sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Liste Münzhandlung Ritter 89, Düsseldorf 2011, Nr. 23.

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400 €
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320 €

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Lot 1053 1
Michael IV., 1034-1041.

AV-Histamenon (Scyphat), Constantinopolis; 4,4 g. Büste Christi v. v.//Büste v. v. mit Labarum und Kreuzglobus. DOC 1 d; Sear 1824. Vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben im Januar 2015 bei MA-Shops von Comptoir de Monnaies, Reims.

Estimated price
750 €
Starting bid
600 €

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Lot 1054 1
Constantinus IX., 1042-1055.

AV-Histamenon (Scyphat), Constantinopolis; 4,45 g. Christus thront v. v.//Büste v. v. mit Kreuzzepter und Globus mit Patriarchenkreuz. DOC 1 a; Sear 1828. Leicht gewellt, vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 262, Osnabrück 2015, Nr. 8505.

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400 €
Starting bid
320 €

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Lot 1055 1
Constantinus IX., 1042-1055.

AV-Histamenon (Scyphat), Constantinopolis; 4,41 g. Christus thront v. v.//Büste v. v. mit Labarum und Kreuzglobus. DOC 2 a; Sear 1829. Vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben im November 2013 bei MA-Shops von der Münzenhandlung Raffler, Pfaffenhofen an der Ilm.

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500 €
Starting bid
400 €

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