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Catalog - Auction 433
The Willi Schleer Collection - Roman Provincial Coinage | Coins from the Ancient World, a. o. the Collection of an Ancient Coin Connoisseur, the Collection of a Pharmacist, the Christoph Buchhold Collection, and the Dr. Carl Friedrich Zschucke Collection
Æ-Antoninian, Ende 271/Anfang 272, Antiochia, 2. Emission; 3,25 g. Drapierte Büste r. mit Strahlenbinde//Jupiter steht l. mit Globus und Zepter, davor Stern und Adler. Bland in NC 171 (2011), 26 d (dies Exemplar); MER-RIC 3127 (temporary number, dies Exemplar erwähnt); MIR 356; RIC 3. RR Gutes sehr schön Exemplar der Sammlung Christoph Buchhold. Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 168, Osnabrück 2010, Nr. 7846. Nach dem Tod des Odaenathus übernahm seine Witwe Zenobia für ihren Sohn Vabalathus die Macht in Palmyra. 269 begannen die Palmyrener ihre Macht auszuweiten: Die Truppen marschierten nach Süden, wo sie in Bostra den Tempel des Jupiter Hammon zerstörten, gewannen die Kontrolle über Antiochia und drangen nach Ägypten vor, wo der palmyrenische General Zabdas von dem Ägypter Timagenes unterstützt wurde. Eine Ursache für die ägyptische Unterstützung der palmyrenischen Sache mag in der Propaganda des Vabalathus zu finden sein, der eine Abstammung der Zenobia von den Ptolemäern proklamierte und daher Alexandria als Stadt seiner Ahnen bezeichnete (siehe Parsons, P. J., A Proklamation of Vaballathus?, Chron. d´Eg. 42 (1967), S. 397 ff.). Der Präfekt von Ägypten unterlag nach anfänglichen Erfolgen rasch. Dem Gegenschlag Aurelians hatte Zenobia wenig entgegenzusetzen: In der Schlacht bei Immae wurde der eigentlich überlegenen palmyrenischen Reiterei die schwere Panzerung in der sengenden Sonne zum Verhängnis, die römischen Truppen errangen einen glänzenden Sieg und konnten schließlich nach Palmyra vorstoßen und dort Zenobia und Vabalathus gefangennehmen. Zenobia wurde wahrscheinlich nach Rom gebracht und dort im Triumphzug Aurelians gezeigt (vergl. HA Trig. Tyr. 30.27), starb aber möglicherweise auch auf dem Weg nach Rom (siehe u. a. Eutrop. 9.13.2). Vabalathus starb wahrscheinlich auf dem Weg nach Rom (Zosimos 1.61.1).
| Estimated price | 500 € |
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Æ-Tetradrachme, Jahr 5 (= 272), Alexandria (Aegyptus); 7,77 g. Drapierte Büste r. mit Diadem//Drapierte Büste der Selene r., davor Mondsichel. Exemplar der Sammlung Christoph Buchhold. Exemplar der Auktion Münz Zentrum 52, Köln 1984, Nr. 1232. Ursula Kampmann und Thomas Ganschow führen für ihre Nr. 108.5 (= Dattari 5513) die Averslegende CEΠTIMIA ZHNOBIA CEB an, übernehmen hier allerdings die irrige Lesung aus Dattaris Katalog von 1901. Die korrekte Lesung CEΠTIM ZH - NOBIA CEB geht klar aus der Abbildung bei Dattari/Savio, Pl. 279, 5513 hervor. Somit gilt: Kampmann/Ganschow 108.4 = Kampmann/Ganschow 108.5.
Nach dem Tod des Odaenathus übernahm seine Witwe Zenobia für ihren Sohn Vaballathus die Macht in Palmyra. 269 begannen die Palmyrener ihre Macht auszuweiten: Die Truppen marschierten nach Süden, wo sie in Bostra den Tempel des Jupiter Hammon zerstörten, gewannen die Kontrolle über Antiochia und drangen nach Ägypten vor, wo der palmyrenische General Zabdas von dem Ägypter Timagenes unterstützt wurde. Eine Ursache für die ägyptische Unterstützung der palmyrenischen Sache mag in der Propaganda des Vaballathus zu finden sein, der eine Abstammung der Zenobia von den Ptolemäern proklamierte und daher Alexandria als Stadt seiner Ahnen bezeichnete (siehe Parsons, P. J., A Proclamation of Vaballathus?, Chron. d´Ég. 42 (1967), S. 397 ff.). Der Präfekt von Ägypten unterlag nach anfänglichen Erfolgen rasch. Dem Gegenschlag Aurelians hatte Zenobia wenig entgegenzusetzen: In der Schlacht bei Immae wurde der eigentlich überlegenen palmyrenischen Reiterei die schwere Panzerung in der sengenden Sonne zum Verhängnis, die römischen Truppen errangen einen glänzenden Sieg und konnten schließlich nach Palmyra vorstoßen und dort Zenobia und Vaballathus gefangennehmen. Zenobia wurde wahrscheinlich nach Rom gebracht und dort im Triumphzug Aurelians gezeigt (vergl. HA Trig. Tyr. 30.27), starb aber möglicherweise auch auf dem Weg nach Rom (siehe u. a. Eutrop. 9.13.2).
| Estimated price | 500 € |
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AV-Aureus, November 275/Juni 276, Siscia; 4,88 g. Drapierte Büste r. mit Lorbeerkranz//Roma sitzt l. mit Victoria und Zepter. Exemplar der Sammlung Michael F. Price, Auktion Stack's, New York 3. Dezember 1996, Nr. 237; der Sammlung Barry Feirstein (Teil II), Auktion NAC 42, Zürich 2007, Nr. 180 (mit dem Vermerk "privately purchased from Harlan J. Berk") und der Auktion NAC 102, Zürich 2017, Nr. 556. Laut Zosimos und Zonaras wurde Tacitus nach der Ermordung des Aurelianus von den Truppen im November 275 zum Kaiser proklamiert, möglicherweise im Alter von 76 Jahren (SHA, Vita Taciti, VII, 5). Er befand sich zu diesem Zeitpunkt in Interamna und begab sich von dort unverzüglich nach Rom, wo er vom Senat bestätigt wurde. Tacitus sah sich bald nach seiner Erhebung gezwungen, barbarische Stämme (u. a. die Goten, Heruler und die scythischen Maeotidae) zu bekämpfen, die eigentlich im geplanten Partherkrieg Aurelians auf römischer Seite kämpfen sollten, nach dessen Tod aber in Kleinasien einfielen. Bald nach seinem Sieg starb Tacitus. Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.
| Estimated price | 15,000 € |
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AV-Binio, Anfang 276/Juni 276, Serdica; 5,08 g. Drapierte Büste r. mit Strahlenbinde//VICTORIA GOTTHICA, im Abschnitt COS II, Victoria geht r. mit Palmzweig und Kranz, davor Gefangener. Exemplar der Sammlung Christoph Buchhold. Exemplar der Auktion Lanz 30, München 1984, Nr. 809. Laut Zosimos und Zonaras wurde Tacitus nach der Ermordung des Aurelianus von den Truppen im November 275 zum Kaiser proklamiert, möglicherweise im Alter von 76 Jahren (SHA, Vita Taciti, VII, 5). Er befand sich zu diesem Zeitpunkt in Interamna und begab sich von dort unverzüglich nach Rom, wo er vom Senat bestätigt wurde. Tacitus sah sich bald nach seiner Erhebung gezwungen, barbarische Stämme (u. a. die Gothen, Heruler und die scythischen Maeotidae) zu bekämpfen, die eigentlich im geplanten Partherkrieg Aurelians auf römischer Seite kämpfen sollten, nach dessen Tod aber in Kleinasien einfielen. Bald nach seinem Sieg, der auf dem Revers des vorliegenden Stücks gefeiert wird, starb Tacitus.
| Estimated price | 5,000 € |
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AV-Aureus, Anfang 276/Juni 276, Serdica; 4,75 g. IMP C M CL TACITVS AVG Drapierte Büste r. mit Lorbeerkranz//ROMAE-AET-ERNAE Roma sitzt l. auf Schild mit Victoria auf Globus und Speer, im Abschnitt SC. Calicó 4096; CBN 1783; Coh. 116; Estiot, L'or romain 103; MER-RIC 3918 (temporary number); RIC 209. RR Fast vorzüglich Aus der Sammlung eines hessischen Pharmazeuten. Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 89, Osnabrück 2004, Nr. 2599; der Auktion Hess-Divo 299, Zürich 2004, Nr. 145 und der Auktion Fritz Rudolf Künker 100, Osnabrück 2005, Nr. 76. Laut Zosimos und Zonaras wurde Tacitus nach der Ermordung des Aurelianus von den Truppen im November 275 zum Kaiser proklamiert, möglicherweise im Alter von 76 Jahren (SHA, Vita Taciti, VII, 5). Er befand sich zu diesem Zeitpunkt in Interamna und begab sich von dort unverzüglich nach Rom, wo er vom Senat bestätigt wurde. Tacitus sah sich bald nach seiner Erhebung gezwungen, barbarische Stämme (u. a. die Gothen, Heruler und die scythischen Maeotidae) zu bekämpfen, die eigentlich im geplanten Partherkrieg Aurelians auf römischer Seite kämpfen sollten, nach dessen Tod aber in Kleinasien einfielen. Bald nach seinem Sieg starb Tacitus.
| Estimated price | 6,000 € |
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B-Antoninian, 276, Serdica, 2. Emission; 4,51 g. Kopf l. mit Strahlenbinde, r. drapiert//Kaiser steht l. mit Zepter und empfängt Globus von Mars mit Speer. Exemplar der Sammlung Christoph Buchhold.
| Estimated price | 200 € |
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Æ-Quinar, Rom; 1,49 g. Drapierte Büste r. mit Lorbeerkranz//Kaiser steht r. mit Speer und Globus. CBN S. 316, Pl. 98, 505; Coh. 100; King 6 i (dies Exemplar); RIC 50. Von großer Seltenheit. Sehr schön Exemplar der Sammlung Christoph Buchhold. Exemplar der Sammlung Franz Trau, Auktion Gilhofer & Ranschburg/Adolph Hess AG, Wien 22. Mai 1935, Nr. 3122 (Bild) und 3123 (Text) und der Auktion Fritz Rudolf Künker 174, Osnabrück 2010, Nr. 978.
| Estimated price | 500 € |
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Æ-Sesterz, Rom; 7,15 g. Drapierte Büste r. mit Lorbeerkranz//Kaiser geht r. mit Speer und Globus. Exemplar der Sammlung Christoph Buchhold. Exemplar der Auktion Münzen und Medaillen GmbH 34, Stuttgart 2011, Nr. 335. Zum Nominal siehe Weiser, Wolfram, Nominale römischer Münzen des 3.-5. Jahrhunderts n. Chr., in: GN 200 (2000), S. 315.
| Estimated price | 300 € |
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B-Antoninian, 276/277, Serdica, 2. Emission; 3,68 g. BONO IMP PROBO AVG Drapierte Büste r. mit Strahlenbinde//Providentia steht r. mit zwei Feldzeichen, davor steht Sol l. mit erhobener Rechten und Globus. Exemplar der Sammlung Christoph Buchhold. Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 182, Osnabrück 2011, Nr. 880.
| Estimated price | 350 € |
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AV-Aureus, 278, Siscia; 5,16 g. Gepanzerte Büste r. mit Lorbeerkranz//Victoria steht r. auf Globus mit Kranz und Palmzweig, r. und l. je ein Gefangener. Aus der Sammlung eines hessischen Pharmazeuten. Exemplar der Auktion NAC 27, Zürich 2004, Nr. 488; der Auktion NAC 34, Zürich 2006, Nr. 197; der Auktion Fritz Rudolf Künker 136, Osnabrück 2008, Nr. 1214 und der Auktion Hess-Divo 314, Zürich 2009, Nr. 1602. Probus bemühte sich während seiner Regierungszeit um die Konsolidierung des Reiches durch Grenzschutz und innere Reformen, nachdem gerade unter Valerianus und Gallienus massive außenpolitische Konflikte ausgetragen worden waren. Das vorliegende Stück mag dabei auf seine erfolgreichen Operationen in Gallien um 278 verweisen. Neben Maximinus Thrax, Claudius Gothicus und Aurelian kann er als „Soldaten“kaiser par excellence begriffen werden: Als Militär aus eher einfach Verhältnissen hat er sich in der Armee hochgedient und war in den Ritterstand aufgestiegen. Er genoss die volle Unterstützung seiner Soldaten und wurde von diesen zum Kaiser ausgerufen. So gründete er seine Herrschaft einzig auf militärischen Erfolg. Dieser Umstand vereint zwar alle sogenannten „Soldatenkaiser“, jedoch stammten etwa die Gordiani, Decius, Trebonianus Gallus sowie Valerianus und Gallienus aus der senatorischen Schicht, Philippus I. und Carus waren jeweils Prätorianerpräfekte. Im Gegensatz zu Probus konnten diese Kaiser bereits auf gewisse (Macht-) Ressourcen zurückgreifen, während er sich diese selbst schaffen musste (dazu: Johne, Klaus Peter; Hartmann, Udo: Krise und Transformation des Reiches im 3. Jahrhundert, in: Johne, Klaus-Peter; Hartmann, Udo; Gerhardt, Thomas (Hrsg.): Die Zeit der Soldatenkaiser. Krise und Transformation des Römischen Reiches im 3. Jahrhundert n. Chr. (235-284), Berlin 2008, S. 1025-1053).
| Estimated price | 12,500 € |
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AV-Aureus, 280, Cyzicus, 3. Emission; 6,28 g. Drapierte Büste r. mit Lorbeerkranz//Sol steht v. v., Kopf l., mit erhobener Rechten und Globus. Exemplar der Sammlung Christoph Buchhold. Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 34, Osnabrück 1996, Nr. 616. Die Zuweisung der Münze zu einer Münzstätte ist problematisch. Typgleiche Prägungen entstanden auch in Antiochia (Rosenbaum 7) und Ticinum (Rosenbaum 880).
| Estimated price | 1,000 € |
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AV-Aureus, 280, Antiochia, 2. Emission; 6,38 g. Drapierte Büste r. mit Lorbeerkranz//Sol steht v. v., Kopf l., mit erhobener Rechten und Globus. Calicó 4149; Coh. 175; RIC 915; Rosenbaum 7 (Avers stempelgleich mit dem abgebildeten Exemplar). R Attraktives Exemplar auf breitem Schrötling, vorzüglich Exemplar der Slg. Phoibos, Auktion Fritz Rudolf Künker 326, Osnabrück 2019, Nr. 1594 und der Sammlung Roger Wolf, Auktion Fritz Rudolf Künker 383, Osnabrück 2023, Nr. 2116.
| Estimated price | 5,000 € |
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Æ-Denar, 281, Rom, 6. Emission; 2,44 g. Gepanzerte Büste r. mit Lorbeerkranz//Kaiser steht v. v. mit Zepter zwischen zwei Standarten. Exemplar der Sammlung Christoph Buchhold. Exemplar der Sammlung Dr. Klaus Berthold. Exemplar der Auktion Hauck & Aufhäuser 18, München 2004, Nr. 556 und der Auktion Fritz Rudolf Künker 318, Osnabrück 2019, Nr. 1777.
| Estimated price | 350 € |
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AV-Aureus, 281/282, Rom, 6. Emission; 5,9 g. Gepanzerte Büste r. mit Lorbeerkranz//Probus steht nach l. mit Zepter und ausgestreckter Rechten, daneben, zum Teil kniend, vier Supplikanten. ERRATUM: Das Stück besitzt ein gestopftes Loch. Exemplar der Sammlung Christoph Buchhold. Exemplar der Auktion Schenk-Behrens Nachf. 77, Essen 1999, Nr. 512.
| Estimated price | 750 € |
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Æ-Quinar, 281/282, Rom, 6. Emission; 1,58 g. Gepanzerte Büste r. mit Lorbeerkranz//Kaiser reitet r. über zwei Gefallene. Exemplar der Sammlung Christoph Buchhold. Exemplar der Liste Münzen und Medaillen AG 349, Basel 1973, Nr. 44.
| Estimated price | 150 € |
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AV-Aureus, Lugdunum; 4,37 g. Drapierte Büste r. mit Lorbeerkranz//Pax geht l. mit Zweig und Zepter. Calicó 4270; Coh. 46; RIC 2. RR Gestopftes Loch, Kratzer, fast sehr schön/schön Exemplar der Sammlung Christoph Buchhold. Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 20, Osnabrück 1991, Nr. 925.
| Estimated price | 750 € |
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AV-Aureus, Ticinum; 4,57 g. Gepanzerte Büste r. mit Lorbeerkranz//Spes geht l. mit Blume. Aus der Sammlung eines hessischen Pharmazeuten. Exemplar der Sammlung Phoibos, Auktion Fritz Rudolf Künker 326, Osnabrück 2019, Nr. 1596.
| Estimated price | 4,000 € |
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AV-Aureus, Siscia; 4,5 g. Drapierte Büste r. mit Lorbeerkranz//Mars geht r. mit Speer und Schild. Aus der Sammlung eines hessischen Pharmazeuten. Exemplar der Auktion Ponterio 54, Chicago 1992, Nr. 37; der Auktion Christie's, New York 3. Dezember 1996, Nr. 239 und der Auktion NAC 78, Zürich 2014, Nr. 2404.
| Estimated price | 2,000 € |
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B-Doppelantoninian (?), Siscia; 3,21 g. DEO ET DOMINO CARO INVIC AVG Drapierte Büste des Sol gegenüber der gepanzerten Büste des Carus mit Strahlenbinde//Felicitas steht l. mit Caduceus und Zepter an Säule gelehnt. RIC 99. Von großer Seltenheit. Min. korrodiert, Silbersud, gutes sehr schön Exemplar der Sammlung Christoph Buchhold. Exemplar der Auktion NAC 21, Zürich 2001, Nr. 547 und der Auktion Fritz Rudolf Künker 248, Osnabrück 2014, Nr. 7577. Ab der Mitte des 3. Jahrhunderts n. Chr. achtete man in der Münzprägung zunehmend weniger auf die althergebrachte Form der Titulatur, was schließlich in Legenden mit dem deus et dominus-Titel gipfelte. Die Einführung des Titels (in Gelübdeform: DOMINO ET DEO) war eine Initiative des procurator monetae in Serdica unter Aurelianus. Die Titulatur entstand wohl nicht auf Betreiben der Reichsregierung, wurde von dieser aber geduldet. Siehe Alföldi, Andreas, Die monarchische Repräsentation im römischen Kaiserreiche, Darmstadt 1980, S. 210 ff.
| Estimated price | 3,000 € |
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