Coins and Medals from Ancient, Medieval and Modern Times
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Æ-As, Rom; 8,99 g. Kopf r. mit Lorbeerkranz//Ops sitzt l. mit Ähren. BMC 48 Anm.; Coh. -; Lempereur 831; RIC 35 a. Von großer Seltenheit. Grünbraune Patina, schön
Ops, die Göttin der Fülle und Fruchtbarkeit, wurde zuerst von Trajan (MIR 246) in die Münzprägung integriert und auch von Antoninus Pius aufgegriffen. Pertinax ist der einzige Herrscher nach den Adoptivkaisern, der diese Personifikation ebenfalls in sein Prägeprogramm integrierte. Dabei führt sie allerdings anders als bei Antoninus Pius Kornähren und kein Zepter in der Hand. Pertinax stellt hier bewusst die unter seiner Herrschaft gesicherte Getreideversorgung im Kontrast zum ermordeten Kaiser Commodus heraus, unter dessen Regentschaft es zu einer Hungersnot gekommen war. Ops gehört damit zu den am seltensten in der Münzprägung der römischen Kaiserzeit aufgegriffenen Personifikationen. Bei Pertinax lässt sie einen bewussten Anschluss an die Repräsentation der erfolgreichen Adoptivkaiser vermuten.
