Auction 433 - Part 1 (Lots 6001 - 6447)
Ended

The Willi Schleer Collection - Roman Provincial Coinage | Coins from the Ancient World, a. o. the Collection of an Ancient Coin Connoisseur, the Collection of a Pharmacist, the Christoph Buchhold Collection, and the Dr. Carl Friedrich Zschucke Collection

GREEK IMPERIALS LYDIA

Lot 6105

Lot 6105

Bid


Estimated price 600 €
Result unsold
THYATEIRA. Commodus, 177-192.

Æ-Medaillon, 184/187,

Strategos Moschianos; 43,97 g. Drapierte Büste r. mit Lorbeerkranz//Hephaistos sitzt r. und bearbeitet einen Helm, den er mit einer Zange hält, auf einer Säule, Athena steht l. mit Schild und stützt den Helm. Kurth 212 f.; RPC online 2947.4 (temporary number; dies Exemplar).

Von großer Seltenheit. Dunkle Patina, leicht geglättet, schön-sehr schön

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 60, München 1992, Nr. 430 und der Auktion Hirsch Nachf. 177, München 1993, Nr. 974.

Die Großbronze zeigt den Besuch der Athena in der Werkstatt von Hephaistos. Die Szene erscheint bereits auf unter Antoninus Pius emittierten phrygischen Prägungen aus Ankyra, allerdings schmiedet der Gott in diesem Fall den Donnerkeil des Zeus. Johannes Nollé bringt das vermehrte Auftauchen des Schmiedegottes auf Münzen in der zweiten Hälfte des 2. und im 3. Jahrhundert mit der gestiegenen Bedeutung Kleinasiens für die römische Rüstung in Verbindung. Die kleinasiatischen Städte produzierten Waffen für das römische Heer und mußten selbst Truppenkontingente stellen. Nollé, J., Athena in der Schmiede des Hephaistos. Militär-, wirtschafts- und sozialgeschichtliche Implikationen von Münzbildern, JNG 45, 1995, S. 51–77.