The Dr. W. R. Collection Part 10 – The 3rd Century from Macrinus to Julian of Pannonia (217-285 AD)
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Æ-Sesterz, 226, Rom; 18,36 g.
Drapierte Büste r. mit Lorbeerkranz//Mars geht r. mit Speer und Trophäe.
BMC 359; Coh. 282; RIC 440. Felder min. geglättet, vorzüglichExemplar der Auktion Lanz 72, München 1995, Nr. 736.
Im Vergleich mit der Münzprägung seines Vorgängers greifen die Münzen Severus Alexanders vermehrt traditionelle Motive der olympischen Götter auf. Der Kaiser versucht sich hierdurch von Elagabal und dessen verhasster Religionspolitik abzugrenzen und seine eigene Pietas zu untermauern. Zudem betont er die zunehmende Bedeutung des Militärs im 3. Jahrhunderts. So kann der Mars auf diesem Revers mit dem Perserkrieg des Kaisers in Verbindung gebracht werden. In Anlehnung an die parthischen Feldzeichen im Tempel des Mars Ultor in Rom bedient die Münze zudem traditionelle Narrative. Siehe hierzu E. E. Manders, Religion and Coinage. Heliogabalus and Alexander Severus: Two Extremes?, Talanta XXXVI-XXXVII, 2004/2005, S. 123-138.
