The Collection Dr Carl Friedrich Zschucke - Coins from the ancient world with a focus on coins from the Gallic Empire and the Trier mint
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Æ-Antoninian, Sommer/Herbst 294, Treveri, 3. Emission, 3. Offizin; 3,93 g.
Drapierte Büste r. mit Strahlenbinde//Liberalitas steht l. mit Abacus und Caduceus, l. Kind. Cahn in SNR 37 (1955), 62; Estiot/Zanchi in RN 171 (2014), 32.5 (dies Exemplar abgebildet);
RIC 649. Von allergrößter Seltenheit, unübliches Reversmotiv. Silbersud, Prägeschwächen, gutes sehr schönErworben 2000.
Datierung und Emissionszuweisung nach Schulten.
Bei den mit D signierten Münzen handelt es sich um Prägungen der ehemals 4. Offizin aus Lugdunum, die nach Trier verlagert wurde. Hier prägt sie als 3. Offizin. Estiot/Zanchi ordnen den Typus abweichend der ersten Emission zu und datieren ihn auf 293.
In der dritten Antoninianemission wird das Prägeprogramm um die in der römischen Münzprägung einmalige Legende AVSPIC FEL (auspiciis felicissimo) zur stehenden Göttin mit Caduceus und Tessera sowie kleinem Togatus zu ihren Füßen erweitert, was an die in dieser Zeit seltene Darstellungsform der Liberalitas erinnert. Wahrscheinlich wird ausgedrückt, dass die Bürger die Wohltaten der glücklichen Auspicien der Herrscher empfangen (Cahn 1955, S. 18).
