The Collection Dr Carl Friedrich Zschucke - Coins from the ancient world with a focus on coins from the Gallic Empire and the Trier mint
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Æ-Follis, 297, Treveri, 4. Emission, 1. Offizin; 10,22 g.
Kopf r. mit Lorbeerkranz//Fortuna sitzt l. mit Steuerruder und Füllhorn.
RIC 242; Zschucke 61 d (dies Exemplar). Von großer Seltenheit. Attraktives Exemplar mit etwas Silbersud, fast vorzüglichErworben 1998.
Datierung und Emissionszuweisung nach Zschucke.
Zschucke bemerkt, dass für die seltenen Typen der vierten Großfollesemission mit der langen Legendenform FORTVNAE REDVC-I AVGG ET CAESS NN lediglich bei Voetter weitere Belegstücke vorliegen. Das Fortunamotiv stellt zudem eine auffällige Eigenheit der Münzstätte Trier im Kontrast zu den reichsweit geprägten Geniusreversen dar. Zschucke vermutet in dem entscheidenden Erfolg des Constantius I. bei der Rückeroberung Britanniens im Jahr 296, die im Jahr 297 mit einem großen Siegesfest gewürdigt wurde, sowie den Quinquennalien dieses Herrschers den historischen Hintergrund der Prägungen. Dazu: Zschucke, C. F., Die Großfollisprägung in Trier während der 1. Tetrarchie von 294-305 n. C., Trierer Petermännchen 14, 2000, bes. S. 9.
