Gold coins from the Medieval and Modern Times, from the Mohr family collection, e.g. Silver coins, e.g. highlights of medallic art German coins after 1871
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Silbermedaille o. J. (1686), unsigniert, vermutlich von H. Bonhorst. Allegorie auf die Gewinnung und die Verschwendung des Geldes. Bärtiger Mann mit Holzbein geht l. und schultert zwei Füllhörner, gefüllt mit Erz und Münzen, im Hintergrund Bergwerkslandschaft//Bärtiger, geflügelter Mann mit Holzbein geht r. und schüttet Münzen aus einem Füllhorn in einen Brunnen, hinter ihm drei Pfauen, von denen einer ein Rad schlägt, im Hintergrund l. Palast, in Mitte ein großes Haus, r. Soldaten, dahinter Festung mit feuernden Kanonen. 64,80 mm; 87,26 g. Brockmann 740 a; Müseler 10.4.3/1 a. Von großer Seltenheit. Kl. Kratzer, fast vorzüglich
Der auf den beiden Seiten dargestellte bärtige Mann ist eine Mischung aus den Göttern Pluton und Saturn (Kronos). Pluton galt als Herrscher über die Schätze der Tiefe. Eines seiner Attribute war das segenspendende Füllhorn. Auf der Vorderseite trägt er jedoch auf einem anderen Stempel das Zeichen des Planeten Saturn. Zu dessen Attributen gehörten die Flügel. Die Zeit seiner Herrschaft wurde als die des goldenen Zeitalters gepriesen. Die Vorderseite zeigt, wie die Schätze der Erde gewonnen werden, die Rückseite zeigt, wie sie verschwendet werden (Paläste, Soldaten, Luxus).