eLive Premium Auction 426 - Day 1 (Lot 3001 - 3466)
Ended

European and German Coins and Medals of the 16th–20th Centuries

GERMAN COINS AND MEDALS BAVARIA

Lot 3322

Lot 3322

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Estimated price 200 €
Result 460 €

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HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH Maximilian III. Joseph, 1745-1777.

Silbermedaille 1765, von F. A. Schega, auf die Vermählung seiner Schwester Josepha mit Kaiser Joseph II. von Österreich. Brustbild Josephas l. mit Diadem//Geflügelter Genius, der die Gesichtszüge Josephas trägt, hält in der Linken Fackel und Kranz, mit der Rechten heftet er das bayerische Wappen an einen mit Girlanden umwundenen Obelisken, an dem bereits das österreichische Wappen hängt. 45,97 mm; 45,94 g. Grotemeyer 67; Slg. Montenuovo 1935; Witt. 2245. Winz. Kratzer, vorzüglich

Nach dem Tod seiner ersten Gemahlin Isabella Maria von Parma im November 1763 heiratete der immer noch kinderlose König und spätere (ab 18. August 1765) Kaiser Josef II., der Sohn von Kaiser Franz I. und Maria Theresia, am 23. Januar 1765 in Schönbrunn Josepha, die fünfte Tocher des bayerischen Kurfürsten Karl Albrecht. Diese Ehe sollte nur zwei Jahre dauern, am 28. Mai 1767 starb Kaiserin Josepha im Alter von 28 Jahren in Wien, ohne Josef II. Kinder geboren zu haben.
Bereits am 13. Januar 1765 wurde, wie auf dieser Medaille angegeben, in München der Ehevertrag durch Prokuration geschlossen, wobei König Josef II. durch seinen Bruder vertreten wurde. Am 23. Januar 1765 folgte die Einsegnung des Paares in Wien.