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A. RIECHMANN & CO., Auktion 12 vom 26.6.1918, Halle/Saale.
Auktions-Katalog XII, enthaltend: Sammlung Schlesischer Münzen des Herrn Justizrat Dr. Regely-Leipzig und Münzen und Medaillen aus verschiedenem Besitz. 2 unpaginierte, 23 S., 8 Tfn. 253 Nrn. Halbleineneinband, wohl des dritten Viertels des 20. Jahrhunderts, mit von Hand akkurat beschriebenem Rückenschild, die Deckel mit marmoriertem Papier bezogen. Sämtliche Zuschlagspreise sind ihren jeweiligen Positionen handschriftlich beigeschrieben worden. 259 Gramm.
Arthur Regely (* 1865 in Samter, Provinz Posen, † 1936 in Berlin), Sohn des preußischen Offiziers und späteren Generalleutnants Benno Regely, absolvierte seit dem Wintersemester 1886 ein Studium der Rechte an der Königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin (Amtliches Verzeichnis des Personals und der Studierenden der Königlichen Wilhelms-Universität zu Berlin. Auf das Winterhalbjahr vom 16. October 1886 bis 15. April 1887. Berlin 1886, S. 113). 1893 wurde er dort promoviert nach Verteidigung seiner Dissertation 'Das jus offerendi in alter und neuer Zeit, unter Berücksichtigung der dasselbe betreffenden Bestimmungen des Entwurfs eines Bürgerlichen Gesetzbuches für das Deutsche Reich' promoviert (Chronik der Königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin für das Rechnungsjahr 1892/93, Jahrgang VI, Berlin 1893, S. 23). 1895 immatrikulierte er sich an der Philospophischen Fakultät der Universität Basel (Personalverzeichnis der Universität Basel für das Sommer-Semester 1895, Basel 1895, S. 19). Später kehrte er nach Berlin zurück und praktizierte als Rechtsanwalt, wo er am Königlich-Preußischen Kammergericht zugelassen war und in der Zimmerstraße 68 fassbar ist (Kürschner's Staatshandbuch 1906, Sp. 685). Er erhielt 1913 die Zulassung als Rechtsanwalt am Reichsgericht in Leipzig. Spätestens in den folgenden Jahren erhielt er den Titel Justizrat, den er im Sommer 1918 bereits trug (siehe den hier offerierten Auktionskatalog). Für die Jahre 1925 bis 1936 ist er in Berlin dokumentiert als Justizrat, Rechtsanwalt und Notar (http://blha-recherche.brandenburg.de/detail.aspx?ID=1706236). Sein Wohnsitz in Berlin befand sich 1926 in der Voßstraße 12, seine Kanzlei am Hohenzollerndamm 11 (August Scheel Deutsche Adreßbuchgesellschaft m.b.H. [Hrsg.], Berliner Adreßbuch 1926, Erster Band, S. 2622).
