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DR. JACOB HIRSCH, Auktion 25 vom 29.11.1909 u.f.T., München.
[Catalog] No. XXV. Sammlung Gustav Philipsen in Kopenhagen: Antike Münzen von Griechenland, Asien und Afrika. 4 unpaginierte 277, VI S., 1 Blatt, 38 Tfn. 3355 Nrn. Halbleineneinband, wohl des zweiten bis vierten Jahrzehnts des 20. Jahrhunderts, mit einem von Hand beschriebenem Rückenschild und dem mit eingebundenen, ansprechend gestalteten vorderen Deckblatt der Orig.-Broschur. Die Deckel außen bezogen mit Achatmarmorpapier. Die ersten beiden Blätter vorn Halbleineneinband, wohl des dritten oder vierten Jahrzehnts des 20. Jahrhunderts, mit einem von Hand beschriebenem Rückenschild und dem mit eingebundenen ansprechend gestalteten vorderen Deckblatt der Orig.-Broschur. Die Deckel außen bezogen mit Achatmarmorpapier. Die ersten beiden Blätter vorn sowie die letzte Tf. etwas stockfleckig. die Tafel am Schluss sowie der Buchscnitt etwas stockfleckig. Sämtliche Zuschlagpreise sind per Hand den jeweiligen Beschreibungen der Lose beigeschreiben worden. Inliegend: [DR. JACOB HIRSCH, Auktion vom 4.12.1909, München]. Römische Münzen aus dem Besitze eines bekannten russischen Amateurs. Versteigerung am 4. Dezember 1909. (Anknüpfend an die Paginierung und die Losnummern des Auktionskatalogs Nr. XXV:) S. 271-277 samt Tf. 36-38, Nr. 3277-3355. Orig.-umschlaglose Klammerbroschur. 1142 Gramm.
Dem Versteigerungskatalog mit den auf 270 Seiten und XXV 3276 Los-Nrn. griechischer Münzen aus Sammlung Philipsen ließ Dr. Jacob Hirsch das hier von uns ebenfalls offerierte Verzeichnis der Versteigerung vom 4. Dezember 1909 hinzufügen, dessen Paginierung, Nummernfolge der Lose und der Zählfolge der Tafeln bezeugen, dass die darin erfasste Partie römischer Münzen aus dem Besitz eines 'bekannten russischen Amateurs' vom Versteigerer als separater Abschluss im Zuge der am 29. November 1909 begonnenen Auktion 25 erachtet worden ist, zumals der Katalog der im Frühjahr des folgenden Jahres nachfolgenden Auktion die Nummer 26 trägt.
Dr. Gustav Philipsen (* 1853, † 1925), Kopenhagener Buchhändler, Stadtrat und Mitglied des dänischen Reichstags, sammelte archäologische Objekte und griechische Münzen (Nachruf: Numismatic Chronicle 1926, S. 21). Als Käufer ist er bereits für das Jahr 1884 dokumentiert, als er die in Marmor gearbeitete römische Porträtbüste einer Frau aus dem 2. Drittel des 1. Jahrhunderts n. Chr. an einer Auktion erstand. Der Sammler überließ diese Skulptur 1925 als Geschenk der Ny Carlsberg Glyptothek in Kopenhagen. Seine numismatische Sammlung wurde in mehreren Partien durch Dr. Jacob Hirsch versteigert (Auktion vom 28.5.1906, diese anonymisiert ausgewiesen mit der Provenienzangabe 'aus dem Besitze eines nordischen Amateurs' [siehe unsere Kat.-Nr. 4016] sowie die mit Nennung des Sammlernamens und -wohnorts durchgeführten Auktionen vom 29.11.1909 und vom 14.11.1912 [siehe unsere Kat.-Nr. 4025, 4032]). Der letzten Partie der Münzensammlung Philipsen sind auch die numismatischen Werke seiner numismatischen Bibliothek angefügt worden. Seine Bücher kennzeichnete Gustav Philipsen mit einem Exlibris (Zeitschrift für Bücherzeichen - Bibliothekskunde und Gelehrtengeschichte, Jahrgang 8, 1898, S. 95).
