Monographs, collected works and essays: Germany and the world, Orders and decorations
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MEIERN (auch: MEYERN), J. G. von.
Gedancken Von der Rechtmäßigkeit Des Sechsten Zins-Thalers In Deutschland; Bey Gegegenheit Eines sehr merckwürdigen, am Höchstpreyßl. Kayserl. Reichs-Hoff-Rath, Lunae 5. Maji 1732 In Sachen Von Kniggen contra Sachsen-Eysenach Und dasige sämmtl. Land-Stände, p°. Debiti, ergangenen Conclusi, Worinnen zugleich von der Eigenschafft des Deutschen Pfand-Rechts gehandelt, auch aus denen Actis Publicis Comitalibus gezeigt wird, Daß in dem letzten Reichs-Abschied im Jahr 1654. die Zinsn in Anlehen, nicht auf fünff pro Cento restringiert worden sind. Hannover (Johann Christoph Ludolph Schultze) 1732. Gebunden auf 5 Bünden mit Oktavformat, Rotschnitt, alter Interimsbroschurumschlag aus dünnem, braunem Papier Rotschnitt, das übergroße Titelblatt unten gefaltet. Der Umschlag mit leichten Defekten im Bereich des Rückens. 287 Gramm.
Johann Gottfried Meiern (*1692 in Bayreuth; † 1745 in Hannover) hatte sich schon im Alter von 15 Jahren 1707 an der Universität in Halle an der Saale zum Studium der Rechtswissenschaften immatrikuliert. 1715 wurde er an der Universität Gießen zum Doktor beider Rechte promoviert und erhielt dort sodann eine Professur. Im selben Jahr erfuhr er eine Standeserhöhung, die ihm zuteilwurde im Zuge der Verleihung des erblichen Adelstitels an seinen Vater Johann Simon Meiern, der in Bayreuth als Geheimer Kammerrat dem Markgrafen von Brandenburg diente. Johan Gottfried blieb bis 1720 in Gießen, bevor er sich einige Jahrelang am Hofe in Bayreuth in diversen Funktionen betätigte. 1729 wurde er nach Hannover berufen und übernahm dort als Königlich-Großbritannischer und Kur- Braunschweig-Lüneburgischer Hof- und Kanzleirat die Direktion des fürstlichen Archivs (Ferdinand Frensdorff, 'Meiern, Johann Gottfried von' in: Allgemeine Deutsche Biographie Band 21, 1885, S. 211-213).
