eLive Auction literature 2025 - day 1 (Lots 6001 - 6706)
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Monographs, collected works and essays: General numismatics and antiquity

NUMISMATIC LITERATURE MONOGRAPHIEN, SAMMELWERKE UND AUFSÄTZE

Lot 6120

Lot 6120

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GRIECHEN BABELON, J.

BABELON, J.

Catalogue de la collection de Luynes. Monnaies grecques. Teil 2: Grèce continentale et îles. Text- und Tafelteil, Paris 1925. 4 unpaginierte, 171 S., Tf. LVII-LXXXIX. Der Textteil in unaufgeschnittener Orig.-Broschur, die vollständige Folge der zugehörigen Tfn. samt ihrem Vortitel- und Titelblatt lose in der mit Schließbändchen ausgestatteten Orig.-Halbleinenmappe. Beigefügt: DERS. Teil 4: Syrie, Egypte, Cyrénaïque, Maúrétanie, Zeugitane, Numidie. Text- und Tafelteil, Paris 1936. 146 S., Tfn. CXVIII-CLIV. Der Textteil in unaufgeschnittener Orig.-Broschur, die vollständige Folge der zugehörigen Tfn. samt ihrem Vortitel- und Titelblatt lose in papierner Umhüllung. 1574 Gramm. (4)

 

Honoré-Théodore-Paul-Joseph, d'Albert, duc de Luynes (* 1802 in Paris, † 1867 in Rom), ein Spross des Adelsgeschlechts Alberti, das seit 1619 in den herzoglichen Stand erhoben worden war, konnte aufgrund seines Vermögens seinen Passionen nachgehen, zu denen insbesondere die Kunst, Archäologie und Numismatik  der antiken griechischen Welt zählten, widmete sich den antiken Schriftstellern und bereiste den Mittelmeerraum. So entwickelte er sich zu einem kundigen Sammler von Zeugnissen der antiken mediterranen Kulturen, zu denen er etliche fundierte Arbeiten veröffentlichte. Er war Gründungsmitglied des Instituto di Correspondenza Archeologica in Rom, des Vorläufers des dortigen Deutschen Archäologischen Instituts, sowie Ehrenmitglied mehrerer wissenschaftlicher Akademien in Frankreich, Deutschland und Russland (Francesca Silvestrelli, Le duc de Luynes et la découverte de la Grande Grèce. [Mémoires et Documents sur Rome et l’Italie Méridionale, Nouvelle Série 9]. Neapel 2017).
Seine umfangreiche Sammlung archäologischer Objekte, einschließlich der mehr als 6900 Münzen von zumeist außergewöhnlicher Qualität, schenkte er 1862 dem französischen Staat. Die Veröffentlichung von 4083 Exemplaren der numismatischen Kollektion de Luynes erfolgte von 1924 bis 1936 in 4 Teilen, von denen hier 2 offeriert werden. Die beiden fehlenden Teile dokumentieren das in dieser Sammlung enthaltene Geld aus Italien, Sizilien, Kleinasien und Phöniziens. Die Publikation der Prägungen von Marseille sowie der iberischen Völker ist damals nicht erfolgt.