Minted history of the Thirty Years' War and the Peace of Westphalia | Numismatic Rarities from over the World
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EUROPÄISCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN. BELGIEN. LÜTTICH. Ferdinand von Bayern, 1612-1650
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Dukat 1638, Lüttich. 3,42 g. Das mit dem Kurhut bedeckte, vierfeldige bayerische Wappen mit Mittelschild von Bouillon; hinter dem Wappen Krummstab und Schwert gekreuzt//Schrifttafel mit vier Zeilen Schrift, umher Verzierungen, zu den Seiten I - 6 / 3 - 8. Delm. 356 (R3); Fb. 323; Mignolet 584; Vanhoudt/Saunders 445 (R3).
GOLD. Sehr selten, besonders in dieser Erhaltung. Prachtexemplar.
Leicht gewellt, vorzüglich-Stempelglanz
Bischof Ferdinand von Bayern zählte zu den bedeutendsten Regenten in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Der Sohn des bayerischen Herzogs Wilhelm V. wurde früh für den geistlichen Stand bestimmt und von Jesuiten ausgebildet. Sein Onkel Ernst setzte ihn in seinen vier Bistümern als Koadjutor ein: 1595 in Köln, 1601 in Lüttich und 1611 in Hildesheim und Münster. Im Jahr 1612 trat Ferdinand in diesen Bistümern die Nachfolge an und wurde 1618 außerdem Bischof von Paderborn. Er könnte also auch - wie hundert Jahre später Clemens August von Bayern - als "Le Seigneur des Cinq Eglises" (Herr Fünfkirchen) tituliert werden. Der einflußreiche Bischof Ferdinand von Bayern konnte im Dreißigjährigen Krieg auf der Seite der Katholischen Liga die bayerische Politik unterstützen.
