Minted history of the Thirty Years' War and the Peace of Westphalia | Numismatic Rarities from over the World
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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN. BRANDENBURG IN FRANKEN. BRANDENBURG-BAYREUTH, MARKGRAFSCHAFT. Georg Wilhelm, 1712-1726
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Silbermedaille 1712, unsigniert, von P. P. Werner, auf den Vertrag von Gunzenhausen mit Markgraf Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach. Die beiden Markgrafen sitzten mit knielangem Rock und Marschallstab nebeneinander auf einem Sofa//Das gekrönte Brandenburgische Wappen in reich verziertem Rollwerkrahmen, seitlich je ein nach innen blickender Adler. 63,38 mm; 72,76 g. Fischer/Maué 2.302; Slg. Erlanger -; Slg. Grüber (Auktion Künker 267) -; Slg. Wilm. 681.
Von großer Seltenheit. Attraktives Exemplar mit hübschem Prägeglanz, vorzüglich-Stempelglanz
Der Vertrag von Gunzenhausen zwischen den Hohenzollernlinien Ansbach und Bayreuth kam am 27. Oktober 1712 durch Vermittlung des hessischen Landgrafen Karl zustande. In der für die fränkische Geschichte wichtigen Übereinkunft wurde eine alternierende Besetzung des Kondirektoriums der beiden der Häuser festgelegt. Nach jeweils drei Jahren sollten sich Bayreuth und Ansbach in dieser Führungsaufgabe ablösen. Möglich geworden war dieser Kontrakt durch die relativ schwache Stellung des politisch nicht besonders begabten Ansbacher Markgrafen Wilhelm Friedrich. Die Medaille, die wegen der außergewöhnlichen Darstellung auch "Sofamedaille" genannt wird, ist ein eindrucksvoller historischer Beleg für die fränkische Geschichte und ein Meisterwerk barocker Stempelschneidekunst.
