Auction 418
Ended

Minted history of the Thirty Years' War and the Peace of Westphalia | Numismatic Rarities from over the World

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Estimated price 100,000 €
Result 240,000 €

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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN AUS DER ERSTEN HÄLFTE DES 17. JAHRHUNDERTS. PRÄGUNGEN VON ALBRECHT VON WALLENSTEIN.   
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10 Dukaten 1631 (Jahreszahl im Stempel aus 1630 geändert), Jitschin. 34,57 g. Stempelschneider Konrad Freibösen, Braunschweig. (Blumenverzierung) ALBERT • D • G • DVX • MEGA - FRID • ET • SAG • PR • VAN Geharnischtes Brustbild fast v. v. mit Spitzenkragen und umgelegtem Mantel, unten in der Umschrift Münzmeisterzeichen Wachsender Löwe l. (Sebastian Steinmüller, Münzmeister in Jitschin 1630-1634)//COM : SVE : DO : ROS : - ET • STARGAR : 1631 Mit Herzogshut bedecktes 13feldiges Wappen, umher die Kette des Ordens vom Goldenen Vlies, darüber das Stempelschneider­zeichen von K. Freibösen. Fb. 142; Poley 101.
GOLD. Von großer Seltenheit. Winz. Randfehler, attraktives, vorzügliches Exemplar
Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 78, Osnabrück 2002, Nr. 4875.
Nachdem Albrecht von Wallenstein 1625 bereits Herzog von Friedland und 1627 Herzog von Sagan geworden war, führten seine militärischen Erfolge im Dreißigjährigen Krieg dazu, daß er am 16. Juni 1629 die Herzogtümer Mecklenburg als kaiserliches Lehen erhielt. Nach der Landung des Schwedenkönigs Gustav II. Adolf wurden die mecklenburgischen Herzöge restituiert. Der kaiserliche Feldherr Wallenstein, der militärisches Geschick und Weitblick wie auch blinden Stolz, Ehrgeiz und Untreue verkörperte, hatte bereits 1626 das Münzrecht erhalten. Er wurde am 25. Februar 1634 auf kaiserlichen Befehl in Eger ermordet, und der größte Teil seiner Prägungen wurde konfisziert und eingeschmolzen.