Auction 410
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Minted history of the Thirty Years' War and the Peace of Westphalia

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DIE STADT BREISACH. Dukat 1638, auf die Einnahme der belagerten Stadt durch Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar am 3. Dezember. 3,21 g. Mit Fürstenhut bedecktes, sächsisches Wappen, darunter kleiner Wappenschild von Breisach//Verzierte Tafel mit sechs Zeilen Schrift. Berstett 95; Engel/Fabre/Perret/Wattier 4.1.3.1 (dieses Exemplar); Fb. 396 (dieses Exemplar).
GOLD. Von großer Seltenheit. Leicht gewellt, vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 171, Osnabrück 2010, Nr. 5676.
Bernhard, Herzog von Sachsen-Weimar, gilt als der wohl bedeutendste deutsche protestantische Feldherr des Dreißigjährigen Krieges. Der am 16. August 1604 in Weimar geborene Herzog schloß sich nach einigen Studienmonaten in Jena den protestantischen Truppen an und focht 1622 bei Wiesloch und Wimpfen. Als General Gustav Adolfs von Schweden hielt Bernard 1631 die eroberten Rheinlande, nahm am Sturm auf Wallensteins Lager teil und behauptete nach dem Tod Gustav Adolfs das Schlachtfeld bei Lützen. Nach dem Verlust von Regensburg 1634 wurde Bernhard bei Nördlingen vernichtend geschlagen und verlor sein Herzogtum. In den beiden folgenden Jahren kämpfte er mit französischen Verbündeten mit wechselnden Erfolgen vor allem in Lothringen, schlug 1638 die kaiserlichen Truppen bei Rheinfelden und nahm nach mehrmonatiger Belagerung am 3. Dezember 1638 Breisach ein. Nach den Anstrengungen der Feldzüge erlag Bernhard am 18. Juli 1639 bei Neuenburg am Rhein einer kurzen Krankheit.
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