Minted history of the Thirty Years' War and the Peace of Westphalia
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DAS HERZOGTUM BAYERN, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM. Maximilian I., 1598-1651 8 Dukaten 1598, München, auf seine Huldigung. 27,74 g. °[drei Kringel übereinander]° MAXIMILIANVS • DEI : G : CO : PAL ° RHE : VTR : BAVA • DVX Mit dem Herzogshut bedecktes, vierfeldiges Wappen (Pfalz/Bayern), zu den Seiten die geteilte Jahreszahl 15 - 98//°[drei Kringel übereinander]° SANCTVS • HENRICVS • ROM : IMPERATOR • BAVAR : DVX Der gekrönte und geharnischte Kaiser Heinrich mit Schwert steht v. v. mit langem umgelegten Mantel, in der Rechten Reichsapfel, mit der Linken das Zepter schulternd. Fb. 187; Spezialsammlung Bayern (Auktion Künker 108) 63; Witt. 775 Anm.
GOLD. Von großer Seltenheit. Attraktives Exemplar mit schöner Goldtönung,
winz. Randfehler, vorzüglich
Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 269, Osnabrück 2015, Nr. 6804.
Zu den Charaktereigenschaften des Herzogs Maximilian I., zu dessen Huldigung diese Goldmünze in sehr wenigen Exemplaren geprägt wurde, zählte vor allem seine Gottesehrfurcht. Trotz der extrem reichen Fülle an Münzen, die er uns hinterlassen hat, gibt es nur sehr wenige Prägungen, auf denen er als stehende Figur abgebildet ist. Ein Porträt, wie es etwa auf den Münzen seines Kurfürstenkollegen Johann Georg I. von Sachsen zu sehen ist, gibt es auf den Prägungen Maximilians, der sich immer nur als Ausführenden des Willen Gottes verstand, nur bei einem einzigen, in Heidelberg geprägten Typ. Die vorliegende, sehr seltene Huldigungsprägung zeigt die Figur des bayerischen Herzogs und deutschen Kaisers Heinrich II. (995-1024), der 1146 heiliggesprochen wurde und dessen Nachfolge Maximilian 1598 antrat.
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