Auktion 400
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Ausgewählte Löser der Welfenherzöge aus der Sammlung Friedrich Popken | Numismatische Kostbarkeiten aus Mittelalter und Neuzeit, u. a. ‚‚Mehrfachporträts" aus einer westfälischen Privatsammlung

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LÜBECK. BISTUM. August Friedrich, Herzog von Holstein-Gottorp, 1666-1705
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Dukat 1688, Eutin. 3,44 g. AVGVST . FRID . D . G . EL . EP . LUB . H • N • D • S • E • H Geharnischtes Brustbild r. mit Halstuch und umgelegtem Mantel//A • DEO • SORSQ • SALVSQ • MEA • 1688 . (Dreiblatt) Gekröntes, siebenfeldiges Wappen mit Mittelschild vor gekreuztem Krummstab und Schwert, umher Palmzweige. Behrens 841; Fb. 1507; Lange 504 B.
GOLD. Von allergrößter Seltenheit.
Feine Goldpatina, leichte Prägeschwäche, sehr schön-vorzüglich

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August Friedrich, *1646, war der Sohn des Herzogs Friedrich III. von Holstein-Gottorp. Er wurde am 6. Juni 1656 zum Koadjutor und 1666, nachdem Christian Albrecht verzichtet hatte, zum Bischof von Lübeck gewählt. 1686 vermählte er sich mit Christine, Tochter des Herzogs August von Sachsen-Weissenfels. Wegen seiner schwachen Gesundheit lebe er still und zurückgezogen in Eutin. Der Streit zwischen dem König von Dänemark und den Herzögen von Holstein berührte sein Land kaum. August Friedrich starb in der Nacht zum 2. Oktober 1705 in Eutin.