Auction 354 - part 1
Ended

Coins and Medals from medieval to modern times

Lot 5236

Lot 5236

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Estimated price 2,500 €
Result 5,000 €

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PFALZ. PFALZ, KURFÜRSTENTUM.
Karl Theodor, 1743-1799. Dukat 1778, Mannheim. Rheingold. 3,46 g. Ohne Signatur AS unter der Büste. Fb. 2037; Haas 275 c; Slg. Kömmerling (Auktion UBS 65) 550 var. (dort mit Signatur); Slg. Memmesh. 2533 leicht var. Attraktives Exemplar mit feiner Goldtönung, vorzüglich-Stempelglanz

Die Rückseitendarstellung dieses und des vorigen Stückes zeigt, im Gegensatz zu den Dukaten von 1763 und 1764, den tatsächlichen Verlauf des Rheins im Verhältnis zur Lage des Schlosses. Die Umschrift der Rückseite SIC FULGENT LITTORA RHEINI bedeutet: So blinkt das Ufer des Rheins. Das Goldwaschen geschah auf einem schrägen Brett, das mit einem grünen Tuch - die Goldflitter hoben sich dann besser ab - bespannt war. Dieses Tuch wurde regelmäßig ausgewaschen und dadurch ein Sandgoldgemisch gewonnen. Durch Amalgamation, d. h. Zufügung von Quecksilber, wurde das Gold herausgelöst und konnte dann erschmolzen werden. Alle Versuche, das Goldwaschen zu mechanisieren, blieben wegen der geringen Ausbeute erfolglos. Schon das Goldene Vlies der Argonauten wurde als Teil des Goldwaschens gedeutet.
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