Auction 438 - Teil 3 (Lose 776 - 1078)
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Coins of the Ancient World

From the Topp Collection, Dormagen, the Jürgen and Erika Schmidt Collection, Bovenden, and The Everglades Collection

BYZANTINE COINS BYZANZ

Lot 1005

Lot 1005

Bid


Estimated price 2,000 €
Starting price 1,600 €

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Iustinianus II., 2. Regierung 705-711 und Tiberius.

AV-Solidus, Constantinopolis; 4,19 g. Büste Christi v. v.//Beider Büsten v. v. mit Kreuz auf zwei Stufen. DOC 2 b; Sear 1415. Min. beschnitten, winz. Schrötlingsfehler auf dem Avers, kl. Kratzer auf dem Revers, sonst fast Stempelglanz

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 203, München 2012, Nr. 558 und der Auktion Giessener Münzhandlung 215, München 2013, Nr. 1149.

Nachdem Tiberius III. gestürzt wurde und Justinian II. seine Herrschaft erneut absichern konnte, ließ er seine Frau Theodora und seinen neugeborenen Sohn Tiberius nach Konstantinopel holen und krönen. In der Folgezeit unternahm Justinian II. zwei Strafexpeditionen gegen die Aufständischen in Cherson unter dem General Bardanes. Dieser zog gegen Konstantinopel und wurde als Philippicus zum byzantinischen Kaiser erhoben, während sich Justinian in Armenien befand. Er wurde entmachtet und samt seines Sohnes ermordet. Während der Belagerung Konstantinopels durch die Araber im Jahr 717/718 sowie während der Belagerung im Jahr 737 erhoben gleichermaßen verschiedene Männer den Anspruch, Tiberius zu sein. Haldon, J., The Empire That Would Not Die: The Paradox of Eastern Roman Survival, 640–740, Cambridge/London 2016, bes. S. 50-52.