Orders and Decorations from the Estate of Wilhelm, Duke of Bavaria (1752–1837), among others
In cooperation with Philipp Württemberg Art Advisory GmbH
Coins and Medals from the Middle Ages and Modern times, particularly Denmark, Habsburg, Norway, and Saxony, including items from the Collection of Commercial Councilor Dr. Herbert Wenzel (Habsburg), the Collection of Dr. Wolfgang Kümpfel (Ernestine in Coburg and Gotha), the Collection of Jürgen and Erika Schmidt, Bovenden, and a Collection from former Aristocratic Estates.
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| Estimated price | 4,000 € |
| Starting price | 3,200 € |
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Guldiner o. J. (nach 1511), Hall. Schaustück, geprägt zur Erinnerung an seine 1. Hochzeit, daher auch Hochzeitsguldiner genannt. Stempel von Ulrich Ursenthaler. Jugendliches Brustbild Maximilians I. r. mit Ehrenkranz und umgelegtem Mantel//Jugendliches Brustbild seiner Gemahlin Maria von Burgund im Alter von 20 Jahren r. Dav. -; Egg 15; M./T. 83; Voglh. 3; Winter (Friedrich III. - Maximilian I.) 37 a/1. RR In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung XF Details - Tooled (2937205-001). Leichte Bearbeitungsspuren, sehr schön
Dieser vorliegende Taler bezieht sich auf ein Ereignis, das für das Haus Habsburg von epochaler Bedeutung war: Die Hochzeit des Habsburger Erzherzogs Maximilian, des späteren Kaisers (des "letzten Ritters") mit Maria von Burgund fand in Gent im Jahr 1479 statt. Maria war die Tochter Karls des Kühnen und Erbin des Herzogtums Burgund, einem der reichsten Länderkomplexe, der die Kerngebiete Burgunds in Nord- und Westfrankreich sowie Lothringen, Luxemburg und die Niederlande umfasste. Dieser Taler wurde 1517 - nach dem Tod seiner zweiten Gemahlin Maria Bianca Sforza - in Hall in Tirol geprägt und stammt von dem Stempelschneider Ulrich Ursentaler. Er zeigt Maximilian im Alter von 19 Jahren und Maria im Alter von 20 Jahren. Maximilian hatte eine Vorliebe für große Schaumünzen mit seinem Bildnis, auf deren Gestaltung er selbst Einfluss nahm. Maria beherrschte beide Landessprachen (Flämisch und Französisch) perfekt, lernte aber auch Latein und erhielt Religions- und Geschichtsunterricht. Musik war ihr Lieblingsfach. Maria galt als eine der schönsten Frauen ihrer Zeit. Maximilian liebte sie sehr. An einen Freund schrieb er über sie: "ich hab ein schönes, frommes und tugendhaftes weib und gott dafür danke. sie ist schneeweiß, braunes haar, ein kleines näsl, ein kleines häuptl und antlitz, augen braun und grau gemischt, schön und lauter ... der mund rein und rot. ein viel schönere jungfrau als ich gesehen hab und fröhlich".
Leider verunglückte Maria, die als Burgunderin eine perfekte Reiterin sein musste, im Jahre 1482 durch einen Sturz vom Pferd tödlich. Sie war damals 25 Jahre alt.
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