Orders and Decorations from the Estate of Wilhelm, Duke of Bavaria (1752–1837), among others
In cooperation with Philipp Württemberg Art Advisory GmbH
Coins and Medals from the Middle Ages and Modern times, particularly Denmark, Habsburg, Norway, and Saxony, including items from the Collection of Commercial Councilor Dr. Herbert Wenzel (Habsburg), the Collection of Dr. Wolfgang Kümpfel (Ernestine in Coburg and Gotha), the Collection of Jürgen and Erika Schmidt, Bovenden, and a Collection from former Aristocratic Estates.
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| Estimated price | 12,500 € |
| Starting price | 10,000 € |
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Reichstaler 1746, Zellerfeld. Ausbeute der Grube Lautenthals Glück. Mit nach l. blickender Lautenspielerin sowie dem Hals der Laute nach oben statt nach unten abknickend. D • G • CAROLVS • - DVX • BRVNSVIC • - & LVNEB • 1746 • Zwei wilde Männer halten das mit dem Fürstenhut bedeckte zwölffeldige Wappen//TV QVONDAM ABIECTAM REDDIS DEVS ALME SONORAM Lautenspielerin in Bergwerkslandschaft, im Abschnitt: DIE GRVBE / LAVTENTHALS GLVCK / KAM IN AVSBEVT / IM QV : REMIN • 1685 / I • B • H •. Dav. - (vgl. 2161); Müseler - (vgl. 10.3/38); Spruth 48.2; Welter - (vgl. 2727). Von größter Seltenheit. In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung MS 62 (6320008-002). Sehr attraktives Exemplar mit hübscher Patina, vorzüglich-Stempelglanz
Diese äußerst seltene Prägung wurde erstmals im Herbst 1990 öffentlich bekannt, als sie im Rahmen einer Ausstellung des Münzkabinetts Gotha als Teil einer Welfensammlung gezeigt wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt war das Jahr 1746 in der Reihe der Motivtaler lediglich durch einen Regenbogen-Taler von Karl I. vertreten (Müseler 10.3/40). Im Gegensatz zum Exemplar von Karl I. wurde die Vorderseite des damals entdeckten Lautenthals Glück-Talers mit einem eigens für ihn angefertigten Stempel geprägt, was durch deutliche Unterschiede in der Gestaltung erkennbar ist. Unter anderem ist bei diesem Exemplar die Jahreszahl nicht von 1745 in 1746 umgeschnitten worden. Der Rückseitenstempel des hier zur Versteigerung angebotenen Talers war bereits vom seltenen Lautenthals Glück-Taler von 1745 (Müseler 10.6.3/4) bekannt, der als Probe gilt und sich durch einzigartige Details auszeichnet – etwa durch die nach links blickende Lautenspielerin und den Hals der Laute, der nach oben statt nach unten abknickt. Publiziert wurde dieser Typ in: „Fünf unedierte Oberharzer Ausbeutetaler von Braunschweig-Lüneburg“ von Hermann Brede und Fritz Spruth, Geldgeschichtliche Nachrichten Nr. 145, September 1991, S. 215–218.“
