Katalog - Auktion 438

Münzen der antiken Welt, u. a. aus der Sammlung Topp, Dormagen, und der Sammlung Jürgen und Erika Schmidt, Bovenden sowie der Sammlung „The Everglades Collection“

Ergebnisse 141-160 von 303
Seite von 16
Auktion 438 - Teil 3 (Lose 776 - 1078)
Startet in 1 Monat(en) 7 Tag(en)
BYZANTINISCHE MÜNZEN BYZANZ
Los 916 1
Iustinus II., 565-578.

AV-Solidus, Constantinopolis, 9. Offizin; 4,42 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm, Victoria auf Globus und Schild//Constantinopolis sitzt v. v. mit Zepter und Kreuzglobus. DOC 4 h; Sear 345. Winz. Stempelfehler auf dem Avers, gutes sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben im Oktober 2014 bei der Münzhandlung Ritter, Düsseldorf.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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Los 917 1
Iustinus II., 565-578.

AV-Tremissis, Ravenna; 1,5 g. Drapierte Büste r. mit Diadem//Victoria geht r. mit Kranz und Kreuzglobus, r. Stern. DOC 212; Sear 410. R Min. Auflagen, winz. Randfehler, vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 232, München 2015, Nr. 562 und der Auktion Giessener Münzhandlung 236, München 2016, Nr. 516.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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Los 918 1
Iustinus II., 565-578.

AV-Solidus, 566, Constantinopolis, 5. Offizin; 4,48 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm, Victoria auf Globus und Schild//Constantinopolis sitzt v. v. mit Zepter und Kreuzglobus. DOC 1; Sear 344. R Winz. Knickspur, vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der eAuction Fritz Rudolf Künker 35, Osnabrück 2011, Nr. 807776.

Schätzpreis
500 €
Startgebot
400 €

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Los 919 1
Iustinus II., 565-578.

AV-Solidus, 10. Regierungsjahr (= 574/575), Carthago; 4,49 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm, Victoria auf Globus und Schild//Constantinopolis sitzt v. v. mit Zepter und Kreuzglobus. DOC 190 g; Sear 391. R Attraktives Exemplar, sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 193, Osnabrück 2011, Nr. 1122.

Schätzpreis
500 €
Startgebot
400 €

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Los 920 1
Tiberius II. Constantinus, 578-582.

AV-Tremissis, Ravenna; 1,5 g. Drapierte Büste r. mit Diadem//Kreuz. DOC 64.1; Sear 470. R Leicht gewellt, kl. Kratzer, min. Auflagen, winz. Randfehler, vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 232, München 2015, Nr. 565.

Schätzpreis
1.000 €
Startgebot
800 €

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Los 921 1
Tiberius II. Constantinus, 578-582.

AV-Solidus, 579/582, Constantinopolis, 3. Offizin; 4,39 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Krone, Kreuzglobus und Schild//Kreuz auf vier Stufen. DOC 4 c; Sear 422. Leichte Prägeschwächen, vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 141, München 2005, Nr. 375.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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Los 922 1
Tiberius II. Constantinus, 578-582.

AV-Solidus, 579/582, Constantinopolis, 5. Offizin; 4,49 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Krone, Kreuzglobus und Schild//Kreuz auf vier Stufen. DOC 4 e; Sear 422. Stempelglanz

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben im April 2013 bei D. F. Grotjohann, Numismatica Monacensis, München.

Schätzpreis
600 €
Startgebot
480 €

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Los 923 1
Tiberius II. Constantinus, 578-582.

AV-Solidus zu 22 Siliquae, 579/582, Constantinopolis oder Antiochia; 4,13 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Krone, Kreuzglobus und Schild//Kreuz auf vier Stufen. DOC 38; Sear 446. RR Kl. Prägeschwäche am Rand, vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 212, München 2013, Nr. 3125; später erworben bei der Hanseatischen Münzenhandlung, Bremen.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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Los 924 1
Tiberius II. Constantinus, 578-582.

AV-Solidus zu 22 Siliquae, 579/582, Constantinopolis oder Antiochia; 4,07 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Krone, Kreuzglobus und Schild//Kreuz auf vier Stufen. DOC 38; Sear 446. RR Min. Prägeschwäche, winz. Stempelfehler auf dem Avers, gutes sehr schön/vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben am 24. November 2011 bei Emporium, Hamburg.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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Los 925 1
Mauricius Tiberius, 582-602.

AV-Solidus, Theoupolis (Antiochia), 10. Offizin; 4,42 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm und Kreuzglobus//Engel steht v. v. mit Christogrammstab und Kreuzglobus. DOC 149 g; Sear 524. In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung MS, Strike: 4/5, Surface: 4/5 (4199160-010). Min. Prägeschwächen am Rand, vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Sammlung "The Everglades Collection".

Kurz vor seinem Tod ernannte der kinderlose byzantinische Kaiser Tiberius II. Constantinus den Feldherren Mauricius Tiberius zum Mitregenten. Seine Herrschaft war durch die Auseinandersetzung mit den West- und Ostgoten in Spanien und Italien, den ins byzantinische Kernland einfallenden Awaren und erneuten Konflikten mit den Sassaniden geprägt. Bei Thronstreitigkeiten der Sassaniden unterstützten die Byzantiner erfolgreich den persischen Prinzen Khusru II., wodurch ihnen in einem Friedensvertrag weite Teile Armeniens, Georgiens und Mesopotamiens zugesprochen wurden. Dies ermöglichte Mauricius Tiberius sich den slawischen und awarischen Feinden zuzuwenden und sie hinter die Donaulinie zurückzudrängen. Er soll das berühmteste spätantike Militärhandbuch, das Stategikon (Taktika), verfasst haben. Allerdings machten ihn radikale Kürzungen ausgerechnet der Soldzahlungen zunehmend unbeliebter. Als Mauricius Tiberius dann noch die Truppen im Jahr 602 im Kriegsgebiet zu neuen Offensiven zwang, statt in die Winterquartiere einzukehren, kam es zur Meuterei, der Offizier Phokas wurde zum Gegenkaiser proklamiert und Anhänger der grünen Zirkuspartei nahmen Konstantinopel ein. Mauricius Tiberius und seine beiden Söhne wurden auf der Flucht getötet. Dazu: Lehmann R. u. A., Ein kurioser Solidus des Mauricius Tiberius (Damoklesschwert über einem byzantinischen Kaiser), MünzenRevue 12 (2007), S. 150-152.


Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.

Schätzpreis
500 €
Startgebot
400 €

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Los 926 1
Mauricius Tiberius, 582-602.

AV-Solidus zu 22 Siliquae, Theoupolis; 4,11 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm und Kreuzglobus//Engel steht v. v. mit Christogrammstab und Globus. DOC 151; Sear 529. RR Stempelglanz

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 228, München 2015, Nr. 743.

Kurz vor seinem Tod ernannte der kinderlose byzantinische Kaiser Tiberius II. Constantinus den Feldherren Mauricius Tiberius zum Mitregenten. Seine Herrschaft war durch die Auseinandersetzung mit den West- und Ostgoten in Spanien und Italien, den ins byzantinische Kernland einfallenden Awaren und erneuten Konflikten mit den Sassaniden geprägt. Bei Thronstreitigkeiten der Sassaniden unterstützten die Byzantiner erfolgreich den persischen Prinzen Khusru II., wodurch ihnen in einem Friedensvertrag weite Teile Armeniens, Georgiens und Mesopotamiens zugesprochen wurden. Dies ermöglichte Mauricius Tiberius sich den slawischen und awarischen Feinden zuzuwenden und sie hinter die Donaulinie zurückzudrängen. Er soll das berühmteste spätantike Militärhandbuch, das Stategikon (Taktika), verfasst haben. Allerdings machten ihn radikale Kürzungen ausgerechnet der Soldzahlungen zunehmend unbeliebter. Als Mauricius Tiberius dann noch die Truppen im Jahr 602 im Kriegsgebiet zu neuen Offensiven zwang, statt in die Winterquatiere einzukehren, kam es zur Meuterei, der Offizier Phokas wurde zum Gegenkaiser proklamiert und Anhänger der grünen Zirkuspartei nahmen Konstantinopel ein. Mauricius Tiberius und seine beiden Söhne wurden auf der Flucht getötet. Dazu: Lehmann R. u. A., Ein kurioser Solidus des Mauricius Tiberius (Damoklesschwert über einem byzantinischen Kaiser), MünzenRevue 12 (2007), S. 150-152.

Schätzpreis
600 €
Startgebot
480 €

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Los 927 1
Mauricius Tiberius, 582-602.

AV-Solidus zu 22 Siliquae, Theoupolis; 4,07 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm und Kreuzglobus//Engel steht v. v. mit Christogrammstab und Globus. DOC 151; Sear 529. RR Stempelglanz

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 224, München 2014, Nr. 758.

Kurz vor seinem Tod ernannte der kinderlose byzantinische Kaiser Tiberius II. Constantinus den Feldherren Mauricius Tiberius zum Mitregenten. Seine Herrschaft war durch die Auseinandersetzung mit den West- und Ostgoten in Spanien und Italien, den ins byzantinische Kernland einfallenden Awaren und erneuten Konflikten mit den Sassaniden geprägt. Bei Thronstreitigkeiten der Sassaniden unterstützten die Byzantiner erfolgreich den persischen Prinzen Khusru II., wodurch ihnen in einem Friedensvertrag weite Teile Armeniens, Georgiens und Mesopotamiens zugesprochen wurden. Dies ermöglichte Mauricius Tiberius sich den slawischen und awarischen Feinden zuzuwenden und sie hinter die Donaulinie zurückzudrängen. Er soll das berühmteste spätantike Militärhandbuch, das Stategikon (Taktika), verfasst haben. Allerdings machten ihn radikale Kürzungen ausgerechnet der Soldzahlungen zunehmend unbeliebter. Als Mauricius Tiberius dann noch die Truppen im Jahr 602 im Kriegsgebiet zu neuen Offensiven zwang, statt in die Winterquatiere einzukehren, kam es zur Meuterei, der Offizier Phokas wurde zum Gegenkaiser proklamiert und Anhänger der grünen Zirkuspartei nahmen Konstantinopel ein. Mauricius Tiberius und seine beiden Söhne wurden auf der Flucht getötet. Dazu: Lehmann R. u. A., Ein kurioser Solidus des Mauricius Tiberius (Damoklesschwert über einem byzantinischen Kaiser), MünzenRevue 12 (2007), S. 150-152.

Schätzpreis
600 €
Startgebot
480 €

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Los 928 1
Mauricius Tiberius, 582-602.

AV-Semissis, Ravenna; 2,18 g. Drapierte Büste r. mit Perldiadem//Victoria geht r. mit Kreuzglobus und Kranz. DOC -; Sear 591A. R Kl. Kratzer auf dem Revers, fast vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 232, München 2015, Nr. 568.

Kurz vor seinem Tod ernannte der kinderlose byzantinische Kaiser Tiberius II. Constantinus den Feldherren Mauricius Tiberius zum Mitregenten. Seine Herrschaft war durch die Auseinandersetzung mit den West- und Ostgoten in Spanien und Italien, den ins byzantinische Kernland einfallenden Awaren und erneuten Konflikten mit den Sassaniden geprägt. Bei Thronstreitigkeiten der Sassaniden unterstützten die Byzantiner erfolgreich den persischen Prinzen Khusru II., wodurch ihnen in einem Friedensvertrag weite Teile Armeniens, Georgiens und Mesopotamiens zugesprochen wurden. Dies ermöglichte Mauricius Tiberius sich den slawischen und awarischen Feinden zuzuwenden und sie hinter die Donaulinie zurückzudrängen. Er soll das berühmteste spätantike Militärhandbuch, das Stategikon (Taktika), verfasst haben. Allerdings machten ihn radikale Kürzungen ausgerechnet der Soldzahlungen zunehmend unbeliebter. Als Mauricius Tiberius dann noch die Truppen im Jahr 602 im Kriegsgebiet zu neuen Offensiven zwang, statt in die Winterquartiere einzukehren, kam es zur Meuterei, der Offizier Phokas wurde zum Gegenkaiser proklamiert und Anhänger der grünen Zirkuspartei nahmen Konstantinopel ein. Mauricius Tiberius und seine beiden Söhne wurden auf der Flucht getötet. Dazu: Lehmann R. u. A., Ein kurioser Solidus des Mauricius Tiberius (Damoklesschwert über einem byzantinischen Kaiser), MünzenRevue 12 (2007), S. 150-152.

Schätzpreis
1.000 €
Startgebot
800 €

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Los 929 1
Mauricius Tiberius, 582-602.

AV-Solidus, 583/601, Constantinopolis, 2. Offizin; 4,43 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm und Kreuzglobus//Engel steht v. v. mit Christogrammstab und Kreuzglobus. DOC 5 b; Sear 478. Prägeschwächen am Rand, vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 196, München 2011, Nr. 3085; später erworben bei der Hanseatischen Münzenhandlung, Bremen.

Kurz vor seinem Tod ernannte der kinderlose byzantinische Kaiser Tiberius II. Constantinus den Feldherren Mauricius Tiberius zum Mitregenten. Seine Herrschaft war durch die Auseinandersetzung mit den West- und Ostgoten in Spanien und Italien, den ins byzantinische Kernland einfallenden Awaren und erneuten Konflikten mit den Sassaniden geprägt. Bei Thronstreitigkeiten der Sassaniden unterstützten die Byzantiner erfolgreich den persischen Prinzen Khusru II., wodurch ihnen in einem Friedensvertrag weite Teile Armeniens, Georgiens und Mesopotamiens zugesprochen wurden. Dies ermöglichte Mauricius Tiberius sich den slawischen und awarischen Feinden zuzuwenden und sie hinter die Donaulinie zurückzudrängen. Er soll das berühmteste spätantike Militärhandbuch, das Stategikon (Taktika), verfasst haben. Allerdings machten ihn radikale Kürzungen ausgerechnet der Soldzahlungen zunehmend unbeliebter. Als Mauricius Tiberius dann noch die Truppen im Jahr 602 im Kriegsgebiet zu neuen Offensiven zwang, statt in die Winterquartiere einzukehren, kam es zur Meuterei, der Offizier Phokas wurde zum Gegenkaiser proklamiert und Anhänger der grünen Zirkuspartei nahmen Konstantinopel ein. Mauricius Tiberius und seine beiden Söhne wurden auf der Flucht getötet. Dazu: Lehmann R. u. A., Ein kurioser Solidus des Mauricius Tiberius (Damoklesschwert über einem byzantinischen Kaiser), MünzenRevue 12 (2007), S. 150-152.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

Vorgebote können bis zum Start der Auktion auf kuenker.de mit Ihrem myKünker Account abgegeben werden.

Los 930 1
Mauricius Tiberius, 582-602.

AV-Solidus, 583/601, Constantinopolis; 4,45 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm und Kreuzglobus//Engel steht v. v. mit Christogrammstab und Kreuzglobus. DOC 5; Sear 478. Leichte Prägeschwächen, knapp vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.
Exemplar der Auktion Münz Zentrum 151, Solingen-Ohligs 2009, Nr. 923.

Aufgrund der Prägeschwäche ist der Offizinbuchstabe unleserlich, wodurch die genaue Offizin nicht bestimmt werden kann.

Kurz vor seinem Tod ernannte der kinderlose byzantinische Kaiser Tiberius II. Constantinus den Feldherren Mauricius Tiberius zum Mitregenten. Seine Herrschaft war durch die Auseinandersetzung mit den West- und Ostgoten in Spanien und Italien, den ins byzantinische Kernland einfallenden Awaren und erneuten Konflikten mit den Sassaniden geprägt. Bei Thronstreitigkeiten der Sassaniden unterstützten die Byzantiner erfolgreich den persischen Prinzen Khusru II., wodurch ihnen in einem Friedensvertrag weite Teile Armeniens, Georgiens und Mesopotamiens zugesprochen wurden. Dies ermöglichte Mauricius Tiberius sich den slawischen und awarischen Feinden zuzuwenden und sie hinter die Donaulinie zurückzudrängen. Er soll das berühmteste spätantike Militärhandbuch, das Stategikon (Taktika), verfasst haben. Allerdings machten ihn radikale Kürzungen ausgerechnet der Soldzahlungen zunehmend unbeliebter. Als Mauricius Tiberius dann noch die Truppen im Jahr 602 im Kriegsgebiet zu neuen Offensiven zwang, statt in die Winterquartiere einzukehren, kam es zur Meuterei, der Offizier Phokas wurde zum Gegenkaiser proklamiert und Anhänger der grünen Zirkuspartei nahmen Konstantinopel ein. Mauricius Tiberius und seine beiden Söhne wurden auf der Flucht getötet. Dazu: Lehmann R. u. A., Ein kurioser Solidus des Mauricius Tiberius (Damoklesschwert über einem byzantinischen Kaiser), MünzenRevue 12 (2007), S. 150-152.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

Vorgebote können bis zum Start der Auktion auf kuenker.de mit Ihrem myKünker Account abgegeben werden.

Los 931 1
Mauricius Tiberius, 582-602.

AV-Solidus, 583/601, Constantinopolis, 10. Offizin; 4,37 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm, Kreuzglobus und Schild//Engel steht v. v. mit Christogrammstab und Kreuzglobus, r. im Feld T. DOC 6 d; Sear 480. R Kl. Kratzer, Prägeschwäche am Rand, knapp vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Kölner Münzkabinett 56, Köln 1992, Nr. 498 und der Auktion Münz Zentrum 177, Solingen-Ohligs 2016, Nr. 598.

Kurz vor seinem Tod ernannte der kinderlose byzantinische Kaiser Tiberius II. Constantinus den Feldherren Mauricius Tiberius zum Mitregenten. Seine Herrschaft war durch die Auseinandersetzung mit den West- und Ostgoten in Spanien und Italien, den ins byzantinische Kernland einfallenden Awaren und erneuten Konflikten mit den Sassaniden geprägt. Bei Thronstreitigkeiten der Sassaniden unterstützten die Byzantiner erfolgreich den persischen Prinzen Khusru II., wodurch ihnen in einem Friedensvertrag weite Teile Armeniens, Georgiens und Mesopotamiens zugesprochen wurden. Dies ermöglichte Mauricius Tiberius sich den slawischen und awarischen Feinden zuzuwenden und sie hinter die Donaulinie zurückzudrängen. Er soll das berühmteste spätantike Militärhandbuch, das Stategikon (Taktika), verfasst haben. Allerdings machten ihn radikale Kürzungen ausgerechnet der Soldzahlungen zunehmend unbeliebter. Als Mauricius Tiberius dann noch die Truppen im Jahr 602 im Kriegsgebiet zu neuen Offensiven zwang, statt in die Winterquartiere einzukehren, kam es zur Meuterei, der Offizier Phokas wurde zum Gegenkaiser proklamiert und Anhänger der grünen Zirkuspartei nahmen Konstantinopel ein. Mauricius Tiberius und seine beiden Söhne wurden auf der Flucht getötet. Dazu: Lehmann R. u. A., Ein kurioser Solidus des Mauricius Tiberius (Damoklesschwert über einem byzantinischen Kaiser), MünzenRevue 12 (2007), S. 150-152.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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Los 932 1
Mauricius Tiberius, 582-602.

AV-Solidus, Regierungsjahr 5/Indikationsjahr 5 (=586/587), Karthago; 4,44 g. Drapierte Büste v. v. mit Helm und Kreuzglobus//Engel steht v. v. mit Christogrammstab und Kreuzglobus. DOC 223; Sear 548. R Kl. Kratzer auf dem Avers, Graffito und Prägeschwächen auf dem Revers, min. Auflagen, sonst vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben am 30. Oktober 2012 bei Wallin Mynthandel, Uppsala.

Kurz vor seinem Tod ernannte der kinderlose byzantinische Kaiser Tiberius II. Constantinus den Feldherren Mauricius Tiberius zum Mitregenten. Seine Herrschaft war durch die Auseinandersetzung mit den West- und Ostgoten in Spanien und Italien, den ins byzantinische Kernland einfallenden Awaren und erneuten Konflikten mit den Sassaniden geprägt. Bei Thronstreitigkeiten der Sassaniden unterstützten die Byzantiner erfolgreich den persischen Prinzen Khusru II., wodurch ihnen in einem Friedensvertrag weite Teile Armeniens, Georgiens und Mesopotamiens zugesprochen wurden. Dies ermöglichte Mauricius Tiberius sich den slawischen und awarischen Feinden zuzuwenden und sie hinter die Donaulinie zurückzudrängen. Er soll das berühmteste spätantike Militärhandbuch, das Stategikon (Taktika), verfasst haben. Allerdings machten ihn radikale Kürzungen ausgerechnet der Soldzahlungen zunehmend unbeliebter. Als Mauricius Tiberius dann noch die Truppen im Jahr 602 im Kriegsgebiet zu neuen Offensiven zwang, statt in die Winterquartiere einzukehren, kam es zur Meuterei, der Offizier Phokas wurde zum Gegenkaiser proklamiert und Anhänger der grünen Zirkuspartei nahmen Konstantinopel ein. Mauricius Tiberius und seine beiden Söhne wurden auf der Flucht getötet. Dazu: Lehmann R. u. A., Ein kurioser Solidus des Mauricius Tiberius (Damoklesschwert über einem byzantinischen Kaiser), MünzenRevue 12 (2007), S. 150-152.

Schätzpreis
600 €
Startgebot
480 €

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Los 933 1
Phocas, 602-610.

AV-Solidus, 603, Constantinopolis, 10. Offizin; 4,5 g. Konsularbüste v. v. mit Mappa und Kreuzzepter//Engel steht v. v. mit Christogrammstab und Kreuzglobus. DOC 4 b; Sear 623. RR Leicht rostiger Aversstempel, Stempelglanz

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 249, München 2017, Nr. 1010.

Schätzpreis
750 €
Startgebot
600 €

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Los 934 1
Phocas, 602-610.

AV-Solidus (dick), Indiktionsjahr 7 (= 603/604), Carthago; 4,47 g. Drapierte Büste v. v. mit Krone und Kreuzglobus//Victoria steht v. v. mit Christogrammstab und Kreuzglobus. DOC 108; Sear 681. R Verbrauchter Aversstempel, gutes sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben im Mai 2014 bei Pater Münzen und Medaillen GmbH, Ense.

Schätzpreis
500 €
Startgebot
400 €

Vorgebote können bis zum Start der Auktion auf kuenker.de mit Ihrem myKünker Account abgegeben werden.

Los 935 1
Phocas, 602-610.

AV-Solidus, 603/607, Constantinopolis, 2. Offizin; 4,48 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Krone und Kreuzglobus//Engel steht v. v. mit Christogrammstab und Kreuzglobus. DOC 5 b; Sear 618. Kl. Kratzer, min. Prägeschwäche am Rand, sonst fast vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben vor 1990.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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