Katalog - Auktion 438

Münzen der antiken Welt, u. a. aus der Sammlung Topp, Dormagen, und der Sammlung Jürgen und Erika Schmidt, Bovenden sowie der Sammlung „The Everglades Collection“

Ergebnisse 121-140 von 303
Seite von 16
Auktion 438 - Teil 3 (Lose 776 - 1078)
Startet in 1 Monat(en) 8 Tag(en)
BYZANTINISCHE MÜNZEN BYZANZ
Los 896 1
Anastasius, 491-518.

AV-Solidus, 507/518, Constantinopolis, 10. Offizin; 4,47 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm, Speer und Schild//Victoria steht l. mit Christogrammstab, davor Stern. DOC 7 j; Sear 5. Überprägunggsspuren, vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben im Juni 2014 bei der Münzhandlung Klassische Münzen, Dr. Michael Brandt, Tübingen.

Datierung nach Hahn, MIBE.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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Los 897 1
Anastasius, 491-518.

AV-Solidus, 507/518, Constantinopolis, 10. Offizin; 4,27 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm, Speer und Schild//Victoria steht l. mit Christogrammstab, davor Stern. DOC 7 j; Sear 5. Min. Knickspur, min. Schürfstelle auf dem Revers, sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Kölner Münzkabinett 91, Köln 2009, Nr. 536.

Datierung nach Hahn, MIBE.

Schätzpreis
300 €
Startgebot
240 €

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Los 898 1
Iustinus I., 518-527.

AV-Solidus, 518/519, Constantinopolis, 2. Offizin; 4,49 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm, Schild und Speer//Victoria steht l. mit Christogrammstab, davor Stern. DOC 1 a; Sear 55. Kabinettstück. Prachtexemplar. Äußerst attraktives Exemplar, Stempelglanz

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 216, Osnabrück 2012, Nr. 1442.

Die weibliche Victoria stellte nur in den Jahren 518 und 519 das Reversmotiv der Münzen Iustins dar. Nachdem am 28. März 519 das religiöse Schisma zwischen den Kirchen Roms und Konstantinopels überwunden worden war, löste der stehende, männliche Engel die Victoria ab (Sear 1987, S. 44). Aufgrund dieser herausragenden Leistung sollen Kaiser Justin und seine Frau in der Hagia Sophia vom Volk mit Wünschen zu einer langen Regentschaft akklamiert worden sein (Πολλὰ τὰ ἔτη τοῦ πατριάρχου, πολλὰ τὰ ἔτη τοῦ βασιλέως, πολλὰ τὰ ἔτη τῆς αὐγούστας). Bei der kurz zuvor abgehaltenen Synode von Konstantinopel im Jahr 518 waren unter anderem die Beschlüsse des Chalcedonischen Konzils von 451 bestätigt worden. Die lange Zeit hart umstrittene Frage nach dem Verhältnis zwischen göttlichem und menschlichem Wesen Jesus wurde zugunsten der Zwei-Naturen-Lehre entschieden. Das Konzil von Chalcedon hatte zur Abspaltung der nestorianischen und der sogenannten orientalisch-orthodoxen Kirche von der römischen Reichskirche entscheidend beigetragen. Croke, B., Justinian under Justin. Reconfiguring a Reign, in: Byzantinische Zeitschaft 100 (2007), S. 13–56; Forness, P. M., Representing Lay Involvement in the Christological Controversies: The Acclamations of the People and the Synod of Constantinople, in: Brandes, W. u. a. (Hgg.), Konzilien und kanonisches Recht in Spätantike und frühem Mittelalter, Berlin 2020, S. 57-80.

Schätzpreis
1.000 €
Startgebot
800 €

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Los 899 1
Iustinus I., 518-527.

AV-Solidus, 518/519, Constantinopolis, 10. Offizin; 4,39 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm, Schild und Speer//Victoria steht l. mit Christogrammstab, davor Stern. DOC 1 h; Sear 55. Stempelglanz

Erworben von den 1960er bis in die späten 1990er Jahre und Exemplar der Sammlung eines Münchner Arztes, Auktion Giessener Münzhandlung 261, München 2019, Nr. 980.

Schätzpreis
500 €
Startgebot
400 €

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Los 900 1
Iustinus I., 518-527.

AV-Solidus, 519/527, Constantinopolis, 2. Offizin; 4,31 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm, Speer und Schild//Engel steht v. v. mit Kreuzstab und Kreuzglobus, r. Stern. DOC 2 b; Sear 56. Rand bearbeitet, kl. Kratzer auf dem Revers, gutes sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 193, Osnabrück 2011, Nr. 1112.

Schätzpreis
350 €
Startgebot
280 €

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Los 901 1
Iustinus I., 518-527.

AV-Solidus, 519/527, Constantinopolis, 7. Offizin; 4,47 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm, Speer und Schild//Engel steht v. v. mit Kreuzstab und Kreuzglobus, r. Stern. DOC 2 g var. (dort ohne Punkte im Brustpanzer); Sear 56. Fast vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben im Juni 2014 bei NB Numismatics, Aartrijke.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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Los 902 1 Video
Iustinus I. und Iustinianus I., 527.

AV-Solidus, Constantinopolis, 1. Offizin; 4,47 g. Zwei Kaiser sitzen v. v., jeder mit Globus, darüber Kreuz//Engel steht v. v. mit Kreuzstab und Kreuzglobus, r. Stern. DOC 5 (ohne diese Offizin); Hahn/Metcalf O 5/R -; Sear 117 = 120 (120 irrtümlich mit Thron auf dem Avers beschrieben). Von großer Seltenheit. Gutes sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Emporium 81, Hamburg 2018, Nr. 516; danach erworben im November 2021 bei MA-Shops von Munthandel G. Henzen, Amerongen.

Laut Prokop soll Justin bei seinem Amtsantritt im Jahr 518 bereits ein alter tattriger Mann gewesen sein, weshalb sein Neffe Justinian für den gesamten Zeitraum seiner Herrschaft quasi die Regierungsgeschäfte übernommen habe. Dagegen spricht allerdings die aktive Beteiligung Justins an der Auflösung des Kirchenschismas, der Erlass von Gesetzen und zahlreiche andere Regierungshandlungen. Justinian scheint dagegen nicht im Wesentlichen regierungsbeteiligt. Obwohl er wie auf unserem Stück vereinzelt auf dem Avers der Goldprägungen neben Justin gezeigt und auch in der Vorderseitenlegende D N IVSTIN ЄT IVSTINIAN P P AVG mit benannt wird, beginnt die Rechnung seiner Regierungszeit erst mit dem Tod Justins im Jahr 527. Während es im 4. Jahrhundert lediglich möglich war, die jungen, biologisch verwandten Mitregenten neben dem amtierenden Kaiser auf den Münzen darzustellen, führte der Mangel an direkten männlichen Nachkommen im 6. Jahrhundert dazu, dass auch die designierten Nachfolger neben dem Herrscher gezeigt wurden. Diese Darstellungsform der Ko-Regentschaft dominierte die byzantinische Münzprägung bis ins 11. Jahrhundert hinein. Croke, B., Justinian under Justin. Reconfiguring a Reign, in: Byzantinische Zeitschaft 100 (2007), S. 13–56; Grierson, P., Byzantine Coinage, Washington 1999, bes. S. 25 f.

Schätzpreis
3.000 €
Startgebot
2.400 €

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Los 903 1
Iustinianus I., 527-565.

AV-Solidus, 527/538, Constantinopolis, 6. Offizin; 4,46 g. Gepanzerte Büste fast v. v. mit Helm, Speer und Schild//Engel steht v. v. mit Kreuzstab und Kreuzglobus, r. Stern. DOC 3 f; Sear 137. Winz. Schrötlingsfehler auf dem Avers, gutes sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben 2011 bei Poinsignon Numismatique, Straßburg.

In die Zeit der Prägung dieses Stücks fällt ein bedeutendes historisches Ereignis. Nach dem unerwarteten vernichtenden Schlag des byzantinischen Feldherren Belisar gegen das Vandalenreich hielt dieser im Jahr 534 einen Triumph ab und fiel Kaiser Justinian zu Füßen. Auf ähnliche Weise war bereits Tiberius bei seinem Triumph 12 v. Chr. vor Augustus auf die Knie gegangen und hatte damit dessen übergeordneten Herrschaftsanspruch bestätigt. Da es sich im Fall Justinians zugleich um den Fußfall des Vandalenführers Gelimer handelte, ist das Ritual als bereits unter Honorius, Valentinian II. und Anastasius im Zuge von Triumphfeierklichkeiten etablierte calcatio zu sehen, das symbolische Niedertrampeln des Feindes durch das Abstellen des Fußes auf seinem Haupt. Belisar wurde zwar nicht in Ketten geführt und in einer pompa von seinem Haus abgeholt, dennoch muß das Nebeneinander mit dem Vandalenherrscher eine deutlich herabsetzende Wirkung gehabt haben. Wahrscheinlich mußte Justinian seine Vormachtstellung gegen den erfolgreichen General, der bereits im Jahr 530 einen wesentlichen Sieg gegen die Perser errungen hatte, in besonderer Weise herausstellen. Laut Prokop soll sich Belisar in Karthago auf den Vandalenthron gesetzt haben, was einem Usurpationsversuch gleichgekommen wäre. Börm, H., Justinians Triumph und Belisars Erniedrigung. Überlegungen zum Verhältnis zwischen Kaiser und Militär im späten römischen Reich, in: Chiron 43 (2013), S. 63-91.

Schätzpreis
350 €
Startgebot
280 €

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Los 904 1
Iustinianus I., 527-565.

AV-Solidus, 527/538, Constantinopolis, 10. Offizin; 4,5 g. Gepanzerte Büste fast v. v. mit Helm, Speer und Schild//Engel steht v. v. mit Kreuzstab und Kreuzglobus, r. Stern. DOC 3 i; Sear 137. Attraktives Exemplar mit feiner Goldtönung, gutes sehr schön/sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Felzmann 134, Düsseldorf 2011, Nr. 10031.

In die Zeit der Prägung dieses Stücks fällt ein bedeutendes historisches Ereignis. Nach dem unerwarteten vernichtenden Schlag des byzantinischen Feldherren Belisar gegen das Vandalenreich hielt dieser im Jahr 534 einen Triumph ab und fiel Kaiser Justinian zu Füßen. Auf ähnliche Weise war bereits Tiberius bei seinem Triumph 12 v. Chr. vor Augustus auf die Knie gegangen und hatte damit dessen übergeordneten Herrschaftsanspruch bestätigt. Da es sich im Fall Justinians zugleich um den Fußfall des Vandalenführers Gelimer handelte, ist das Ritual als bereits unter Honorius, Valentinian II. und Anastasius im Zuge von Triumphfeierklichkeiten etablierte calcatio zu sehen, das symbolische Niedertrampeln des Feindes durch das Abstellen des Fußes auf seinem Haupt. Belisar wurde zwar nicht in Ketten geführt und in einer pompa von seinem Haus abgeholt, dennoch muß das Nebeneinander mit dem Vandalenherrscher eine deutlich herabsetzende Wirkung gehabt haben. Wahrscheinlich mußte Justinian seine Vormachtstellung gegen den erfolgreichen General, der bereits im Jahr 530 einen wesentlichen Sieg gegen die Perser errungen hatte, in besonderer Weise herausstellen. Laut Prokop soll sich Belisar in Karthago auf den Vandalenthron gesetzt haben, was einem Usurpationsversuch gleichgekommen wäre. Börm, H., Justinians Triumph und Belisars Erniedrigung. Überlegungen zum Verhältnis zwischen Kaiser und Militär im späten römischen Reich, in: Chiron 43 (2013), S. 63-91.

Schätzpreis
350 €
Startgebot
280 €

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Los 905 1
Iustinianus I., 527-565.

AV-Solidus, 538/545, Constantinopolis, 4. Offizin; 4,49 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm, Kreuzglobus und Schild//Engel steht v. v. mit Kreuz und Kreuzglobus, r. Stern. DOC 8 c; Sear 139. Min. Prägeschwäche, vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 200, München 2011, Nr. 2937 (dort unter der Münzstätte Carthago); später im Dezember 2013 erworben bei der Hanseatischen Münzenhandlung, Bremen.

Schätzpreis
600 €
Startgebot
480 €

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Los 906 1
Iustinianus I., 527-565.

AV-Solidus, 545/565, Constantinopolis, 1. Offizin; 4,46 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm, Kreuzglobus und Schild//Engel steht v. v. mit Kreuz und Kreuzglobus, r. Stern. DOC 9 a; Sear 140. In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung MS, Strike: 5/5, Surface: 2/5, graffito (4199160-009). Kl. Graffiti, vorzüglich +

Exemplar der Sammlung "The Everglades Collection".


Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.

Schätzpreis
500 €
Startgebot
400 €

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Los 907 1
Iustinianus I., 527-565.

AV-Solidus, 545/565, Constantinopolis, 4. Offizin; 4,52 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm, Kreuzglobus und Schild//Engel steht v. v. mit Christogrammstab und Kreuzglobus, r. Stern. DOC 9 d; Sear 140. Min. verprägt, vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben am 13. Januar 1994 bei Tyll Kroha, Kölner Münzkabinett, Köln.

Schätzpreis
500 €
Startgebot
400 €

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Los 908 1
Iustinianus I., 527-565.

AV-Solidus, 545/565, Constantinopolis, 8. Offizin; 4,5 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm, Kreuzglobus und Schild//Engel steht v. v. mit Christogrammstab und Kreuzglobus, r. Stern. DOC 9 h; Sear 140. Fast Stempelglanz/gutes vorzüglich

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 228, München 2015, Nr. 736.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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Los 909 1
Iustinianus I., 527-565.

AV-Solidus, 545/565, Constantinopolis, 8. Offizin; 4,35 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm, Kreuzglobus und Schild//Engel steht v. v. mit Christogrammstab und Kreuzglobus, r. Stern. DOC 9 h; Sear 140. Min. beschnitten, kl. Kratzer und leichte Prägeschwächen auf dem Revers, vorzüglich/fast vorzüglich

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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Los 910 1
Iustinianus I., 527-565.

AV-Solidus, 545/565, Constantinopolis, 10. Offizin (?); 4,08 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm, Kreuzglobus und Schild//Engel steht v. v. mit Christogrammstab und Kreuzglobus, r. Stern. DOC 9 j; Sear 140. Kl. Kratzer, beschnitten, sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben im Januar 1995.

Schätzpreis
300 €
Startgebot
240 €

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Los 911 1 Video
Iustinianus I., 527-565.

AV-Solidus, Indiktionsjahr 4 (= 555/556), sizilische Münzstätte; 4,48 g. Gepanzerte Büste fast v. v. mit Helm, Kreuzglobus und Schild//Engel steht v. v. mit Kreuzstab und Kreuzglobus. DOC -; Sear 328 D. Von großer Seltenheit. In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung MS, Strike: 5/5, Surface: 4/5, brushed (6055053-003). Winz. Kratzer, sonst vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Sammlung "The Everglades Collection".

Exemplar des Signature Sale Heritage 3089, Dallas 2021, Nr. 32237.

Im Jahr 535 eroberte der Feldherr Belisarius im Zuge des Ostgotenkriegs Sizilien und kurz darauf wurde eine byzantinische Verwaltung der Insel eingerichtet. Die sizilischen Münzen unterscheiden sich nicht durch eigene ikonografische Merkmale von den Prägungen aus Konstantinopel und weisen bis zum Jahr 580 nicht einmal auf den Bronzen eigene Münzstättenzeichen auf. Einige Prägungen wie unser Stück führen allerdings ein Indiktionsjahr am Ende der Reverslegende. Für die Deutung als Indiktion spricht in jedem Fall, dass die Münzprägung auf Sizilien in zu geringem Maßstab stattfand, als das die griechischen Buchstaben fünf verschiedene Offizinen meinen können. Fairhead, N./Hahn, W., The Monte Judica Hoard and the Sicilian Moneta Auri under Justinian I and Justin II" in Studies in Early Byzantine Gold Coinage, ANSNS 17 (1988), S. 29-39.


Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.

Schätzpreis
1.500 €
Startgebot
1.200 €

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Los 912 1
Iustinianus I., 527-565.

AV-Solidus, Indiktionsjahr 13 (= 564/565), Ravenna; 4,41 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm, Kreuzglobus und Schild//Engel steht v. v. mit Christogrammstab und Kreuzglobus, r. sechsstrahliger Stern. DOC 333 a; Sear 312. R Sehr attraktives, gut ausgeprägtes Exemplar. Kl. Graffiti auf dem Avers, vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Hirsch Nachf. 306, München 2015, Nr. 2378.

Über die Bedeutung des Buchstabens am Ende der Reverslegende besteht keine Einigkeit - es könnte sich um einen Offizinbuchstaben oder um eine Jahresangabe handeln. Als Jahresangabe stände das Jahr dann für Indiktionsjahr (1)3.

Schätzpreis
750 €
Startgebot
600 €

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Los 913 1
Iustinus II., 565-578.

AV-Solidus, Constantinopolis, 5. Offizin; 4,39 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm, Victoria auf Globus und Schild//Constantinopolis sitzt v. v. mit Zepter und Kreuzglobus. DOC 4 d; Sear 345. Breiter Schrötling, vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 224, München 2014, Nr. 751.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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Los 914 1
Iustinus II., 565-578.

AV-Solidus, Constantinopolis, 6. Offizin; 4,43 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm, Victoria auf Globus und Schild//Constantinopolis sitzt v. v. mit Zepter und Kreuzglobus. DOC 4 e; Sear 345. Fast Stempelglanz

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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Los 915 1
Iustinus II., 565-578.

AV-Solidus, Constantinopolis, 9. Offizin; 4,42 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm, Victoria auf Globus und Schild//Constantinopolis sitzt v. v. mit Zepter und Kreuzglobus. DOC 4 h; Sear 345. Kl. Kratzer, sonst vorzüglich/fast vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben im Dezember 2011 bei der Firma Pater Münzen und Medaillen GmbH, Ense.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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