Katalog - Auktion 438

Münzen der antiken Welt, u. a. aus der Sammlung Topp, Dormagen, und der Sammlung Jürgen und Erika Schmidt, Bovenden sowie der Sammlung „The Everglades Collection“

Ergebnisse 1061-1078 von 1078
Seite von 54
Auktion 438 - Teil 3 (Lose 776 - 1078)
Startet in 1 Monat(en) 8 Tag(en)
BYZANTINISCHE MÜNZEN BYZANZ
Los 1061 1
Eudocia, 1067 mit Michael VII. und Constantius.

AV-Histamenon (Scyphat), Constantinopolis; 4,3 g. Christus thront v. v.//Kaiserin steht v. v. mit Zepter zwischen ihren Mitregenten. DOC 1; Sear 1857. R Min. Doppelschlag auf dem Avers, sehr schön/fast vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben im Mai 2014 bei Comptoir des Monnaies, Reims.

Schätzpreis
750 €
Startgebot
600 €

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Los 1062 1
Isaacius I. Comnenus, 1057-1059.

AV-Histamenon (Scyphat), Constantinopolis; 4,45 g. Christus thront v. v.//Kaiser steht v. v. mit Schwert. DOC 2; Sear 1843. R Winz. Schrötlingsriß, vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 101, München 2000, Nr. 1149 und der Auktion Fritz Rudolf Künker 257, Osnabrück 2014, Nr. 9356.

Schätzpreis
750 €
Startgebot
600 €

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Los 1063 1
Constantinus X., 1059-1067.

AV-Histamenon (Scyphat), Constantinopolis; 4,39 g. Christus thront v. v.//Kaiser steht v. v. mit Labarum und Kreuzglobus. DOC 1 a; Sear 1847. Kl. Kratzer, fast vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 248, Osnabrück 2014, Nr. 7693; später erworben im Juli 2014 bei der Hanseatischen Münzenhandlung, Bremen.

Schätzpreis
350 €
Startgebot
280 €

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Los 1064 1
Romanus IV., 1068-1071 mit Michael VII., Constantius, Andronicus und Eudocia.

AV-Histamenon (Scyphat), Constantinopolis; 4,42 g. Christus krönt Kaiserpaar//Drei Prinzen stehen v. v. DOC 2; Sear 1861. Min. Auflagen, fast vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Münz Zentrum 167, Solingen-Ohligs 2013, Nr. 568.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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Los 1065 1
Michael VII., 1071-1078.

AV-Histamenon (Scyphat), Constantinopolis; 4,35 g. Büste Christi v. v.//Büste v. v. mit Krone, Labarum und Kreuzglobus. DOC 2 a; Sear 1868. Sehr schön-vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Kölner Münzkabinett 96, Köln 2011, Nr. 203.

Schätzpreis
350 €
Startgebot
280 €

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Los 1066 1
Nicephorus III., 1078-1081.

El-Histamenon (Scyphat), Constantinopolis; 4,33 g. Christus thront v. v.//Kaiser steht v. v. mit Krone, Labarum und Kreuzglobus. DOC 3 b; Sear 1881. Kl. Schrötlingsriß, Prägeschwächen auf dem Revers, vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben im Juni 2014 bei MA-Shops von Comptoir des Monnaies, Reims.

Schätzpreis
300 €
Startgebot
240 €

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Los 1067 1
Alexius I., 1081-1118.

AV-Hyperpyron (Scyphat), 1092/1118, Constantinopolis; 4,41 g. Christus thront v. v.//Kaiser steht v. v. mit Krone, Labarum und Kreuzglobus, r. die Hand Gottes. DOC 20 g; Sear 1913. Min. Prägeschwächen, fast vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Hirsch Nachf. 284, München 2012, Nr. 3131 und der Auktion Hirsch Nachf. 289, München 2013, Nr. 1151.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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Los 1068 1
Alexius I., 1081-1118.

AV-Hyperpyron (Scyphat), 1092/1118, Thessalonica; 4,41 g. Christus thront v. v.//Kaiser steht v. v. mit Krone, Labarum und Kreuzglobus, r. die Hand Gottes. DOC 20 h; Sear 1924. Winz. Kratzer im Feld auf dem Avers, sonst fast Stempelglanz

Exemplar der Auktion Lanz 132, München 2006, Nr. 614.

Schätzpreis
600 €
Startgebot
480 €

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Los 1069 1
Johannes II., 1118-1143.

AV-Hyperpyron (Scyphat), 1118/1122, Constantinopolis; 4,38 g. Christus thront v. v.//Kaiser und Maria halten Patriarchenkreuz. DOC 1; Sear 1938. Doppelschlag auf dem Avers, min. gereinigt, sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Summer Auction Rauch, Wien 2007, Nr. 1319 der Auktion Hirsch Nachf. 289, München 2013, Nr. 1153.

Schätzpreis
350 €
Startgebot
280 €

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Los 1070 1
Manuel I., 1143-1180.

AV-Hyperpyron (Scyphat), 1167/1183, Constantinopolis; 4,46 g. Büste Christi v. v.//Kaiser steht v. v. mit Krone, Labarum und Patriarchenkreuz auf Globus. DOC 1 e; Sear 1956. Kl. Kratzer, vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 225, München 2014, Nr. 2723.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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Los 1071 1
Andronikos I., 1183-1185.

AV-Hyperpyron, Constantinopolis; 4,25 g. Mutter Gottes sitzt v. v.//Kaiser und Christus stehen v. v. DOC 1; Sear 1983. R Winz. Schrötlingsriss, Graffiti am Rand, Prägeschwächen, sonst knapp vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben im Januar 2015 bei Comptoir des Monnaies, Reims.

Schätzpreis
500 €
Startgebot
400 €

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Los 1072 1
Michael VIII., 1261-1282.

AR-Trachy (Scyphat), Constantinopolis; 1,95 g. Mutter Gottes sitzt v. v. mit Christuskopf//Kaiser und der Erzengel Michael stehen v. v. Bendall, Private Collection 7; DOC 29 f.; Sear 2245. RR Min. korrodiert, Prägeschwächen, sehr schön/fast vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Online Auction Solidus Numismatik 9, München 2016, Nr. 575 und der Auktion Hirsch Nachf. 326, München 2017, Nr. 2218.

Schätzpreis
500 €
Startgebot
400 €

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BYZANTINISCHE MÜNZEN NICAEA
Los 1073 1
Johannes III., 1222-1254.

AV-Hyperperon (Scyphat), 1246, Magnesia; 4 g. Christus thront v. v.//Maria krönt Kaiser. DOC 13 d; Sear 2073. Prägeschwächen, sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Felzmann 134, Düsseldorf 2011, Nr. 10035.

Schätzpreis
300 €
Startgebot
240 €

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KREUZFAHRER LEVANTINISCHE BEISCHLÄGE
Los 1074 1

AV-Zecchine nach venezianischem Typ, im Namen des Andrea Dandolo; Gamberini vergl. 344; Metcalf² vergl. 1171; Slg. Slocum vergl. 838 ff. Selten in dieser Erhaltung. Prachtexemplar. In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung MS 65 (3411855-012). Fast Stempelglanz

Exemplar der Sammlung "The Everglades Collection".


Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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ORIENTALISCHE MÜNZEN KUSHAN
Los 1075 1 Video
Kanishka, 230-260.

AV-Stater, 2. Offizin, 3. Emission, Peshawar; 7,98 g. König steht l. mit Ankus und Lanze, davor Altar//Mao steht l. mit Zepter. Göbl 58. Sehr selten in dieser Erhaltung. Gutes vorzüglich

Exemplar der Auktion Triton XVII, New York 2014, Nr. 458 und der Auktion Triton XXVI, New York 2023, Nr. 504.

Kanishka ist der berühmteste Kushan-Herrscher. Bekannt ist er besonders für seine militärischen Erfolge und das Einberufen des zweiten großen buddhistischen Konzils. Die Datierung der Kanishka-Ären ist in der numismatischen Forschung bis heute umstritten. Der Beginn von Kanishkas Regentschaft wurde abweichend in den Jahren 57 v. Chr., 78, 115, 127, 134, 144 und 230 n. Chr. verortet. Für eine Spätdatierung diente Göbl der Vergleich mit römischen Münzen des 2. Jahrhunderts. Ein wichtiger historischer Marker ist die Übernahme der Kontrolle über Baktrien und Zentralasien durch die Sasaniden. Führt man wie zuletzt von Robert Bracey vorgeschlagen die Belege für die verschiedenen Daten zusammen, spricht die Summe für eine Datierung in die Jahre 90 bis 170 n. Chr. Allerdings ist auch eine Spätdatierung nicht widerlegt (Siehe Schindel, N., Sasaniden, Kushan, Kushano-Sasaniden: Münzprägung, Propaganda und Identitäten zwischen Westiran und Ostiran, in: Beiträge zum 6. Österreichischen Numismatikertag, Hall in Tirol, 14.–16. Mai 2014, Hall 2015, S. 137–167, bes. S. 139): „Die communis opinio bevorzugt heutzutage für das Jahr Eins des Kanishka 127 n. Chr. Man darf aber den Umstand nicht unerwähnt lassen, dass dieser Ansatz gerade in methodischer Hinsicht erhebliche Schwierigkeiten aufwirft, und dass es gerade vom numismatischen Blickwinkel aus einige schwerwiegende Argumente für eine deutlich spätere Datierung gibt, die von den Vertretern des Ansatzes ins Jahr 127 n. Chr. überhaupt nicht zur Kenntnis genommen wurden, dadurch aber klarerweise nicht als widerlegt gelten können.“
Göbl sieht in der Einführung der baktrischen Sprache der Kushan sowie ihrer charakteristischen Gottheiten Miiro und Mao in ihrer Münzprägung eine Abgrenzungsreaktion auf die Repräsentation der iranischen Sasaniden. Dazu: Bracey, R., The Era of Kanishka, https://web.archive.org/web/20220316035903/http://www.kushan.org/essays/chronology/kanishka.htm (zuletzt aufgerufen am 3. November 2025); Göbl, R., Münzprägung des Kusanreiches, Wien 1984.

Schätzpreis
2.000 €
Startgebot
1.600 €

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ORIENTALISCHE MÜNZEN GUPTA IN INDIEN
Los 1076 1 Video
Kumaragupta, 414-455.

AV-Stater, Rhinoceros-Slayer-Typ; 8,23 g. König zu Pferde r. attackiert ein Rhinozeros mit einem Schwert//Ganga steht l., davor elefantenköpfiges Krokodil, dahinter eine weibliche Gestalt, die einen Sonnenschirm vor die Göttin hält. Altekar Pl. XIII, 3 ff.; Kumar S. 326; Kumar² S. 402. Von großer Seltenheit. Kl. Randunebenheit, fast vorzüglich

Aus der Sammlung Nessim Shallon (Shalom), erworben ca. 1970. 

Kumaragupta, ein Sohn des Chandragupta II., trat um 415 die Regierung an. Über seine militärischen Erfolge liegen keine gesicherten Erkenntnisse vor, aber die vorliegende Münze liefert ein Indiz für einen militärischen Erfolg Kumaraguptas: Der Avers des schönen Stückes spielt möglicherweise auf eine Eroberung Kamarupas (Assam) an, in dem das Rhinozeros heimisch war. Der Revers symbolisiert möglicherweise die Oberherrschaft Pataliputras (der Hauptstadt des Guptareiches) über Kamarupa. Siehe zu dieser Interpretation der Darstellungen Mukherjee, B.N., "Rhinoceros-Slayer" Type of Coins of Kumaragupta I (Its Historical Significance), in: Indian Historical Quarterly 31, No. 2 (1955), S. 175 ff. Der schöne Stater dürfte also zu einem Zeitpunkt entstanden sein, als Kumaragupta auf dem Höhepunkt seiner Macht war. Gegen Ende der langen Regierungszeit des Kumaragupta scheint das Reich allerdings durch Angriffe möglicherweise hunnischer Völker unter Druck geraten zu sein.


Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.

Schätzpreis
25.000 €
Startgebot
20.000 €

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Los 1077 1 Video
Kumaragupta, 414-455.

AV-Stater, Elephant Rider-Typ; 7,94 g. König reitet l. auf einem Elephanten, von einer kleinen Gestalt mit einem Sonnenschirm geschützt//Lakshmi steht v. v. mit Lotus. Altekar Pl. XII, 14 f.; Kumar S. 301, Variante B; Kumar² S. 377, Variante B. Von großer Seltenheit. Sehr attraktives Exemplar, knapper Schrötling, vorzüglich

Aus der Sammlung Nessim Shallon (Shalom), erworben ca. 1970.

Kumaraguptas „Elephant-Rider-Typ“ wurde mit sportlichen Aktivitäten des Königs in Verbindung gebracht, doch erscheint dies angesichts der Bedeutung der Legenden unwahrscheinlich, die Ellen M. Raven wie folgt übersetzt: Kumaragupta, der seine Feinde vernichtet hat und Könige beschützt, ist siegreich über seine Feinde“. Der feine Stater bringt somit die Sieghaftigkeit des Guptaherrschers zum Ausdruck. Siehe Raven, Ellen M., From Third Grade to Top Rate: The Discovery of Gupta Coin Styles, and a Mint Group Study for Kumāragupta I, in: Wessels-Mevissen, C./Mevissen, G. J. R. (Hrsg.), Indology’s Pulse. ARTS IN CONTEXT. Essays Presented to Doris Meth Srinivasan in Admiration of Her Scholarly Research, New Delhi 2019, S. 195-222, bes. S. 207 f.


Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.

Schätzpreis
20.000 €
Startgebot
16.000 €

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ORIENTALISCHE MÜNZEN SELDSCHUKEN IN RUM
Los 1078 1
Kay Kawus II. oder Kilij Arslan IV. oder Kay Kobad II., 1248-1257.

AV-Dinar, 648 AH (= 1250/1251), Konya; 4,43 g. Beiderseits Schrift. Album A1227; Broome -. Min. Prägeschwächen am Rand, sonst vorzüglich-Stempelglanz

Erworben bei der Degussa, Frankfurt a. Main, im Februar 2013.

Schätzpreis
1.000 €
Startgebot
800 €

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Ergebnisse 1061-1078 von 1078
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