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Katalog 335 - Teil 2
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HABSBURGISCHE ERBLANDE-ÖSTERREICH DIE ÖSTERREICHISCHEN STANDESHERREN
Los 4901 1
WINDISCHGRÄTZ, GRAFEN

Josef Niklas, 1744-1802. 1/2 Konv.-Taler 1777, Wien. 14,01 g. Holzmair 111. Hübsche Patina, vorzüglich/Stempelglanz

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
750 €

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Los 4902 1
WINDISCHGRÄTZ, GRAFEN

Josef Niklas, 1744-1802. 20 Kreuzer 1777, Wien. 6,67 g. Holzmair 112. Feine Patina, vorzüglich +

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
190 €

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EUROPÄISCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN ANDORRA
Los 4903 1

Revolution 1873. Ku.-10 Centimos 1873.

In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung MS 66 BN.

K./M. X 2. Von großer Seltenheit. Prachtexemplar. Hübsche Kupferpatina, fast Stempelglanz

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
950 €

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EUROPÄISCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN BALTIKUM
Los 4904 1
ESTLAND/Reval

Unter Schweden. Christina, 1632-1654. Doppelter Schautaler 1654,

auf den Tod von Georg von Rentelen (Rinteln), Vorsteher der Hanse. Christus steht v. v., den Kopf nach l. gewandt, mit segnender Rechten und Kreuzfahne in der Linken, umher Wolkenkranz mit Engelsköpfen, oben bogig PSALLITE DOMINO DEO NOSTRO//Georg von Rentelen auf dem Sterbebett, ihm zur Seite ein Engel, darüber Baldachin mit der Aufschrift MEMENTO / MORI, l. aufgestelltes Kruzifix. 48,42 mm; 58,37 g.

Slg. Minus/Preiss 4844. Von großer Seltenheit. Sehr attraktives Exemplar mit feiner Patina, kl. Schrötlingsfehler, winz. Randfehler, vorzüglich

Exemplar der Slg. Minus/Preiss, Auktion Brüder Egger, Wien 1874, Nr. 4844 (dort Zuschlag 100 Gulden).

Die vermutlich aus Rinteln an der Weser stammende Familie von Rentelen (Rinteln) zählte seit dem 14. Jahrhundert zu den bedeutenden Patrizierfamilien in Reval. Der auf dieser Schaumünze gewürdigte Georg von Rentelen war 'Ältermann', der Vorsitzende der Hanse in Reval.

Schätzpreis
7.500 €
Zuschlag
6.500 €

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Los 4905 1
KURLAND

Jakob Kettler, 1639-1682. Solidus (Schilling) o. J., Mitau.

In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung MS 62.

Kopicki 4051 (R7); Neumann 312 b. Sehr selten, besonders in dieser Erhaltung. Vorzüglich-Stempelglanz

Schätzpreis
250 €
Zuschlag
260 €

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Los 4906 1
KURLAND

Friedrich Kasimir, 1682-1698. 6-Gröscher 1694. 2,96 g.

Dazu: Brandenburg-Preussen, Albrecht von Brandenburg, 1525-1568. Groschen 1558, Königsberg. 1,80 g. Kopicki 3795 (R2); Neumann 47; Slg. Wilm. -.

Kopicki 4071 (R4). 2 Stück. RR Sehr schön

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
260 €

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Los 4907 1
KURLAND

Ernst Johann Biron (1737-1740), 1762-1769. 6-Gröscher 1764. Kopicki 4097 (R4). RR Winz. Zainende, winz. Schrötlingsfehler, vorzüglich

Schätzpreis
250 €
Zuschlag
950 €

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Los 4908 1
RIGA, STADT

Unter Schweden. Karl XI., 1660-1697. Reichstaler 1660. 29,07 g.

Variante mit einfachem Wimpel auf den Türmen. Geharnischtes Brustbild r. mit umgelegtem Mantel//Stadtwappen von Riga, darüber die Stadtschlüssel, die von einer aus Wolken kommenden Hand gekrönt werden, zu den Seiten die geteilte Jahreszahl 16 - 60 sowie die geteilte Münzmeistersignatur I - M.

Ahlström 92 b (R); Dav. 4596; Haljak 1561 (2R); Neumann 53. R Attraktives Exemplar mit hübscher Patina, kl. Randfehler, fast vorzüglich

Schätzpreis
5.000 €
Zuschlag
5.500 €

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Los 4909 1
RIGA, STADT

Unter Schweden. Karl XII., 1697-1718. 5 Öre 1694,

geprägt unter König Karl XI., mit Gegenstempel von Riga (während der Belagerung durch die Russen) aus dem Jahre 1705 auf der Vorderseite: Gekröntes Monogramm Karls XII. 3,24 g. Gekröntes Doppelmonogramm, darunter die Jahreszahl 1694//Drei Kronen, zu den Seiten und darunter Wertangabe 5 Ü - Ö Ü / S Ü M Ü, darunter die Signatur AS (Andreas Strömmer).

Ahlström 114 (Gegenstempel), 187 (Münze); Haljak 1587. R Korrodiert, sehr schön

Aus der Sammlung Eberhard Link.

Exemplar der Auktion Münzzentrum 85, Köln 1996, Nr. 2488.

Während des Großen Nordischen Krieges bemühte sich Zar Peter I. um eine Ausweitung seines Machtbereiches im Baltikum. Nach der Rückeroberung Narvas im Jahre 1704 belagerte er 1705/1706 Riga, das allerdings erst 1710 in russische Hände fiel. Während der russischen Belagerung beschloß der schwedische Generalgouverneur in Livland, Freiherr Carl Gustaf Frölich, eine Gegenstempelung aller in Riga befindlichen schwedischen Münzen. Die Gegenstempelung sollte die Verdoppelung des Nominalwertes bewirken. König Karl XII. war jedoch mit dieser Aufwertung absolut nicht einverstanden und verbot diese Währungsmaßnahme umgehend.

Schätzpreis
200 €
Zuschlag
650 €

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Los 4910 1
LITAUEN

Sigismund August von Polen, 1545-1572. Groschen 1566, Tykocin. 1,47 g. Kopicki 3284 (R5). RR Korrosionsspuren, kl. Prägeschwäche, sehr schön

Tykocin liegt in der ostpolnischen Woiwodschaft Podlachien, ca. 20 km westlich von Bialystok.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
1.100 €

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EUROPÄISCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN BELGIEN
Los 4912 1
MEDAILLEN

Fernando Álvarez de Toledo, Herzog von Alba, Statthalter der Spanischen (südlichen) Niederlande 1567-1573. Silbergußmedaille 1568,

unsigniert, von J. Jonghelinck, auf den Rechtsanwalt Vigilius von Ayta Zuichem, Präsident des Staatsrates in Brüssel unter Kaiser Karl V. Brustbild des Staatsmannes r. mit flachem Hut und umgelegtem Mantel mit breitem Pelzkragen, am Armabschnitt die gravierte Jahreszahl//Altar mit Sanduhr, Kerze und aufgeschlagener Bibel. 26,67 mm; 6,52 g.

Ehrend 5/50 E; Smolderen (Jacques Jonghelinck) 66; v. Loon I, S. 43,2 (dort dem Jahrgang 1559 zugeordnet). RR Originalguß. Winz. Randfehler, vorzüglich Vigilius von Ayta Zuichem, *1507, studierte in den Haag und Leiden. An der Universität Löwen schloß er sein Studium in Latein und Griechisch ab; in Valencia promovierte er in Rechtswissenschaften. Der Bischof von Münster, Franz von Waldeck, ernannte ihn 1534 zum Berater an seinem Hof. Kurze Zeit später wurde er zum Berater des Reichskammergerichts nach Speyer berufen, wo er bis ca. 1537 wirkte. Bald darauf ernannte ihn Wilhelm von Bayern zum Professor der Rechte an der Universität Ingolstadt, wo er bis 1543, mittlerweile als Rektor, tätig war. Schließlich wurde er in sein Heimatland zurückgerufen, wo er in den Großen Rat von Mechelen eingesetzt wurde. Er war 1. Bibliothekar der Königlichen Bibliothek Philipps II. Kaiser Karl V. ernannte ihn schließlich zum Präsidenten des Geheimen Rates in Brüssel, wo er 1577 verstarb.

Schätzpreis
1.000 €
Zuschlag
1.700 €

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Los 4913 1
ANTWERPEN

Stadt. Ku.-10 Centimes 1814 W,

geprägt während der Belagerung durch die Alliierten. 24,43 g. N in Lorbeerkranz, über der Schleife die Signatur W (Werkstatt Wolschot), oben ANVERS, unten die Jahreszahl 1814//MONNAIE / 10 / CENT Ü / OBSIDIONALE Ü.

Brause-Mansfeld Tf. 9, 12; Engel/Fabre/Perret/Wattier 4.3.2.2; Gadoury 192 c; Mazard 627 d. Min. Schrötlingsfehler am Rand, sehr schön

Aus der Sammlung Eberhard Link.

Erworben am 1. Oktober 1961 von Biron.

Nach der entscheidenden Niederlage der Franzosen in der Völkerschlacht bei Leipzig im Herbst 1813 befreiten die Alliierten die Niederlande und das heutige Belgien in den ersten Monaten des folgenden Jahres von der französischen Herrschaft. Belgien wurde sodann Durchgangsgebiet der Alliierten auf ihrem Weg nach Paris. Die französische Besatzung der Festung Antwerpen harrte indes noch weiter aus. In der eingeschlossenen Stadt ließ Gouverneur General Lazare Nicolas Maguerite Carnot Notmünzen prägen. Erst nach dem Sturz Napoléons kapitulierte der Statthalter und öffnete dem Herzog von Artois (dem späteren französischen König Charles X.) die Tore.

Schätzpreis
75 €
Zuschlag
200 €

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Los 4914 1
ANTWERPEN

Stadt. Ku.-5 Centimes 1814 V,

geprägt während der Belagerung durch die Alliierten. 12,44 g. N in Lorbeerkranz, über der Schleife die Signatur V (Stempelschneider Vande Goor), oben ANVERS, unten die Jahreszahl 1814//MONNAIE / 5 / CENT Ü / OBSIDIONALE.

Brause-Mansfeld Tf. 9, 4; Engel/Fabre/Perret/Wattier 4.3.2.6; Gadoury 129 b; Mazard 628. Kl. Kratzer, sehr schön

Aus der Sammlung Eberhard Link.

Exemplar der Auktion Bankhaus Bickelmann 7, Saarbrücken 1980, Nr. 91 (Lot).

Nach der entscheidenden Niederlage der Franzosen in der Völkerschlacht bei Leipzig im Herbst 1813 befreiten die Alliierten die Niederlande und das heutige Belgien in den ersten Monaten des folgenden Jahres von der französischen Herrschaft. Belgien wurde sodann Durchgangsgebiet der Alliierten auf ihrem Weg nach Paris. Die französische Besatzung der Festung Antwerpen harrte indes noch weiter aus. In der eingeschlossenen Stadt ließ Gouverneur General Lazare Nicolas Maguerite Carnot Notmünzen prägen. Erst nach dem Sturz Napoléons kapitulierte der Statthalter und öffnete dem Herzog von Artois (dem späteren französischen König Charles X.) die Tore.

Schätzpreis
75 €
Zuschlag
65 €

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Los 4915 1
ANTWERPEN

Stadt. Ku.-5 Centimes 1814,

geprägt während der Belagerung durch die Alliierten. 12,49 g. Ohne Stempelschneidersignatur. N in Lorbeerkranz, oben ANVERS, unten die Jahreszahl 1814//MONNAIE / 5 / CENT Ü / OBSIDIONALE.

Brause-Mansfeld Tf. 9, 7; Engel/Fabre/Perret/Wattier 4.3.2.5; Gadoury 129 a; Mazard 628 c. Min. Prägeschwäche, sehr schön

Aus der Sammlung Eberhard Link.

Erworben am 29. September 1961 von der Firma Maison Platt, Paris.

Nach der entscheidenden Niederlage der Franzosen in der Völkerschlacht bei Leipzig im Herbst 1813 befreiten die Alliierten die Niederlande und das heutige Belgien in den ersten Monaten des folgenden Jahres von der französischen Herrschaft. Belgien wurde sodann Durchgangsgebiet der Alliierten auf ihrem Weg nach Paris. Die französische Besatzung der Festung Antwerpen harrte indes noch weiter aus. In der eingeschlossenen Stadt ließ Gouverneur General Lazare Nicolas Maguerite Carnot Notmünzen prägen. Erst nach dem Sturz Napoléons kapitulierte der Statthalter und öffnete dem Herzog von Artois (dem späteren französischen König Charles X.) die Tore.

Schätzpreis
75 €
Zuschlag
65 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 4916 1

Stadt. Einseitige Klippe zu 36 Sols 1580 (Septemberemission),

geprägt während der Belagerung durch spanische Truppen unter Alexander Farnese. 25,00 g. Stadtwappen von Brüssel, zu den Seiten die geteilte Jahreszahl 15 - 80, darüber die Wertangabe Û 36 Û ST Û.

Brause-Mansfeld Tf. 17, 4; Delm. 216 (R2); Engel/Fabre/Perret/Wattier 4.3.4.2; Vanhoudt 540 (R2). RR Attraktives Exemplar, kl. Kratzer, vorzüglich

Aus der Sammlung Eberhard Link.

Exemplar der Auktion Münzzentrum 74, Köln 1992, Nr. 1500.

Nachdem der spanische Statthalter in den Niederlanden, Alessandro Farnese, Herzog von Parma am 12. März 1579 Maastricht eingenommen hatte, wandte er sich nach Brabant und schnitt das auf der Seite der Abtrünnigen stehende Brüssel von den nördlichen Niederlanden ab. Während der Blockade prägte die Stadt vom 7. September 1579 bis zum 4. Juni 1580 mit Genehmigung der Generalstaaten der Niederlande eigenes klippenförmiges Notgeld in Gold und Silber.

Schätzpreis
2.000 €
Zuschlag
2.600 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

EUROPÄISCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN BELGIEN
Los 4917 1
FLANDERN

Philipp der Schöne, 1482-1506. Double briquet (Dubbel Vuurijzer) o. J. (1489).

Prägung der aufständischen Stadt Gent gegen König Maximilian, den Vormund für Philipp dem Schönen. 2,83 g. Zwei Löwen sitzen einander gegenüber, in der Mitte Feuereisen, im Abschnitt GAnDA//Stadtwappen von Gent auf Blumenkreuz.

Vanhoudt 177 (R1). Sehr schön

Aus der Sammlung Eberhard Link.

Exemplar der Auktion Auctiones 26, Basel 1996, Nr. 1560 (Lot).

Das vorliegende Stück entstand in Gent während des Aufstands gegen Kaiser Maximilian von Habsburg. Der Aufstand fällt wiederum in den Burgundischen Erbfolgekrieg (1477-1493), in dem Frankreich und Kaiser Maximilian um das burgundische Erbe Karls des Kühnen stritten. Die wechselnden Kämpfe um die Oberherrschaft nutzten die niederländischen und flämischen Städte wiederum zu eigenen Autonomiebestrebungen und griffen somit immer wieder in die große Politik mit ein, um die beiden konkurrierenden Großmächte gegeneinander auszuspielen. Die Einwohner von Gent nahmen beispielsweise mit Unterstützung der Franzosen den einzigen Sohn Maximilians, Prinz Philipp, der als Regent über das Herzogtum Burgund ausersehen war, 1485 als Geisel, in Brüssel wurde 1488 sogar Maximilian selbst gefangen genommen.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
400 €

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Los 4918 1
FLANDERN

Philipp der Schöne, 1482-1506. Briquet (Vuurijzer) o. J. (1489/1490).

Prägung der aufständischen Stadt Gent gegen König Maximilian, den Vormund für Philipp dem Schönen. 2,77 g. Löwe mit Stadtwappen von Gent sitzt nach l.//Blumenkreuz, in der Mitte Lilien, in den Winkeln GAnD.

Vanhoudt 177 (R1). Schrötlingsfehler am Rand, min. berieben, sehr schön

Aus der Sammlung Eberhard Link.

Exemplar der Auktion Auctiones 26, Basel 1996, Nr. 1560 (Lot).

Das vorliegende Stück entstand in Gent während des Aufstands gegen Kaiser Maximilian von Habsburg. Der Aufstand fällt wiederum in den Burgundischen Erbfolgekrieg (1477-1493), in dem Frankreich und Kaiser Maximilian um das burgundische Erbe Karls des Kühnen stritten. Die wechselnden Kämpfe um die Oberherrschaft nutzten die niederländischen und flämischen Städte wiederum zu eigenen Autonomiebestrebungen und griffen somit immer wieder in die große Politik mit ein, um die beiden konkurrierenden Großmächte gegeneinander auszuspielen. Die Einwohner von Gent nahmen beispielsweise mit Unterstützung der Franzosen den einzigen Sohn Maximilians, Prinz Philipp, der als Regent über das Herzogtum Burgund ausersehen war, 1485 als Geisel, in Brüssel wurde 1488 sogar Maximilian selbst gefangen genommen.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
440 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 4919 1
FLANDERN

Philipp der Schöne, 1482-1506. 1/2 Briquet (1/2 Vuurijzer) o. J. (1489/1490).

Prägung der aufständischen Stadt Gent gegen König Maximilian, den Vormund für Philipp dem Schönen. 1,89 g. Löwe sitzt nach l.//Blumenkreuz, in der Mitte Lilie.

Vanhoudt 179. Sehr schön

Aus der Sammlung Eberhard Link.

Exemplar der Auktion Auctiones 26, Basel 1996, Nr. 1560 (Lot).

Das vorliegende Stück entstand in Gent während des Aufstands gegen Kaiser Maximilian von Habsburg. Der Aufstand fällt wiederum in den Burgundischen Erbfolgekrieg (1477-1493), in dem Frankreich und Kaiser Maximilian um das burgundische Erbe Karls des Kühnen stritten. Die wechselnden Kämpfe um die Oberherrschaft nutzten die niederländischen und flämischen Städte wiederum zu eigenen Autonomiebestrebungen und griffen somit immer wieder in die große Politik mit ein, um die beiden konkurrierenden Großmächte gegeneinander auszuspielen. Die Einwohner von Gent nahmen beispielsweise mit Unterstützung der Franzosen den einzigen Sohn Maximilians, Prinz Philipp, der als Regent über das Herzogtum Burgund ausersehen war, 1485 als Geisel, in Brüssel wurde 1488 sogar Maximilian selbst gefangen genommen.

Schätzpreis
75 €
Zuschlag
170 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 4920 1
FLANDERN

Philipp der Schöne, 1482-1506. 2 Mites 1489.

Prägung der aufständischen Stadt Gent gegen König Maximilian, den Vormund für Philipp dem Schönen. 0,80 g. Stadtwappen von Gent//Blumenkreuz, in der Mitte Lilie.

Levinson II-120 (R); Vanhoudt 182. R Kl. Loch, schön

Aus der Sammlung Eberhard Link.

Erworben am 13. November 1971 von Göring.

Das vorliegende Stück entstand in Gent während des Aufstands gegen Kaiser Maximilian von Habsburg. Der Aufstand fällt wiederum in den Burgundischen Erbfolgekrieg (1477-1493), in dem Frankreich und Kaiser Maximilian um das burgundische Erbe Karls des Kühnen stritten. Die wechselnden Kämpfe um die Oberherrschaft nutzten die niederländischen und flämischen Städte wiederum zu eigenen Autonomiebestrebungen und griffen somit immer wieder in die große Politik mit ein, um die beiden konkurrierenden Großmächte gegeneinander auszuspielen. Die Einwohner von Gent nahmen beispielsweise mit Unterstützung der Franzosen den einzigen Sohn Maximilians, Prinz Philipp, der als Regent über das Herzogtum Burgund ausersehen war, 1485 als Geisel, in Brüssel wurde 1488 sogar Maximilian selbst gefangen genommen.

Schätzpreis
30 €
Zuschlag
80 €

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