AV-Solidus, 945/959, Constantinopolis; 4,42 g. Büste Christi v. v.//Beider Büsten v. v. mit Patriarchenkreuz. DOC 15; Sear 1751. Winz. Kratzer auf dem Avers, winz. Graffiti auf dem Revers, knapp vorzüglich Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen. Exemplar der Auktion Lanz 22, München 1982, Nr. 984. Constantins VII. Regentschaft war von den bereits unter seinem Vater Leo VI. ausgebrochenen und weiterhin andauernden Auseinandersetzungen mit dem bulgarischen Herrscher Simeon geprägt. Dieser konnte gegen das byzantinische Reich wesentliche militärische Erfolge erzielen, weshalb der Admiral und Schwiegervater Constantins Romanus I. Lecapenus an der Herrschaft beteiligt wurde. Constantin konnte sich erst nachdem Romanus im Jahr 944 von seinen Söhnen zur Abdankung gezwungen wurde wieder wesentlich an der Regentschaft beteiligen. Er setzte die beiden zuvor als Koregenten fungierenden Söhne des Romanus ab, regierte für nur ein Jahr allein und erhob dann seinen eigenen Sohn Romanus II. zum Mitregenten. Constantin VII. ist vor allem bekannt für seine Werke über die byzantinische Hofkultur. Allen voran gibt sein Buch "De cerimoniis aulae byzantinae" einen einmaligen Einblick in das byzantinische Hofzeremoniell. Dazu: Sear, D. R., Byzantine Coins and their Values, London 2006.
| Schätzpreis | 500 € |
| Startgebot | 400 € |
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