Katalog - Auktion 438

Münzen der antiken Welt, u. a. aus der Sammlung Topp, Dormagen, und der Sammlung Jürgen und Erika Schmidt, Bovenden sowie der Sammlung „The Everglades Collection“

Ergebnisse 1041-1060 von 1078
Seite von 54
Auktion 438 - Teil 3 (Lose 776 - 1078)
Startet in 1 Monat(en) 8 Tag(en)
BYZANTINISCHE MÜNZEN BYZANZ
Los 1041 1
Constantinus VII., 913-959 und Romanus II.

AV-Solidus, 945/959, Constantinopolis; 4,42 g. Büste Christi v. v.//Beider Büsten v. v. mit Patriarchenkreuz. DOC 15; Sear 1751. Winz. Kratzer auf dem Avers, winz. Graffiti auf dem Revers, knapp vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Lanz 22, München 1982, Nr. 984.

Constantins VII. Regentschaft war von den bereits unter seinem Vater Leo VI. ausgebrochenen und weiterhin andauernden Auseinandersetzungen mit dem bulgarischen Herrscher Simeon geprägt. Dieser konnte gegen das byzantinische Reich wesentliche militärische Erfolge erzielen, weshalb der Admiral und Schwiegervater Constantins Romanus I. Lecapenus an der Herrschaft beteiligt wurde. Constantin konnte sich erst nachdem Romanus im Jahr 944 von seinen Söhnen zur Abdankung gezwungen wurde wieder wesentlich an der Regentschaft beteiligen. Er setzte die beiden zuvor als Koregenten fungierenden Söhne des Romanus ab, regierte für nur ein Jahr allein und erhob dann seinen eigenen Sohn Romanus II. zum Mitregenten. Constantin VII. ist vor allem bekannt für seine Werke über die byzantinische Hofkultur. Allen voran gibt sein Buch "De cerimoniis aulae byzantinae" einen einmaligen Einblick in das byzantinische Hofzeremoniell. Dazu: Sear, D. R., Byzantine Coins and their Values, London 2006.

Schätzpreis
500 €
Startgebot
400 €

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Los 1042 1
Constantinus VII., 913-959 und Romanus II.

AV-Solidus, 945/959, Constantinopolis; 4,39 g. Büste Christi v. v.//Beider Büsten v. v. mit Patriarchenkreuz. DOC 15; Sear 1751. Min. Prüfstelle am Rand, winz. Kratzer auf dem Avers, sehr schön-vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Münz Zentrum 160, Solingen-Ohligs 2011, Nr. 903.

Constantins VII. Regentschaft war von den bereits unter seinem Vater Leo VI. ausgebrochenen und weiterhin andauernden Auseinandersetzungen mit dem bulgarischen Herrscher Simeon geprägt. Dieser konnte gegen das byzantinische Reich wesentliche militärische Erfolge erzielen, weshalb der Admiral und Schwiegervater Constantins Romanus I. Lecapenus an der Herrschaft beteiligt wurde. Constantin konnte sich erst nachdem Romanus im Jahr 944 von seinen Söhnen zur Abdankung gezwungen wurde wieder wesentlich an der Regentschaft beteiligen. Er setzte die beiden zuvor als Koregenten fungierenden Söhne des Romanus ab, regierte für nur ein Jahr allein und erhob dann seinen eigenen Sohn Romanus II. zum Mitregenten. Constantin VII. ist vor allem bekannt für seine Werke über die byzantinische Hofkultur. Allen voran gibt sein Buch "De cerimoniis aulae byzantinae" einen einmaligen Einblick in das byzantinische Hofzeremoniell. Dazu: Sear, D. R., Byzantine Coins and their Values, London 2006.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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Los 1043 1
Romanus I., 920-944 und Christophorus.

AV-Solidus, 921/931, Constantinopolis; 4,1 g. Christus thront v. v.//Beider Büsten v. v. mit Patriarchenkreuz. DOC 7; Sear 1745. R Winz. Kratzer auf dem Avers, leichter Doppelschlag auf dem Revers, sehr schön-vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 208, München 2012, Nr. 2463.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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Los 1044 1
Nicephorus II., 963-969.

AV-Histamenon, Constantinopolis; 4,32 g. Büste Christi v. v.//Büsten der Mutter Gottes und des Kaisers v. v. mit Patriarchenkreuz. DOC 4; Sear 1778. R Vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Auktion Lanz 163, München 2016, Nr. 522.

Nicephorus II. Phocas war einer der erfolgreichsten Feldherren mittelbyzantinischen Zeit. Er wurde als Oberbefehlshaber eines Expeditionsheeres gegen das seit dem ersten Viertel des 9. Jahrhunderts durch die arabischen Eroberer besetzte Kreta ausgesandt. Dabei gelang ihm im Jahr 960 im Kontrast zu den Versuchen seiner Vorgänger schließlich die Rückeroberung der Insel. Dies war ein entscheidender Sieg für Byzanz, waren doch von Kreta und dem hier begründeten kretischen Emirat aus über 130 Jahre hinweg zahlreiche Raubzüge in unmittelbarer Nähe des byzantinischen Kernlands organisiert worden. Im Anschluss zog Nicephorus II. mit einem Heer von angeblich 160.000 Mann nach Aleppo. Nach dem Tod des Romanus II. zog er in Konstantinopel ein, um seinen militärischen Triumph zu feiern. Zunächst regierten die beiden Kindkaiser Basileios II. und Constantinus VIII. Bei seinem erneuten Feldzug gegen die Araber wurde Nicephorus II. Phocas im Jahr 963 im Heerlager bei Kaisereia in Kappadokien zum Kaiser akklamiert. Dazu: Prosopographie der mittelbyzantinischen Zeit, 2. Abteilung, Bd. 4, s. v. Nikephoros II. Phokas, S. 657–677, Nr. 25535; Theotokis, G./Tsurtsumia, M. (Hgg.), Nikephoros II Phokas and Warfare in the 10th-Century Byzantine World, Leiden/Boston 2025.

Schätzpreis
750 €
Startgebot
600 €

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Los 1045 1
Nicephorus II., 963-969.

AV-Histamenon, Constantinopolis; 4,41 g. Büste Christi v. v.//Büsten der Mutter Gottes und des Kaisers v. v. mit Patriarchenkreuz. DOC 4; Sear 1778. R Fast vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Felzmann 159, Düsseldorf 2017, Nr. 56.

Nicephorus II. Phocas war einer der erfolgreichsten Feldherren mittelbyzantinischen Zeit. Er wurde als Oberbefehlshaber eines Expeditionsheeres gegen das seit dem ersten Viertel des 9. Jahrhunderts durch die arabischen Eroberer besetzte Kreta ausgesandt. Dabei gelang ihm im Jahr 960 im Kontrast zu den Versuchen seiner Vorgänger schließlich die Rückeroberung der Insel. Dies war ein entscheidender Sieg für Byzanz, waren von Kreta und dem hier begründeten kretischen Emirat aus über 130 Jahre hinweg zahlreiche Raubzüge in unmittelbarer Nähe des byzantinischen Kernlands organisiert worden. Im Anschluss zog Nicephorus II. mit einem Heer von angeblich 160.000 Mann nach Aleppo. Nach dem Tod des Romanus II. zog er in Konstantinopel ein, um seinen militärischen Triumph zu feiern. Zunächst regierten die beiden Kindkaiser Basileios II. und Constantinus VIII. Bei seinem erneuten Feldzug gegen die Araber wurde Nicephorus II. Phocas im Jahr 963 im Heerlager bei Kaisereia in Kappadokien zum Kaiser akklamiert. Dazu: Prosopographie der mittelbyzantinischen Zeit, 2. Abteilung, Bd. 4, s. v. Nikephoros II. Phokas, S. 657–677, Nr. 25535; Theotokis, G./Tsurtsumia, M. (Hgg.), Nikephoros II Phokas and Warfare in the 10th-Century Byzantine World, Leiden/Boston 2025.

Schätzpreis
600 €
Startgebot
480 €

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Los 1046 1 Video
Johannes I., 969-976.

AV-Histamenon, 973/976, Constantinopolis; 4,44 g. Büste Christi v. v.//Maria krönt den Kaiser, der ein Patriarchenkreuz hält, oben die Hand Gottes. DOC 3; Sear 1785. R Winz. Kratzer, sonst vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Hess-Divo 317, Zürich 2010, Nr. 1035 und der Auktion Hess-Divo 321, Zürich 2012, Nr. 352.

Datierung nach Füeg, Franz, Corpus of the Nomismata from Anastasius II to John I in Constantinople 713-976, Lancaster 2007.

Schätzpreis
1.000 €
Startgebot
800 €

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Los 1047 1
Basilius II., 976-1025 und Constantinus VIII.

AV-Histamenon, 1005/1025, Constantinopolis; 4,41 g. Büste Christi v. v.//Beider Büsten v. v. mit Kreuz. DOC 6 a; Sear 1800. Min. gewellt, vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 232, München 2015, Nr. 617.

Basilius II. war bereits im Jahr 960 von seinem Vater Romanus II. zum Mitkaiser erhoben worden. Nach dessen Tod wurde die Herrschaft seiner Mutter Theophanu bald von Nicephorus II. Phocas abgelöst. Sowohl unter ihm als auch unter dessen Nachfolger Johannes Tzimiskes - ebenfalls ein erfahrener Feldherr - blieb Basilius II. weiterhin zum Mitregenten degradiert. Erst nach dessen Tod im Jahr 976 lösten ihn Basilius II. und sein jüngerer Bruder Constantinus VIII. als Senior-Kaiser ab. Sie konnten sich zunächst erfolgreich gegen die Usurpationsversuche des Feldherren Bardas Skleros und des Bardas Phocas, dem Neffen des Nicephoros II. Phocas, behaupten. Die beiden Usurpatoren schlossen sich allerdings zusammen und belagerten für ein Jahr sogar Konstantinopel. Nachdem diese inneren Unruhen aufgelöst werden konnten, wandte sich Basilius II. fatimidischen Angriffen auf Antiochia sowie dem Krieg mit dem Bulgarenreich zu. Bei den inneren und äußeren Auseinandersetzungen bildete die Warägergarde, eine aus ca. 6000 Wikingern bestehende Elitetruppe, die Basilius II. vom Kiewer Großfürsten Wladimir entsandt wurde, einen wesentlichen Machtfaktor. Nach fast 50-jähriger Herrschaft, was dem längsten Regentschaftszeitraum eines byzantinischen Kaisers überhaupt entspricht, verstarb Basilius II. und sein Bruder Constantinus VIII. übernahm für drei weitere Jahre die Alleinherrschaft des Imperiums. Grünbart, M., Basileios II. und Bardas Skleros versöhnen sich, in: Millennium. Jahrbuch zu Kultur und Geschichte des ersten Jahrtausends n. Chr. 5 (2008), S. 213–224; Holmes, C., Basil II and the Governance of Empire, 976–1025, Oxford 2005.

Schätzpreis
500 €
Startgebot
400 €

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Los 1049 1 Video
Basilius II., 976-1025 und Constantinus VIII.

AV-Tetarteron, 1005/1025, Constantinopolis; 4,23 g. Büste Christi v. v.//Beider Büsten v. v. mit Patriarchenkreuz. DOC 15 b; Sear 1806. R Gutes sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 257, Osnabrück 2014, Nr. 9344.

Basilius II. war bereits im Jahr 960 von seinem Vater Romanus II. zum Mitkaiser erhoben worden. Nach dessen Tod wurde die Herrschaft seiner Mutter Theophanu bald von Nicephorus II. Phocas abgelöst. Sowohl unter ihm als auch unter dessen Nachfolger Johannes Tzimiskes - ebenfalls ein erfahrener Feldherr - blieb Basilius II. weiterhin zum Mitregenten degradiert. Erst nach dessen Tod im Jahr 976 lösten ihn Basilius II. und sein jüngerer Bruder Constantinus VIII. als Senior-Kaiser ab. Sie konnten sich zunächst erfolgreich gegen die Usurpationsversuche des Feldherren Bardas Skleros und des Bardas Phocas, dem Neffen des Nicephoros II. Phocas, behaupten. Die beiden Usurpatoren schlossen sich allerdings zusammen und belagerten für ein Jahr sogar Konstantinopel. Nachdem diese inneren Unruhen aufgelöst werden konnten, wandte sich Basilius II. fatimidischen Angriffen auf Antiochia sowie dem Krieg mit dem Bulgarenreich zu. Bei den inneren und äußeren Auseinandersetzungen bildete die Warägergarde, eine aus ca. 6000 Wikingern bestehende Elitetruppe, die Basilius II. vom Kiewer Großfürsten Wladimir entsandt wurde, einen wesentlichen Machtfaktor. Nach fast 50-jähriger Herrschaft, was dem längsten Regentschaftszeitraum eines byzantinischen Kaisers überhaupt entspricht, verstarb Basilius II. und sein Bruder Constantinus VIII. übernahm für drei weitere Jahre die Alleinherrschaft des Imperiums. Grünbart, M., Basileios II. und Bardas Skleros versöhnen sich, in: Millennium. Jahrbuch zu Kultur und Geschichte des ersten Jahrtausends n. Chr. 5 (2008), S. 213–224; Holmes, C., Basil II and the Governance of Empire, 976–1025, Oxford 2005.

Schätzpreis
1.250 €
Startgebot
1.000 €

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Los 1050 1
Constantinus VIII., 1025-1028.

AV-Histamenon, Constantinopolis; 4,41 g. Büste Christi v. v.//Büste v. v. mit Labarum und Akakia. DOC 2; Sear 1815. R Geprägt mit rostigem Reversstempel, fast vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Liste Fritz Rudolf Künker 173, Osnabrück 2004, Nr. 90 und der Sammlung Dr. Arthur Ziegler, Auktion Hirsch Nachf. 296, München 2014, Nr. 2441.

Schätzpreis
500 €
Startgebot
400 €

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Los 1051 1
Romanus III., 1028-1034.

AV-Histamenon, Constantinopolis; 4,39 g. Christus thront v. v.//Maria krönt Kaiser. DOC 1 b; Sear 1819. R Winz. Kratzer, sehr schön-vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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Los 1052 1
Romanus III., 1028-1034.

AV-Histamenon, Constantinopolis; 4,41 g. Christus thront v. v.//Maria krönt Kaiser. DOC vergl. 1 d; Sear 1819. R Gutes sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Liste Münzhandlung Ritter 89, Düsseldorf 2011, Nr. 23.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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Los 1053 1
Michael IV., 1034-1041.

AV-Histamenon (Scyphat), Constantinopolis; 4,4 g. Büste Christi v. v.//Büste v. v. mit Labarum und Kreuzglobus. DOC 1 d; Sear 1824. Vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben im Januar 2015 bei MA-Shops von Comptoir de Monnaies, Reims.

Schätzpreis
750 €
Startgebot
600 €

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Los 1054 1
Constantinus IX., 1042-1055.

AV-Histamenon (Scyphat), Constantinopolis; 4,45 g. Christus thront v. v.//Büste v. v. mit Kreuzzepter und Globus mit Patriarchenkreuz. DOC 1 a; Sear 1828. Leicht gewellt, vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 262, Osnabrück 2015, Nr. 8505.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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Los 1055 1
Constantinus IX., 1042-1055.

AV-Histamenon (Scyphat), Constantinopolis; 4,41 g. Christus thront v. v.//Büste v. v. mit Labarum und Kreuzglobus. DOC 2 a; Sear 1829. Vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben im November 2013 bei MA-Shops von der Münzenhandlung Raffler, Pfaffenhofen an der Ilm.

Schätzpreis
500 €
Startgebot
400 €

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Los 1056 1
Constantinus IX., 1042-1055.

AV-Histamenon (Scyphat), Constantinopolis; 4,35 g. Büste Christi v. v.//Büste v. v. mit Kreuzzepter und Kreuzglobus. DOC 3; Sear 1830. Prachtexemplar. Stempelfrisch

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 111, Osnabrück 2006, Nr. 7257.

Schätzpreis
600 €
Startgebot
480 €

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Los 1057 1
Constantinus IX., 1042-1055.

AV-Histamenon (Scyphat), Constantinopolis; 4,41 g. Büste Christi v. v.//Büste v. v. mit Kreuz und Kreuzglobus. DOC 3; Sear 1830. Vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 262, Osnabrück 2015, Nr. 8510.

Schätzpreis
600 €
Startgebot
480 €

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Los 1058 1
Constantinus IX., 1042-1055.

AV-Tetarteron, Constantinopolis; 4,02 g. Büste Christi v. v.//Drapierte Büste v. v. mit Krone, Zepter und Kreuzglobus. DOC vergl. 5 a; Sear 1832. R Winz. Prüfpunze auf dem Avers, unbedeutende Schürfstelle auf dem Revers, vorzüglich/gutes sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben im Januar 2016 bei Historische Münzen & Medaillen, Stuttgart.

Constantinus IX. war im Jahr 1042 von der bereits 64-jährigen Kaiserin Zoe zum Mitregenten erhoben worden, obwohl er zuvor wegen einer Verschwörung gegen ihren früheren Mann Michael IV. verbannt worden war. Nach Zoes Tod im Jahr 1050 regierte er noch weitere fünf Jahre zusammen mit deren Schwester Theodora. Ein Jahr vor dem Tod Constantins fand das große Schisma zwischen der römischen Westkirche und der orthodoxen Ostkirche statt. Streitpunkt war vor allem das Filioque, ein Zusatz zum Glaubensbekenntnis über den Ursprung des heiligen Geistes, das Opfermaterial der Eucharistie sowie die Priesterehe.
Unter Nicephorus II. Phocas wurde mit dem Histamenon erstmals seit der Einführung des Solidus unter Constantinus I. ein leichteres Goldnominal genutzt. Laut Zonaras wurde dann das Tetarteron, eine (um 1/4 eines Tremissis) leichtere Münze, eingeführt, um Staatsausgaben in dem im Kontrast zum Histamenon untergewichtigen aber gleich bewerteten Nominal auszahlen zu können. Im 10. Jahrhundert wurde das Tetarteron lediglich in geringen Quantitäten ausgeprägt. Erst im 11. Jahrhundert erreichte es in veränderter konkaver Form als Scyphat eine Emissionsmenge in ähnlichem Umfang wie die des Histamenons. Grierson, P., Byzantine Coinage, Washington 1999.

Schätzpreis
500 €
Startgebot
400 €

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Los 1059 1 Video
Constantinus IX., 1042-1055.

AV-Tetarteron, Constantinopolis; 4,05 g. Büste Christi v. v.//Büste v. v. mit Krone, Labarum und Kreuzglobus. DOC 6; Sear 1833. Feine Tönung, vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Superior, Beverly Hills 4. Dezember 1998, Nr. 1387; der Sammlung MoneyMuseum Zürich und der Auktion Fritz Rudolf Künker 273, Osnabrück 2016, Nr. 1095.

Constantinus IX. war im Jahr 1042 von der bereits 64-jährigen Kaiserin Zoe zum Mitregenten erhoben worden, obwohl er zuvor wegen einer Verschwörung gegen ihren früheren Mann Michael IV. verbannt worden war. Nach Zoes Tod im Jahr 1050 regierte er noch weitere fünf Jahre zusammen mit deren Schwester Theodora. Ein Jahr vor dem Tod Constantins fand das große Schisma zwischen der römischen Westkirche und der orthodoxen Ostkirche statt. Streitpunkt war vor allem das Filioque, ein Zusatz zum Glaubensbekenntnis über den Ursprung des heiligen Geistes, das Opfermaterial der Eucharistie sowie die Priesterehe.
Unter Nicephorus II. Phocas wurde mit dem Histamenon erstmals seit der Einführung des Solidus unter Constantinus I. ein leichteres Goldnominal genutzt. Laut Zonaras wurde dann das Tetarteron, eine (um 1/4 eines Tremissis) leichtere Münze, eingeführt, um Staatsausgaben in dem Kontrast zum Histamenon untergewichtigen, aber gleich bewerteten Nominal auszahlen zu können. Im 10. Jahrhundert wurde das Tetarteron lediglich in geringen Quantitäten ausgeprägt. Erst im 11. Jahrhundert erreichte es in veränderter konkaver Form als Scyphat eine Emissionsmenge in ähnlichem Umfang wie die des Histamenons. Grierson, P., Byzantine Coinage, Washington 1999.

Schätzpreis
2.000 €
Startgebot
1.600 €

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Los 1060 1
Theodora, 1055-1056.

AV-Tetarteron, Constantinopolis; 3,92 g. Büste Christi v. v.//Büste v. v. mit Krone, Zepter und Kreuzglobus. DOC 2; Sear 1838. R Sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Monetarium 46, Zürich 1986, Nr. 235; danach erworben im Februar 2014 bei MA-Shops von Pierre Crinon (ogn-numismatique).

Zu Beginn der Regierung des Romanus III. wurde Theodora, eine Tochter des Constantinus VIII., mit einer Verschwörung in Verbindung gebracht und gezwungen, in das Petrion-Kloster in Constantinopolis einzutreten. Im Rahmen eines Aufstandes gegen Michael V. wurde sie am 21. April 1042 zur Kaiserin gekrönt und regierte mit ihrer Schwester Zoe, bis diese Constantinus IX. heiratete. Nach dem Tod des Constantinus IX. 1055 gab es zunächst Bestrebungen der engsten Mitarbeiter des Kaisers, den Militärgouverneur von Bulgarien, Nikephoros Proteuon, zum Kaiser zu proklamieren; es gelang engen Vertrauten Theodoras jedoch, sie zuvor zum Palast zu bringen, wo sie - bereits über 70 Jahre alt - von der Leibgarde und den Senatoren erneut zur Kaiserin ausgerufen wurde. 1056 starb Theodora, deren Regierung von den byzantinischen Historikern Psellos und Zonaras ausdrücklich gelobt wurde, an einer Darmkrankheit, nachdem sie auf dem Totenbett noch den greisen Michael Stratiotikos zum Nachfolger ernannt hatte.

Schätzpreis
1.500 €
Startgebot
1.200 €

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