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Katalog 335 - Teil 1
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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN MAGDEBURG
Los 4121 1
STADT

Groschen 1629,

geprägt während der Belagerung durch kaiserliche Truppen unter General Albrecht von Wallenstein. 0,87 g. Jungfrau über Stadttor//NECESSI Û CARET Û LEGE Û 16 Ù Z9 Rose.

Brause-Mansfeld Tf. 17, 21 leicht var.; Engel/Fabre/Perret/Wattier 4.1.14.3; v. Schr. 944 var. R Fast sehr schön

Aus der Sammlung Eberhard Link.

Exemplar der Lagerliste Münzen und Medaillen AG 193, Basel 1959, Nr. 326.

Schätzpreis
75 €
Zuschlag
120 €

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Los 4122 1
STADT

Groschen 1629,

geprägt während der Belagerung durch kaiserliche Truppen unter General Albrecht von Wallenstein. 0,93 g. Jungfrau über Stadttor//NECESSI Û CARET Û LEGE Û 1 Û 6 Û Z9 Rose.

Brause-Mansfeld Tf. 17, 21; Engel/Fabre/Perret/Wattier 4.1.14.3; v. Schr. 944 leicht var. R Kl. Schrötlingsfehler am Rand, schön-sehr schön

Aus der Sammlung Eberhard Link.

Exemplar der Auktion Gießener Münzhandlung 57, München 1991, Nr. 1755.

Schätzpreis
50 €
Zuschlag
120 €

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Los 4123 1
STADT

2/3 Taler 1674. 18,76 g. Dav. 638; v. Schr. 1452. Vorzüglich

Schätzpreis
200 €
Zuschlag
700 €

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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN MAINZ
Los 4124 1
ERZBISTUM

Lothar Friedrich von Metternich-Burscheid, 1673-1675. Gulden (60 Kreuzer) 1673, Mainz. 19,41 g.

Mit abgerundetem Wappen.

Dav. 648; Slg. Pick 488 var.; Slg. Walther 341 var. Feine Patina, fast vorzüglich

Schätzpreis
200 €
Zuschlag
260 €

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Los 4125 1
ERZBISTUM

Lothar Friedrich von Metternich-Burscheid, 1673-1675. Gulden (60 Kreuzer) 1675, Mainz. 19,48 g. Dav. 648; Slg. Pick 493 leicht var.; Slg. Walther 349 leicht var. Vorzüglich

Schätzpreis
250 €
Zuschlag
300 €

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Los 4126 1
ERZBISTUM

Friedrich Karl Joseph von Erthal, 1774-1802. 1/2 Konv.-Taler 1795, Mainz. 13,99 g. Slg. Pick 799; Slg. Walther 662. Selten in dieser Erhaltung. Prachtexemplar. Erstabschlag. Winz. Schrötlingsfehler am Rand, fast Stempelglanz

Schätzpreis
250 €
Zuschlag
320 €

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Los 4127 1
STADT

2/3 Taler 1689.

Notgeld des französischen Kommandanten Marquis d'Uxelles, geprägt während der Belagerung durch die kaiserlichen Truppen. 17,29 g. Spiegelmonogramm Ludwigs XIV. von Frankreich in gekrönter Kartusche, zu den Seiten die geteilte Jahreszahl 16 - 89//Wertzahl 2/3.

Brause-Mansfeld Tf. 17, 2; Dav. 660; Engel/Fabre/Perret/Wattier 4.1.15.2; Slg. Pick 902; Slg. Walther 737. RR Attraktives Exemplar, kl. Fleck, sehr schön +

Aus der Sammlung Eberhard Link.

Exemplar des Fürstlich Fürstenbergischen Münzkabinetts Donaueschingen, Auktion Helbing Nachf. 68, München 1932, Nr. 439 und der Auktion Jean Vinchon, Paris, Dezember 1977, Nr. 387.

Nachdem der französische Generalleutnant Marquis de Bouffleurs 1688 in die Pfalz eingerückt war und sich vieler Städte, u. a. Kaiserslautern und Heilbronn bemächtigt hatte, sollte auch die Stadt Mainz dieses Schicksal erleiden, als der Oberbefehlshaber Marquis d'Uxelles mit seinen Kompanien anrückte. Die völlig unterlegene Stadt kapitulierte schon bald, stellte aber 12 Bedingungen, von denen die Franzosen jedoch nur die wenigsten einhielten. Unter Vertragsbruch rückten sofort 32 Kompanien in die wehrlose Stadt ein. Sie übersandten Ludwig XIV. auch gleich ein Schreiben mit der Anfrage, ob er die Stadt für immer behalten oder nur stark befestigen wolle. Nach vielen Überlegungen begann man nun von kaiserlicher Seite Maßnahmen zur Rückeroberung zu ergreifen. So rückte schließlich der Herzog von Lothringen am 6. Juli 1689 gegen Mainz vor, unterstützt von drei sächsischen Regimentern, zu denen schließlich noch der Kurfürst von Bayern hinzukam. Schon in der ersten Nacht wurde die Stadt bombardiert und in Brand gesetzt, was in den folgenden Monaten fortgesetzt wurde. Angriffe von französischer Seite wurden sofort mit Handgranaten unterbunden. Überläufer sagten aus, daß in der Stadt ein großes Sterben sei und der Gestank kaum auszuhalten. Am 9. September entschlossen sich die Franzosen zu kapitulieren und durften abrücken, wobei sie fast alle beweglichen Güter, insbesondere Kanonen, Gold und Silber mitnahmen. Der vorliegende 2/3 Taler ist zweifellos aus dem erbeuteten oder geraubten Silber der Bürger und Kirchen geprägt worden und diente zur Bezahlung der Besatzungstruppen.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
800 €

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Los 4128 1
STADT

2/3 Taler 1689.

Notgeld des französischen Kommandanten Marquis d'Uxelles, geprägt während der Belagerung durch die kaiserlichen Truppen. 16,34 g. Mit MONETA Û NOVA Û ARGENTEA. Spiegelmonogramm Ludwigs XIV. von Frankreich in gekrönter Kartusche//Wertzahl 2/3.

Brause-Mansfeld Tf. 18,4 leicht var.; Dav. 659 (dieses Exemplar); Engel/Fabre/Perret/Wattier 4.1.15.1; Slg. Pick 903 leicht var.; Slg. Walther 738 (dieses Exemplar). RR Attraktives Exemplar mit feiner Tönung, winz. Schrötlingsfehler und Justierspuren, sehr schön +

Aus der Sammlung Eberhard Link.

Exemplar der Slg. Dr. Rudolph Walter, Auktion Dr. Busso Peus Nachf. 275, Frankfurt/Main 1971, Nr. 738 und der Auktion Frankfurter Münzhandlung 140, Frankfurt/Main 1993, Nr. 947.

Nachdem der französische Generalleutnant Marquis de Bouffleurs 1688 in die Pfalz eingerückt war und sich vieler Städte, u. a. Kaiserslautern und Heilbronn bemächtigt hatte, sollte auch die Stadt Mainz dieses Schicksal erleiden, als der Oberbefehlshaber Marquis d'Uxelles mit seinen Kompanien anrückte. Die völlig unterlegene Stadt kapitulierte schon bald, stellte aber 12 Bedingungen, von denen die Franzosen jedoch nur die wenigsten einhielten. Unter Vertragsbruch rückten sofort 32 Kompanien in die wehrlose Stadt ein. Sie übersandten Ludwig XIV. auch gleich ein Schreiben mit der Anfrage, ob er die Stadt für immer behalten oder nur stark befestigen wolle. Nach vielen Überlegungen begann man nun von kaiserlicher Seite Maßnahmen zur Rückeroberung zu ergreifen. So rückte schließlich der Herzog von Lothringen am 6. Juli 1689 gegen Mainz vor, unterstützt von drei sächsischen Regimentern, zu denen schließlich noch der Kurfürst von Bayern hinzukam. Schon in der ersten Nacht wurde die Stadt bombardiert und in Brand gesetzt, was in den folgenden Monaten fortgesetzt wurde. Angriffe von französischer Seite wurden sofort mit Handgranaten unterbunden. Überläufer sagten aus, daß in der Stadt ein großes Sterben sei und der Gestank kaum auszuhalten. Am 9. September entschlossen sich die Franzosen zu kapitulieren und durften abrücken, wobei sie fast alle beweglichen Güter, insbesondere Kanonen, Gold und Silber mitnahmen. Der vorliegende 2/3 Taler ist zweifellos aus dem erbeuteten oder geraubten Silber der Bürger und Kirchen geprägt worden und diente zur Bezahlung der Besatzungstruppen.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
1.300 €

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Los 4129 1
STADT

2/3 Taler 1689.

Notgeld des französischen Kommandanten Marquis d'Uxelles, geprägt während der Belagerung durch die kaiserlichen Truppen. 16,98 g. Mit MONETA Û NOVA Û ARGENTEA Û. Spiegelmonogramm Ludwigs XIV. von Frankreich in gekrönter Kartusche//Wertzahl 2/3.

Brause-Mansfeld Tf. 18,4; Dav. 659; Engel/Fabre/Perret/Wattier 4.1.15.1; Slg. Pick 903; Slg. Walther 738 leicht var. RR Attraktives Exemplar mit feiner Tönung, winz. Justierspuren, sehr schön +

Aus der Sammlung Eberhard Link.

Exemplar der Auktion Jean Vinchon, Paris, Dezember 1977, Nr. 386.

Nachdem der französische Generalleutnant Marquis de Bouffleurs 1688 in die Pfalz eingerückt war und sich vieler Städte, u. a. Kaiserslautern und Heilbronn bemächtigt hatte, sollte auch die Stadt Mainz dieses Schicksal erleiden, als der Oberbefehlshaber Marquis d'Uxelles mit seinen Kompanien anrückte. Die völlig unterlegene Stadt kapitulierte schon bald, stellte aber 12 Bedingungen, von denen die Franzosen jedoch nur die wenigsten einhielten. Unter Vertragsbruch rückten sofort 32 Kompanien in die wehrlose Stadt ein. Sie übersandten Ludwig XIV. auch gleich ein Schreiben mit der Anfrage, ob er die Stadt für immer behalten oder nur stark befestigen wolle. Nach vielen Überlegungen begann man nun von kaiserlicher Seite Maßnahmen zur Rückeroberung zu ergreifen. So rückte schließlich der Herzog von Lothringen am 6. Juli 1689 gegen Mainz vor, unterstützt von drei sächsischen Regimentern, zu denen schließlich noch der Kurfürst von Bayern hinzukam. Schon in der ersten Nacht wurde die Stadt bombardiert und in Brand gesetzt, was in den folgenden Monaten fortgesetzt wurde. Angriffe von französischer Seite wurden sofort mit Handgranaten unterbunden. Überläufer sagten aus, daß in der Stadt ein großes Sterben sei und der Gestank kaum auszuhalten. Am 9. September entschlossen sich die Franzosen zu kapitulieren und durften abrücken, wobei sie fast alle beweglichen Güter, insbesondere Kanonen, Gold und Silber mitnahmen. Der vorliegende 2/3 Taler ist zweifellos aus dem erbeuteten oder geraubten Silber der Bürger und Kirchen geprägt worden und diente zur Bezahlung der Besatzungstruppen.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
900 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 4130 1
STADT

1/3 Taler 1689.

Notgeld des französischen Kommandanten Marquis d'Uxelles, geprägt während der Belagerung durch die kaiserlichen Truppen. 7,81 g. Spiegelmonogramm Ludwigs XIV. von Frankreich in gekrönter Kartusche//Wertzahl 1/3, zu den Seiten je eine Rosette.

Brause-Mansfeld -; Engel/Fabre/Perret/Wattier 4.1.15.3; Slg. Pick -; Slg. Walther 739. Von größter Seltenheit. Broschierspuren, Felder geglättet, sehr schön

Aus der Sammlung Eberhard Link.

Exemplar der Auktion Kurpfälzische Münzhandlung 9, Mannheim 1975, Nr. 666.

Nachdem der französische Generalleutnant Marquis de Bouffleurs 1688 in die Pfalz eingerückt war und sich vieler Städte, u. a. Kaiserslautern und Heilbronn bemächtigt hatte, sollte auch die Stadt Mainz dieses Schicksal erleiden, als der Oberbefehlshaber Marquis d'Uxelles mit seinen Kompanien anrückte. Die völlig unterlegene Stadt kapitulierte schon bald, stellte aber 12 Bedingungen, von denen die Franzosen jedoch nur die wenigsten einhielten. Unter Vertragsbruch rückten sofort 32 Kompanien in die wehrlose Stadt ein. Sie übersandten Ludwig XIV. auch gleich ein Schreiben mit der Anfrage, ob er die Stadt für immer behalten oder nur stark befestigen wolle. Nach vielen Überlegungen begann man nun von kaiserlicher Seite Maßnahmen zur Rückeroberung zu ergreifen. So rückte schließlich der Herzog von Lothringen am 6. Juli 1689 gegen Mainz vor, unterstützt von drei sächsischen Regimentern, zu denen schließlich noch der Kurfürst von Bayern hinzukam. Schon in der ersten Nacht wurde die Stadt bombardiert und in Brand gesetzt, was in den folgenden Monaten fortgesetzt wurde. Angriffe von französischer Seite wurden sofort mit Handgranaten unterbunden. Überläufer sagten aus, daß in der Stadt ein großes Sterben sei und der Gestank kaum auszuhalten. Am 9. September entschlossen sich die Franzosen zu kapitulieren und durften abrücken, wobei sie fast alle beweglichen Güter, insbesondere Kanonen, Gold und Silber mitnahmen. Der vorliegende 2/3 Taler ist zweifellos aus dem erbeuteten oder geraubten Silber der Bürger und Kirchen geprägt worden und diente zur Bezahlung der Besatzungstruppen.

Schätzpreis
1.000 €
Zuschlag
4.600 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 4131 1
STADT

1/6 Taler 1689.

Notgeld des französischen Kommandanten Marquis d'Uxelles, geprägt während der Belagerung durch die kaiserlichen Truppen. 3,82 g. Spiegelmonogramm Ludwigs XIV. von Frankreich in gekrönter Kartusche//Wertzahl 1/6, zu den Seiten je eine Rosette.

Brause-Mansfeld Tf. 18, 7; Engel/Fabre/Perret/Wattier 4.1.15.4; Slg. Pick -; Slg. Walther 740 (dieses Exemplar). Von größter Seltenheit. Attraktives Exemplar mit feiner Tönung, kl. Justierspuren, kl. Zainende, sehr schön +

Aus der Sammlung Eberhard Link.

Exemplar der Slg. Dr. Rudolph Walter, Auktion Dr. Busso Peus Nachf. 275, Frankfurt/Main 1971, Nr. 740 und der Auktion Frankfurter Münzhandlung, E. Button 124, Frankfurt/Main 1977, Nr. 1273.

Nachdem der französische Generalleutnant Marquis de Bouffleurs 1688 in die Pfalz eingerückt war und sich vieler Städte, u. a. Kaiserslautern und Heilbronn bemächtigt hatte, sollte auch die Stadt Mainz dieses Schicksal erleiden, als der Oberbefehlshaber Marquis d'Uxelles mit seinen Kompanien anrückte. Die völlig unterlegene Stadt kapitulierte schon bald, stellte aber 12 Bedingungen, von denen die Franzosen jedoch nur die wenigsten einhielten. Unter Vertragsbruch rückten sofort 32 Kompanien in die wehrlose Stadt ein. Sie übersandten Ludwig XIV. auch gleich ein Schreiben mit der Anfrage, ob er die Stadt für immer behalten oder nur stark befestigen wolle. Nach vielen Überlegungen begann man nun von kaiserlicher Seite Maßnahmen zur Rückeroberung zu ergreifen. So rückte schließlich der Herzog von Lothringen am 6. Juli 1689 gegen Mainz vor, unterstützt von drei sächsischen Regimentern, zu denen schließlich noch der Kurfürst von Bayern hinzukam. Schon in der ersten Nacht wurde die Stadt bombardiert und in Brand gesetzt, was in den folgenden Monaten fortgesetzt wurde. Angriffe von französischer Seite wurden sofort mit Handgranaten unterbunden. Überläufer sagten aus, daß in der Stadt ein großes Sterben sei und der Gestank kaum auszuhalten. Am 9. September entschlossen sich die Franzosen zu kapitulieren und durften abrücken, wobei sie fast alle beweglichen Güter, insbesondere Kanonen, Gold und Silber mitnahmen. Der vorliegende 2/3 Taler ist zweifellos aus dem erbeuteten oder geraubten Silber der Bürger und Kirchen geprägt worden und diente zur Bezahlung der Besatzungstruppen.

Schätzpreis
2.500 €
Zuschlag
7.000 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 4132 1
STADT

2 Sols (3 Kreuzer) 1689.

Notgeld des französischen Kommandanten Marquis d'Uxelles, geprägt während der Belagerung durch die kaiserlichen Truppen. 1,19 g. Die Wertzahl 3 in glatten Klammern. Spiegelmonogramm Ludwigs XIV. von Frankreich in gekrönter Kartusche, darunter Wertzahl (3)//f II f /SOLS / 1689.

Brause-Mansfeld Tf. 18, 9; Engel/Fabre/Perret/Wattier 4.1.15.5; Slg. Pick -; Slg. Walther 741 (dieses Exemplar). Von größter Seltenheit. Feine Tönung, kl. Prägeschwäche, sehr schön

Aus der Sammlung Eberhard Link.

Exemplar der Slg. Dr. Rudolph Walter, Auktion Dr. Busso Peus Nachf. 275, Frankfurt/Main 1971, Nr. 741.

Nachdem der französische Generalleutnant Marquis de Bouffleurs 1688 in die Pfalz eingerückt war und sich vieler Städte, u. a. Kaiserslautern und Heilbronn bemächtigt hatte, sollte auch die Stadt Mainz dieses Schicksal erleiden, als der Oberbefehlshaber Marquis d'Uxelles mit seinen Kompanien anrückte. Die völlig unterlegene Stadt kapitulierte schon bald, stellte aber 12 Bedingungen, von denen die Franzosen jedoch nur die wenigsten einhielten. Unter Vertragsbruch rückten sofort 32 Kompanien in die wehrlose Stadt ein. Sie übersandten Ludwig XIV. auch gleich ein Schreiben mit der Anfrage, ob er die Stadt für immer behalten oder nur stark befestigen wolle. Nach vielen Überlegungen begann man nun von kaiserlicher Seite Maßnahmen zur Rückeroberung zu ergreifen. So rückte schließlich der Herzog von Lothringen am 6. Juli 1689 gegen Mainz vor, unterstützt von drei sächsischen Regimentern, zu denen schließlich noch der Kurfürst von Bayern hinzukam. Schon in der ersten Nacht wurde die Stadt bombardiert und in Brand gesetzt, was in den folgenden Monaten fortgesetzt wurde. Angriffe von französischer Seite wurden sofort mit Handgranaten unterbunden. Überläufer sagten aus, daß in der Stadt ein großes Sterben sei und der Gestank kaum auszuhalten. Am 9. September entschlossen sich die Franzosen zu kapitulieren und durften abrücken, wobei sie fast alle beweglichen Güter, insbesondere Kanonen, Gold und Silber mitnahmen. Der vorliegende 2/3 Taler ist zweifellos aus dem erbeuteten oder geraubten Silber der Bürger und Kirchen geprägt worden und diente zur Bezahlung der Besatzungstruppen.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
2.600 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 4133 1
STADT

2 Sols (3 Kreuzer) 1689.

Notgeld des französischen Kommandanten Marquis d'Uxelles, geprägt während der Belagerung durch die kaiserlichen Truppen. 1,12 g. Die Wertzahl 3 in verzierten Klammern. Spiegelmonogramm Ludwigs XIV. von Frankreich in gekrönter Kartusche, darunter Wertzahl 3 in verzierten Klammern//É II É /SOLS / 1689.

Brause-Mansfeld Tf. 18, 8; Engel/Fabre/Perret/Wattier 4.1.15.5; Slg. Pick -; Slg. Walther 741 var. Von großer Seltenheit. Attraktives Exemplar mit feiner Tönung, sehr schön-vorzüglich

Aus der Sammlung Eberhard Link.

Exemplar der Auktion Bourgey, Paris, 11. März 1976, Nr. 539.

Nachdem der französische Generalleutnant Marquis de Bouffleurs 1688 in die Pfalz eingerückt war und sich vieler Städte, u. a. Kaiserslautern und Heilbronn bemächtigt hatte, sollte auch die Stadt Mainz dieses Schicksal erleiden, als der Oberbefehlshaber Marquis d'Uxelles mit seinen Kompanien anrückte. Die völlig unterlegene Stadt kapitulierte schon bald, stellte aber 12 Bedingungen, von denen die Franzosen jedoch nur die wenigsten einhielten. Unter Vertragsbruch rückten sofort 32 Kompanien in die wehrlose Stadt ein. Sie übersandten Ludwig XIV. auch gleich ein Schreiben mit der Anfrage, ob er die Stadt für immer behalten oder nur stark befestigen wolle. Nach vielen Überlegungen begann man nun von kaiserlicher Seite Maßnahmen zur Rückeroberung zu ergreifen. So rückte schließlich der Herzog von Lothringen am 6. Juli 1689 gegen Mainz vor, unterstützt von drei sächsischen Regimentern, zu denen schließlich noch der Kurfürst von Bayern hinzukam. Schon in der ersten Nacht wurde die Stadt bombardiert und in Brand gesetzt, was in den folgenden Monaten fortgesetzt wurde. Angriffe von französischer Seite wurden sofort mit Handgranaten unterbunden. Überläufer sagten aus, daß in der Stadt ein großes Sterben sei und der Gestank kaum auszuhalten. Am 9. September entschlossen sich die Franzosen zu kapitulieren und durften abrücken, wobei sie fast alle beweglichen Güter, insbesondere Kanonen, Gold und Silber mitnahmen. Der vorliegende 2/3 Taler ist zweifellos aus dem erbeuteten oder geraubten Silber der Bürger und Kirchen geprägt worden und diente zur Bezahlung der Besatzungstruppen.

Schätzpreis
1.000 €
Zuschlag
3.800 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 4134 1
STADT

1 Sol 1689.

Notgeld des französischen Kommandanten Marquis d'Uxelles, geprägt während der Belagerung durch die kaiserlichen Truppen. 0,67 g. Spiegelmonogramm Ludwigs XIV. von Frankreich in gekrönter Kartusche//Å I Å /SO Û LS / 1689 Å.

Brause-Mansfeld Tf. 18, 9; Engel/Fabre/Perret/Wattier 4.1.15.6; Slg. Pick -; Slg. Walther -. Von großer Seltenheit. Sehr schön

Aus der Sammlung Eberhard Link.

Exemplar der Auktion Heidelberger Münzhandlung, Herbert Grün 20, Heidelberg 1997, Nr. 2642.

Nachdem der französische Generalleutnant Marquis de Bouffleurs 1688 in die Pfalz eingerückt war und sich vieler Städte, u. a. Kaiserslautern und Heilbronn bemächtigt hatte, sollte auch die Stadt Mainz dieses Schicksal erleiden, als der Oberbefehlshaber Marquis d'Uxelles mit seinen Kompanien anrückte. Die völlig unterlegene Stadt kapitulierte schon bald, stellte aber 12 Bedingungen, von denen die Franzosen jedoch nur die wenigsten einhielten. Unter Vertragsbruch rückten sofort 32 Kompanien in die wehrlose Stadt ein. Sie übersandten Ludwig XIV. auch gleich ein Schreiben mit der Anfrage, ob er die Stadt für immer behalten oder nur stark befestigen wolle. Nach vielen Überlegungen begann man nun von kaiserlicher Seite Maßnahmen zur Rückeroberung zu ergreifen. So rückte schließlich der Herzog von Lothringen am 6. Juli 1689 gegen Mainz vor, unterstützt von drei sächsischen Regimentern, zu denen schließlich noch der Kurfürst von Bayern hinzukam. Schon in der ersten Nacht wurde die Stadt bombardiert und in Brand gesetzt, was in den folgenden Monaten fortgesetzt wurde. Angriffe von französischer Seite wurden sofort mit Handgranaten unterbunden. Überläufer sagten aus, daß in der Stadt ein großes Sterben sei und der Gestank kaum auszuhalten. Am 9. September entschlossen sich die Franzosen zu kapitulieren und durften abrücken, wobei sie fast alle beweglichen Güter, insbesondere Kanonen, Gold und Silber mitnahmen. Der vorliegende 2/3 Taler ist zweifellos aus dem erbeuteten oder geraubten Silber der Bürger und Kirchen geprägt worden und diente zur Bezahlung der Besatzungstruppen.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
3.000 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 4135 1
STADT

Einseitiger Probe-Ku.-Pfennig o. J. (1689).

Notgeld des französischen Kommandanten Marquis d'Uxelles, geprägt während der Belagerung durch die kaiserlichen Truppen. 0,67 g. Gekröntes Spiegelmonogramm Ludwigs XIV. von Frankreich.

Brause-Mansfeld -; Engel/Fabre/Perret/Wattier -; Slg. Pick -; Slg. Walther 742 (dieses Exemplar). Von allergrößter Seltenheit. Vermutlich 2. bekanntes Exemplar neben dem in Mainzer Münzkabinett. Fast sehr schön

Aus der Sammlung Eberhard Link.

Exemplar der Slg. Dr. Rudolph Walter, Auktion Dr. Busso Peus Nachf. 275, Frankfurt/Main 1971, Nr. 742.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
2.400 €

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Los 4136 1
STADT

Silbermedaille 1793,

von Th. Stockmar, auf den Entsatz der Städte Worms, Speyer und Mainz. Flußgott Rhenus liegt mit Mainzer Wappenschild und französischer Jakobinermütze vor Trophäe mit Adler und Doppeladler sowie geharnischtem Krieger//Elf Zeilen Schrift. 41,50 mm; 28,27 g.

Pr. Alex. 859; Slg. Pick -; Slg. Walther -. RR Winz. Randfehler, sehr schön-vorzüglich

Den Gegenstand in der erhobenen Hand des Flussgottes erklärte der Bearbeiter des Mainzischen Münzcabinets des Prinzen Alexander von Hessen mit einer 'Art von Sack, aus welchem eine stachelige Pflanze hervorragt'. Die Legende im Abschnitt spricht von TURPES GALLORVM MITRAS, also hässlichen Kopfbinden der Gallier, die Vater Rhein niedergeworfen habe. Dies können keine anderen als die seit 1789 getragenen roten Jakobinermützen sein.

Schätzpreis
1.000 €
Zuschlag
1.100 €

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Los 4137 1

Günther IV., Ernst II., Hoyer VI., Gebhard VII. und Albrecht VII., 1486-1526. Taler 1522, Eisleben. 29,33 g. Dav. 9471; Tornau 59 f. RR Attraktives Exemplar mit feiner Patina, winz. Schrötlingsfehler, sehr schön

Schätzpreis
1.500 €
Zuschlag
1.900 €

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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN MANSFELD
Los 4138 1
MANSFELD-BORNSTEDT, GRAFSCHAFT

Bruno II., Wilhelm I., Johann Georg IV. und Volrat VI., 1605-1615. Reichstaler 1607, Eisleben. 28,9 g. Dav. 6919; Tornau 148 i. Kl. Randfehler, fast vorzüglich

Schätzpreis
200 €
Zuschlag
700 €

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Los 4139 1
MANSFELD-BORNSTEDT, GRAFSCHAFT

Heinrich, Fürst von Fondi, 1717-1780. Reichstaler 1774, Prag. 28,03 g. Dav. 2438; Tornau 325 d. Selten in dieser Erhaltung. Prachtexemplar. Herrliche Patina, min. justiert, fast Stempelglanz

Schätzpreis
1.750 €
Zuschlag
2.600 €

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Los 4140 1
MANSFELD-FRIEDEBURG, GRAFSCHAFT

Peter Ernst I., Bruno II., Gebhard VIII. und Johann Georg IV., 1587-1601. 1/2 Reichstaler 1597, Eisleben. 14,45 g. Tornau 620 b. Feine Patina, sehr schön-vorzüglich

Schätzpreis
200 €
Zuschlag
420 €

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