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Katalog 335 - Teil 1
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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN KAUFBEUREN
Los 3961 1
STADT

Taler 1542,

mit Titel Karls V. 28,52 g.

Dav. 9347; Nau 20. RR Min. Schrötlingsfehler, etwas berieben, sehr schön

Schätzpreis
1.500 €
Zuschlag
1.400 €

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Los 3962 1
STADT

20 Kreuzer 1552,

mit Titel Karls V. 8,57 g.

Nau 105. R Vorzüglich

Schätzpreis
3.000 €
Zuschlag
3.000 €

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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN KEMPTEN
Los 3963 1
STADT

Batzen o. J.,

mit Titel Karls V. 2,95 g.

Haertle 486 leicht var.; Nau 51; Schulten 1590. Sehr selten in dieser Erhaltung. Prachtexemplar. Fast Stempelglanz

Schätzpreis
1.500 €
Zuschlag
2.400 €

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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN KÖLN
Los 3964 1
ERZBISTUM

Salentin von Isenburg, 1567-1577. Reichstaler 1568, Deutz. 29,17 g.

St. Petrus mit Schlüssel und Buch steht v. v., zu den Seiten die geteilte Jahreszahl 15 - 68//Behelmtes, vierfeldiges Wappen mit Mittelschild.

Dav. 9126; Noss 69 g. Sehr selten in dieser Erhaltung. Vorzüglich-Stempelglanz

Schätzpreis
5.000 €
Zuschlag
5.000 €

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Los 3965 1
ERZBISTUM

Joseph Klemens von Bayern zum zweiten Mal, 1714-1723. Silbermedaille 1714,

von H. le Breton, herausgegeben bei seinem Einzug in die kurkölnische Residenzstadt Bonn am 25.02.1715, sowie in Lüttich bei seiner Rückkehr. Brustbild r. mit umgelegtem Mantel und Kalotte, darunter die Stempelschneidersignatur H Û B Û//Gekrönter Löwe sitzt l., im Abschnitt die Jahreszahl 1714 Û. 29,50 mm; 9,97 g.

Witt. 1781 (dort von N. Roettiers). Fast vorzüglich

Exemplar der Auktion Gerhard Hirsch Nachf. 256, München 2008, Nr. 1258.

Joseph Klemens, geboren am 5.12.1671, war der Sohn des Kurfürsten Ferdinand Maria und der aus Savoyen stammenden Kurfürstin Henriette Adelheid und jüngerer Bruder des Kurfürsten Maximilian II. Emanuel. Wie vor ihm bereits Ernst, Ferdinand und Maximilian Heinrich war auch Joseph Klemens für eine Karriere im geistlichen Stand vorgesehen. Bereits 1684 wurde er Bischof in den altbayerischen Bistümern Freising und Regensburg. Mit Hilfe seines Bruders Maximilian II. Emanuel und dessen Schwiegervater Kaiser Leopold I. erlangte er gegen den bereits zum Koadjutor gewählten Wilhelm Egon von Fürstenberg 1688 die Kölner Kurwürde und erhielt nach dem Verzicht auf Freising 1694 auch das Bistum Lüttich. Von Lüttich aus konnte er seinen Bruder unterstützen, der seit 1691 Generalstatthalter der spanischen Niederlande war. Joseph Klemens hielt auch nach dem Tod seines Neffen Joseph Ferdinand 1699 und dem Ausbruch des Spanischen Erbfolgekriegs zu seinem Bruder und verbündete sich zusammen mit diesem mit Frankreich. Kaiser Josef I. verhängte über die beiden wittelsbachischen Kurfürsten im Jahr 1706 die Reichsacht, worauf beide ihre Länder verloren und sich ins Exil begaben. Joseph Klemens, der nach Frankreich floh, wurde 1707 Bischof von Lille. Erst im Frieden von Rastatt 1714 wurde Joseph Klemens restituiert und konnte wie sein Bruder Maximilian II. Emanuel in seine Länder zurückkehren. Die verbleibenden Regierungsjahre bis zum Tod des am 12.11.1723 in Bonn gestorbenen Kölner Erzbischofs waren von Streitigkeiten mit dem Domkapitel über die zerrütteten Finanzen geprägt. Joseph Klemens, der zwar gegen seinen Willen in den geistlichen Stand gesetzt wurde und seinen vielfältigen Aufgaben auch nicht gewachsen war, hatte dennoch eine stark religiöse Gesinnung und stiftete 1693 in Josephsburg bei Laim eine Bruderschaft zu Ehren des heiligen Michael. Der Wittelsbacher förderte Musik und Theater und ließ in seiner Residenzstadt Bonn das Schloß Poppelsdorf erbauen. Joseph Klemens ernannte 1722 seinen Neffen Klemens August zum Koadjutor.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
260 €

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Los 3966 1
ERZBISTUM

Sedisvakanz 1761. Silbermedaille 1761,

unsigniert, von E. Gervais, auf den Tod von Clemens August und die anschließende Sedisvakanz. Petrus mit zwei Schlüsseln sitzt nach l. auf Wolke, den linken Arm auf Stiftsschild gelehnt, den ihm ein Putto entgegenhält//Maria mit dem Kind auf dem Schoß sitzt nach l., vor ihr die Heiligen Drei Könige mit ihren Gaben. Mit Randschrift. 46,55 mm; 46,40 g.

Noss - (siehe S. 389); Weiler 1975; Witt. 2031; Zepernick 42. R Feine Patina, sehr schön-vorzüglich

Clemens August war der vierte Sohn des bayerischen Kurfürsten Maximilian II. Emanuel und seiner zweiten Gemahlin Therese Kunigunde von Polen und wurde am 17. August 1700 in Brüssel geboren, dem Amtssitz seines Vaters als Generalstatthalter der Spanischen Niederlande. Nach seiner Kindheit, die er gemeinsam mit seinen Brüdern in österreichischer Gefangenschaft verbracht hatte, wurde er gegen seinen Willen zum Nachfolger der wittelsbachischen Kirchenfürsten in den altbayerischen und norddeutschen Bistümern bestimmt. Er übernahm 1719 gleichzeitig mit Münster das Bistum Paderborn und wurde 1723 Erzbischof von Köln, 1724 Bischof von Hildesheim, 1728 von Osnabrück und 1732 Hochmeister des Deutschen Ordens. Dadurch konnte er die wittelsbachischen Interessen im west- und norddeutschen Bereich wahrnehmen. Der Kirchenfürst, der wegen seiner Ämteranzahl 'Monsieur de Cinq-Eglises' bzw. 'Herr Fünfkirchen' genannt wurde, war allerdings mit seinen politischen und kirchlichen Aufgaben stark überfordert und überließ die Regierung weitgehend seinen Ministern (u. a. Graf Plettenberg). Clemens August widmete sich hauptsächlich seiner Bau- und Jagdleidenschaft und pflegte auch sonst einen ausschweifenden Lebensstil. Noch heute zeugen davon die prächtigen Schlösser Poppelsdorf und Augustusburg in Brühl bei Bonn. Am liebsten hielt sich 'Fünfkirchen' zur Jagd im von ihm erbauten Schloß Clemenswerth auf, das im nördlichen Teil des Bistums Münster bei Sögel liegt.

Am 5. Februar 1761 war Clemens August auf Aschermittwoch nach ausgiebigen Karnevalsfeiern nach Ehrenbreitstein gereist, wo er am nächsten Tag verstarb. Er war der letzte Kurfürst von Köln aus dem Geschlecht der Wittelsbacher. Die Sedisvakanz dauerte bis zum 6. April.

Schätzpreis
400 €
Zuschlag
550 €

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Los 3967 1
STADT

Silberjeton 1580,

unsigniert, auf den Abbruch der Friedensverhandlungen in Köln zwischen Spanien und den aufständischen Niederlanden. Löwe steht vor dem spanischen König, im Hintergrund steht der Papst v. v.//Löwe an Säule gekettet, darauf das Standbild der personifizierten Inquisition. 30,00 mm; 6,14 g.

Dugniolle 2797; v. Loon I, S. 279. Vorzüglich

Schätzpreis
250 €
Zuschlag
320 €

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Los 3968 1
STADT

Reichstaler 1611,

mit Titel Rudolfs II. 28,92 g.

Dav. 5160; Noss 296 a. R Sehr schön

Exemplar der Slg. Sal. Oppenheim, Auktion Fritz Rudolf Künker 313, Osnabrück 2018, Nr. 3720 und Exemplar der Auktion Kölner Münzkabinett 59, Köln 1993, Nr. 654.

Schätzpreis
800 €
Zuschlag
650 €

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Los 3969 1
STADT

Doppeltaler o. J. (um 1620).

Doppelter Dreikönigstaler. 58,01 g.

Dav. -; Noss 78 b. R Sehr schön

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 313, Osnabrück 2018, Nr. 3726; zuvor erworben vor 1985 vom Bankhaus Partin, Bad Mergentheim.

Auf der Rückseite des vorliegenden Stückes steht in der Mitte die heilige Ursula mit gefalteten Händen, in der Brust steckt ein Pfeil, an ihrer linken Seite ist Prinz Ätherius, eine Klappmütze auf dem Kopf, die Hände auf der Brust über einem Palmzweig gekreuzt. Die Person zur Rechten Ursulas trägt die päpstliche dreifache Krone und hält in der linken Hand einen Doppelkreuzstab. Der Legende nach soll dies der heilige Cyriakus sein; die Geschichte weiß nichts von einem solchen Papst. An den Ecken befindet sich je eine Jungfrau aus dem Gefolge, in den Zwischenräumen noch drei Köpfe sichtbar.

Schätzpreis
4.000 €
Zuschlag
nicht verkauft
Los 3970 1
STADT

Taler o. J. (um 1620).

Dreikönigstaler. 29,14 g. Die Heiligen Drei Könige stehen nebeneinander v. v., in ihren Händen je ein Lilienstab und ein Geschenk, im Vordergrund das Kölner Stadtwappen//Acht Personen stehen v. v. in einem Schiff auf bewegten Wellen.

Dav. -; Noss 78. RR Sehr schön

Auf der Rückseite des vorliegenden Stückes steht in der Mitte die heilige Ursula mit gefalteten Händen, in der Brust steckt ein Pfeil, an ihrer linken Seite ist Prinz Ätherius, eine Klappmütze auf dem Kopf, die Hände auf der Brust über einem Palmzweig gekreuzt. Die Person zur Rechten Ursulas trägt die päpstliche dreifache Krone und hält in der linken Hand einen Doppelkreuzstab. Der Legende nach soll dies der heilige Cyriakus sein; die Geschichte weiß nichts von einem solchen Papst. An den Ecken befindet sich je eine Jungfrau aus dem Gefolge, in den Zwischenräumen sind noch drei Köpfe sichtbar.

Schätzpreis
5.000 €
Zuschlag
4.000 €

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Los 3971 1
STADT

Reichstaler o. J. (1705),

auf die Huldigung für Josef I. 29,19 g. Ansicht der Stadt von der Deutzer Seite mit Schiffen am Rheinufer//Geharnischtes Brustbild Josefs I. r. mit Lorbeerkranz.

Dav. 2183; Noss 567. R Vorzüglich

Die Vorderseitenumschrift des vorliegenden Reichstalers VIDI LVNAM ADORARE ME heißt: 'Ich habe gesehen, daß der Mond mich bewundert' und bezieht sich auf die Lage der Stadt an einem Rheinbogen, wodurch ihr Grundriß wie eine Mondsichel erscheint. Die Umschrift verkürzt somit Genesis (1. Buch Mose) 37, 9, wo es heißt (in der Vulgata): 'Aliud quoque vidit somnium quod narrans fratribus, ait: Vidi per somnium, quasi solem, et lunam, et stellas undecim adorare me.' (Und er hatte noch einen zweiten Traum, den erzählte er seinen Brüdern und sprach: 'Ich habe noch einen Traum gehabt, siehe, die Sonne und der Mond und die Sterne neigten sich vor mir'). Die Wertangabe 8/9 Reichsfuß, d. h. 8 aus der rauhen, 9 aus der feinen Mark hielt man in Köln für nötig, da zuletzt Taler nach dem leichteren burgundischen Fuß geprägt worden waren. Der Stempelschneider dieser Münze war aller Wahrscheinlichkeit nach J. Selter; eine von ihm signierte Huldigungsmedaille von 1705 zeigt das gleiche Brustbild des Kaisers.

Schätzpreis
5.000 €
Zuschlag
6.000 €

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Los 3972 1
STADT

Silbermedaille 1761, von J. L. Oexlein, auf die Goldene Hochzeit von Gerhard von Meinerzhagen und seiner Gemahlin S. E. Schluiter. Brustbilder des Jubelpaares einander gegenüber, darüber hält Engel mit Posaune eine Krone, unten fünf Zeilen Schrift//Zusammenwachsender Doppel-Stammbaum, an ihn gelehnt die beiden Familienwappen. 49,2 mm; 43,70 g. Weiler 1992. Herrliche Patina, winz. Kratzer, vorzüglich Gerhard von Meinerzhagen war kurpfälzischer Hofbankier in Köln.

Schätzpreis
250 €
Zuschlag
260 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 3973 1

1/2 Reichstaler o. J. (1620),

mit Titel Ferdinands II. In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung MS 63.

Nau 147; Rutishauser 169 c. Von großer Seltenheit. Prachtexemplar. Vorzüglich-Stempelglanz

Schätzpreis
4.000 €
Zuschlag
6.000 €

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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN LANDAU
Los 3974 1
STADT

Belagerung durch die kaiserlichen Truppen. Einseitige Klippe zu 4 Livres und 4 Sous 1702,

geprägt während der Belagerung durch kaiserliche Truppen unter der Führung Ludwigs von Baden (Türkenlouis) im Spanischen Erbfolgekrieg, gefertigt im Auftrag des französischen Generals V. Mélac aus der Randpartie eines Tellers von seinem Tafelsilber. 25,26 g. Deutscher Goldschmied. Großer Rundstempel und die Eckstempel mit großer Lilie. Behelmtes, zweifeldiges Wappen des Generals, darunter drei Lilien, unten Wertstempel mit Ort und Jahr, umher sechs Lilienpunzen, als Kontrollzeichen zum Schutz vor Beschneidung der Randzonen.

Brause-Mansfeld vgl. Tf. 15, 1; Dav. 2376; Engel/Fabre/Perret/Wattier 4.1.10.2. RR Sehr attraktives Exemplar mit feiner Tönung, fast vorzüglich

Aus der Sammlung Eberhard Link.

Exemplar der Auktion Heidelberger Münzhandlung, Herbert Grün 32, Heidelberg 2001, Nr. 2744.

Im Spanischen Erbfolgekrieg (1701-1714) wurde die ehemalige Reichsstadt Landau, die seit dem Westfälischen Frieden von 1648 unter französischem Schutz stand, insgesamt viermal belagert: 1702 wurde sie vom kaiserlichen Oberbefehlshaber Ludwig von Baden (genannt Türkenlouis) besetzt, 1703 nach einem Plan des französischen Festungsbaumeister Vauban, der Landau in den Jahren 1688-1691 befestigt hatte und daher auch die Schwachstellen der Fortifikation genau kannte, durch Tallart zurückerobert. 1704 setzte sich wiederum der Türkenlouis in den Besitz der Festung, diesmal unterstützt durch Prinz Eugen von Savoyen und den englischen Heerführer Marlborough. Im Jahr 1713 wurde Landau dem als Gouverneur eingesetzten Carl Alexander von Württemberg erneut von französischen Truppen entrissen, bevor die Festung diesem im Frieden von Rastatt 1714 zugesprochen wurde.

Schätzpreis
2.500 €
Zuschlag
7.000 €

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Los 3975 1
STADT

Belagerung durch die kaiserlichen Truppen. Einseitige achteckige Klippe zu 4 Livres und 4 Sous 1702,

geprägt während der Belagerung durch kaiserliche Truppen unter der Führung Ludwigs von Baden (Türkenlouis) im Spanischen Erbfolgekrieg, gefertigt im Auftrag des französischen Generals V. Mélac aus seinem Tafelsilber. 25,39 g. Deutscher Goldschmied. Kleiner Rundstempel und die Eckstempel mit kleinerer Lilie. Behelmtes, zweifeldiges Wappen des Generals, darunter drei Lilien, unten Wertstempel mit Ort und Jahr, umher acht Lilienpunzen, als Kontrollzeichen zum Schutz vor Beschneidung der Randzonen.

Brause-Mansfeld vgl. Tf. 15, 1; Dav. 2376; Engel/Fabre/Perret/Wattier 4.1.10.2. RR Hübsche Patina, sehr schön +

Aus der Sammlung Eberhard Link.

Exemplar der Auktion Kurpfälzische Münzhandlung 67, Mannheim 2004, Nr. 1069.

Im Spanischen Erbfolgekrieg (1701-1714) wurde die ehemalige Reichsstadt Landau, die seit dem Westfälischen Frieden von 1648 unter französischem Schutz stand, insgesamt viermal belagert: 1702 wurde sie vom kaiserlichen Oberbefehlshaber Ludwig von Baden (genannt Türkenlouis) besetzt, 1703 nach einem Plan des französischen Festungsbaumeister Vauban, der Landau in den Jahren 1688-1691 befestigt hatte und daher auch die Schwachstellen der Fortifikation genau kannte, durch Tallart zurückerobert. 1704 setzte sich wiederum der Türkenlouis in den Besitz der Festung, diesmal unterstützt durch Prinz Eugen von Savoyen und den englischen Heerführer Marlborough. Im Jahr 1713 wurde Landau dem als Gouverneur eingesetzten Carl Alexander von Württemberg erneut von französischen Truppen entrissen, bevor die Festung diesem im Frieden von Rastatt 1714 zugesprochen wurde.

Schätzpreis
2.000 €
Zuschlag
2.600 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 3976 1
STADT

Belagerung durch die kaiserlichen Truppen. Einseitige Klippe zu 2 Livres und 2 Sous 1702,

geprägt während der Belagerung durch kaiserliche Truppen unter der Führung Ludwigs von Baden (Türkenlouis) im Spanischen Erbfolgekrieg, gefertigt im Auftrag des französischen Generals V. Mélac aus seinem Tafelsilber. 12,85 g. Französischer Goldschmied. Behelmtes, zweifeldiges Wappen des Generals, darunter drei Lilien, unten Wertstempel (II Livre) und Stempel mit Ort und Jahr, r. einpunziert II S, umher acht Lilienpunzen, als Kontrollzeichen zum Schutz vor Beschneidung der Randzonen.

Brause-Mansfeld vgl. Tf. 15, 9; Engel/Fabre/Perret/Wattier 4.1.10.3. RR Sehr attraktives Exemplar mit feiner Tönung, vorzüglich

Aus der Sammlung Eberhard Link.

Exemplar der Auktion Gorny & Mosch 127, München 2003, Nr. 4510.

Im Spanischen Erbfolgekrieg (1701-1714) wurde die ehemalige Reichsstadt Landau, die seit dem Westfälischen Frieden von 1648 unter französischem Schutz stand, insgesamt viermal belagert: 1702 wurde sie vom kaiserlichen Oberbefehlshaber Ludwig von Baden (genannt Türkenlouis) besetzt, 1703 nach einem Plan des französischen Festungsbaumeister Vauban, der Landau in den Jahren 1688-1691 befestigt hatte und daher auch die Schwachstellen der Fortifikation genau kannte, durch Tallart zurückerobert. 1704 setzte sich wiederum der Türkenlouis in den Besitz der Festung, diesmal unterstützt durch Prinz Eugen von Savoyen und den englischen Heerführer Marlborough. Im Jahr 1713 wurde Landau dem als Gouverneur eingesetzten Carl Alexander von Württemberg erneut von französischen Truppen entrissen, bevor die Festung diesem im Frieden von Rastatt 1714 zugesprochen wurde.

Schätzpreis
2.000 €
Zuschlag
3.400 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 3977 1
STADT

Belagerung durch die kaiserlichen Truppen. Einseitige Klippe zu 2 Livres und 2 Sous 1702,

geprägt während der Belagerung durch kaiserliche Truppen unter der Führung Ludwigs von Baden (Türkenlouis) im Spanischen Erbfolgekrieg, gefertigt im Auftrag des französischen Generals V. Mélac aus der Randpartie eines Tellers von seinem Tafelsilber. 12,66 g. Deutscher Goldschmied. Kleiner Rundstempel. Behelmtes, zweifeldiges Wappen des Generals, darunter drei Lilien, unten Wertstempel (2 Livre 2 S) mit Ort und Jahr, umher sechs Lilienpunzen, als Kontrollzeichen zum Schutz vor Beschneidung der Randzonen.

Brause-Mansfeld vgl. Tf. 15, 11; Engel/Fabre/Perret/Wattier 4.1.10.4. RR Hübsche Patina, gelocht, sehr schön-vorzüglich

Aus der Sammlung Eberhard Link.

Exemplar der Auktion Münzen und Medaillen AG 81, Basel 1995, Nr. 1435.

Im Spanischen Erbfolgekrieg (1701-1714) wurde die ehemalige Reichsstadt Landau, die seit dem Westfälischen Frieden von 1648 unter französischem Schutz stand, insgesamt viermal belagert: 1702 wurde sie vom kaiserlichen Oberbefehlshaber Ludwig von Baden (genannt Türkenlouis) besetzt, 1703 nach einem Plan des französischen Festungsbaumeister Vauban, der Landau in den Jahren 1688-1691 befestigt hatte und daher auch die Schwachstellen der Fortifikation genau kannte, durch Tallart zurückerobert. 1704 setzte sich wiederum der Türkenlouis in den Besitz der Festung, diesmal unterstützt durch Prinz Eugen von Savoyen und den englischen Heerführer Marlborough. Im Jahr 1713 wurde Landau dem als Gouverneur eingesetzten Carl Alexander von Württemberg erneut von französischen Truppen entrissen, bevor die Festung diesem im Frieden von Rastatt 1714 zugesprochen wurde.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
2.400 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 3978 1
STADT

Belagerung durch die kaiserlichen Truppen. Einseitige Klippe zu 2 Livres und 2 Sous 1702,

geprägt während der Belagerung durch kaiserliche Truppen unter der Führung Ludwigs von Baden (Türkenlouis) im Spanischen Erbfolgekrieg, gefertigt im Auftrag des französischen Generals V. Mélac aus seinem Tafelsilber. 12,78 g. Deutscher Goldschmied. Großer Rundstempel. Behelmtes, zweifeldiges Wappen des Generals, darunter drei Lilien, unten Wertstempel mit Ort und Jahr, umher sieben Lilienpunzen, als Kontrollzeichen zum Schutz vor Beschneidung der Randzonen.

Brause-Mansfeld vgl. Tf. 15, 11; Engel/Fabre/Perret/Wattier 4.1.10.4. RR Min. Kratzer, sehr schön-vorzüglich

Aus der Sammlung Eberhard Link.

Exemplar der Auktion Kurpfälzische Münzhandlung 18, Mannheim 1980, Nr. 1184.

Bei diesem Stück fehlt an einer Ecke die Lilienpunze.

Schätzpreis
1.500 €
Zuschlag
1.700 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 3979 1
STADT

Belagerung durch die kaiserlichen Truppen. Einseitige Klippe zu 1 Livre und 1 Sou 1702,

geprägt während der Belagerung durch kaiserliche Truppen unter der Führung Ludwigs von Baden (Türkenlouis) im Spanischen Erbfolgekrieg, gefertigt im Auftrag des französischen Generals V. Mélac aus seinem Tafelsilber. 6,26 g. Deutscher Goldschmied. Behelmtes, zweifeldiges Wappen des Generals, darunter drei Lilien, unten Wertstempel mit Ort und Jahr, umher acht Lilienpunzen, als Kontrollzeichen zum Schutz vor Beschneidung der Randzonen.

Brause-Mansfeld vgl. Tf. 15, 7; Engel/Fabre/Perret/Wattier 4.1.10.6. R Feine Tönung, sehr schön-vorzüglich

Aus der Sammlung Eberhard Link.

Exemplar der Auktion Kurpfälzische Münzhandlung 67, Mannheim 2004, Nr. 1070.

Im Spanischen Erbfolgekrieg (1701-1714) wurde die ehemalige Reichsstadt Landau, die seit dem Westfälischen Frieden von 1648 unter französischem Schutz stand, insgesamt viermal belagert: 1702 wurde sie vom kaiserlichen Oberbefehlshaber Ludwig von Baden (genannt Türkenlouis) besetzt, 1703 nach einem Plan des französischen Festungsbaumeister Vauban, der Landau in den Jahren 1688-1691 befestigt hatte und daher auch die Schwachstellen der Fortifikation genau kannte, durch Tallart zurückerobert. 1704 setzte sich wiederum der Türkenlouis in den Besitz der Festung, diesmal unterstützt durch Prinz Eugen von Savoyen und den englischen Heerführer Marlborough. Im Jahr 1713 wurde Landau dem als Gouverneur eingesetzten Carl Alexander von Württemberg erneut von französischen Truppen entrissen, bevor die Festung diesem im Frieden von Rastatt 1714 zugesprochen wurde.

Schätzpreis
1.000 €
Zuschlag
2.800 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 3980 1
STADT

Belagerung durch die französischen Truppen. Einseitige Klippe zu 2 Gulden und 8 Kreuzer 1713,

geprägt während der Belagerung durch französische Truppen unter der Führung Marschall Bezons im Spanischen Erbfolgekrieg, gefertigt im Auftrag des Prinzen Karl Alexander, dem späteren Herzog von Württemberg, aus seinem Tafelsilber. 21,25 g. Schriftpunzen mit großer Schrift. Mit Fürstenhut bedecktes, vierfeldiges Wappen (Teck - Reichssturmfahne / Mömpelgard - Heidenheim) mit Mittelschild von Württemberg, zu den Seiten die Signatur IC - V Ü, unten die geteilte Jahreszahl 17 - 13, oben und unten je ein Schriftstempel, zu den Seiten je zwei gekrönte Monogramme. Mit glattem Rand.

Brause-Mansfeld Tf. 15, 3; Dav. 2377; Engel/Fabre/Perret/Wattier 4.1.11.4; Klein/Raff 220.2 (M2, O1b, U4, E1) . Hübsche Patina, vorzüglich

Aus der Sammlung Eberhard Link.

Exemplar der Auktion Frankfurter Münzhandlung, E. Button 122, Frankfurt/Main 1975, Nr. 888.

Während der vierten Belagerung Landaus war Prinz Karl Alexander, der spätere Herzog von Württemberg, Festungskommandant. Um dem während der Belagerung aufgetretenen Geldmangel zu begegnen, ließ Karl Alexander sein goldenes und silbernes Tafelgeschirr einschmelzen und daraus Notmünzen schlagen.

Schätzpreis
1.250 €
Zuschlag
1.600 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Ergebnisse 105281-105300 von 108675
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