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Katalog 335 - Teil 1
Beendet
DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN FUGGER
Los 3901 1
FUGGER-BABENHAUSEN-WELLENBURG, GRAFSCHAFT

Maximilian II., 1598-1629. Reichstaler 1623,

mit Titel Ferdinands II. 28,76 g.

Dav. 6673; Kull 101 d. Attraktives Exemplar mit feiner Patina, vorzüglich-Stempelglanz

Schätzpreis
2.500 €
Zuschlag
3.200 €

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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN FULDA
Los 3902 1
ABTEI, SEIT 1752 BISTUM

Berthold II.-IV., 1261-1274. Brakteat. 0,58 g.

Abt sitzt v. v. mit Krummstab und Buch auf einer Leiste mit zwei Türmen.

Berger -; Slg. Bonhoff 1373 (dort unter Berthold IV.). Winz. Schrötlingsrisse, vorzüglich

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
160 €

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Los 3903 1
ABTEI, SEIT 1752 BISTUM

Adalbert I. von Schleifras, 1700-1714. Silbermedaille 1701,

von Chr. Wohlfahrt, auf die Beilegung des Streites zwischen dem Abt von Fulda und der Familie Boineburg. Ein Eisvogel baut ein Nest auf Meer mit zwei Segelschiffen//Gekrönter Doppeladler mit neun Wappen über Segelschiff auf stürmischer See. Mit Randschift. 43,66 mm; 27,95 g.

Buchonia S. 89/90; Wohlfahrt 01013. Von großer Seltenheit. Kl. Randfehler, kl. Bearbeitungsspuren am Rand, sehr schön

Schätzpreis
1.250 €
Zuschlag
1.000 €

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Los 3904 1
ABTEI, SEIT 1752 BISTUM

Konstantin von Buttlar, 1714-1726. Kreuzer 1723. 0,51 g. Eichelmann 8 c. Prachtexemplar. Fast Stempelglanz

Schätzpreis
200 €
Zuschlag
220 €

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Los 3905 1
ABTEI, SEIT 1752 BISTUM

Amadeus von Buseck, 1737-1756. Silberabschlag von den Stempeln des Dukaten 1744, 3,57 g.

auf die 1.000-Jahrfeier der Abtei Fulda. 3,57 g.

Eichelmann - (zu 86, dort als Dukat). R Hübsche Patina, vorzüglich

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
600 €

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Los 3906 1
ABTEI, SEIT 1752 BISTUM

Heinrich VIII. von Bibra, 1759-1788. Kreuzer 1769, Fulda. 0,66 g. Eichelmann 131. Feine Patina, vorzüglich-Stempelglanz

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
380 €

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Los 3907 1
ABTEI, SEIT 1752 BISTUM

Adalbert III. von Harstall, 1788-1802. 1/2 Konv.-Taler 1796, Fulda. 13,99 g. Kontribution. Eichelmann 171 b. Prachtexemplar. Herrliche Patina, min. Schrötlingsfehler am Rand, fast Stempelglanz

Schätzpreis
250 €
Zuschlag
1.200 €

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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN GOSLAR
Los 3908 1
STADT

Reichstaler (24 Groschen) 1628 (Jahreszahl im Stempel aus 1623 geändert),

mit Titel Ferdinands II. 28,65 g.

Buck/Büttner/Kluge 213 A/a; Dav. 5325. RR Felder geglättet, sehr schön

Schätzpreis
1.000 €
Zuschlag
1.300 €

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Los 3909 1

Blei-Notmünze zu 2 Unzen 1631,

mit Titel Ferdinands II., geprägt während der Belagerung durch schwedische Truppen im Juni 1631. 57,49 g. Greif nach l. auf einem wieder austreibenden Baumstumpf, zu den Seiten die geteilte Jahreszahl, darüber Wertzahl Ü I Ü I Ü//Doppeladler mit dem Greifswalder Wappen auf der Brust, oben Krone.

Brause-Mansfeld Tf. 11, 3 var.; Engel/Fabre/Perret/Wattier 4.1.6.3; Slg. Pogge 1351. Von größter Seltenheit. Patina, kl. Prägeschwächen, fast sehr schön

Aus der Sammlung Eberhard Link.

Exemplar der Slg. Virgil M. Brand, Teil 5, Auktion Leu 70, Zürich 1997, Nr. 6673.

Während der Belagerung Greifswalds durch schwedische Truppen im Dreißigjährigen Krieg forderte der Kommandant der kaiserlichen Truppen in Greifswald, Oberst Perusius, am 18. Mai 1631 in Ermangelung anderen Materials von den Bürgern den gesamten Vorrat an Kupfer und Zinn, um hieraus zur Bezahlung der kaiserlichen Truppen Münzen prägen zu lassen. Am 13. Juni 1631 machte der Rat bekannt, dass die kaiserlichen Truppen bereit seien, die zinnernen Notmünzen anzunehmen, falls die Bürger der Stadt ein Gleiches täten. Das Notgeld hatte jedoch nicht lange Gültigkeit, da die Stadt bereits drei Tage später in schwedische Hände fiel. Über die Notprägungen Greifswalds aus den Jahre 1631 schreibt Brause-Mansfeld: 'Sie sind bald von der Welt verschwunden und von ... ausserordentlicher Seltenheit...'.

Schätzpreis
1.000 €
Zuschlag
1.900 €

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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN HALBERSTADT
Los 3910 1
BISTUM

Gero von Schermbke, 1160-1177. Brakteat. 0,9 g.

SC-STEPNAN - ISROTHVIS Der heilige Stephan sitzt v. v. mit ausgebreitetem Manipel auf einem Faltstuhl, der mit Tierköpfen verziert ist.

Berger 1308; Besser/Brämer/Bürger 15.10; Slg. Bonhoff 475; Slg. Löbbecke 36. Herrliche Patina, winz. Prägeschwäche, vorzüglich

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
200 €

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Los 3911 1
BISTUM

Gero von Schermbke, 1160-1177. Brakteat. 0,83 g.

Büste des heiligen Stephan v. v. mit erhobenen Händen über Mauerbogen zwischen zwei Türmen, im Bogen Büste des Bischofs mit Krummstab und Buch, im Feld Kugeln und Knoten.

Berger 1288; Besser/Brämer/Bürger 15.19; Slg. Bonhoff 465; Slg. Hohenstaufenzeit 248; Slg. Löbbecke 41. Hübsche Patina, sehr schön-vorzüglich

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
360 €

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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN HAMBURG
Los 3912 1
STADT

Mark 1506. 0,59 g. Gaed. 667 var. Feine Tönung, sehr schön

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
700 €

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Los 3913 1
STADT

Taler 1553 (geprägt 1553-1562). 28,63 g. Dav. 9217; Gaed. 290. Prägeschwäche, vorzüglich

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
550 €

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Los 3914 1
STADT

Reichstaler (32 Schilling) 1610,

mit Titel Rudolfs II. 28,95 g.

Dav. 5360 B; Gaed. 370 var. Selten in dieser Erhaltung. Vorzüglich-Stempelglanz

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
2.000 €

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Los 3915 1
STADT

Reichstaler (32 Schilling) 1616,

mit Titel von Matthias. 28,74 g.

Dav. 5362; Gaed. 378 b. Sehr seltener Jahrgang. Fast vorzüglich

Schätzpreis
1.000 €
Zuschlag
1.300 €

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Los 3916 1
STADT

Breiter doppelter Schautaler o. J. (vermutlich 1620er Jahre),

von HB und J. Mauche. Christus segnet ein Brautpaar, das sich die Hände reicht//Fortuna auf Globus mit geblähtem Segel zwischen zwei weiteren Personifikationen, die l. für die gute Seite und r. für die schlechte Seite der Fortuna stehen. 56,46 mm; 56,04 g.

Gaed. 1542/-. RR In Etui. Attraktives, vergoldetes Exemplar, vorzüglich

Exemplar der Slg. Hinrich Müller-Alinenhof, Auktion Hans Meuss 10, Hamburg 1938, Nr. 542.

Das Münzmeisterzeichen auf der Rückseite (M mit aufgestecktem Zainhaken) wird dem zwischen 1622 und 1624 in Wismar tätigen Münzmeister Jakob Mauche zugewiesen. Das Münzmeisterzeichen auf der Vorderseite (H und B in Ligatur) bleibt rätselhaft.

In der Teutoburger Münzauktion 111, Borgholzhausen 2017, Nr. 2061 wurde ein stempelgleicher 1 1/2facher Schautaler versteigert, auf dessen Vorderseite die Signatur nicht erkennbar war. Dort wurde der Schautaler mit dem Schiffsunglück, das sich 1622 bei Neumühlen auf der Elbe ereignet hatte, in Verbindung gebracht. Diese Schlussfolgerung ergab sich sicherlich aus der Schaffenszeit des Wismarer Stempelschneiders J. Mauche sowie aus der Darstellung eines untergehenden Schiffes auf der Rückseite. Die Szene auf der Vorderseite sei dementsprechend den bekannten Hamburger Hochzeitstalern entlehnt worden, um 'diese Münze [...] den trauernden Hamburgern' zu widmen. Diese Interpretation des seltenen Schautalers vermag nicht endgültig zu überzeugen. Einerseits wurden die beliebten Hochzeitstaler nicht nur in Hamburg hergestellt, sondern sind auch aus anderen norddeutschen Städten wie z. B. Lüneburg (Mader 751-757) oder Lübeck (Behrens 727) bekannt. Andererseits scheint die Rückseite missinterpretiert worden zu sein. Wie die Umschrift besagt, schweift Fortuna, bzw. im übertragenen Sinne das Schicksal, unbeständig umher. So sind neben der bekannten Darstellung der Personifikation (Fortuna mit Segel auf dem Globus) ihre beiden Seiten abgebildet: Links steht das gute Glück, ebenfalls mit Segel, zwischen einer intakten Landschaft und einem ruhig dahinsegelnden Schiff. Rechts sieht man die Schicksalsgöttin mit beinahe furienhaften Zügen, das Segel ist ihr entglitten, das Schiff im Begriff zu sinken und die Gebäude in der Landschaft brennen. In diesem Sinne behält das vorliegende Stück insgesamt seinen Charakter als Hochzeitstaler, denn wie in allen Bereichen des Lebens, gibt es auch in der Ehe sowohl gute als auch schlechte Zeiten.

Schätzpreis
2.000 €
Zuschlag
3.400 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 3917 1
STADT

Reichstaler 1730,

mit Titel Karls VI., auf die 200-Jahrfeier der Übergabe der Augsburger Konfession. 29,16 g.

Dav. 2282; Gaed. 524; Slg. Opitz 2825; Slg. Whiting 387. Feine Patina, winz. Kratzer, vorzüglich-Stempelglanz

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
700 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 3918 1
STADT

Reichstaler 1730,

mit Titel Karls VI., auf die 200-Jahrfeier der Übergabe der Augsburger Konfession. 29,05 g.

Dav. 2282; Gaed. 524; Slg. Opitz 2825; Slg. Whiting 387. Kl. Bearbeitungsspuren, sehr schön-vorzüglich

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
300 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 3919 1
STADT

Reichstaler 1735,

mit Titel Karls VI. 29,24 g. Münzmeister Johann Hinrich Löwe.

Dav. 2283; Gaed. 525. Hübsche Patina, vorzüglich

Schätzpreis
300 €
Zuschlag
280 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 3920 1
STADT

Reichstaler (48 Schilling) 1764,

mit Titel von Franz I. 28,87 g. Münzmeister Otto Heinrich Knorre.

Dav. 2285; Gaed. 529. Hübsche Patina, vorzüglich

Schätzpreis
300 €
Zuschlag
410 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

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