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Katalog 335 - Teil 1
Beendet
DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN AUGSBURG
Los 3361 1
STADT

1/2 Guldentaler (30 Kreuzer) 1573,

mit Titel Maximilians II. 12,19 g.

Forster 78. Sehr selten, besonders in dieser Erhaltung. Prachtexemplar. Herrliche Patina, vorzüglich-Stempelglanz

Schätzpreis
5.000 €
Zuschlag
6.000 €

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Los 3362 1
STADT

Konv.-Taler 1765,

mit Titel von Franz I. 27,79 g.

Dav. 1930; Forster 655. Hübsche Patina, sehr schön-vorzüglich

Schätzpreis
200 €
Zuschlag
240 €

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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN BADEN
Los 3363 1
BADEN-BADEN, MARKGRAFSCHAFT

Wilhelm, 1622-1677. Reichstaler 1626, Baden-Baden. 29,14 g. Dav. 6038; Wielandt 259. R Attraktives Exemplar mit feiner Patina, sehr schön

Schätzpreis
1.500 €
Zuschlag
1.700 €

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Los 3364 1
BADEN-BADEN, MARKGRAFSCHAFT

Ludwig Wilhelm, 1677-1707. Silbermedaille 1691,

von P. H. Müller, gefertigt im Auftrag von F. Kleinert, auf den Sieg bei Salankamen. Der antik gekleidete Leopold I. hält in der Linken ein Steuerruder und bekränzt mit der Rechten den Feldherren Ludwig Wilhelm, der mit einem Palmzweig vor ihm steht, r. ein Adler auf einem Globus//Viktoria beschreibt einen Schild, der von einem geflügelten Genius gehalten wird, dahinter türkische Trophäen, zu ihren Füßen ein gefesselter Türke, ein Kamel und ein Ochse. Mit Randschrift. 49,32 mm; 44,24 g.

Forster 670; Slg. Montenuovo 1105; Wielandt/Zeitz 37. In Silber von großer Seltenheit. Attraktives Exemplar mit herrlicher Patina, min. Randfehler, fast vorzüglich

Exemplar der Ottoman Collection, Teil 1, Auktion Fritz Rudolf Künker 289, Osnabrück 2017, Nr. 1835 und der Auktion Ars in Nummis 2, Wien 1995, Nr. 37.

Ludwig Wilhelm, *8. April 1655 in Paris, Ó4. Januar 1707 in Rastatt, war der einzige Sohn des Erbprinzen Ferdinand Maximilian und Louise Christine von Savoyen-Carignan. Seinen Namen verdankte er seinen beiden Taufpaten, König Ludwig XIV. von Frankreich und seinem Großvater Wilhelm. Bereits als 19jähriger wurde er Soldat und zeichnete sich bald derart aus, daß ihm 1682 bei Ausbruch der Türkenkriege als Feldmarschalleutnant ein Armeekommando anvertraut wurde. Er spielte beim Entsatz von Wien und im weiteren Verlauf der Türkenkriege eine wichtige und ruhmreiche Rolle, die ihm den volkstümlichen Beinamen 'Türkenlouis' eintrug. 1689 wurde er Oberbefehlshaber der gesamten in Ungarn kämpfenden Armee. Unweit der Theißmündung in die Donau trafen bei Salankamen am 19. August 1691 ein von ihm geführtes kaiserliches Heer mit 34.000 Soldaten und eine etwa 65.000 Mann starke türkische Streitmacht unter dem Kommando des Großwesirs Körprülü aufeinander. Dem Markgrafen gelang es schließlich, den übermächtigen Gegner nach einem Zangenangriff zu schlagen. Etwa 20.000 Feinde waren gefallen, darunter auch der Großwesir und 18 Paschas. Die Kaiserlichen hatten rund ein Viertel ihrer Leute verloren.

Schätzpreis
1.250 €
Zuschlag
1.400 €

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Los 3365 1
BADEN-BADEN, MARKGRAFSCHAFT

Ludwig Wilhelm, 1677-1707. Silbermedaille 1691,

von G. Hautsch, auf den Sieg bei Salankamen. Türkische Trophäen, r. ein Gefangener, der an eine Kanone gefesselt ist, oben das gekrönte Wappen von Baden und Sponheim//Kaiser Leopold steht v. v. in einer Quadriga, in der rechten Hand hält er eine Viktoriastatue, auf dem Boden liegen türkische Beutewaffen und ein Schild mit den Lilien der Bourbonen. Mit Randschrift: È DOMINVS CONCVLCABIT HOSTES NOSTROS Û PS Û 108, V Û 14 Û . 42,78 mm; 32,73 g.

Slg. Julius 373; Slg. Montenuovo 1106; Wielandt/Zeitz 35. Sehr selten, besonders in dieser Erhaltung. Hübsche Patina, vorzüglich

Ludwig Wilhelm, *8. April 1655 in Paris, Ó4. Januar 1707 in Rastatt, war der einzige Sohn des Erbprinzen Ferdinand Maximilian und Louise Christine von Savoyen-Carignan. Seinen Namen verdankte er seinen beiden Taufpaten, König Ludwig XIV. von Frankreich und seinem Großvater Wilhelm. Bereits als 19jähriger wurde er Soldat und zeichnete sich bald derart aus, daß ihm 1682 bei Ausbruch der Türkenkriege als Feldmarschalleutnant ein Armeekommando anvertraut wurde. Er spielte beim Entsatz von Wien und im weiteren Verlauf der Türkenkriege eine wichtige und ruhmreiche Rolle, die ihm den volkstümlichen Beinamen 'Türkenlouis' eintrug. 1689 wurde er Oberbefehlshaber der gesamten in Ungarn kämpfenden Armee. Unweit der Theißmündung in die Donau trafen bei Salankamen am 19. August 1691 ein von ihm geführtes kaiserliches Heer mit 34.000 Soldaten und eine etwa 65.000 Mann starke türkische Streitmacht unter dem Kommando des Großwesirs Körprülü aufeinander. Dem Markgrafen gelang es schließlich, den übermächtigen Gegner nach einem Zangenangriff zu schlagen. Etwa 20.000 Feinde waren gefallen, darunter auch der Großwesir und 18 Paschas. Die Kaiserlichen hatten rund ein Viertel ihrer Leute verloren.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
600 €

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Los 3366 1
BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM

Karl Friedrich, 1746-1811. Konv.-Taler 1779, Durlach. 28,02 g. Mit Signatur S (Ernst Christoph Steinhäußer, Hofgoldschmied und Wardein der Durlacher Münze seit 1761) auf der Rückseite. Dav. 1935; Wielandt 718. Prachtexemplar. Hübsche Patina, vorzüglich-Stempelglanz

Schätzpreis
1.000 €
Zuschlag
850 €

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Los 3367 1
BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM

Karl Leopold Friedrich, 1830-1852. Doppelgulden 1851. 21,21 g. AKS 91; Dav. 527; Kahnt 22; Thun 27. Prachtexemplar. Fast Stempelglanz

Schätzpreis
300 €
Zuschlag
500 €

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Los 3368 1
BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM

Friedrich I., 1852-1856-1907. 1/2 Gulden 1856. 5,31 g. AKS 126; J. 75 a. Prachtexemplar. Stempelglanz

Schätzpreis
300 €
Zuschlag
440 €

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Los 3369 1
BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM

Friedrich I., 1852-1856-1907. 1/2 Gulden 1862. 5,26 g. Ohne Stempelschneidersignatur VOIGT unter dem Kopf. AKS 127; J. 75 b. Prachtexemplar. Herrliche Patina, Erstabschlag, fast Stempelglanz

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
280 €

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Los 3370 1
BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM

Friedrich I., 1852-1856-1907. Gulden 1863.

1. Badisches Landesschießen in Mannheim. 10,56 g.

AKS 136; J. 78. Prachtexemplar. Herrliche Patina, Stempelglanz

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
260 €

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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN BAMBERG
Los 3371 1
BISTUM

Franz Konrad von Stadion, 1753-1757. 3 Kreuzer (Groschen) 1757, Nürnberg,

auf seinen Tod. 2,04 g.

Krug 409. Vorzüglich-Stempelglanz

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
160 €

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Los 3372 1
BISTUM

Franz Ludwig von Erthal, 1779-1795. Konv.-Taler 1795, Nürnberg.

Kontribution. 28,04 g.

Dav. 1939; Krug 427. Winz. Kratzer, vorzüglich

Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung.

This lot cannot be sold under the margin scheme.

Schätzpreis
300 €
Zuschlag
240 €

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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN BAYERN
Los 3373
HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH

Rudolph I., der Stammler und sein Bruder Ludwig IV., der Bayer, 1294-1317.

Serie von elf Pfennigen aus dem ersten Viertel des 14. Jahrhunderts. Interessantes Lot, bitte besichtigen!

11 Stück. Schön-sehr schön Rudolf I. und Ludwig IV. waren die Söhne des Herzogs Ludwig II. (reg. 1253-1294). Ludwig IV. stand bis 1302 unter der Vormundschaft seines älteren Bruders Rudolf, danach wurde er Mitregent. Beide Brüder führten im Grunde ständig eine Fehde gegeneinander. Bei der Königswahl 1314 stimmte Rudolf nicht für seinen Bruder, sondern für dessen Gegner, den Habsburger Friedrich den Schönen. Rudolf unterlag jedoch in der folgenden Auseinandersetzung und verzichtete im Februar 1317 zugunsten Ludwigs auf die Regierung in Bayern und der Pfalz.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
240 €

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Los 3374
LOTS

Lot von fünf spätmittelalterlichen Pfennigen aus Bayern, davon drei Münzen des Typs geflügeltes Tier mit Menschenkopf//Reiher, vgl. dazu H. Emmerig, Ein Bayer in Österreich? Ein fraglicher Münztyp des frühen 14. Jahrhunderts (Luschin 113), in: Vindobona docet (Wien 2005), 339-359. Der vierte Pfennig stammt aus Bayern-Landshut (H. Emmerig, Bayerns Münzgeschichte im 15. Jahrhundert, Bd. 2, Taf. XII BL-21. Der fünfte ist von seiner Herkunft ungewiss.

5 Stück. Schön-sehr schön

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
110 €

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Los 3375 1
HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH

Wilhelm IV. und Ludwig, 1516-1545. Silbergußmedaille 1535,

unsigniert, von Matthes Gebel, auf Wilhelm IV., den Standhaften. Brustbild Wilhelms r. mit Hut und Pelzmantel//Zweifach behelmtes vierfeldiges Wappen. 41,52 mm; 21,30 g.

Habich I, 2, 1122; Witt. 255. Von großer Seltenheit. Vermutlich Originalguß. Attraktives, fein ziseliertes Exemplar mit herrlicher Patina, Henkelspur, Rand min. bearbeitet, vorzüglich

Exemplar der Sammlung Gutekunst, Auktion Jacob Hirsch 28, München 1910, Nr. 227.

In der Sammlung Gutekunst wurde dieses attraktive Exemplar als 'Ausgezeichnete Arbeit. Die Felder poliert, sonst vorzüglich' beschrieben und für den stolzen Preis von 1000 Reichsmark verkauft.

Die Urheberschaft des vorliegenden unsignierten Stückes und weiterer deutscher Renaissance-Medaillen wurde Anfang des 20. Jahrhunderts lebhaft diskutiert: Nachdem Peter Flötner 'aus der Reihe der großen deutschen Konterfetter ausscheiden' musste (Julius Ebner, Frankfurter Münzzeitung 1908, S. 270), wurden für die bislang ihm zugewiesenen Medaillen andere Urheber gesucht. Einen herausragenden Platz nahm nun der Nürnberger Künstler Matthes Gebel ein. Julius Ebner versuchte a. a. O., S. 270-274 und 291-295 zu zeigen, dass eine Reihe der Gebel beigeordneten Stücke aufgrund stilistischer Unterschiede einem anderen Künstler, dem Monogrammisten L, zuzuweisen seien. Zu diesen Medaillen gehörte auch die vorliegende auf Wilhelm IV. (a. a. O., S. 294, Nr. 5). Georg Habich (Die deutschen Medailleure des XVI. Jahrhunderts, Halle an der Saale 1916, S. 99-101) konnte indes schlüssig darlegen, dass das Monogramm L, das nur auf einer der von Ebner ausgesonderten Medaillen auftaucht, als lateinische Zahl für '50' zu interpretieren sei. Die von Ebner festgestellten stilistischen Abweichungen seien als 'eine Konzession an die Besteller anzusehen: höfischer Geschmack' (ebd., S. 101). Als Urheber dieser besonderen Renaissance-Medaille mit dem hervorragenden Porträt Wilhelms IV. gilt daher Matthes Gebel.

Schätzpreis
1.000 €
Zuschlag
11.000 €

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Los 3376 1
HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH

Wilhelm IV. unter Vormundschaft, 1508-1511. 1/2 Batzen 1508, Straubing. 1,87 g. Hahn 16; Witt. 227 d. Kl. Prägeschwäche am Rand, sehr schön

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 108, Osnabrück 2006, Nr. 24.

Schätzpreis
75 €
Zuschlag
360 €

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Los 3377
HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH

Wilhelm IV. unter Vormundschaft, 1508-1511. 1/2 Batzen 1509, 1510, Straubing.

1,68 g; 1,80 g.

Hahn 16; Witt. 228 a var., 229 a var. 2 Stück. Fast sehr schön

Schätzpreis
50 €
Zuschlag
75 €

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Los 3378 1
HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH

Wilhelm IV. und Ludwig, 1516-1545. 10 Kreuzer (1/4 Taler) 1525, München. 4,84 g. Hahn 26. Von großer Seltenheit. Hübsche Patina, sehr schön

Schätzpreis
2.500 €
Zuschlag
3.400 €

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Los 3379 1
HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH

Wilhelm IV. und Ludwig, 1516-1545. 6 Kreuzer 1536, München. 2,48 g. Hahn 24; Witt. 249 n. R Sehr schön

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 108, Osnabrück 2006, Nr. 29.

Schätzpreis
75 €
Zuschlag
120 €

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Los 3380 1
HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH

Wilhelm IV. und Ludwig, 1516-1545. 6 Kreuzer 1536, München. 2,62 g. Hahn 25; Witt. 250 var. RR Sehr schön

Exemplar der Auktion Heidelberger Münzhandlung, Herbert Grün 42, Heidelberg 2004, Nr. 1992.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
550 €

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