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Seite von 5434
Katalog 333 - Teil 1
Beendet
GRIECHISCHE MÜNZEN AEGYPTUS
Los 870 1

Ptolemaios VI., 180-145 v. Chr. AR-Tetradrachme, Jahr 21 (= 161/160 v. Chr.), Paphos (Cyprus); 13,89 g.

Kopf Ptolemaios I. r. mit Diadem//Adler auf Blitz l.

SNG Cop. 617; Svoronos 1433. Gutes sehr schön

Exemplar der Auktion Peus Nachf. 321, Frankfurt am Main 1988, Nr. 348.

Schätzpreis
125 €
Zuschlag
210 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 871 1

Ptolemaios VI., 180-145 v. Chr. AR-Didrachme, Jahr 109 (= 151/150 v. Chr.), Arados; 7,06 g. Kopf Ptolemaios I. r. mit Diadem//Adler auf Blitz l. Morkholm, Otto, The Ptolemaic 'Coins of an Uncertain Era', in: NNA 1975-76, S. 43, a 21/p 70 (dies Exemplar); SNG Cop. 556; Svoronos 1216. Avers leicht dezentriert, winz. Schrötlingsfehler auf dem Revers, vorzüglich

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 158, Osnabrück 2009, Nr. 373; der Auktion Hirsch 43, München 1965, Nr. 1264 und der Auktion Hirsch 32, München 1962, Nr. 2489.

Schätzpreis
300 €
Zuschlag
420 €

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GRIECHISCHE MÜNZEN CYRENAICA
Los 872 1

KYRENE. AR-Didrachme, 308/277 v. Chr.; 7,83 g. Karneioskopf l.//Silphium, l. Monogramm, r. Stern. BMC 238; SNG Cop. 1238. Feine Tönung, vorzüglich

Aus der Sammlung eines norddeutschen Antikenfreundes.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 219, München 2014, Nr. 314; der Auktion Giessener Münzhandlung 129, München 2004, Nr. 220 und der Auktion Hirsch Nachf. 229, München 2003, Nr. 2055.

Zur Zeit der Prägung dieses Stückes war Magas, ein Halbbruder des Ptolemaios I., Gouverneur von Kyrene.
Der Silphiumhandel machte Kyrene reich - in Rom wurde Silphium mit Silber aufgewogen. Die Pflanze galt lange als ausgestorben, sie soll jedoch in Libyen wiederentdeckt worden sein. Siphium wurde sowohl als Gewürz als auch als Heilmittel verwendet. Über die Verwendung als Gewürz berichtet uns der Meisterkoch Apicius in seinem Werk 'De re coquinaria'. Das gegenüber dem kyrenäischen minderwertigere parthische Silphium (Ferula asafoetida) wird heute noch in der indischen Küche eingesetzt (unter der Bezeichnung 'Hing', besonders bei Gerichten mit Hülsenfrüchten) - es hat einen intensiven, knoblauchartigen Geschmack. Der hohe Preis des Silphiums erklärt sich aber wohl hauptsächlich durch seine Verwendung als Verhütungsmittel (siehe Riddle, Coins and Contraceptives: The Plant that made Kyrene Famous, in: The Celator Vol. 17, 12 (2003), S. 34 f.). Eine pikante Anspielung darauf findet sich bei Catull (Carmina 7):
'Sagen soll ich, wie viele deiner Küsse,
Liebste Lesbia, mir genug sind und zuviel sind? -
So viel Körner Sandes die Libysche Wüste
In dem Silphiumtragenden Cyrene
Zwischen Ammons Orakel und des alten
Battus hochgeheiligtem Grabmal aufweist, (...)'

Schätzpreis
1.250 €
Zuschlag
10.000 €

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GRIECHISCHE MÜNZEN ZEUGITANIA
Los 873 1

KARTHAGO. El-Trihemistater, 255/241 v. Chr.; 10,76 g. Tanitkopf l. mit Ährenkranz//Pferd steht r., darüber Sonnenscheibe zwischen zwei Uraei. Jenkins/Lewis Gruppe X a, vergl. 423 ff. RR Winz. Schrötlingsriß, fast vorzüglich

Exemplar der Auktion Heritage NYINC Signature Sale 3051, New York 2017, Nr. 34011.

Aus einem US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung Ch XF; Strike 5/5; Surface 3/5.

Schätzpreis
7.500 €
Zuschlag
9.000 €

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Los 874

Griechische Silbermünzen: Enthalten sind Prägungen von Unteritalien bis Ägypten, u. a. 10 Tetradrachmen. Die Stücke wurden in den 1980er Jahren in Auktionen erworben. Die Unterlegzettel des Sammlers liegen bei. Hochinteressantes Objekt, bitte unbedingt besichtigen!

15 Stück. Meist sehr schön

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
2.800 €

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RÖMISCHE MÜNZEN MÜNZEN DER RÖMISCHEN REPUBLIK
Los 875 1

Æ-Quadrans, 241/235 v. Chr., Rom,

anonym; 61,89 g. Rechte Hand, l. drei Wertkugeln, r. Sichel//Zwei Gerstenkörner, dazwischen drei Wertkugeln.

BMC 8; Crawf. 25/7; Syd. 47. Kl. Randausbruch, sehr schön

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 134, München 2004, Nr. 2331.

Schätzpreis
200 €
Zuschlag
300 €

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Los 876 1

Æ-Semis, 230/226 v. Chr., Rom,

anonym; 126,57 g. Marskopf r. mit korinthischem Helm, dahinter Keule, darunter S//Marskopf l. mit korinthischem Helm, dahinter Keule, darunter S.

BMC 3; Crawf. 27/6; Syd. 39. Gußfehler auf dem Avers, fast sehr schön

Aus der Sammlung Eberhard Link, Auktion Fritz Rudolf Künker 304, Osnabrück 2018, Nr. 857; zuvor erworben am 5. Oktober 1964 bei der Firma Jean Vinchon, Paris.

Dieses Aes grave gehört zur Didrachmenserie, die auf der Vorderseite den Marskopf und auf der Rückseite ein springendes Pferd zeigt (siehe Crawf. 27/1).

Schätzpreis
300 €
Zuschlag
700 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 877 1

AR-Didrachme, 225/212 v. Chr., Rom,

anonym; 6,45 g. Januskopf//Jupiter mit Blitz und Zepter in Quadriga r., von Victoria gelenkt, unten auf dem Boden in Rahmen ROMA.

BMC 101; Crawf. 28/3; Syd. 65. Etwas korrodiert, sonst sehr schön

Aus einer niederrheinischen Privatsammlung. Erworben im August 1997 von der Giessener Münzhandlung, München.

Schätzpreis
125 €
Zuschlag
190 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 878 1

Æ-Semis, 215/212 v. Chr., Rom,

anonym; 57,66 g. Saturnkopf l. mit Lorbeerkranz, unten Wertangabe S (liegend)//Prora r., darüber S.

BMC vergl. 22 ff.; Crawf. vergl. 41/6 b; Syd. -. Abplatzungen der Patina im Randbereich, sehr schön

Eine Münze im reduzierten Libral-Fuß.

Schätzpreis
300 €
Zuschlag
600 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 879 1

AV-60 Asse, nach 211 v. Chr., Rom,

anonym; 3,35 g. Bärtiger Marskopf mit korinthischem Helm r.//Adler auf Blitz r., unten: ROMA.

BMC 185; Crawf. 44/2; Syd. 226. Kl. Kratzer und Schrötlingsfehler auf dem Revers, vorzüglich/gutes sehr schön

Exemplar der Auktion Noble Numismatics 111, Sydney 2016, Nr. 4412; der Auktion UBS 55, Zürich 2002, Nr. 1807 und der Auktion Tkalec, Zürich 2001, Nr. 181.

Unmittelbare Vorbilder für den Typ könnten Prägungen der Brettier aus dem 2. Punischen Krieg gewesen sein. Nach neuesten Erkenntnissen - A. R. Meadows, The Mars/eagle and thunderbolt gold and Ptolemaic involvement, in: Coins of Macedonia and Rome, Essays in honour of Charles Hersh - sind zwei Emissionen zu unterscheiden, eine vor 211 v. Chr., eine zweite 209/208 v. Chr., teilweise wurden die Stücke in Sizilien geprägt. Wegen der Rückseiten-Darstellung 'Adler auf Blitz' wird eine ptolemäische Verbindung angenommen. Es wurden ägyptische Subsidien vermünzt, möglicherweise bereits 213 v. Chr., was unser Stück auf die ersten Denare und die Sextantal-Bronzen heraufrücken würde. Es gibt Überprägungen von Denaren und Bronzen, die dies möglich erscheinen lassen. Aus Dankbarkeit und um die Unterstützung durch Ägypten sichtbar zu machen, wurde die Rückseiten-Darstellung gewählt.

Schätzpreis
5.000 €
Zuschlag
8.500 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 880 1

AR-Denar, 148 v. Chr., Rom,

Q. Marcius Libo; 3,64 g. Romakopf r. mit geflügeltem Helm, davor X//Die Dioskuren reiten r.

Bab. 1; BMC 700; Crawf. 215/1; Syd. 395. Min. korrodiert, winz. Kratzer, sehr schön-vorzüglich

Aus einer niederrheinischen Privatsammlung. Erworben im März 2006 in Paris.

Schätzpreis
50 €
Zuschlag
160 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 881 1

AR-Denar, 68 v. Chr., Rom,

C. Hosidius Geta; 2,74 g. Drapierte Büste der Diana r. mit Diadem, über der Schulter Bogen und Köcher//Eber r., von einem Speer verwundet und von einem Hund attackiert.

Bab. 1; BMC 3389; Crawf. 407/2; Syd. 903. Gutes sehr schön

Aus einer niederrheinischen Privatsammlung. Erworben im Februar 1966 von Gilles Hennequin.

Schätzpreis
75 €
Zuschlag
95 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 882 1

AR-Denar, 61 v. Chr., Rom,

L. Manlius Torquatus; 3,56 g. In Lorbeerkranz: Kopf der Sibylle r. mit Efeukranz//In Torques: Dreifuß, darauf Amphora zwischen Sternen.

Bab. 11; BMC 3511; Crawf. 411/1 a; Syd. 837. RR Reinigungsspuren, Graffito und Prüfpunzen auf dem Avers, schön

Aus einer niederrheinischen Privatsammlung. Erworben im Juli 1966.

Die Datierung des Stückes ist umstritten. Die besten Argumente sprechen jedoch für das Jahr 61 v. Chr., siehe Hollstein, W., Die stadtrömische Münzprägung der Jahre 78-50 v. Chr. zwischen politischer Aktualität und Familienthematik, München 1993, S. 181 ff.
Die Darstellung auf Vorder- und Rückseite zeigt, daß L. Manlius Torquatus dem Kollegium der Quindecimviri sacris faciundis angehörte.

Schätzpreis
75 €
Zuschlag
160 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 883 1

AR-Denar, 54 v. Chr., Rom,

M. Junius Brutus; 3,91 g. Libertasbüste r.//Der Konsul L. Junius Brutus geht zwischen zwei Liktoren l., davor Accensus.

Bab. 31; BMC 3861; Crawf. 433/1; Syd. 906. Winz. Kratzer, sehr schön

Aus einer niederrheinischen Privatsammlung. Exemplar der Auktion Laurens Schulman 24, Hilversum 2000, Nr. 1424.

Q. Caepius Brutus, seit seiner Adoption M. Junius Brutus, war einer der späteren Caesarmörder und begegnet Dante als solcher auf seinem Weg durch die Hölle. Die Rückseite zeigt den Vorfahren des Münzmeisters, der 509 v. Chr. der Tradition nach den letzten König Tarquinius Superbus aus Rom vertrieb und damit die Republik begründete. Die Rückseite ist das Vorbild für die Goldstatere des Koson.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
340 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 884 1

AR-Denar, 46 v. Chr., Rom, Mn. Cordius Rufus; 3,86 g. Eule auf korinthischem Helm r.//Aegis, mit Medusenhaupt verziert. Bab. 4; BMC 4042; Crawf. 463/2,; Syd. 978. Feine Tönung, sehr schön

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 158, Osnabrück 2009, Nr. 418.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
150 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 885 1

AR-Denar, 46 v. Chr., Rom,

C. Considius Paetus; 3,88 g. Apollokopf r., dahinter A//Curulischer Stuhl.

Bab. 2; BMC 4084; Crawf. 465/2 a; Syd. 991. Kl. Stempelfehler auf dem Avers, gutes sehr schön

Aus einer niederrheinischen Privatsammlung. Erworben im Juli 1988 in Rom.

Schätzpreis
75 €
Zuschlag
120 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

RÖMISCHE MÜNZEN IMPERATORISCHE PRÄGUNGEN
Los 886 1

Cn. Pompeius Magnus minor, † 45 v. Chr. AR-Denar, 46/45 v. Chr., Corduba; 3,43 g.

Kopf des jugendlichen Mars r. mit Helm//Hispania und Pompeius halten Zweig.

Bab. 9; BMC 72; Crawf. 469/1 a; Sear 48; Syd. 1035. R Winz. Kratzer, Avers min. korrodiert, sehr schön

Aus einer niederrheinischen Privatsammlung. Exemplar der Auktion Lanz 46, München 1988, Nr. 419.

Der Revers des Stückes bringt zum Ausdruck, daß die Symmachie zwischen Spanien und dem Pompeianerheer zum Sieg führen wird. Zur Avers- und Reversdarstellung siehe Woytek, B., Arma et Nummi, Wien 2003, S. 283 ff.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
220 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 887 1

C. Julius Caesar, † 44 v. Chr. AR-Denar, posthum, 42 v. Chr., Rom,

L. Mussidius Longus; 3,73 g. Kopf Caesars r. mit Kranz//Füllhorn auf Globus zwischen Steuerruder, Caduceus und Apex.

Bab. 58; BMC 4238; Crawf. 494/39 a; Sear 116; Syd. 1096 a. R Gutes sehr schön

Exemplar der Sammlung A. Williams.

Diese Propagandaprägung in Zusammenhang mit der Auseinandersetzung zwischen Marc Anton und Octavian einerseits und den Caesarmördern andererseits stellt Caesars Erfolge zu Land und zur See (symbolisiert durch das Steuerruder und das Füllhorn auf dem Globus) heraus und verweist mit dem Apex darauf, daß Caesar Pontifex Maximus war und dem römischen Volk Glück (felicitas) gebracht hat (symbolisiert durch den Caduceus).

Schätzpreis
2.000 €
Zuschlag
3.000 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 888 1

C. Julius Caesar, † 44 v. Chr. AR-Denar, posthum, 40 v. Chr., Rom,

Q. Voconius Vitulus; 3,85 g. Kopf Caesars r. mit Kranz, dahinter Lituus//Kalb steht l.

Bab. 2; BMC 4308; Crawf. 526/2; Sear 329; Syd. 1132. RR Kl. Prüfeinhieb am Rand, vorzüglich

Exemplar der Sammlung Matthew Rich, Auktion Triton XXI, New York 2018, Nr. 670; der Auktion Spink Australia 15, Sydney 1985, Nr. 962; der Auktion Spink Australia, Sydney 29.11.1981, Nr. 1569 und der Sammlung Patrick A. Doheny, Auktion Sotheby's, London 20.06.1979, Nr. 181.

Der Revers spielt auf den Namen des Münzmeisters an (Vitulus=Kalb).

Schätzpreis
7.500 €
Zuschlag
7.500 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Los 889 1

Cn. Domitius Ahenobarbus. AR-Denar, 41 v. Chr., unbestimmte Münzstätte; 3,95 g.

Kopf r.//Prora r., darauf Trophäe.

Bab. 21; BMC 94; Crawf. 519/2; Sear 339; Syd. 1177. R Vorzüglich

Exemplar der Auktion Triton XXI, New York 2018, Nr. 674; der Auktion Lanz 156, München 2013, Nr. 249; der Auktion Münzen und Medaillen AG 43, Basel 1970, Nr. 238 und der Sammlung Walter Niggeler II, Auktion Leu/Münzen und Medaillen AG, Basel 1966, Nr. 959.

Schätzpreis
5.000 €
Zuschlag
6.000 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

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