Katalog - Auktion 438

Münzen der antiken Welt, u. a. aus der Sammlung Topp, Dormagen, und der Sammlung Jürgen und Erika Schmidt, Bovenden sowie der Sammlung „The Everglades Collection“

Ergebnisse 961-980 von 1078
Seite von 54
Auktion 438 - Teil 3 (Lose 776 - 1078)
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BYZANTINISCHE MÜNZEN BYZANZ
Los 961 1
Heraclius, 610-641 mit Heraclius Constantinus und Heraclonas.

AV-Solidus, 638/639, Constantinopolis, 8. Offizin; 4,45 g. Drei Kaiser stehen v. v.//Kreuz auf Stufen. DOC 41 h; Sear 767. Kl. Schürfspur auf dem Avers, sonst vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Hess-Divo 327, Zürich 2014, Nr. 179 und der Auktion Hirsch Nachf. 306, München 2015, Nr. 2397.

Kaiser Heraclius regierte ab 613 zusammen mit seinem Sohn aus erster Ehe, Heraclius Constantinus (Constantinus III.). Heraclonas, sein Sohn aus zweiter Ehe mit Martina, war ab 632 als Caesar und ab 638 auch als Augustus ebenfalls Mitglied des Kaiserkollegiums. Nach Heraclius' Tod am 11. Februar 641 sollten seine Söhne gleichberechtigt über das byzantinische Reich herrschen. Laut antiker Überlieferung soll die Kaiserwitwe Martina versucht haben, den Herrschaftsanspruch ihres Sohnes Heraclonas gegen seinen Halbbruder durchzusetzen. Kurz nach dem Tod des Constantinus III. am 25. Mai 641 machte Heraclonas dessen Sohn Flavios Heraclius (Constans II.) aufgrund des öffentlichen Drucks zum Mitregenten. Gerüchte über einen angeblichen Giftmord an Constantinus III. sowie der wiedererstarkte Monotheletismus, eine christliche Glaubensströmung, die Jesus zwei Naturen, aber nur einen Willen zuschrieb, führten zu Unruhen. Martina und Heraclonas wurden daraufhin im Zuge einer Palastrevolte verstümmelt und nach Rhodos verbannt. Constans II. übernahm im Anschluss die Alleinherrschaft des Imperiums.
Die Dynastiebilder des Heraclius mit allen drei Herrschern zeigen diese im protokollarischen Darstellungsschema, das dem Auftreten der Kaiserfamilie bei wichtigen öffentlichen Zeremonien entsprach. Die Stellung des Hauptkaisers in der Mitte, seines älteren Ko-Regenten rechts daneben und seines wesentlich kleiner dargestellten Mitkaisers links wird durch die Größenverhältnisse deutlich unterstrichen. Münzen unseres Typs zeigen den jüngeren Heraclonas bereits ebenfalls mit Kreuzdiadem und damit als Augustus gekrönt auf der selben Herrschaftsstufe wie sein Bruder. Der gänzliche Verzicht auf eine Nennung des Herrschernamens in der Vorderseitenlegende unterstreicht zusätzlich den dynastischen Gedanken. Dazu: Moore, R. S., Heraclonas, De Imperatoribus Romanis: https://roman-emperors.sites.luc.edu/heraclon.htm (zuletzt aufgerufen am 5. November 2025); Raeder, J., Die byzantinischen Münzen im Kestner - Museum Hannover, Bd. 4, Hannover 1987, S. 36-39.

Schätzpreis
500 €
Startgebot
400 €

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Los 962 1
Heraclius, 610-641 mit Heraclius Constantinus und Heraclonas.

AV-Solidus, 639/641, Constantinopolis, 5. Offizin; 4,46 g. Drei Kaiser stehen v. v.//Kreuz auf drei Stufen, l. Heraclius-Monogramm. DOC 43 d; Sear 769. Min. Prägeschwäche, vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 212, München 2013, Nr. 3198; später erworben im Dezember 2013 bei Degussa, Frankfurt am Main.

Kaiser Heraclius regierte ab 613 zusammen mit seinem Sohn aus erster Ehe, Heraclius Constantinus (Constantinus III.). Heraclonas, sein Sohn aus zweiter Ehe mit Martina, war ab 632 als Caesar und ab 638 auch als Augustus ebenfalls Mitglied des Kaiserkollegiums. Nach Heraclius' Tod am 11. Februar 641 sollten seine Söhne gleichberechtigt über das byzantinische Reich herrschen. Laut antiker Überlieferung soll die Kaiserwitwe Martina versucht haben, den Herrschaftsanspruch ihres Sohnes Heraclonas gegen seinen Halbbruder durchzusetzen. Kurz nach dem Tod des Constantinus III. am 25. Mai 641 machte Heraclonas dessen Sohn Flavios Heraclius (Constans II.) aufgrund des öffentlichen Drucks zum Mitregenten. Gerüchte über einen angeblichen Giftmord an Constantinus III. sowie der wiedererstarkte Monotheletismus, eine christliche Glaubensströmung, die Jesus zwei Naturen, aber nur einen Willen zuschrieb, führten zu Unruhen. Martina und Heraclonas wurden daraufhin im Zuge einer Palastrevolte verstümmelt und nach Rhodos verbannt. Constans II. übernahm im Anschluss die Alleinherrschaft des Imperiums.
Die Dynastiebilder des Heraclius mit allen drei Herrschern zeigen diese im protokollarischen Darstellungsschema, das dem Auftreten der Kaiserfamilie bei wichtigen öffentlichen Zeremonien entsprach. Die Stellung des Hauptkaisers in der Mitte, seines älteren Ko-Regenten rechts daneben und seines wesentlich kleiner dargestellten Mitkaisers links wird durch die Größenverhältnisse deutlich unterstrichen. Münzen unseres Typs zeigen den jüngeren Heraclonas bereits ebenfalls mit Kreuzdiadem und damit als Augustus gekrönt auf der selben Herrschaftsstufe wie sein Bruder. Der gänzliche Verzicht auf eine Nennung des Herrschernamens in der Vorderseitenlegende unterstreicht zusätzlich den dynastischen Gedanken. Dazu: Moore, R. S., Heraclonas, De Imperatoribus Romanis: https://roman-emperors.sites.luc.edu/heraclon.htm (zuletzt aufgerufen am 5. November 2025); Raeder, J., Die byzantinischen Münzen im Kestner - Museum Hannover, Bd. 4, Hannover 1987, S. 36-39.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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Los 963 1
Constans II., 641-668.

AV-Solidus, 641, Constantinopolis, 10. Offizin; 4,44 g. Drapierte Büste v. v. mit Krone und Kreuzglobus//Kreuz auf drei Stufen. DOC 2 d (Heraclonas); Sear 937. Winz. Kratzer, vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 211, München 2013, Nr. 783; später erworben im Mai 2014 bei der Giessener Münzhandlung, München.

Constans II. war bei seiner Machtübernahme als Ko-Regent im September 641 erst 11 Jahre alt. Nur wenige Zeit später starb sein Mitregent Heraclonas und Constans II. stand allein der Gefahr durch die weiterhin andauernde arabische Expansion gegenüber. Im Jahr 642 gelang es den Arabern Alexandria und im Folgejahr auch Pentapolis und Tripolis einzunehmen. Ein großangelegter Feldzug in Syrien gegen den Kalifen Uthman unter dem Feldherren Valentinos im Jahr 643 scheiterte. Hatte dieser noch Constans' II. Herrschaftsanspruch gegen dessen Halbbruder durchgesetzt, wandte er sich nun gegen den Kaiser, erschien mit seinem Heer vor der Hauptstadt und wollte erneut zum Caesar ernannt werden. Bereits im Vorfeld des Feldzugs soll er dies vergeblich verlangt haben. Faktisch führte er in den Jahren 642 und 643 die Regierungsgeschäfte für den jungen Constans II., den er auch mit seiner Tochter Fausta verheiratete und die wiederum zur Augusta ernannt wurde. Seine Erhebung konnte spätestens im Jahr 645 niedergeschlagen werden. Die Folgezeit war durch unablässige Auseinandersetzungen mit der islamischen Expansion gekennzeichnet. Dazu: Halond, J., The Empire that would not die. The Paradox of Eastern Roman Survival, 640-740, Cambridge/London 2016, bes. 32-34; Moore, R. S., Constans II (641-688 A.D.), De Imperatoribus Romanis: https://roman-emperors.sites.luc.edu/constan2.htm (zuletzt aufgerufen am 6. November 2025).

Schätzpreis
500 €
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400 €

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Los 964 1
Constans II., 641-668.

AV-Solidus, 641/646, Constantinopolis, 1. Offizin; 4,37 g. Drapierte Büste v. v. mit Krone und Kreuzglobus//Kreuz auf drei Stufen. DOC 1 a; Sear 938. Attraktives Exemplar. Min. beschnitten, kl. Kratzer auf dem Revers, fast vorzüglich

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500 €
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Los 965 1
Constans II., 641-668.

AV-Solidus, 641/646, Constantinopolis, 4. Offizin; 4,45 g. Drapierte Büste v. v. mit Krone und Kreuzglobus//Kreuz auf drei Stufen. DOC 1 d; Sear 938. Vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 204, München 2012, Nr. 2764; später erworben im Juni 2014 bei Goltbeeck Ancient Coins & Papermoney, Wezep.

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400 €
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320 €

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Los 966 1
Constans II., 641-668.

AV-Solidus, 642/645, Constantinopolis, 1. Offizin; 4,44 g. Drapierte Büste v. v. mit Krone und Kreuzglobus//Kreuz auf drei Stufen. DOC 1 (Heraclonas; ohne diese Offizin); Sear 936. Winz. Kratzer, sonst Stempelglanz

Erworben von den 1960er bis in die späten 1990er Jahre und Exemplar der Sammlung eines Münchner Arztes, Auktion Giessener Münzhandlung 253, München 2018, Nr. 994.

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400 €
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Los 967 1
Constans II., 641-668.

AV-Solidus, Indiktionsjahr 5 (= 646/647), Constantinopolis, 1. Offizin; 4,38 g. Drapierte Büste v. v. mit Krone und Kreuzglobus//Kreuz auf drei Stufen. DOC 5 (ohne diese Offizin); Sear 942. Vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Hirsch Nachf. 306, München 2015, Nr. 2398 (dort mit weiterer Provenienzangabe).

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500 €
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Los 968 1
Constans II., 641-668.

AV-Solidus, Indiktionsjahr 5 (= 646/647), Constantinopolis, 2. Offizin; 4,46 g. Drapierte Büste v. v. mit Krone und Kreuzglobus//Kreuz auf drei Stufen. DOC 5 a.1; Sear 942. Vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben im Juni 2012 bei Ingemar Wallin, Uppsala.

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400 €
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320 €

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Los 969 1
Constans II., 641-668.

AV-Solidus, Indiktionsjahr 7 (= 648/649), Constantinopolis, 6. Offizin; 4,44 g. Drapierte Büste v. v. mit Krone und Kreuzglobus//Kreuz auf drei Stufen. DOC 13 (ohne diese Offizin); Sear 949. Min. Prägeschwäche, sonst vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 212, München 2013, Nr. 3208; später erworben im Juli 2014 bei der Hanseatischen Münzhandlung, Bremen.

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500 €
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Los 970 1
Constans II., 641-668.

AV-Solidus, 650/651, Constantinopolis, 7. Offizin; 4,36 g. Drapierte Büste v. v. mit Krone und Kreuzglobus//Kreuz auf drei Stufen. DOC 16 c; Sear 953. Kl. Randfehler, winz. Schürfstelle auf dem Avers, sonst vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Hirsch Nachf. 306, München 2015, Nr. 2399 (dort mit weiterer Provenienzangabe).

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400 €
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Los 971 1
Constans II., 641-668.

AV-Solidus, 651/654, Constantinopolis, 6. Offizin; 4,35 g. Drapierte Büste v. v. mit Krone und Kreuzglobus//Kreuz auf drei Stufen. DOC 19 f; Sear 956. Kl. Kratzer, Graffito auf dem Revers, sonst vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben im Dezember 2011 bei Goltbeek Ancient Coins & Papermoney, Wezep.

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400 €
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320 €

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Los 972 1
Constans II., 641-668.

AV-Solidus zu 23 Siliquae, 651/654, Constantinopolis, 7. Offizin; 4,31 g. Drapierte Büste v. v. mit Krone und Kreuzglobus//Kreuz auf drei Stufen, r. Stern. DOC 23 (ohne diese Offizin); Sear 978. R Vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 249, München 2017, Nr. 1027 (dort mit weiterer Provenienzangabe).

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Los 973 1
Constans II., 641-668 und Constantinus IV.

AV-Solidus, 654/659, Constantinopolis, 3. Offizin; 4,47 g. Beider Büsten v. v., darüber Kreuz//Kreuz auf drei Stufen. DOC 25 c; Sear 959. Winz. Kratzer auf dem Avers, gutes vorzüglich/vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben 2014 von der Firma Giessener Münzhandlung, München.

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500 €
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400 €

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Los 974 1
Constans II., 641-668 und Constantinus IV.

AV-Solidus, 654/659, Constantinopolis, 3. Offizin; 4,34 g. Beider Büsten v. v., darüber Kreuz//Kreuz auf drei Stufen. DOC 25 c; Sear 959. Kl. Graffito auf dem Revers, knapp vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben 2012 von der Firma Emporium, Hamburg.

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400 €
Startgebot
320 €

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Los 975 1
Constans II., 641-668 und Constantinus IV.

AV-Solidus, 654/659, Constantinopolis, 8. Offizin; 4,38 g. Beider Büsten v. v., darüber Kreuz//Kreuz auf drei Stufen. DOC 25 h; Sear 959. Prachtexemplar. Unbedeutende Kratzer im Feld, gutes vorzüglich

Exemplar der Auktion Triton XVI, New York 2013, Nr. 1263.

Schätzpreis
500 €
Startgebot
400 €

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Los 976 1 Video
Constans II., 641-668 und Constantinus IV.

AV-Solidus, 654/659, Syrakus; 4,41 g. Beider Büsten v. v., darüber Kreuz//Kreuz auf Globus auf drei Stufen. d'Andrea/Torno Ginnasi 456 b; DOC 156 d; Sear 1076. Min. Belag, Reinigungsspuren auf dem Revers, sonst vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 228, München 2015, Nr. 750.

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1.500 €
Startgebot
1.200 €

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Los 977 1
Constans II., 641-668 mit Constantinus IV., Heraclius und Tiberius.

AV-Solidus, 659/661, Constantinopolis, 8. Offizin; 4,45 g. Beider Büsten v. v., darüber Kreuz//Kreuz auf Globus zwischen zwei Prinzen. DOC 28 f; Sear 962. In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung MS, Strike: 5/5, Surface: 2/5, graffito (6056191-016). Kl. Graffito und winz. Schrötlingsfehler auf dem Revers, sonst vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Sammlung "The Everglades Collection".

Exemplar der Liste SKA, Zürich Mai 1991, Nr. 83; der Auktion Sincona 20, Zürich 2014, Nr. 2233; der Auktion Obolos 3, Zürich 2015, Nr. 442 und der Weekly Auction Heritage 232115, Dallas 2021, Nr. 63250.


Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.

Schätzpreis
500 €
Startgebot
400 €

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Los 978 1
Constans II., 641-668 mit Constantinus IV., Heraclius und Tiberius.

AV-Solidus, 659/661, Constantinopolis, 9. Offizin; 4,51 g. Beider Büsten v. v., darüber Kreuz//Kreuz auf Globus zwischen zwei Prinzen. DOC 28 g; Sear 962. Gutes vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Bank Leu 22, Zürich 1979, Nr. 430; der Auktion Hess-Divo 327, Zürich 2014, Nr. 181 und der Auktion Hirsch Nachf. 306, München 2015, Nr. 2400.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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Los 979 1
Constans II., 641-668 mit Constantinus IV., Heraclius und Tiberius.

AV-Solidus, 659/661, Constantinopolis, 5. Offizin; 4,4 g. Beider Büsten v. v., darüber Kreuz//Kreuz auf Globus zwischen zwei Prinzen. DOC 29 (ohne diese Offizin); Sear 963. Kl. Bearbeitungsstelle am Rand, vorzüglich/fast vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben 2011 bei der Münzhandlung Ritter, Düsseldorf.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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Los 980 1
Constans II., 641-668 mit Constantinus IV., Heraclius und Tiberius.

AV-Solidus, 659/661, Syrakus; 4,47 g. Beider Büsten v. v., darüber Kreuz//Kreuz auf Globus auf drei Stufen. d'Andrea/Torno Ginnasi 468; DOC 161 d; Sear 1084. R Kl. Prägeschwäche, sonst vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 232, München 2015, Nr. 580 (dort mit weiterer Provenienzangabe).

Im Jahr 654 erhob Constans II. seinen ältesten Sohn Constantinus IV. zum Mitregenten, 659 auch seine anderen beiden Söhne Heraclius und Tiberius. Um etwaige Herrschaftsansprüche seines jüngeren Bruders Theodosius gegenüber seinen Söhnen auszuräumen, wurde er zur Tonsur gezwungen, damit faktisch von der weltlichen Herrschaft ausgeschlossen und kurz darauf ermordet. Wenig später führten kirchenrechtliche Auseinandersetzungen bei der zweiten Monotheletismus Synode im Jahr 662 zur Verbannung von Maximus dem Bekenner. Im selben Jahr endete der Waffenstillstand mit den muslimischen Arabern. Dieser war aufgrund von Nachfolgestreitigkeiten nach dem Tod des Kalifen Uthman zwischen Ali, dem Schwiegersohn des Propheten Mohammed, und dem ummayyadischen Statthalter Syriens Muawiya abgeschlossen worden. Constans II. verließ Konstantinopel, um zunächst Armenien und den Kaukasus abzusichern und sich dann mit einem Heer nach Italien zu begeben. Sizilien war nach dem Verlust Ägyptens für Byzanz zu einem wichtigen Getreidelieferanten avanciert. Nach einem Feldzug gegen die Langobarden verlagerte Constans II. seine Residenz sogar nach Syrakus. Im Jahr 668 oder 669 wurde er dort beim Besuch eines Dampfbads ermordet. Dazu: Halond, J., The Empire that would not die. The Paradox of Eastern Roman Survival, 640-740, Cambridge/London 2016, bes. S. 40 f.; Moore, R. S., Constans II (641-688 A.D.), De Imperatoribus Romanis: https://roman-emperors.sites.luc.edu/constan2.htm (zuletzt aufgerufen am 6. November 2025).

Schätzpreis
600 €
Startgebot
480 €

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Auktion 438, Teil 2 (Lose 301 - 775), Teil 1 (Lose 1 - 300), Teil 3 (Lose 776 - 1078)
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