Katalog - Auktion 438

Münzen der antiken Welt, u. a. aus der Sammlung Topp, Dormagen, und der Sammlung Jürgen und Erika Schmidt, Bovenden sowie der Sammlung „The Everglades Collection“

Ergebnisse 61-80 von 303
Seite von 16
Auktion 438 - Teil 3 (Lose 776 - 1078)
Startet in 1 Monat(en) 8 Tag(en)
RÖMISCHE MÜNZEN MÜNZEN DER RÖMISCHEN KAISERZEIT
Los 836 1
Valentinianus II., 375-392.

AV-Solidus, 378/383, Treveri, 3. Offizin; 4,48 g. Drapierte Büste r. mit Perldiadem//Zwei Kaiser sitzen v. v. mit Globus, dahinter Victoria. RIC 49 c. Winz. Kratzer auf dem Avers, knapp vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben 1996.

Schätzpreis
1.000 €
Startgebot
800 €

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Los 837 1
Valentinianus II., 375-392.

AV-Solidus, 383/388, Constantinopolis, 6. Offizin; 4,47 g. Drapierte Büste r. mit Rosettendiadem//Constantinopolis sitzt v. v., Kopf r., mit Zepter und Globus, Fuß auf Prora. RIC 69 b. RR Winz. Kratzer, Avers stellenweise etwas rau, knapp vorzüglich/vorzüglich

Schätzpreis
1.000 €
Startgebot
800 €

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Los 838 1
Valentinianus II., 375-392.

AV-Solidus, 388/392, Treveri; 4,47 g. Drapierte Büste r. mit Perldiadem//Zwei Kaiser sitzen v. v. mit Globus, dahinter Victoria, darunter Palmzweig. RIC 90 a. R Kl. Prüfkerbe und kl. Bearbeitungsstelle am Rand, winz. Kratzer, fast vorzüglich

Nach dem Tod des Gratian in der Auseinandersetzung mit dem Usurpatoren Magnus Maximus wurde Valentinian II. zum ranghöchsten Augustus des Imperiums. Magnus Maximus besetzte allerdings weiterhin einen Großteil der westlichen Reichshälfte. Theodosius konnte den Gegenkaiser im Jahr 388 besiegen und Valentinian II. nahm offiziell seine Stellung als Augustus des Westens ein. Er hielt sich vom 14. Juni 389 bis zum 17. Juni 390 in Trier auf. Auf den Goldmünzen dieser Zeit verschwindet der Beiname IVN(ior) aus der Averslegende und die Münzstättensigle wird mit COM deutlich verändert. Kienast, D. u. A. (Hgg.), Römische Kaisertabelle, 2017, S. 321; Kirschbaum, M., Valentinian II., in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: https://rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/valentinian-ii.-/DE-2086/lido/5e3a85d48c7004.76193831 (abgerufen am 19.08.2025).

Schätzpreis
750 €
Startgebot
600 €

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Los 839 1
Theodosius I., 379-395.

AV-Solidus, 383/385, Constantinopolis, 4. Offizin; 4,39 g. Drapierte Büste r. mit Rosettendiadem//Constantinopolis sitzt v. v., Kopf r., mit Speer und Schild, darauf VOT/V/MVL/X. RIC 47 b. Leichte Fassungsspuren, min. gewellt, Prägeschwächen, sonst vorzüglich

Schätzpreis
500 €
Startgebot
400 €

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Los 840 1
Theodosius I., 379-395.

AV-Solidus, 383/388, Constantinopolis, 1. Offizin; 4,47 g. Drapierte Büste r. mit Rosettendiadem//Constantinopolis sitzt v. v. mit Speer und Schild, darauf VOT/X/MVLT/XV, Fuß auf Prora. RIC 71 b. Kl. Kratzer, min. geglättet (?), sonst gutes vorzüglich

Erworben 2008 aus dem Lager Freeman & Sear, Nr. #R84404; Exemplar der Auktion Goldberg 96, Los Angeles 2017, Nr. 2078; der Sammlung "GK, Ukrainian Emigrant", Auktion Roma Numismatics XXI, London 2021, Nr. 794.

Schätzpreis
750 €
Startgebot
600 €

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Los 841 1
Theodosius I., 379-395.

AR-Siliqua, 388/392, Treveri; 2,14 g. Drapierte Büste r. mit Perldiadem//Roma sitzt l. auf Panzer mit Victoria auf Globus und Speer. RIC 94 b. Herrliche Patina, etwas korrodiert auf dem Revers, sonst vorzüglich

Exemplar der Auktion NAC 120, Zürich 2020, Nr. 882.

Schätzpreis
200 €
Startgebot
160 €

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Los 842 1
Eugenius, 392-394.

AR-Siliqua, Treveri; 1,27 g. Drapierte Büste r. mit Perldiadem//Roma sitzt l. auf Panzer mit Victoria auf Globus und Speer. RIC 106 d. In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung Ch VF, Strike: 4/5, Surface: 3/5, clipped, brushed (4683963-015). Min. beschnitten, sehr schön

Exemplar der Sammlung "The Everglades Collection".

Nach dem Tod des Valentinian II. erhob der magister militum Arbogast Eugenius zum Augustus. Eugenius, der eigentlich ein Christ war, wandte sich bald einer römerfreundlichen Religionspolitik zu: der Altar der Victoria wurde in die Curia zurückgebracht, Tempel wurden wieder geöffnet, religiöse Feste gefeiert und Opfer dargebracht. 394 marschierte Theodosius I. gegen Eugenius und am 5. September trafen sich die Heere am Frigidus. Arbogast ließ Jupiterstatuen aufstellen, deren Blitze nach Osten gerichtet waren, auf den Standarten der Truppen wurden Bilder des Hercules angebracht. Der Schlachtverlauf war am ersten Tage günstig, die Truppen des Theodosius wurden stark dezimiert. Nach einem vor aller Augen vollzogenen Gebet des Theodosius brachte ein Wetterumschwung am 6. September die Wende, die Truppen des Eugenius wurden vernichtet, er selbst gefangengenommen und getötet, der prominente Senator und Prätorianerpräfekt Virius Nicomachus Flavianus, der lieber sterben wollte als seine Romanitas aufzugeben, wählte den Freitod. Mit dem Ringen am Frigidus, das den Charakter eines Religionskrieges hatte, setzte sich das Christentum im römischen Reich endgültig durch.


Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.

Schätzpreis
200 €
Startgebot
160 €

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Los 843 1 Video
Eugenius, 392-394.

AR-Siliqua, Lugdunum; 2,03 g. Drapierte Büste r. mit Perldiadem//Roma sitzt l. auf Panzer mit Victoria auf Globus und Speer. RIC 46. R Herrliche Patina, ausdrucksstarkes Porträt, leichte Prägeschwächen, min. Auflagen auf dem Revers, sonst vorzüglich

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 169, München 2008, Nr. 422.

Nach dem Tod des Valentinian II. erhob der magister militum Arbogast Eugenius zum Augustus. Eugenius, der eigentlich ein Christ war, wandte sich bald einer römerfreundlichen Religionspolitik zu: der Altar der Victoria wurde in die Curia zurückgebracht, Tempel wurden wieder geöffnet, religiöse Feste gefeiert und Opfer dargebracht. 394 marschierte Theodosius I. gegen Eugenius, und am 5. September trafen sich die Heere am Frigidus. Arbogast ließ Jupiterstatuen aufstellen, deren Blitze nach Osten gerichtet waren, auf den Standarten der Truppen wurden Bilder des Hercules angebracht. Der Schlachtverlauf war am ersten Tage günstig, die Truppen des Theodosius wurden stark dezimiert. Nach einem vor aller Augen vollzogenen Gebet des Theodosius brachte ein Wetterumschwung am 6. September die Wende, die Truppen des Eugenius wurden vernichtet, er selbst gefangengenommen und getötet, der prominente Senator und Prätorianerpräfekt Virius Nicomachus Flavianus, der lieber sterben wollte, als seine Romanitas aufzugeben, wählte den Freitod. Mit dem Ringen am Frigidus, das den Charakter eines Religionskrieges hatte, setzte sich das Christentum im römischen Reich endgültig durch.

Schätzpreis
750 €
Startgebot
600 €

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Los 844 1
Arcadius, 383-408.

AV-Solidus, 383/388, Constantinopolis, 7. Offizin; 4,43 g. Drapierte Büste r. mit Rosettendiadem//Constantinopolis sitzt r. mit Zepter und Globus, Fuß auf Prora. RIC 67 d. Min. Doppelschlag auf dem Revers, sehr schön-vorzüglich

Exemplar der Auktion Bankhaus 9, München 1992, Nr. 560.

Schätzpreis
600 €
Startgebot
480 €

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Los 845 1
Arcadius, 383-408.

AV-Solidus, 383/388, Constantinopolis, 8. Offizin; 4,41 g. Drapierte Büste r. mit Rosettendiadem//Constantinopolis sitzt v. v. mit Speer und Schild, darauf VOT/X/MVLT/XV. RIC 71 d. R Fast vorzüglich

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 56, München 1991, Nr. 651.

Schätzpreis
600 €
Startgebot
480 €

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Los 846 1
Arcadius, 383-408.

AR-Siliqua, 392/395, Treveri; 1,77 g. Drapierte Büste r. mit Perldiadem//Roma sitzt l. mit Victoria auf Globus und Speer. RIC 106. In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung Ch AU, Strike: 4/5, Surface: 3/5 (4934092-012). Herrliche Tönung, winz. Schrötlingsriß, vorzüglich

Exemplar der Sammlung "The Everglades Collection".

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 29, Osnabrück 1995, Nr. 2478 und der Auktion Kricheldorf 49, Freiburg 2017, Nr. 507.

Arcadius wurde im Jahr 383 von seinem Vater Theodosius I. zum Mitregenten im Osten erhoben. Zur Zeit der Ausgabe unserer Münze hatte Valentinian II. die Münzherrschaft in Trier inne und prägte auch für Theodosius I. und Arcadius. Nach Theodosius' Tod im Jahr 395 stieg Arcadius zum Senior-Augustus im Osten auf. Es kam faktisch zur Reichsteilung zwischen ihm und seinem Bruder Honorius im Westen.

Der RIC unterscheidet im Hinblick auf die Averslegende die Nummern 106 b (ARCADI-VS) und 106 c (ARCAPI-VS). Aufgrund des knappen Schrötlings ist diese Unterscheidung hier nicht möglich.


Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.

Schätzpreis
100 €
Startgebot
80 €

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Los 847 1 Video
Arcadius, 383-408.

AV-Solidus, 394/395, Mediolanum; 4,46 g. Drapierte Büste r. mit Perldiadem//Kaiser steht r. mit Standarte und Victoria auf Globus, Fuß auf Gefangenem. RIC 35 b. Winz. Kratzer, fast vorzüglich

Exemplar der Auktion Bankhaus Aufhäuser 2, München 1985, Nr. 428.

Schätzpreis
1.000 €
Startgebot
800 €

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Los 848 1
Arcadius, 383-408.

AV-Solidus, 395/402, Mediolanum; 4,45 g. Drapierte Büste r. mit Perldiadem//Kaiser steht r. mit Standarte und Victoria auf Globus, Fuß auf Gefangenem. RIC 1205. Min. Prägeschwächen, kl. Kratzer auf dem Avers im Randbereich, sonst vorzüglich/fast vorzüglich

Exemplar der Auktion Bankhaus Aufhäuser 10, München 1993, Nr. 704.

Schätzpreis
600 €
Startgebot
480 €

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Los 849 1
Arcadius, 383-408.

AV-Solidus, 395/402, Mediolanum; 4,38 g. Drapierte Büste r. mit Perldiadem//Kaiser steht r. mit Standarte und Victoria auf Globus, Fuß auf Gefangenem. RIC 1205. Kl. Bearbeitungsstelle am Rand, min. Doppelschlag auf dem Revers, sehr schön-vorzüglich

Exemplar der Auktion Münzen und Medaillen AG 85, Basel 1997, Nr. 256.

Schätzpreis
500 €
Startgebot
400 €

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Los 850 1
Honorius, 393-423.

AV-Solidus, 395/402, Mediolanum; 4,42 g. Drapierte Büste r. mit Perldiadem//Kaiser steht r. mit Standarte und Victoria auf Globus, Fuß auf Gefangenem. RIC 1206. Kl. Stempelbrüche auf dem Revers, sonst vorzüglich

Exemplar der Auktion Lanz 44, München 1988, Nr. 849.

Schätzpreis
750 €
Startgebot
600 €

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Los 851 1
Honorius, 393-423.

AV-Solidus, 402/406, Ravenna; 4,45 g. Drapierte Büste r. mit Perldiadem//Kaiser steht r. mit Standarte und Victoria auf Globus, Fuß auf Gefangenem. RIC 1287. Kl. Henkelspur (?), sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben 1996.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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Los 852 1
Honorius, 393-423.

AV-Solidus, 402/406, Ravenna; 4,49 g. Drapierte Büste r. mit Perldiadem//Kaiser steht r. mit Standarte und Victoria auf Globus, Fuß auf Gefangenem. RIC 1287. Graffito auf dem Avers, min. Henkelspur, min. gewellt, sehr schön

Erworben im Jahr 2007 auf der Münzbörse in Dortmund.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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Los 853 1 Video
Honorius, 393-423.

AR-Miliarense leicht, 408/420, Constantinopolis; 4,18 g. Drapierte Büste r. mit Perldiadem, zurückblickend//Kaiser steht v. v. mit Nimbus, erhobener Rechten und Globus, l. Stern. RIC 369. Kabinettstück mit erhabenem Profil. Feine Tönung, vorzüglich +

Exemplar der Auktion Bank Leu 20, Zürich 1978, Nr. 403 und der Auktion Poindessault, 22./23. Oktober 1998, Nr. 277.

Honorius wurde im Jahr 393 durch seinen Vater Theodosius I. in Reaktion auf die Usurpation des Eugenius zum Mitregenten erhoben. Nach dem plötzlichen Tod des Theodosius wurde der zehnjährige Honorius zum iunior Augustus der westlichen Reichshälfte, während sein älterer Bruder Arcadius im Osten regierte. Die Regentschaft dieser Zeit war durch zahlreiche Erhebungen wie durch die des Gegenkaisers Constantin III. in Britannien, der des Jovinus in Gallien und der des Maximus in Hispanien sowie den unter der Führung von Alarich nach Verweigerung plündernden Westgoten geprägt. Der Feldherr vandalischen Ursprungs Stilicho spielte eine wesentliche Rolle bei der Herrschaftsausübung. Nach dem Tod des Arcadius im Jahr 408 wollte er nach Ostrom reisen, um die Vormundschaft über den erst siebenjährigen Nachfolger auf dem oströmischen Kaiserthron Theodosius II. einzuleiten. Zugleich wurde Alarich mit dem Feldzug gegen den Usurpatoren Constantin III. beauftragt, weshalb Stilicho verdächtigt wurde, einen Staatsstreich zu planen. Die anschließende Ermordung des Stilicho sorgte für ein noch größeres Machtvakuum im Westen des Imperiums: Alarich zog gegen Rom und setzte mit dem Stadtpräfekten Priscus Attalus einen eigenen Gegenkaiser ein. Die literarisch tradierte mangelhafte Regierungsteilnahme und Unfähigkeit des Honorius spiegelt sich in Erzählungen wie der des Prokop darüber wider, dass er, als er von der Plünderung Roms durch die Westgoten in seiner Residenz Ravenna erfuhr, zunächst befürchtet habe, es ginge um den Tod seines gleichnamigen Hahns. Dazu: Kovács, T., 410: Honorius, his Rooster, and the Eunuch (Procop. Vand. 1.2.25–26), Graeco-Latina Brunensia 25.2 (2020), S. 131–148.

Schätzpreis
3.000 €
Startgebot
2.400 €

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Los 854 1
Constantinus III., 407-411.

AR-Siliqua, 408/411, Treveri; 1,3 g. Drapierte Büste r. mit Perldiadem//Roma sitzt l. mit Victoria auf Globus und Speer. RIC 1534. R Feine Tönung, knapp vorzüglich

Exemplar der Auktion Jacquier 40, Kehl am Rhein 2015, Nr. 555 und der Auktion Jacquier 41, Kehl am Rhein 2016, Nr. 348.

Constantinus III. wurde im Jahr 407 in Britannien zum Augustus erhoben. Er setzte bald nach Gallien über und dehnte seinen Einfluß auch nach Spanien aus. 409 erlangte Constantinus III. die Anerkennung des Honorius, verlor allerdings Britannien und Spanien. 410 kam es zur Auseinandersetzung mit Honorius, 411 wurde Constantinus III. in seinem Hauptquartier in Arelate belagert und floh, nachdem ein Entsatzheer geschlagen worden war, in eine Kirche und legte den Purpur ab. Der einstige Kaiser wurde gefangengenommen und nach Italien gesandt, aber ermordet, bevor er Honorius erreichte. Sein Kopf wurde ab dem 18. September 411 in Ravenna zur Schau gestellt.

Schätzpreis
600 €
Startgebot
480 €

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Los 855 1
Theodosius II., 408-450.

AV-Solidus, 403/408, Constantinopolis, 10. Offizin; 4,47 g. Gepanzerte Büste v. v. mit Helm, Speer und Schild//Constantinopolis sitzt v. v. mit Zepter und Victoria auf Globus, l. Stern. RIC 31. Kl. Schürfstelle und Kratzer am Rand, gutes vorzüglich

Exemplar der Auktion Lanz 58, München 1991, Nr. 933.

Schätzpreis
600 €
Startgebot
480 €

Vorgebote können bis zum Start der Auktion auf kuenker.de mit Ihrem myKünker Account abgegeben werden.

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Teil 3 (Lose 776 - 1078)
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