Katalog - Auktion 441

Orden und Ehrenzeichen aus dem Nachlass von Wilhelm Herzog in Bayern (1752-1837) u. a.

In Kooperation mit Philipp Württemberg Art Advisory GmbH


Münzen und Medaillen aus Mittelalter und Neuzeit, besonders Dänemark, Habsburg, Norwegen und Sachsen, u. a. aus der Sammlung des Kommerzialrates Dr. Herbert Wenzel (Habsburg),

der Sammlung Dr. Wolfgang Kümpfel (Ernestiner in Coburg und Gotha),

der Sammlung Jürgen und Erika Schmidt, Bovenden und einer Sammlung aus altem Adelsbesitz

Ergebnisse 41-60 von 359
Seite von 18
Auktion 441 - Teil 2 (4285 - 4643)
Startet in 1 Monat(en) 10 Tag(en)
DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN NÜRNBERG
Los 4325 1
STADT

Konv.-Taler 1768, mit Titel Josephs II. Mit Laubrand. 28,05 g. Dav. 2494; Kellner 344 c. Vorzüglich

Aus der Sammlung Jürgen und Erika Schmidt, Bovenden.

Exemplar der Auktion Dr. Busso Peus Nachf. 390, Frankfurt/Main 2007, Nr. 311.

Schätzpreis
250 €
Startgebot
200 €

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Los 4326 1
STADT

Konv.-Taler 1780, mit Titel Josephs II. Mit Laubrand. 27,90 g. Dav. 2494; Kellner 344 e. Herrlicher Prägeglanz, winz. Kratzer, vorzüglich-Stempelglanz

Schätzpreis
750 €
Startgebot
600 €

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Los 4327 1
STADT

Silberne Patengelddose o. J. (18. Jahrhundert). Inmitten von in Durchbruchsarbeit dargestelltem Blattrankenwerk ein Kreis, darin die Taufe Christi im Jordan unter der Taube des Heiligen Geistes, zu den Seiten je ein Baumstamm. Unten an der Unterseite drei angelötete Kugelfüßchen. Breite: 47,83 mm; Höhe: 7,47 mm; Gewicht: 18,73 g. Filigran gearbeitet, vorzüglich

Die vorliegende Dose diente in der Regel als Hülle für ein Geldgeschenk, insbesondere anläßlich einer Taufe. Der Pate konnte so eine darin aufbewahrte ausgewählte Münze oder Medaille aus Silber oder Gold überreichen, evtl. als Erinnerungsstück oder als "eiserne Reserve" für Notzeiten.

Schätzpreis
150 €
Startgebot
120 €

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Los 4328 1
STADT

Silberne Patengelddose o. J. (18. Jahrhundert). Inmitten von in Durchbruchsarbeit dargestelltem Blattrankenwerk die Taufe Christi im Jordan unter strahlenden Wolken, r. kleines Haus. Unten an der Unterseite drei angelötete Kugelfüßchen. Breite: 43,52 mm; Höhe: 7,06 mm; Gewicht: 13,45 g. Filigran gearbeitet, vorzüglich

Die vorliegende Dose diente in der Regel als Hülle für ein Geldgeschenk, insbesondere anläßlich einer Taufe. Der Pate konnte so eine darin aufbewahrte ausgewählte Münze oder Medaille aus Silber oder Gold überreichen, evtl. als Erinnerungsstück oder als "eiserne Reserve" für Notzeiten.

Schätzpreis
150 €
Startgebot
120 €

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Los 4329 1
STADT

Silbernes Döschen o. J. (18. Jahrhundert). Erhabene Durchbruchsarbeit mit dargestelltem Blumenmuster. Unten an der Unterseite eingravierte Blume sowie drei angelötete Kugelfüßchen. Breite: 39,91 mm; Höhe: 11,15 mm; Gewicht: 12,92 g. Filigran gearbeitet, vorzüglich

Schätzpreis
150 €
Startgebot
120 €

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Los 4330 1
STADT

Silberne Patengelddose o. J. (18. Jahrhundert). Inmitten von in Durchbruchsarbeit dargestelltem Blattrankenwerk das Lamm Gottes mit Fahne l. unter Baldachin, davor Kelch, aus dem das Blut aus seiner Halswunde aufgefangen wird. Unten an der Unterseite drei angelötete Kugelfüßchen. Breite: 35,50 mm; Höhe: 8,10 mm; Gewicht: 10,87 g. Filigran gearbeitet, vorzüglich

Die vorliegende Dose diente in der Regel als Hülle für ein Geldgeschenk, insbesondere anläßlich einer Taufe. Der Pate konnte so eine darin aufbewahrte ausgewählte Münze oder Medaille aus Silber oder Gold überreichen, evtl. als Erinnerungsstück oder als "eiserne Reserve" für Notzeiten.

Schätzpreis
150 €
Startgebot
120 €

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Los 4331 1
STADT

Silberne Patengelddose o. J. (18. Jahrhundert). Inmitten von in Durchbruchsarbeit dargestelltem Blattrankenwerk das Lamm Gottes mit Fahne l., davor Kelch, aus dem das Blut aus seiner Halswunde aufgefangen wird. Unten an der Unterseite drei angelötete Kugelfüßchen. Breite: 34,30 mm; Höhe: 7,09 mm; Gewicht: 8,90 g. Filigran gearbeitet, vorzüglich

Die vorliegende Dose diente in der Regel als Hülle für ein Geldgeschenk, insbesondere anläßlich einer Taufe. Der Pate konnte so eine darin aufbewahrte ausgewählte Münze oder Medaille aus Silber oder Gold überreichen, evtl. als Erinnerungsstück oder als "eiserne Reserve" für Notzeiten.

Schätzpreis
150 €
Startgebot
120 €

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Los 4332 1
STADT

Silbernes Döschen o. J. (19. Jahrhundert), zur Aufnahme von Dukaten. Zweiteilige Arbeit mit schlichtem Unterteil und einem darauf gesteckten Deckel, den als rundes zentrales Zierfeld ein einseitig geprägtes Medaillon schmückt: Das Lamm Gottes mit Fahne (PAX) schreitet r., darunter die Signatur ST (Stempelschneider Stettner), umher Verzierung aus drei Reihen wellenförmiger Bögen. An der Unterseite die Stempelung 13 (Lot). 35,10 mm; 9,75 g. Vorzüglich

Schätzpreis
150 €
Startgebot
120 €

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Los 4333 1
STADT

Silbernes Döschen o. J. (um 1880?), zur Aufnahme eines mehrfachen Dukaten oder einer Medaille, wohl zum Reformationsjubiläum. Zweiteilige Arbeit mit schlichtem Unterteil und einem darauf gesteckten Deckel, den als rundes zentrales Zierfeld ein einseitig geprägtes Medaillon schmückt: Im Inneren einer Kirche stehen Luther und Zwingli um ein Taufbecken, im Abschnitt: LUTHER vÜ ZWINGLIÜ / 1517Ü. An der Unterseite die Stempelung 13 (Lot) mit den Punzen B - W. 39,35 mm; 13,15 g. Slg. Opitz 206. Vorzüglich

Schätzpreis
150 €
Startgebot
120 €

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Los 4334
STADT

Kleine Sammlung von Silberdosen aus dem 18. und 19. Jahrhundert zur Aufnahme von Münzen und Medaillen, darunter auch Silberschmiedearbeit mit dem Lamm Gottes, zwei Herzen auf Altar, zwei Hände, die ein Herz halten, zwei ineinandergreifende Hände usw. Alle Dosen sind filigran gearbeitet und haben keine Einlagen. Interessante Sammlung von 8 Dosen. Vorzügliche Silberschmiedearbeiten

Schätzpreis
750 €
Startgebot
600 €

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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN OLDENBURG
Los 4335 1 Video
GRAFSCHAFT, SEIT 1774 HERZOGTUM, AB 1829 GROSSHERZOGTUM Paul Friedrich August, 1829-1853.

Vereinsdoppeltaler 1840, für das Fürstentum Birkenfeld. AKS 8; Dav. 751; Kahnt 321; Thun 239. Sehr selten in dieser Erhaltung. In US-Plastikholder der PCGS mit der Bewertung PR 62 CAM (55959274). Winz. Kratzer, polierte Platte

Schätzpreis
5.000 €
Startgebot
4.000 €

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Los 4336 1
GRAFSCHAFT, SEIT 1774 HERZOGTUM, AB 1829 GROSSHERZOGTUM Nicolaus Friedrich Peter, 1853-1900.

Vereinstaler 1866. 18,53 g. AKS 25; Dav. 753; Kahnt 322; Thun 241. Kabinettstück. Prachtvolle Patina, Stempelglanz

Aus der Sammlung Jürgen und Erika Schmidt, Bovenden.

Exemplar der Slg. Ernst Otto Horn, Teil 2, Auktion Fritz Rudolf Künker 258, Berlin 2015, Nr. 117.

Schätzpreis
300 €
Startgebot
240 €

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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN OSNABRÜCK
Los 4337 1
BISTUM Franz Wilhelm von Wartenberg, 1625-1661.

Einseitige Klippe zu 1 Reichstaler 1633, Osnabrück, geprägt während der Belagerung der Stadt Osnabrück durch schwedische Truppen vom 14. August bis zum 11. September. 29,06 g. Vierfeldiges Wappen (Osnabrück, Wartenberg / Wartenberg, Osnabrück), dahinter steht der Heilige Petrus mit Schlüssel und Buch, zu den Seiten die geteilte Jahreszahl 16 - 33, umher Blätterkranz. Brause-Mansfeld Tf. 21, 1 (Vorderseite); Engel/Fabre/Perret/Wattier 4.1.21.1; Kennepohl 215. RR Übliche kl. Stempelfehler, kl. Schrötlingsfehler, fast vorzüglich

Exemplar der Sammlung Münzen und Medaillen aus adeligem Privatbesitz.

Bischof Franz Wilhelm von Wartenberg war schon vor Beginn der Belagerung nach Bonn geflüchtet, hatte aber noch vor seiner Abreise den Befehl gegeben, zur Bezahlung der Truppen silberne Klippen ausmünzen zu lassen. Die Prägung erfolgte vom 14. August bis zum 11. September 1633, an dem die Stadt den Schweden übergeben wurde.

Schätzpreis
1.500 €
Startgebot
1.200 €

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Los 4338 1
BISTUM Sedisvakanz 1715.

Reichstaler 1715, Clausthal (?). 29,15 g. Dav. 2504; Kennepohl 341; Zepernick 234. Hübsche Patina, vorzüglich

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 335, Osnabrück 2020, Nr. 4191.

Schätzpreis
750 €
Startgebot
600 €

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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN OSTFRIESLAND
Los 4339 1 Video
OSTFRIESLAND, GRAFSCHAFT, SEIT 1654/1662 FÜRSTENTUM Edzard II., Christoph und Johann, 1540-1566.

Taler o. J. (Sechzigerjahre des 16. Jahrhunderts), sogenannter Interimstaler. 28,15 g. Umschriftenvariante mit kleineren Buchstaben, die Legende der Vorderseite formuliert auf Neuhochdeutsch mit niederdeutschen Versätzen, jene der Rückseite rein auf Niederdeutsch. Christus r. gegenüber dreiköpfiger Drache//Taufe Christi im Jordan. Dav. 9445 (unter Magdeburg); Slg. Opitz 1881; v. Schr. 950. Selten, besonders in dieser Erhaltung. Hübsche Patina, sehr schön-vorzüglich

Die vorliegende Prägung zählt zur Gruppe der sogenannten Interimstaler, die seit dem 18. Jahrhundert traditionell als Spottprägungen aus dem Jahre 1549 auf das Augsburger Interim gedeutet und nach Magdeburg verortet wurden, eine der Hochburgen des Protestantismus. Das 1548 von Karl V. zur Durchsetzung seiner religionspolitischen Ziele erlassene Augsburger Interim fand Ablehnung sowohl unter den Protestanten als auch in katholischen Kreisen und wurde 1552 vom Kaiser zurückgenommen.

Gemäß jüngerer Untersuchungen von Hanfried Bendig muss die frühere Verortung, der Prägeanlass und zugleich die Datierung dieser Spottaler jedoch in Frage gestellt werden. Hanfried Bendig gelang beim Vergleich dieser Stücke mit dem Danielstaler und dem Dicken Penning der Maria von Jever sowie mit ostfriesischen Prägungen von 1561 bis 1575 der Nachweis identischer Punzenbefunde für die Buchstaben G, R und T. Die Verwendung der niederdeutschen Sprache auf diesen Stücken spräche gemäß Bendig ebenfalls für die Herkunft aus der umrissenen Region. Ebenso weist das meist außerhalb des gängigen Talergewichts liegende Einzelgewicht dieser Spottaler darauf hin, dass es sich bei ihnen nicht um reguläres Umlaufgeld handelte, sondern um Zwischenstücke aus Münze und Medaille mit propagandistischer Aussage, die wohl in einer Heckenmünze entstanden sind. Somit spricht viel dafür, dass der jeversche und ostfriesische Münzmeister Dirk Iden Kruitkremer, der in den offiziellen Münzstätten Jever und Emden sowie mit stiller Duldung des Grafen Edzard II. eine solche inoffizielle Prägestätte auch im ostfriesischen Norden betrieb, die hier offerierte Spottprägung wohl in den Sechzigerjahren des 16. Jahrhunderts gefertigt hat (siehe H. Bendig, in: Jaarboek voor Munt- en Penningkunde 98, 2011, S. 122-138; Detlev Hölscher in Slg. Opitz, S. 1444-1446). Da demzufolge die Interimstaler definitiv erst mehrere Jahre nach der Rücknahme des Augsburger Interims entstanden sind, dürften andere Gründe für ihre Prägung sowie die Auswahl ihrer Umschriften und Bildmotive vorgelegen haben.

Schätzpreis
5.000 €
Startgebot
4.000 €

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Los 4340 1
OSTFRIESLAND, GRAFSCHAFT, SEIT 1654/1662 FÜRSTENTUM Edzard II. und Johann, 1566-1591.

Löwentaler o. J., vermutlich Norden. St. Ludgeri-Taler. 27,35 g. Münzmeister Dirk Iden Kruitkremer. Bendig, Jaarboek voor Munt- en Penningkunde 98, S. 123-124, Typ B; Dav. zu 8888 (dort unter Baar); Delm. zu 786 (dort unter Münzen ohne sichere Bestimmung). Von größter Seltenheit, besonders in dieser Erhaltung. Sehr attraktives Exemplar, winz. Schrötlingsfehler, vorzüglich

Durch Stempeluntersuchungen kann dieser Löwentaler aufgrund der benutzten Buchstabenpunzen eindeutig nach Ostfriesland gelegt werden, zuvor wurde ein niederländischer Ursprung vermutet. Zudem ist der Taler untergewichtig und ein Beleg für die betrügerische Amtsführung des Münzmeisters Dirk Iden Kruitkremer, der - vermutlich in einer Heckenmünzstätte im ostfriesischen Norden - mit Billigung des Grafen Edzard untergewichtige Taler geprägt hat. Vgl.: Hanfried Bendig, Jaarboek voor Munt- en Penningkunde 98, S. 122 ff. Bendig erwähnt, dass zum Zeitpunkt des Verfassens seines Artikels nur zwei Exemplare dieser Art existiert haben.

Schätzpreis
1.000 €
Startgebot
800 €

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Los 4341 1 Video
OSTFRIESLAND, GRAFSCHAFT, SEIT 1654/1662 FÜRSTENTUM Ulrich II., 1628-1648.

1 1/2facher Reichstaler o. J. (1631), Esens, auf seine Huldigung. DEO ² CONFID (Wappen) NON ² TIMEBO (Wappen) Q3 ² FACIAT (Wappen) MIHI ² HOMO (Wappen) Reiter mit erhobenem Schwert auf einem nach r. springenden Roß, im Hintergrund Stadt und Hafenansicht von Emden//✥ DA ² PACEM ² DOMINE ² IN ² DIEBUS ² NOSTRIS Weibliche Gestalt sitzt fast v. v. mit Palmzweig und Merkurstab, im Hintergrund Kaufleute und Waren sowie Hafen mit Schiffen. Dav. 366 (dort unter Enno III); Knyph. -. Von größter Seltenheit. Fassungsspuren, Reste von Altvergoldung, fast sehr schön

Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.

Schätzpreis
5.000 €
Startgebot
4.000 €

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Los 4342 1
OSTFRIESLAND, GRAFSCHAFT, SEIT 1654/1662 FÜRSTENTUM Georg Albrecht, 1708-1734.

Silbermedaille 1708, von I. Selter, auf seine Huldigung. Geharnischtes Brustbild r.//Kriegsschiff auf See, achtern die Harpyie und auf der Flagge die mit dem Fürstenhut verschlungenen Buchstaben GA. 56,81 mm; 67,15 g. Knyph. 6592. Von großer Seltenheit. Feine Patina, üblicher Stempelfehler am Rand, leichte Klebereste im Feld der Rückseite, vorzüglich

Schätzpreis
1.000 €
Startgebot
800 €

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Los 4343
LOTS

Kleine Serie von ostfriesischen Schuppen. Alle Stücke sind nach Tergast und Stoess bestimmt. 9 Stück. Zum Teil mit kl. Fehlern, meist sehr schön

Schätzpreis
500 €
Startgebot
400 €

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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN PFALZ
Los 4344 1
PFALZ, KURFÜRSTENTUM Karl Philipp, 1716-1742.

Silbermedaille 1727, mit Signatur "I. P.", auf die Renovierung des großen Heidelberger Fasses. Ansicht des Fasses mit figürlich veränderter Schauseite und einer zweiten Treppe, l. das Standbild des Hofnarren Perkeo//13 Zeilen Schrift, darunter gekreuzte Eichen- und Palmzweige. 37,48 mm; 21,94 g. Stemper 457. Prachtexemplar. Feine Patina, vorzüglich-Stempelglanz

Das erste Heidelberger Faß wurde im Jahre 1591 unter Pfalzgraf Johann Casimir gebaut. Dieses Faß wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört. 1664 wurde das auf der vorliegenden Medaille abgebildete Faß hergestellt. Es wurde bei der Zerstörung des Heidelberger Schlosses im Jahre 1693 unbrauchbar gemacht.

Schätzpreis
500 €
Startgebot
400 €

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