Katalog - Auktion 439

Goldprägungen aus aller Welt, besonders Dänemark, Habsburg, Malta und Sachsen

u. a. aus der Sammlung des Kommerzialrates Dr. Herbert Wenzel (Habsburg) und einer Sammlung aus adeligem Privatbesitz


Deutsche Münzen ab 1871, u. a. aus der Sammlung Jürgen und Erika Schmidt, Bovenden

Ergebnisse 501-520 von 534
Seite von 27
Auktion 439 - Teil 1 (Lose 2001 - 2534)
Startet in 1 Monat(en) 8 Tag(en)
DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN SACHSEN
Los 2501 1 Video
SACHSEN, KURFÜRSTENTUM Friedrich August I., 1694-1733 (August der Starke).

Goldmedaille zu 4 Dukaten 1711, Leipzig, unsigniert, von A. Krieger, auf das Vikariat. Der behelmte und geharnischte König mit Kommandostab in der Rechten reitet r.//Das mit einer Krone bedeckte, vierfeldige Wappen (Polen/Litauen) neben dem mit einem Kurhut bedeckten zweifeldigen Wappen (Kurschwerter/sächsisches Stammwappen), beide mit einer Schleife verbunden und mit Palm- und Lorbeerzweig geschmückt, zu den Seiten die geteilte Jahreszahl 17 - 11, oben bogig AVG • II D • G • REX POL • ET EL • SAX • / VICARIVS / IMP •. 33,29 mm; 13,64 g. Fb. -; Kahnt 291; Schöder 73; Schön 87 a; Slg. Merseb. - (zu 1498, dort in Silber). GOLD. Von allergrößter Seltenheit. Feine Patina, winz. Henkel- und Glättungsspuren, sonst vorzüglich

Schätzpreis
5.000 €
Startgebot
4.000 €

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Los 2502 1
SACHSEN, KURFÜRSTENTUM Friedrich August II., 1733-1763.

Dukat 1738, Dresden, auf die Hochzeit seiner Tochter Maria Amalia mit dem König von Sizilien. 3,41 g. Fb. 2852 a; Kahnt 625. GOLD. RR Fast vorzüglich

Schätzpreis
3.000 €
Startgebot
2.400 €

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Los 2503 1 Video
SACHSEN, KURFÜRSTENTUM Friedrich August II., 1733-1763.

Dukat 1750, Dresden. 3,49 g. Geharnischtes Brustbild r. mit umglegtem Mantel//Verziertes, vierfeldiges Wappen (Polen/Litauen) mit gekröntem Mittelschild von Sachsen, unten Münzzeichen Zainhaken und die Signatur F ÜÜ ô F Ü (Friedrich Wilhelm ô Feral, Münzmeister in Dresden 1734-1755). Fb. 2845; Kahnt 508. GOLD. RR Min. gewellt, vorzüglich-Stempelglanz

Schätzpreis
5.000 €
Startgebot
4.000 €

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Los 2504 1
SACHSEN, KURFÜRSTENTUM Friedrich August III. (I.), 1763-1806-1827.

5 Taler (August d'or) 1777, Dresden. 6,68 g. Fb. 2876; Kahnt 1038 (dort versehentlich mit Angabe des Münzzeichens IEC). GOLD. Prachtexemplar. Fast Stempelglanz

Schätzpreis
3.000 €
Startgebot
2.400 €

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Los 2505 1
SACHSEN, KURFÜRSTENTUM Friedrich August III. (I.), 1763-1806-1827.

10 Taler (Doppelter August d'or) 1800 IEC. 13,27 g. Divo/S. 177; Fb. 2878; Kahnt 1036; Schl. 711. GOLD. Sehr schön-vorzüglich

Schätzpreis
2.500 €
Startgebot
2.000 €

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Los 2506 1 Video
SACHSEN, KÖNIGREICH Anton, 1827-1836.

Goldmedaille 1831, von A. F. König, auf die Verfassung. Die Köpfe von Anton und seines Neffen und Mitregenten Prinz Friedrich August (später König Friedrich August II.), nebeneinander r.//Verfassungsrolle, umher Lorbeer- und Eichenzweig. Slg. Merseb. 2177 (dort in Silber). GOLD. In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung MS 63★ (4788621-003). Vorzüglich-Stempelglanz

Erworben bei der Degussa, Frankfurt am Main.

Schätzpreis
15.000 €
Startgebot
12.000 €

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Los 2507 1
SACHSEN, KÖNIGREICH Johann, 1854-1873.

1/2 Vereinskrone 1857 F. 5,51 g. Divo/S. 205; Fb. 2903; Schl. 863. GOLD. R Nur 4.831 Exemplare geprägt. Sehr schön-vorzüglich

Schätzpreis
1.750 €
Startgebot
1.400 €

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Los 2508 1
SACHSEN-WEIMAR, HERZOGTUM, AB 1741 SACHSEN-WEIMAR-EISENACH, AB 1815 GROSSHERZOGTUM Johann Ernst und seine sieben Brüder, 1605-1619.

Goldgulden 1615, Saalfeld. 3,2 g. Fb. 3014; Koppe 207. GOLD. Winz. Fassungsspuren, leicht gewellt, sehr schön

Exemplar der Sammlung Münzen und Medaillen aus adeligem Privatbesitz.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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Los 2509
SACHSEN-WEIMAR, HERZOGTUM, AB 1741 SACHSEN-WEIMAR-EISENACH, AB 1815 GROSSHERZOGTUM Johann Ernst und seine sieben Brüder, 1605-1619.

Goldgulden 1617, Saalfeld. 3,22 g. Fb. 3014; Koppe 215. GOLD. RR Min. Lackreste im Randbereich, sehr schön-vorzüglich

Exemplar der Sammlung Münzen und Medaillen aus adeligem Privatbesitz.

Schätzpreis
1.000 €
Startgebot
800 €

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Los 2511 1
SACHSEN-SAALFELD, HERZOGTUM, AB 1735 SACHSEN-COBURG-SAALFELD Christian Ernst allein, 1729-1745.

Dukat o. J. (1745), Saalfeld, auf seinen Tod. 3,40 g. Fb. 3010; Kozinowski/Otto/Ruß 805.6. GOLD. Vorzüglich-Stempelglanz

Schätzpreis
1.500 €
Startgebot
1.200 €

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Los 2512 1
SACHSEN-SAALFELD, HERZOGTUM, AB 1735 SACHSEN-COBURG-SAALFELD Christian Ernst allein, 1729-1745.

Dukat o. J. (1745), Saalfeld, auf seinen Tod. 3,44 g. Fb. 3010; Kozinowski/Otto/Ruß 805.1. GOLD. Mehrere Kratzer auf Vorder- und Rückseite, sehr schön-vorzüglich

Schätzpreis
500 €
Startgebot
400 €

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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN SAYN
Los 2513 1 Video
MEDAILLEN MIT BEZUG ZUM HAUSE SAYN

Goldmedaille 1999, von C. Theumer, auf das 25jährige Jubiläum des Fördervereins von Schloss Homburg und Ludwig I. Graf von Sayn zu Wittgenstein. 42,76 mm; 74,84 g. Ansicht von Schloss Homburg//Brustbild nach l., darunter Lebensdaten. Mit Randschrift "B. H. MAYER PFORZHEIM" und "999". Von allergrößter Seltenheit. Stempelglanz

Die vorliegende Medaille, hergestellt von der bereits 1871 gegründeten Kunstprägeanstalt B. H. Meyer (heute B.H. Mayer’s IdentitySign), zeigt Ludwig I. von Sayn zu Wittgenstein. Ab 1558 regierte der Graf die gleichnamige Grafschaft Wittgenstein. Zu dieser gehörte auch die Reichsherrschaft Homburg, auf welche das Herzogtum Berg jedoch ebenfalls Ansprüche erhob. Ludwig I. gilt als bedeutender Vertreter der Reformation. Der humanistisch gebildete Graf suchte europaweit den Austausch mit Gleichgesinnten, förderte den Calvinismus und tat sich durch die Herausgabe von Gesetzen und Rechtsordnungen hervor. Die umfangreichen Tagebücher Ludwigs I. und seine Korrespondenz sind für die Geschichtswissenschaft von großem Wert und bieten einen wichtigen Einblick in die Geistes- und Politikgeschichte des späten 16. Jahrhunderts. Mit dem Tod des Grafen kam es 1605 zur sogenannten "Wittgensteiner Teilung". Das Territorium der Reichsherrschaft Homburg ging in den Besitz seines ältesten Sohnes Georg über, der die Linie der Grafen zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg gründete.

Schloss Homburg, vermutlich im 13. Jahrhundert erbaut, wurde ab 1635 von Graf Ernst zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg zu einem Barockschloss umgestaltet. Dieser machte die Herrschaft Homburg seinem Bruder Ludwig Casimir streitig und begründete in der Folge seine eigene Linie Sayn-Wittgenstein-Homburg. Die Umbaumaßnahmen stellten eine immense finanzielle Belastung für die kleine Herrschaft dar und trieben die Steuerlast für die Einwohner in die Höhe. 1743 verstarb der letzte Nachkomme der Homburger Eigendynastie, worauf die Herrschaft Homburg wieder an das Stammhaus Sayn-Wittgenstein-Berleburg zurückfiel. Heute beheimatet das Schloss ein Museum, das ebenso wie der umliegende Schlosspark auf beeindruckende Weise den prunkvollen Gestaltungswillen der Barockzeit dokumentiert.

Schätzpreis
7.500 €
Startgebot
6.000 €

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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN SCHAUMBURG-LIPPE
Los 2514 1
SCHAUMBURG-LIPPE, GRAFSCHAFT, SEIT 1807 FÜRSTENTUM Wilhelm Friedrich Ernst, 1748-1777.

Dukat 1762, Bückeburg. 3,47 g. Fb. 3069; Weinm. 48. GOLD. R Knapper Schrötling, leichte Auflagen, sehr schön-vorzüglich

Schätzpreis
2.000 €
Startgebot
1.600 €

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Los 2515 1
SCHAUMBURG-LIPPE, GRAFSCHAFT, SEIT 1807 FÜRSTENTUM Wilhelm Friedrich Ernst, 1748-1777.

10 Taler (Doppelte Pistole) 1763. 13,25 g. Fb. 3068; Weinm. 49. GOLD. RR Kl. Schrötlingsfehler, leichte Auflagen, sehr schön-vorzüglich

Schätzpreis
4.000 €
Startgebot
3.200 €

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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN SCHLESIEN
Los 2516 1
LIEGNITZ-BRIEG, HERZOGTUM Johann Christian und Georg Rudolf, 1602-1621.

Dukat 1608. 3,46 g. F. u. S. 1423; Fb. 3145. GOLD. Hübsche Goldpatina, vorzüglich

Schätzpreis
3.000 €
Startgebot
2.400 €

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Los 2517 1
LIEGNITZ-BRIEG, HERZOGTUM Georg, Ludwig und Christian, 1639-1663.

Dukat 1659, Brieg. 3,43 g. Mit ovalem Wappenschild. F. u. S. 1776; Fb. 3200. GOLD. Sehr schön +

Exemplar der Sammlung Münzen und Medaillen aus adeligem Privatbesitz.

Schätzpreis
750 €
Startgebot
600 €

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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN SCHLESWIG-HOLSTEIN
Los 2518 1
KÖNIGLICH DÄNISCHER ANTEIL Christian V., 1670-1699.

Dukat 1672, Glückstadt. 3,4 g. Münzmeister Johann Woltereck. Gekröntes und geharnischtes Brustbild mit Elefantenorden r.//Drei gekrönte Monogramme ins Dreieck gestellt. Fb. 134; Hede 115 A (RR). GOLD. Von großer Seltenheit. Leicht gewellt, sehr schön-vorzüglich

Exemplar der Sammlung Münzen und Medaillen aus adeligem Privatbesitz.

Schätzpreis
3.000 €
Startgebot
2.400 €

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Los 2519 1
KÖNIGLICH DÄNISCHER ANTEIL Christian V., 1670-1699.

Dukat 1674, Glückstadt. 3,45 g. Geharnischtes Brustbild r. mit Krone//Drei ineinandergestellte, gekrönte Monogramme "C5". Fb. 134; Hede 115 B; Lange 80. GOLD. RR Hübsche Goldpatina, leicht gewellt, sehr schön-vorzüglich

Exemplar der Sammlung Münzen und Medaillen aus adeligem Privatbesitz.

Schätzpreis
3.000 €
Startgebot
2.400 €

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Los 2520 1
HOLSTEIN-GOTTORP, HERZOGTUM Christian Albrecht, 1659-1694.

Dukat 1674, Stade. 3,44 g. Geharnischtes Brustbild r. mit Halstuch und umgelegtem Mantel//Gekrönter, verzierter Schild mit den Wappen von Norwegen, Schleswig, Holstein, Stormarn und Dithmarschen, im Mittelschild das Wappen von Oldenburg-Delmenhorst, zu den Seiten Palmzweige, oben das Münzmeisterzeichen A - H (Andreas Hille, Münzmeister in Stade 1670-1676). Fb. 3080; Lange 371 D. GOLD. RR Winz. Prägeschwäche, vorzüglich

Exemplar der Sammlung Münzen und Medaillen aus adeligem Privatbesitz.

Christian Albrecht, *1641, war der älteste Sohn des Herzogs Friedrich III. Er wurde 1655 nach dem Tod seines Onkels Johann zum Bischof von Lübeck gewählt und nach dem Tode seines Vaters am 10. August 1659 Herzog von Holstein-Gottorp. Verschiedende Streitpunkte zwischen König Friedrich III. und Christian Albrecht wurden durch den Glückstädter Vergleich vom 12. Oktober 1667 beigelegt. König Friedrich III. erkannte den Vertrag zwischen dem herzoglichen Hause und dem lübeckischen Domkapitel über die Bischofswahlen an, der Herzog zog seinen Einwand gegen die vom König erbaute Festung Friedrichsort zurück, die gemeinschaftliche Regierung wurde beibehalten. Das gute Einvernehmen zwischen den beiden wurde 1667 noch durch die Vermählung des Herzogs mit der Tochter des Königs, Friederike Amalie bestärkt. Mit dem Tod des Königs Friedrich III. nahm das freundschaftliche Verhältnis zwischen beiden regierenden Fürstenhäusern jedoch ein Ende: Der Nachfolger des verstorbenen Königs, Christian V., war wenig geneigt, die Rechte des Volkes und der Stände in Schleswig-Holstein wie die seines Mitregenten und Schwagers Christian Albrecht zu achten. Als der König von Christian Albrecht verlangte, Steuern für die Rüstung zum Krieg gegen Schweden zu zahlen, widersetzte er sich. Er wurde vom König zu einer freundlichen Besprechung nach Rendsburg eingeladen, dort jedoch gefangengenommen, und sein Anteil durch königliche Truppen besetzt. Schließlich gab er die Souveränität über Schleswig auf. Nach seiner Freilassung floh er vor der Willkür des Königs (wie die Schleifung der herzoglichen Festung Tönning und der Stapelholmer Schanze sowie der Gefangennahme seines Ministers Kielmann und seiner drei Söhne) nach Hamburg. Er wurde vom König seiner Lande beraubt, erhielt dann aber durch Unterstützung Schwedens, Brandenburgs und Englands im Altonaer Vergleich vom 20. Juni 1689 alles wieder zurück, sodaß er wieder souveräner Fürst war. Christian Albrecht starb am 27. Dezember 1694 auf Schloß Gottorp.
Vermutlich gab die schwedische Regierung die Erlaubnis für die Prägung des vorliegenden Stückes in Stade, dem Hauptort ihres Herzogtums Bremen-Verden, da sie den Herzog in seinen Auseinandersetzungen mit Christian V. unterstützte.

Schätzpreis
3.500 €
Startgebot
2.800 €

Vorgebote können bis zum Start der Auktion auf kuenker.de mit Ihrem myKünker Account abgegeben werden.

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