
NÜRNBERG. STADT
Guldentaler (60 Kreuzer) 1630, mit Titel Ferdinands II. 24,49 g. Dav. 94; Kellner 207.
RR Hübsche Patina, kl. Schrötlingsfehler am Rand, sehr schön-vorzüglich
Schätzpreis | 2.500 € |
Zuschlag |
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NÜRNBERG. STADT
Guldentaler (60 Kreuzer) 1630, mit Titel Ferdinands II. 24,49 g. Dav. 94; Kellner 207.
RR Hübsche Patina, kl. Schrötlingsfehler am Rand, sehr schön-vorzüglich
Schätzpreis | 2.500 € |
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NÜRNBERG. STADT
Guldentaler (60 Kreuzer) 1637, mit Titel Ferdinands II. 24,59 g. Dav. 95; Kellner 208.
R Attraktives Exemplar mit feiner Patina, winz. Schrötlingsfehler am Rand, vorzüglich
Schätzpreis | 1.500 € |
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NÜRNBERG. STADT
Silbermedaille 1691, von G. Hautsch, auf den Fürstentag in Den Haag. Drei ineinandergreifende Hände, dahinter gekreuzte Standarten//Die personifizierte Klugheit sitzt l. und reflektiert von oben kommende Strahlen mit einem Spiegel auf vor ihr liegende Armaturen, die dadurch entflammt werden. Mit Randschrift: * IBI SALVS VBI MVLTA CONSILIA •. 43,08 mm; 29,71 g. Pax in Nummis 336; Slg. Erlanger -; Slg. Erlanger II, 2527; v. Loon III, S. 531, 2.
R Feine Patina, vorzüglich
Exemplar der Slg. Eberhard Link, Auktion Fritz Rudolf Künker 327, Osnabrück 2019, Nr. 3555 und Exemplar der Auktion Gerhard Hirsch 53, München 1967, Nr. 327.
Schätzpreis | 250 € |
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NÜRNBERG. STADT
Klippenförmige Silbermedaille 1697, von G. F. Nürnberger, auf die Erweiterung der Privilegien der Universität Altdorf durch Leopold I. Stadtwappen auf Lorbeer- und Palmzweig, umgeben von den vier Wappenschilden der Kuratoren der Universität//Neun Zeilen Schrift. 27,73 x 27,19 mm; 4,79 g. Laverrenz 134; Slg. Erlanger 1634 (dort in Kupfer); Slg. Montenuovo 1135 (dort in Gold).
RR Prachtexemplar. Fast Stempelglanz
Schätzpreis | 500 € |
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NÜRNBERG. STADT
Silbermedaille o. J. (um 1700), von D. S. Dockler, auf die Reichskleinodien. Brustbild Kaiser Sigismunds halbl. mit Reichskrone, Reichsapfel, Zepter und umgelegtem Mantel//Die drei heiligen Reichskleinodien: Die Spitze der heiligen Lanze zwischen einem Stück der Krippe und einem Kreuz aus dem Holz des heiligen Kreuzes. 47,28 mm; 38,68 g. Slg. Erlanger 1062.
Hübsche Patina, min. Randfehler, vorzüglich
ERRATUM: Von Georg Hautsch, nicht von D.S. Dockler.
Schätzpreis | 200 € |
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NÜRNBERG. STADT
Reichstaler 1706, mit Titel Josefs I. 29,11 g. Dav. 2474; Kellner 267.
RR Felder geglättet, sehr schön-vorzüglich
Mit diesem prachtvollen Taler, dem einzigen, der während der Regierungszeit Josefs I. (1705-1711) in Nürnberg geprägt wurde, demonstrierte die Stadt ihre Stellung als Reichsstand. Die Stadtgöttin Noris steht hinter dem Reichsschild, der von zwei Stadtschilden flankiert wird. Die Personifikation der Stadt drückt mit Lorbeer- und Palmzweig auch den Friedenswunsch aus, denn in Süddeutschland tobte der Spanische Erbfolgekrieg, der erst 1714 beendet wurde. Verantwortlich für die repräsentative Prägung war der Münzmeister Georg Friedrich Nürnberger, der von 1677 bis 1716 arbeitete und dessen Initialen unter der Jahreszahl zu lesen sind. Die Familie Nürnberger war eine regelrechte Münzmeisterdynastie, die über vier Generationen (1622-1746) die Nürnberger Münzprägung leitete.
Schätzpreis | 1.000 € |
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NÜRNBERG. STADT
Reichstaler 1721, mit Titel Karls VI. 28,98 g. Dav. 2476; Kellner 269.
Sehr schön
Schätzpreis | 500 € |
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NÜRNBERG. STADT
12 Kreuzer 1736, mit Titel Karls VI. 5,52 g. Kellner 306.
Feine Tönung, vorzüglich +
Schätzpreis | 300 € |
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NÜRNBERG. STADT
Silbermedaille 1745, von A. R. und P. P. Werner, auf die Kaiserkrönung von Franz I. in Frankfurt, gestiftet von der Stadt Nürnberg. Die Brustbilder von Franz I. und Maria Theresia mit Lorbeerkränzen nebeneinander r. auf Postament//Dreitoriger Triumphbogen, darauf Quadriga. 44,21 mm; 28,91 g. Förschner 330; J. u. F. 783; Slg. Erlanger 1126; Slg. Montenuovo 1770.
R Hübsche Patina, vorzüglich
Schätzpreis | 500 € |
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NÜRNBERG. STADT
4 Kreuzer 1759, 1,87 g. mit Titel von Franz I. 1,87g. Kellner 371.
Feine Tönung, vorzüglich-Stempelglanz
Schätzpreis | 100 € |
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NÜRNBERG. STADT
Konv.-Taler 1767, mit Titel Josefs II. 27,94 g. Mit Randschrift. Dav. 2497; Kellner 346 c.
Selten in dieser Erhaltung. Hübsche Patina, vorzüglich-Stempelglanz
Schätzpreis | 1.000 € |
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NÜRNBERG. STADT
Konv.-Taler 1795, mit Titel FRANZ DER ZWEITE DEUTSCHER KAISER. 28,05 g. Dav. 2499; Kellner 352.
Prachtexemplar. Fast Stempelglanz
Schätzpreis | 2.000 € |
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NÜRNBERG. STADT
Silberne Steckmedaille 1817, von J. T. Stettner, auf die Teuerung und das Ende der Hungersnot. Hungernde Familie unter Baum//Betender Landmann in fruchtbarer Landschaft erhält von einem Mädchen einen Erntekranz, oben Engel. 49,74 mm; 22,43 g. Inhalt: Acht lose, doppelseitige, kolorierte Kupferstiche und Beschreibungen, davon zeigen vier das Notjahr 1816 und vier das gute Jahr 1817; in den Deckelinnenseiten befinden sich zwei eingeklebte, schwarz-weiße Kupferstiche: Tabelle mit bayerischen Preisvergleichen 1816/1817//Tabelle mit bayerischem Preisvergleich 1771. Preßler 438; Slg. Erlanger 1179.
Hübsche Patina, vorzüglich
Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 64, Osnabrück 2001, Nr. 5165.
Schätzpreis | 400 € |
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ÖTTINGEN. ÖTTINGEN, GRAFSCHAFT. Albert Ernst, 1659-1683
Kreuzer 1680. 0,60 g. Löffelholz 387.
Selten, besonders in dieser Erhaltung. Hübsche Patina, sehr schön-vorzüglich
Schätzpreis | 150 € |
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ÖTTINGEN. ÖTTINGEN-WALLERSTEIN, GRAFSCHAFT, SEIT 1774 FÜRSTENTUM. Wolfgang, Ignaz und Karl Anton, 1692-1708
Batzen (4 Kreuzer) 1694, Augsburg. 2,33 g. Variante mit VIRTVIE in der Rückseitenumschrift. Forster -; Löffelholz 395 leicht var.
Sehr selten, besonders in dieser Erhaltung. Prachtexemplar. Hübsche Patina, vorzüglich-Stempelglanz
Schätzpreis | 300 € |
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OLDENBURG. GRAFSCHAFT, SEIT 1774 HERZOGTUM, AB 1829 GROSSHERZOGTUM. Konrad II., urkundlich bezeugt 1342, †1401
Turnose, Oldenburg. Typ II a, Kreuz unter Lilie, 2,92 g. Kreuz in zweizeiliger Umschrift//Kastell mit Umschrift in Lilienkreis. Kalvelage/Trippler 39.
Etwas Fundbelag, sehr schön
Schätzpreis | 1.250 € |
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Schätzpreis | 300 € |
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OLDENBURG. GRAFSCHAFT, SEIT 1774 HERZOGTUM, AB 1829 GROSSHERZOGTUM. Gerhard der Streitbare (der Mutige), 1450-1482, †1500
Groten o. J. 2,65 g. Dreitürmiges Burgtor, darin der nach r. gelehnte oldenburger Balkenschild//Kreuz. Kalvelage/Trippler 80.
RR Fast sehr schön
Gerhard der Streitbare hatte, wie der Name erahnen läßt, ständig Fehden mit seinen Nachbarn, den Ostfriesen, den Wildeshauser Vögten und den Bremern zu bestehen. Um seinen Herrschaftsraum auf friesisches Gebiet auszudehnen, kämpfte er gegen den ostfriesischen Häuptling Ulrich Cirksena. Danach betätigte er sich vor allem als Helfer für seinen Bruder, König Christian von Dänemark, im skandinavischen Bereich, meist zur See als Piratenhäuptling. Er geriet in offene Feindschaft mit der Stadt Lübeck, deren Kaufleute er rücksichtslos ausbeutete. Von der Burg in Delmenhorst aus betätigte er sich besonders lebhaft am Straßenraub. Es wird vermutet, daß sein Tatendrang aus der Verachtung des adeligen Kriegers für bürgerliches Krämerwesen und daraus erworbenem Reichtum entstanden ist. Bei Auseinandersetzungen mit seinem Bruder Moritz, der sich an seiner Landesherrschaft beteiligen wollte, ging Gerhard als Sieger hervor. Sein Expansionsdrang hatte aber Konflikte mit dem Bischof von Münster zur Folge, außerdem schlossen sich Lübeck, Hamburg und die Häuptlinge Ostfrieslands gegen ihn zusammen. Schließlich wurde Delmenhorst in das Bistum Münster eingegliedert, und Gerhard mußte seine Regierung niederlegen, die daraufhin von seinen Söhnen übernommen wurde. Sie mußten geloben, ihren Vater keinesfalls wieder mit der Regierung zu betrauen. Die darauffolgenden 18 Jahre lebte Gerhard im Kloster Rastede, was seinen Trieb zu gewalttätigen Unternehmungen jedoch nicht dämpfte. Trotzdem erwies er sich zeitweilig in Anfällen von Sündenbewußtsein als bußfertig und fromm. Auf der Rückreise von einer Pilgerfahrt nach Santiago de Compostella ereilte ihn der Tod; wahrscheinlich wurde er in Pont-St. Esprit an der Rhone beigesetzt. So sehr er seinen Gegnern verhaßt gewesen war, so wurde er auch wegen seiner Tapferkeit gerühmt; vor allem die Bauern in Schleswig-Holstein verehrten ihn. Die Erinnerung an ihn blieb lange Zeit lebendig.
Schätzpreis | 1.000 € |
Zuschlag |
OLDENBURG. GRAFSCHAFT, SEIT 1774 HERZOGTUM, AB 1829 GROSSHERZOGTUM. Johann V., 1500-1526
Groten o. J. (geprägt vor der Münzreform von 1502). 2,11 g. Dreitürmiges Burgtor, vor dem Tor der Oldenburger Balkenschild nach r. gelehnt//Nagelspitzkreuz. Kalvelage/ Trippler 94.
Von großer Seltenheit. Etwas Fundbelag, schön-sehr schön
Schätzpreis | 750 € |
Zuschlag |
OLDENBURG. GRAFSCHAFT, SEIT 1774 HERZOGTUM, AB 1829 GROSSHERZOGTUM. Johann V., 1500-1526
Hohl-Blaffert o. J. (geprägt vor der Münzreform von 1502). 0,57 g. Balkenschild in Strahlenkranz. Kalvelage/Trippler 99 b.
Kl. Randfehler, sehr schön
Schätzpreis | 100 € |
Zuschlag |
Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.