Katalog - Auktion 441

Orden und Ehrenzeichen aus dem Nachlass von Wilhelm Herzog in Bayern (1752-1837) u. a.

In Kooperation mit Philipp Württemberg Art Advisory GmbH


Münzen und Medaillen aus Mittelalter und Neuzeit, besonders Dänemark, Habsburg, Norwegen und Sachsen, u. a. aus der Sammlung des Kommerzialrates Dr. Herbert Wenzel (Habsburg),

der Sammlung Dr. Wolfgang Kümpfel (Ernestiner in Coburg und Gotha),

der Sammlung Jürgen und Erika Schmidt, Bovenden und einer Sammlung aus altem Adelsbesitz

Ergebnisse 21-40 von 284
Seite von 15
Auktion 441 - Teil 1 (Lose 4001 - 4284)
Startet in 1 Monat(en) 10 Tag(en)
NACHLASS DER HERZÖGE IN BAYERN ORDEN UND EHRENZEICHEN
Los 4021 1
KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918) BAYERN

Carl Theodor in Bayern - Erinnerungsmedaille auf den Tod von Carl Theodor Herzog in Bayern am 30. November 1909 (1912). Kleine Silberne Medaille, nicht tragbar, von Alois Börsch (1855-1923), Durchmesser 34,1 mm, Silber mattiert, tlw. gedunkelt. Büste nach links, mit Stempelschneider-Zeichen "AB" // 10-zeilige Inschrift rechts neben Monogramm "CT", überhöht von Lorbeerzweigen. Im alten, tlw. etwas verbleichten hellblauen Originaletui. GBH 35. Von größter Seltenheit. Vorzüglich-Stempelglanz

Provenienz: Aus dem Nachlaß von Maria José Herzogin in Bayern (1857-1943), seit 1874 vermählt mit General der Kavallerie Dr. Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), an deren Erben.

Gebhardt erwähnt (in GBH S. 40) für November 1912 die Prägung von zwölf Exemplaren in Silber mattiert und einem Exemplar in Silber patiniert, sowie für November 1914 die Prägung von weiteren zwei Exemplaren, so daß die Gesamtauflage bei nur 15 Exemplaren liegt.

Schätzpreis
25 €
Startgebot
20 €

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Los 4022 1
KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918) BAYERN

Ludwig I. - Erinnerungsmedaille auf die Enthüllung des Portraits des Königs am Goldenen Kreuz bei der Wallhalla-Feier zu Regensburg (1890). Silberne Medaille, nicht tragbar, nicht signiert, Durchmesser 33,4 mm, Silber, etwas gedunkelt und fleckig, 15,4 g. Büste nach rechts im Hermelin // Alte Kaiserherberge "Zum Goldenen Kreuz" in Regensburg. Im originalen Vergabe-Etui. II

Provenienz: Aus dem Nachlaß von Maria José Herzogin in Bayern (1857-1943), seit 1874 vermählt mit General der Kavallerie Dr. Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), an deren Erben.

Schätzpreis
25 €
Startgebot
20 €

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Los 4023 1
KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918) BAYERN

Maximilian III. Joseph - Konventionstaler 1774 A "Madonnentaler". Silber, privat gehenkelt, auf dem Avers graviert "6./Juli/1914", im mit goldfarbener Krone bedruckten Etui. Davenport 1954. Schön-Sehr schön

Provenienz: Aus dem Nachlaß von Maria José Herzogin in Bayern (1857-1943), seit 1874 vermählt mit General der Kavallerie Dr. Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), an deren Erben.

Schätzpreis
25 €
Startgebot
20 €

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Los 4024 1
KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918) BAYERN

Abzeichen "Treu dem guten alten Brauch" des Vereins "Die Wallberger" zur Erhaltung der Volkstracht in Rottach-Egern. Durchmesser ca. 52,5 mm, Buntmetall tlw. vergoldet, tlw. versilbert, aufgelegt auf Plüsch-Rosette, auf dem Revers Vereinsbezeichnung, vertikal broschiert, im originalen hellen Vergabe-Holzetui. R II

Provenienz: Aus dem Nachlaß von Ludwig Wilhelm Herzog in Bayern (1831-1920) an dessen Erben.

Der 1889 gegründete Trachtenverein besteht heute noch. Herzog Ludwig Wilhelm in Bayern wurde mit Beschluß der Ausschußsitzung vom 21. August 1891 in den Verein aufgenommen.

Schätzpreis
10 €
Startgebot
8 €

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Los 4025 1
KURFÜRSTENTUM PFALZ (BIS 1777)

Kurfürstlich Pfälzischer Hausritterorden vom hl. Hubertus (1444/1708). Großes, sehr gewichtiges Kleinod zum Schulterband, Anfertigung von ca. 1767, ca. 101 x 90,5 mm, sehr schwere Anfertigung, die Kreuzarme mit dicken Avers- und Revers-Platten auf dickem Rahmen, hohes Avers-Medaillon mit emailliertem Medaillon-Ring und -Feld, die Ordensdevise besetzt mit ca. 56 runden und länglichen Diamanten in Altschliff, Diamantrosen und -splittern, das Revers-Medaillon emailliert, der Medaillon-Rahmen mit Emaille-Malerei, diese etwas berieben und zerkratzt, fest vernäht mit dem originalen alten Schulterband, die Ausläufe mit Goldborten umgeben. Gesamtgewicht: 224,3 g. Von allergrößter Seltenheit II

Hervorragend erhaltenes, extrem seltenes Kleinod in einer schweren frühen Anfertigung um 1767.

Provenienz: Aus dem Nachlaß von Wilhelm Pfalzgraf und Herzog von Zweibrücken-Birkenfeld zu Gelnhausen, seit 1799 Herzog in Bayern (1752-1837), an seinen Enkel Max Joseph Herzog in Bayern (1808-1888), weiter an dessen zweiten Sohn Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), weiter an dessen Erben.

Pfalzgraf Wilhelm, Herzog von Zweibrücken zu Gelnhausen wurde am 2. Februar 1768 von Kurfürst Carl Theodor (1724-1799, seit 1742 als Carl IV. Theodor Pfalzgraf, Kurfürst von der Pfalz und Herzog von Jülich und Berg, seit 1777 als Carl II. auch Kurfürst von Bayern) in den Orden aufgenommen.

Ursprünglich wurde der Hubertus-Orden mit Datum vom 3. November 1444 von Herzog Gerhard II. von Jülich-Berg (ca. 1416/17-1485, reg. seit 1437 als Herzog) zur Erinnerung an den Sieg in der sog. "Hubertus-" Schlacht bei Linnich (am 3. November 1144 - dem Tag des hl. Hubertus) gestiftet. Die ersten Statuten datieren von 1445. Die niederdeutsche Devise des Ordens "In traw vast" bedeutet "In Treue fest".

Nachdem das Geschlecht der Herzöge von Jülich-Berg im Jahre 1609 erloschen war, geriet der Orden in Vergessenheit. Erst 100 Jahre später belebte ihn Kurfürst Johann Wilhelm von Pfalz-Neuburg (genannt "Jan Wellem" - 1658-1716, seit 1679 Herzog von Jülich und Berg, seit 1690 Pfalzgraf und Kurfürst von der Pfalz, Reichs-Erzschatzmeister und Herzog von Pfalz-Neuburg) in feierlicher Form am 29. September 1708 in Düsseldorf wieder. Kurfürst Carl IV. Theodor bestätigte 1744 den Orden und erweiterte dessen Statuten, wodurch er ein pfälzischer Orden wurde.

Nach seiner Regierungsübernahme 1799 bestätigte Kurfürst Maximilian IV. Joseph (1756-1825, reg. von 1795 bis 1797 als Herzog von Pfalz-Zweibrücken, seit 1799 als Kurfürst von Pfalz-Bayern, Herzog von Bayern, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog von Pfalz-Neuburg und von Pfalz-Sulzbach und Herzog von Berg, seit 1806 als Maximilian I. Joseph König von Bayern) den Orden durch neue Statuten vom 30. März 1800 für das Kurfürstentum Pfalz-Bayern, und mit Datum vom 19. Mai 1808 erhob er ihn schließlich zum "ersten" (höchsten) Orden des Königreichs Bayern.

Bis zum Ende der Monarchie in Bayern im November 1918 wurde er als höchster bayerischer Orden sowohl an zahlreiche deutsche wie auch europäische Souveräne, Angehörige souveräner Häuser und des Hochadels als auch an zahlreiche verdiente Angehörige des bayerischen Adels verliehen. Da es sich de jure immer um einen Hausorden gehandelt hat (und noch handelt), blieb er von der Abschaffung der Monarchie unbeschadet. Somit wird er bis in die Gegenwart als erster Hausorden (neben dem St. Georgs-Orden) vom königlichen Haus (Wittelsbach-)Bayern durch den jeweiligen Chef des Hauses als Herzog von Bayern und Großmeister des Ordens verliehen.

Schätzpreis
15.000 €
Startgebot
12.000 €

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Los 4026 1
KURFÜRSTENTUM PFALZ (BIS 1777)

Kurfürstlich Pfälzischer Hausritterorden vom hl. Hubertus (1444/1708). Reduktion des Kleinods wohl für kurfürstliche Prinzen, 37,4 x 34,8 mm, Gold wohl massiv und emailliert, min. Emaille-Absplitterung im Avers von zwei Kreuzspitzen, größere Emaille-Abplatzung im Avers-Medaillon-Ring, sowie zwei Emaille-Abplatzungen im Medaillon-Rahmen des Revers, fest vernäht mit dem originalen alten Schulterband. OEK24 333/2. Von allergrößter Seltenheit II-III

Unediertes Kleinod wohl für kurfürstliche Prinzen.

Provenienz: Wohl aus dem Nachlaß von Pius August Pfalzgraf und Herzog von Zweibrücken-Birkenfeld zu Gelnhausen, seit 1799 Herzog in Bayern (1786-1837), an seinen Sohn Max Joseph Herzog in Bayern (1808-1888), weiter an dessen zweiten Sohn Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), weiter an dessen Erben.

Das Format des Kreuzes und die feste Vernähung mit dem Schulterband lassen wohl annehmen, daß es sich hierbei um ein Ordenskreuz für neugeborene kurfürstliche Prinzen handelt, welches Ihnen bei der Taufe aufgelegt wurde. Allerdings ist ein solches Stück weder in den Statuten noch in der Literatur beschrieben.

Schätzpreis
1.500 €
Startgebot
1.200 €

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Los 4027 1
KURFÜRSTENTUM PFALZ (BIS 1777)

Kurfürstlich Pfälzischer Hausritterorden vom hl. Hubertus (1444/1708). Reduktion des Kleinods, Anfertigung wohl aus dem Quartal des 18. Jahrhunderts, 39,5 x 34,6 mm, Gold massiv und emailliert, 30,8 g, auf dem Revers Emaille-Schrift, etwas berieben, auf dem Avers sieben Feuerzungen ganz und eine tlw. abgeplatzt, auf dem Revers sechs ganz und eine tlw. abgeplatzt, auf Avers und Revers min. Abplatzungen und Haar-Risse in der weißen und roten Emaille, Revers-Medaillon etwas verschmutzt, am Bandring. OEK24 333/2. Von allergrößter Seltenheit II-III

Provenienz: Aus dem Nachlaß von Wilhelm Pfalzgraf und Herzog von Zweibrücken-Birkenfeld zu Gelnhausen, seit 1799 Herzog in Bayern (1752-1837), der seit 1799 der letzte Großmeister des Ordens war, an seinen Enkel Max Joseph Herzog in Bayern (1808-1888), weiter an dessen zweiten Sohn Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), weiter an dessen Erben.

Schätzpreis
1.000 €
Startgebot
800 €

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Los 4028 1
KURFÜRSTENTUM PFALZ (BIS 1777)

Orden vom Pfälzer Löwen (1768). Kreuz der Ordensritter, 57,2 x 49,8 mm, Anfertigung aus dem Jahre 1767 zur Stiftung und Erstverleihung, 750/000 Gold (geprüft), wohl tlw. hohl gefertigt, emailliert, auf Avers und Revers Haar-Risse in der blauen und weißen Emaille, die Krone des Monogramms im Revers-Medaillon mit Emaille-Abplatzungen, fest vernäht mit dem originalen konfektionierten Schulterband. OEK24 349. II

Provenienz: Aus dem Nachlaß von Wilhelm Pfalzgraf und Herzog von Zweibrücken-Birkenfeld zu Gelnhausen, seit 1799 Herzog in Bayern (1752-1837), an seinen Enkel Max Joseph Herzog in Bayern (1808-1888), weiter an dessen zweiten Sohn Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), weiter an dessen Erben.

Einen Tag nach der Vollendung seines 25-jährigen Regierungsjubiläums stiftete Carl (IV.) Philipp Theodor, Pfalzgraf und Kurfürst der Pfalz und Herzog zu Pfalz-Sulzbach (1724-1799, reg. seit 1742 als Kurfürst Carl IV. Theodor von der Pfalz, seit 1777 auch als Carl II. Theodor Kurfürst von Bayern) am 1. Januar 1768 den einklassigen Ritter- und Verdienstorden, der an einem Schulterband und ergänzt mit einem gestickten Bruststern getragen wurde. Pfalzgraf Wilhelm, Herzog von Zweibrücken zu Gelnhausen wurde am Tag der Stiftung in den Orden aufgenommen.

Durch seinen Regierungsantritt in Bayern 1777 wurde daraus ein kurfürstlich pfalzbayerischer Orden. Carl Theodors Nachfolger, König Maximilian I. Joseph von Bayern (1756-1825, reg. seit 1799 als Kurfürst Maximilian IV. Joseph und seit 1806 als König Maximilian I. Joseph) hob 1808 den Orden auf. Der 1866 gestiftete Königlich Bayerische Militärverdienstorden hat in der Gestaltung seiner Insignien Elemente des Ordens vom Pfälzer Löwen aufgenommen; der heutige Bayerische Verdienstorden des Freistaats Bayern sieht sich laut Angaben auf seiner Homepage in der Nachfolge des Ordens vom Pfälzer Löwen (und des Verdienstordens der Bayerischen Krone).

Schätzpreis
10.000 €
Startgebot
8.000 €

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Los 4029 1

Nachlaß eines nicht identifizierten weiblichen Mitglieds des herzoglich bayerischen Hauses, bestehend aus vier Auszeichnungen des Ersten Weltkriegs. 1) Baden: Kreuz für freiwillige Kriegshilfe (1916), Ausgabe mit Eichenkranz, 1. Ausgabe, Buntmetall vergoldet, an Damenschleife, mit Nadel; 2) Bayern: Medaille des Bayerischen Landesverbandes vom Roten Kreuzes für Verdienste im Kriege 1914-1918 (1924), Buntmetall vergoldet, ohne Band; 3) Preußen: Rote-Kreuz-Medaille (1898), Medaille III. Klasse, Buntmetall mit Restvergoldung, am Brustband mit beiliegender Damenschleife mit Nadel; 4) Württemberg Charlottenkreuz (1916), Anfertigung des Stuttgarter Münzamts, 1. Ausgabe mit separaten, überstehenden Medaillons, 800/000 Silber, am Band mit Nadel. Zusammen mit tlw. unleserlichen Zettel mit Angabe der Provenienz. 4 Stück. II

Provenienz: Aus dem Nachlaß einer nicht identifizierten Herzogin in Bayern.

Schätzpreis
50 €
Startgebot
40 €

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Los 4030 1

Ehrenzeichen des Bayerischen Landesvereins vom Roten Kreuz (1923). Ehrenzeichen 1. Klasse, Anfertigung der Firma Carl Poellath in Schrobenhausen, Buntmetall vergoldet und emailliert, vertikal broschiert, auf dem Revers Herstellerbezeichnung, in einem hellblauen Etui der Firma Jacob Leser in München. SMT 139. II

Provenienz: Aus dem Nachlaß von Maria José Herzogin in Bayern (1857-1943), seit 1874 vermählt mit General der Kavallerie Dr. Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), an deren Erben.

Schätzpreis
25 €
Startgebot
20 €

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Los 4031 1

Zwei nicht identifizierte Rosetten-Abzeichen mit Äskulapstab. Auf rot-weiß-rotem Band, Äskulapstab Buntmetall hohl geprägt und vergoldet, eine Rosette auf dem Revers broschiert. II

Provenienz: Aus dem Nachlaß von Maria José Herzogin in Bayern (1857-1943), seit 1874 vermählt mit General der Kavallerie Dr. Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), an deren Erben.

Schätzpreis
10 €
Startgebot
8 €

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Los 4032 1
KÖNIGREICH GRIECHENLAND, REGIERUNG KÖNIG OTTOS (1832-1862)

Königlicher Erlöser-Orden [Βασιλικον Ταγμα Αριστειας του Σοτηρος] (1833). 1. Modell (Bruststern mit Ordenskreuz im Medaillon - 1833-1862), Bruststern zum Großkreuz [Μεγαλόςταυρός], Anfertigung der Firma Heinrich Vogels & Alckens, Königliche Hofsticker in München, aus dem Jahre 1833, Silberpailletten- und silberne und goldene Bouillonstickerei, min. Dunkelung am Rand, nahezu alle Befefestigungsschlaufen vorhanden, Revers mit vollständigem Abdeckpapier mit Herstellerbezeichnung. BWK4 94. Selten in dieser Erhaltung I-II

Trotz des hohen Alters von nahezu 200 Jahren überaus gut erhaltenes und farbfrisches Exemplar. - Provenienz: Aus dem Nachlaß von Max Joseph Herzog in Bayern (1808-1888), weiter an dessen zweiten Sohn Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), weiter an dessen Erben.

Der Orden wurde mit Datum vom 31. Juli 1829 durch die Vierte Nationalversammlung in Argos gestiftet, aber erst nach seiner Wahl und Regierungsübernahme von König Otto von Griechenland (1815-1867, reg. von 1832 bis 1862) mit Datum vom 20. Mai 1833 realisiert. Zwischen 1838 und 1840 verlieh Otto das Großkreuz des Ordens zusammen mit diesem Bruststern an Herzog Max Joseph Herzog in Bayern, Ehemann seiner Nichte Ludovika Wilhelmina, geb. Prinzessin von Bayern (1808-1892).

Schätzpreis
750 €
Startgebot
600 €

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Los 4033 1
KAISERREICH ÖSTERREICH (1804-1918)

Hochadeliger Sternkreuz-Orden (1668). Dekoration der Ordensdamen, Anfertigung aus den 1870er Jahren, Gold emailliert, an Damenschleife, an Nadel. BWK1 454. II

Provenienz: Aus dem Nachlaß von Sophie Herzogin in Bayern (1845-1867), Tochter König Johanns von Sachsen (1801-1873, reg. seit 1854), seit 1865 vermählt mit Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), an deren Erben.

Schätzpreis
1.000 €
Startgebot
800 €

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Los 4034 1
RUSSISCHES REICH (BIS 1917)

Kaiserlicher Orden des hl. Apostels Andreas des Erstberufenen [Имперáторский орден Святого Апостола Андрея Первозванного] (1699). Gestickter Bruststern, 1. Modell (nur mit Andreaskreuz im Medaillon-Zentrum), ca. 106 x 106 mm, Anfertigung um 1798/1799, Silberpailletten- und silberne und goldene Bouillonstickerei, leichte Dunklungsflecken, alle außer sechs Befestigungsschlaufen vorhanden, Revers mit vollständigem Abdeckpapier. BWK4 640. Selten in dieser Erhaltung II

Trotz des hohen Alters von über 200 Jahren überaus gut erhaltenes und farbfrisches Exemplar. - Provenienz: Aus dem Nachlaß von Wilhelm Pfalzgraf und Herzog von Zweibrücken-Birkenfeld zu Gelnhausen, seit 1799 Herzog in Bayern (1752-1837), an seinen Enkel Max Joseph Herzog in Bayern (1808-1888), weiter an dessen zweiten Sohn Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), weiter an dessen Erben.

Als Dank für den im Sinne Kaiser Pawels I. Petrowitsch [Павел I Петрович] (1754-1801, reg. seit 1796 als Kaiser) hervorragenden Abschluß der diffizilen diplomatischen Mission von Wilhelm Herzog in Bayern im Russischen Reich, nahm ihn der Kaiser am 28. August 1799 als 325. Ordensritter in den Kaiserlichen Orden des hl. Apostels Andreas des Erstberufenen auf und übergab ihm das Ordenskleinod in Brillanten zusammen mit diesem Bruststern. Die Karkasse des Ordenskleinods wurde in unserer Auktion 415 am 28. Oktober 2024 unter Kat.-Nr. 371 angeboten und verkauft.

Schätzpreis
1.500 €
Startgebot
1.200 €

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Los 4035 1
RUSSISCHES REICH (BIS 1917)

Kaiserlicher Orden des hl. Fürsten Alexander Newsky [Имперáторский орден Свяатого Князя Александра Невского] (1725). Medaillon-Ring zu einem gestickten Bruststern wohl aus dem 1. Quartal des 19. Jahrhunderts, Durchmesser 44,8 mm, Gold emailliert, min. Emaille-Abbruch am Rand, das Ordensmotto besetzt mit ca. 160 Diamantrosen und -splittern, Gesamtgewicht 11,6 g. II

Provenienz: Aus dem Nachlaß von Pius August Herzog in Bayern (1786-1837), an seinen Sohn Max Joseph Herzog in Bayern (1808-1888), weiter an dessen zweiten Sohn Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), weiter an dessen Erben.

Mit dem Vertag von Ried vom 8. Oktober 1813 trat das Königreich Bayern als erster Staat offiziell aus dem Rheinbund aus und wechselte in das Lager der gegen Napoleon gerichteten Alliierten, wobei der russische Kaiser Alexandr I. Pawlowitsch [Александр I Павлович] (1777-1825, reg. seit 1801) die zentrale diplomatische und militärische Rolle spielte. Dieser Vertag diente als Vorbild für ähnliche Verträge mit anderen Rheinbundstaaten. Pius August Herzog in Bayern diente zu dieser Zeit als General in der bayerischen Armee und war Teil des hochrangigen bayerischen Adels- und Offizierskorps, das den Seitenwechsel Bayerns politisch und militärisch absicherte. Im Herbst 1813 hielt er sich im Umfeld der alliierten Hauptquartiere auf, u. a. in Frankfurt am Main, einem wichtigen Treffpunkt der Koalitionsmächte. So verlieh ihm der russische Kaiser Alexandr I. kurz nach der Völkerschlacht bei Leipzig (16.-19. Oktober 1813) am 27. November 1813 in Frankfurt am Main persönlich den Kaiserlichen Orden des hl. Fürsten Alexander Newsky, den zweithöchsten russischen Orden, wohl in Brillanten, mit genau dem gestickten Bruststern, zu dem dieser Medaillon-Ring gehörte. Er erhielt ihn als Anerkennung für den Loyalitätswechsel des Königreichs Bayern und für die bedeutende Rolle von Herzog Pius August bei der Stabilisierung der neuen Allianz.

Schätzpreis
500 €
Startgebot
400 €

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Los 4036 1
RUSSISCHES REICH (BIS 1917) - RUSSISCHES GROSSPRIORAT DES SOUVERÄNER MALTESER RITTERORDEN (1797-1817)

Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom Heiligen Johannes zu Jerusalem, genannt von Rhodos, genannt von Malta - Russisches Großpriorat [Сувере́нный вое́нный гостеприи́мный о́рден Свято́го Иоа́нна, Иерусали́ма, Ро́доса и Ма́льты - Русский Великий Приорат]. Kommandeurskreuz [Командорский крест], russische Anfertigung um 1798/1799, ca. 104 x 44,7 mm, Gold emailliert, 61,6 g, auf Avers und Revers zahlreiche Haar-Risse in der Emaille und einige min. Emaille-Ausbrüche auf dem Revers, ohne Halsband. Von großer Seltenheit II/II-III

Provenienz: Aus dem Nachlaß von Wilhelm Pfalzgraf und Herzog von Zweibrücken-Birkenfeld zu Gelnhausen, seit 1799 Herzog in Bayern (1752-1837), an seinen Enkel Max Joseph Herzog in Bayern (1808-1888), weiter an dessen zweiten Sohn Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), weiter an dessen Erben.

Als Dank für den im Sinne Kaiser Pawels I. Petrowitsch [Павел I Петрович] (1754-1801, reg. seit 1796 als Kaiser) hervorragenden Abschluß der diffizilen diplomatischen Mission von Wilhelm Herzog in Bayern im Russischen Reich, nahm ihn der Kaiser am 28. August 1799 - zusammen mit der Aufnahme in den Kaiserlichen Orden des hl. Apostels Andreas des Erstberufenen [Имперáторский орден Святого Апостола Андрея Первозванного] - auch als Kommandeur des Russischen Großpriorats des Souveränen Malteser Ritterordens auf, wobei er ihm dieses Halskreuz überreichte. Auf dem nach seiner Rückkehr entstandenen Portrait ist er mit genau diesem Halskreuz zu sehen.

Im Jahre 1796 wurde Kaiser Pawel I. als Protektor in den Orden aufgenommen. Er gründete das katholische Großpriorat in Russisch Polen und das orthodoxe Großpriorat in Rußland. Im Januar 1797 gewährte er dem Orden im Russischen Reich bedeutende Privilegien. Nach dem Fall der Insel Malta am 12. Juni 1798 gewährte er den maltesischen Ordensrittern Asyl in Sankt Petersburg. Mit Kaiserlichem Manifest vom 29. November (jul.- 10. Dezember greg.) 1798 gründete er den Orden des hl. Johannes von Jerusalem im Russischen Reich neu und übertrug ihm das russische Großpriorat. Am 16. (jul. – 27. greg.) Dezember 1798 wurde Kaiser Pawel I. von den in Sankt Petersburg anwesenden Ordensrittern zum 72. Großmeister des Ordens gewählt, was jedoch von Papst Pius VI. (1717-1799, Papst seit 1775) nicht anerkannt wurde. Nach der Ermordung Kaiser Pawels I. am 11./12. (jul. – 22./23. greg.) März 1801 trat sein Sohn Alexandr I. Pawlowitsch [Александр I Павлович] (1777-1825) dessen Nachfolge an. Anders als sein Vater hatte er jedoch keine „maltesischen“ Ambitionen und übernahm nur das Protektorat über den Orden. Die Besitzungen des Ordens wurden vom Staat eingezogen. Ab 1810 durften gemäß eines kaiserlichen Dekrets keine Personen mehr in den Orden aufgenommen werden. Mit Datum vom 20. (jul. – 31. greg.) wurde per Dekret die Existenz des Ordens im Russischen Reich definitiv aufgehoben.

Schätzpreis
2.000 €
Startgebot
1.600 €

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Los 4037 1
(FÜNFTES) KÖNIGREICH SPANIEN (1874-1931)

Königlicher Orden der Edlen Damen der Königin Maria Luisa [Real Orden de las Damas Nobles de la Reina María Luisa] (1792). Ordenskreuz am Schulterband, Ausführung mit starr angebrachter Lorbeerkranz-Überhöhung, Anfertigung um 1860 (!), 68,3 x 46,9 mm, Gold tlw. feinst ziseliert, emailliert, 31,8 g, Emaille-Malerei, mit ca. 170 cm langem, nicht konfektioniertem Schulterband-Abschnitt, im originalen, etwas verschmutzen Verleihungsetui mit einliegendem Zettel in spanischer Sprache, auf der Unterseite altes Etikett mit handschriftlicher Angabe der Provenienz. BWK4 708. R I - Ungetragen

Provenienz: Aus dem Nachlaß von Ludovika Wilhelmine, Herzogin in Bayern (1808-1892), geb. Prinzessin von Bayern, fünfte Tochter König Maximilian I. Joseph mit seiner zweiten Gemahlin Friederike Karoline Wilhelmine Prinzessin von Baden (1776-1841), seit 1828 vermählt mit Max Joseph Herzog in Bayern (1808-1888), Eltern u. a. der späteren Kaiserin Elisabeth von Österreich („Sisi“ - 1837-1898), an ihren Sohn, Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), weiter an dessen Erben.

Gemäß dem beigefügten alten Zettel mit dem spanischen Text „Para S.A.R. la Princesa / D.a Luisa Wilhelmina / Duquesa de Baviera [Für I.K.H. di Prinzessin / Frau Luise Wilhelmine / Herzogin von Bayern]“, und dem Etikett auf dem Boden des Etuis mit dem Text „Spanischer Maria-Louisen Orden des / dem Nachlasse Weiland I. K. H. der Frau / Herzogin Louise in Bayern. / Die Insignien bleiben Eigenthum der Dekorierten.“ gehörte der Orden Ludovika [spanisch „Luisa“] Wilhelmina. Diese wurde von Königin Isabella II. (1830-1910, reg. von 1833/1843 bis 1868) mit Datum vom 14. September 1863 als 613. Ordensdame in den Orden aufgenommen.

Schätzpreis
1.000 €
Startgebot
800 €

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NACHLASS DER HERZÖGE IN BAYERN MÜNZEN
Los 4038
ALLGEMEIN

Kleine Sammlung von Münzen von der Antike bis zum 20. Jahrhunderts, u. a. aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich, Schweden, den USA etc. Interessantes Lot, bitte besichtigen. Ca. 349 Münzen und 39 Scheine. Zum Teil mit kl. Fehlern, gering erhalten-fast Stempelglanz

Aus dem königlichen Hause Bayern.

Schätzpreis
2.000 €
Startgebot
1.600 €

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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN AACHEN
Los 4039 1
KÖNIGLICHE MÜNZSTÄTTE Albrecht I. von Österreich, 1298-1308.

Großpfennig. 1,48 g. Menadier 77 a. Selten in dieser Erhaltung. Schöne Patina, vorzüglich

Aus der Sammlung Jürgen und Erika Schmidt, Bovenden.

Exemplar der Auktion Dr. Busso Peus Nachf. 416, Frankfurt/Main 2016, Nr. 901.

Schätzpreis
150 €
Startgebot
120 €

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Los 4040 1
KÖNIGLICHE MÜNZSTÄTTE Heinrich VII. von Luxemburg, 1308-1313.

Großpfennig. 1,41 g. Menadier 78. Sehr schön

Aus der Sammlung Jürgen und Erika Schmidt, Bovenden.

Erworben am 12. August 2020 von Annette Hossfeld, Arnsberg.

Schätzpreis
75 €
Startgebot
60 €

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