Pfennig, Köln, oder eine unbestimmte Münzstätte in den Maaslanden. 1,41 g. + HE/////EX Kreuz, in den Winkeln je eine Kugel//S / COLONII / A. Dannenberg -; Hävernick -. RR Hübsche Patina, kl. Prägeschwäche, sehr schön-vorzüglichAus der Sammlung Jürgen und Erika Schmidt, Bovenden.
Exemplar der Auktion Jean Elsen 140, Brüssel 2019, Nr. 385 und der Slg. Giesen, Teil 1, Auktion Frankfurter Münzhandlung 154, Frankfurt/Main 2020, Nr. 207.
Bei dieser Münze handelt es sich aufgrund des "Fundzusammenhanges" um einen Pfennig aus der Zeit Heinrichs I. Auch stilistisch gehört diese Münze in die Zeit Heinrichs I. Die Enden des einleitenden S im Stadtnamen sind eingerollt. So ist es auch auf den Kölner Münzen Ludwig des Kindes und Karl des Einfältigen. Auf den späteren Münzen der ottonischen Könige sind die Enden des Buchstabens S offen.
Es ist nicht gesichert, ob die Münze nach 929 in Köln selbst entstanden ist, oder ob es sich um eine zeitgleiche Prägung in einer Münzstätte in den Maaslanden handelt.