Katalog - Auktion 438

Münzen der antiken Welt, u. a. aus der Sammlung Topp, Dormagen, und der Sammlung Jürgen und Erika Schmidt, Bovenden sowie der Sammlung „The Everglades Collection“

Ergebnisse 241-260 von 303
Seite von 16
Auktion 438 - Teil 3 (Lose 776 - 1078)
Startet in 1 Monat(en) 7 Tag(en)
BYZANTINISCHE MÜNZEN BYZANZ
Los 1016 1
Constantinus V., 741-775 und Leo IV.

AV-Solidus, 741/751, Constantinopolis; 4,43 g. Beiderseits drapierte Büste v. v. mit Kreuz und Mappa. DOC 1 d; Sear 1550. Sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben im Dezember 2013 bei der Hanseatischen Münzenhandlung, Bremen.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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Los 1017 1
Constantinus V., 741-775 und Leo IV.

AV-Solidus, 751/775, Syrakus; 3,17 g. Beider Büsten v. v.//Büste Leos III. v. v. mit Kreuz. d'Andrea/Costantini/Torno Ginnasi 791; DOC 15 b; Sear 1565. RR Knapper Schrötling, min. Prägeschwäche am Rand, vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben im August 2014 bei der Firma Degussa, Frankfurt am Main.

Seit der gemeinsamen Darstellungen von Justin und Justinian II. waren die Bildnisse der Ko-Regenten auf den byzantinschen Münzen üblich geworden. Auf Münzen von Constantinus V. erscheint allerdings zusätzlich zu den amtierenden Regenten auch noch dessen verstorbener Vater Leo III. auf dem Revers der Solidi. In der numismatischen Forschung wurde daher diskutiert, ob die islamische Tradition des Hinzufügens von Patronymen zum Namen des Sohnes diese Darstellungsinnovation beeinflusst haben könnte. Grierson, P., Byzantine Coinage, Washington 1999, S. 27.

Schätzpreis
750 €
Startgebot
600 €

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Los 1018 1
Constantinus V., 741-775 und Leo IV.

AV-Tremissis, 751/775, Syrakus; 1,19 g. Büste v. v. mit Kreuz//Büste v. v. mit Kreuzglobus. d'Andrea/Costantini/Torno Ginnasi 795; DOC 17; Sear 1567. Prachtexemplar. Knapper Schrötling, Stempelglanz

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Hirsch Nachf. 293, München 2013, Nr. 3081 und der Auktion Hirsch Nachf. 326, München 2017, Nr. 2209.

Schätzpreis
750 €
Startgebot
600 €

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Los 1019 1
Constantinus V., 741-775 und Leo IV.

AV-Solidus, 757/775, Constantinopolis; 4,41 g. Beider Büsten v. v., darüber Kreuz//Büste Leos III. v. v. mit Kreuz. DOC 2 f; Sear 1551. Knapper Schrötling, knapp vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Hess-Divo 321, Zürich 2012, Nr. 348.

Schätzpreis
500 €
Startgebot
400 €

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Los 1020 1
Leo IV., 775-780 mit Constantinus VI.

AV-Solidus, 776/778, Constantinopolis; 4,44 g. Beider Büsten v. v., darüber Kreuz//Büsten Leos III. und Constantins V. v. v., darüber Kreuz. DOC 1; Sear 1583. Knapper Schrötling, leichte Prägeschwächen, fast vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Hess-Divo 321, Zürich 2012, Nr. 350.

Schätzpreis
500 €
Startgebot
400 €

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Los 1021 1
Leo IV., 775-780 mit Constantinus VI.

AV-Solidus, 778/780, Constantinopolis; 4,44 g. Beide Kaiser sitzen v. v., darüber Kreuz//Büsten Leos III. und Constantins V. v. v., darüber Kreuz. DOC 2; Sear 1584. Sehr schön-vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Emporium 67, Hamburg 2012, Nr. 840.

Schätzpreis
500 €
Startgebot
400 €

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Los 1022 1 Video
Constantinus VI., 780-797 und Irene mit Leo III., Constantinus V. und Leo IV.

AV-Solidus, 787/790, Constantinopolis; 4,42 g. Büsten Constantins VI. mit Kreuzglobus und der Irene mit Kreuzzepter und Kreuzglobus v. v.//Drei Kaiser sitzen v. v. DOC 1; Sear 1593. RR Min. Prägeschwäche, vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Hirsch Nachf. 293, München 2013, Nr. 3083 und der Auktion Hirsch Nachf. 306, München 2015, Nr. 2408 (dort mit weiterer Provenienzangabe).

Leo IV. stellte in der Tradition des 7. und 8. Jahrhunderts nicht seine Frau, dafür aber seinen Sohn Constantinus VI. neben sich auf dem Avers und ihre Vorfahren Leo III. und Constantinus V. auf dem zugehörigen Revers dar. Die verstorbenen Vorgänger wurden dabei üblicherweise durch den loros von den mit der chlamys ausgestatteten amtierenden Herrschern unterschieden. Während der Regentschaft ihres Sohns Constaninus VI. erscheint Irene dann neben ihm auf der Münzvorderseite. Dabei trägt sie als erste Herrscherin überhaupt den loros, das sich aus der toga trabea entwickelte Festgewand. Diese Repräsentation unterstreicht ihre zentrale Rolle als eigentlicher Machthaberin. Dazu: Wainwright, L. A., Portraits of Power: The Representations of Imperial Women in the Byzantine Empire, Diss. University of Birmingham 2018, S. 193-219.

Schätzpreis
2.500 €
Startgebot
2.000 €

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Los 1023 1 Video
Constantinus VI., 780-797 und Irene mit Leo III., Constantinus V. und Leo IV.

AV-Solidus, 790/792, Constantinopolis; 4,42 g. Büsten Constantins VI. mit Kreuzglobus und der Irene mit Kreuzzepter und Kreuzglobus v. v.//Drei Kaiser sitzen v. v. DOC 1; Sear 1593. RR Sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Emporium 67, Hamburg 2012, Nr. 843.

Leo IV. stellte in der Tradition des 7. und 8. Jahrhunderts nicht seine Frau, dafür aber seinen Sohn Constantinus VI. neben sich auf dem Avers und ihre Vorfahren Leo III. und Constantinus V. auf dem zugehörigen Revers dar. Die verstorbenen Vorgänger wurden dabei üblicherweise durch den loros von den mit der chlamys ausgestatteten amtierenden Herrschern unterschieden. Während der Regentschaft ihres Sohns Constaninus VI. erscheint Irene dann neben ihm auf der Münzvorderseite. Dabei trägt sie als erste Herrscherin überhaupt den loros, das sich aus der toga trabea entwickelte Festgewand. Diese Repräsentation unterstreicht ihre zentrale Rolle als eigentlicher Machthaberin. Dazu: Wainwright, L. A., Portraits of Power: The Representations of Imperial Women in the Byzantine Empire, Diss. University of Birmingham 2018, S. 193-219.

Schätzpreis
1.000 €
Startgebot
800 €

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Los 1024 1 Video
Irene, 797-802.

AV-Solidus, Syrakus; 3,93 g. Drapierte Büste v. v. mit Krone, Kreuzglobus und Zepter, l. Punkt//Drapierte Büste v. v. mit Krone, Kreuzglobus und Zepter zwischen C und I. d'Andrea/Costantini/Torno Ginnasi 816; DOC -; Sear -. R Knapper Schrötling, winz. Prägeschwäche am Rand, vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben im Juli 2013 bei Degussa, Frankfurt am Main.

Die italischen Münzen der Irene wurden alle in Syrakus geprägt. Die Insel war durch die Verfolgungen unter ihren Vorgängern ein Zufluchtsort für ikonodule Exilanten geworden. Alberto d'Andrea et al. vermuten aufgrund der Seltenheit der Prägungen eine eher als Gedenkmünze statt als Umlaufmünze gedachte Ausgabe. Allerdings hat sich die Seltenheit der Stücke seit dem Erscheinen des Buchs relativiert und Gedenkmünzen sind in dieser Zeit recht unwahrscheinlich. Die Solidi zeigen alle gleichermaßen die Basilissa auf beiden Seiten und proklamieren damit ihren Alleinherrschaftsanspruch. Irenes syrakusanische Prägungen werden in vier Typen unterteilt (im DOC sind es lediglich zwei Typen, vgl. DOC IIIa, Nr. 347-348), die sich durch spezifische Ikonografien unterscheiden. Prägungen unseres Typs weisen mit den Buchstaben C und I auf den Namen der Insel Sicilia und mit dem Titel Basilisi in der Umschrift auf beiden Seiten der Münze deutlich auf ihre Stellung als erste Basilissa des byzantinischen Reichs hin. Dazu: Alberto D’Andrea u. a. (Hgg.), Byzantine coinage of Constantinople - Volume III, Acquaviva Picena 2017, S. 194-196.

Schätzpreis
4.000 €
Startgebot
3.200 €

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Los 1025 1 Video
Irene, 797-802.

AV-Solidus, 802, Constantinopolis; 4,4 g. Beiderseits drapierte Büste v. v. mit Krone, Kreuzglobus und Zepter. DOC 1 a; Sear 1599. R Vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Emporium 67, Hamburg 2012, Nr. 846.

Irene wurde um 752 in Athen geboren. Im Jahr 768 heiratete sie Leo IV. und übernahm nach dessen Tod am 8. September 780 die Regentschaft für ihren unmündigen Sohn Constantinus VI. Nach dessen Mündigkeit im Jahr 790 kam es zum Konflikt zwischen Mutter und Sohn. Irene wurde als Augusta abgesetzt. Zwei Jahre später gelang es Irene wieder Augusta zu werden und im Jahr 797 ihren Sohn zu stürzen. Sie ließ ihn absetzen und blenden. Dies wird in der orthodoxen Geschichtsschreibung und Hagiographie teils positiv interpretiert, da Constantinus VI. zu den Ikonoklasten zählte, während Irene ikonodul war. 802 wurde Irene gestürzt und nach Lesbos verbannt, wo sie kurz darauf verstarb. Die Krönung Karls des Großen wird häufig als päpstlich-fränkische Reaktion auf das Frauenkaisertum der Irene in Byzanz interpretiert.
Ihre Repräsentation stellt einen Wandel in der Darstellung byzantinischer Kaiserinnen dar: Keine andere Herrscherin wird gleich zweimal auf einer doppelseitigen Münze abgebildet. Dabei führt sie auch die imperialen Insignien: Als Regalia hält sie wie die Herrscherinnen des 6. Jahrhunderts das Kreuzzepter. Nun allerdings in der linken Hand und den Kreuzglobus in der Rechten. Die Krone besteht dabei jetzt aus einem Kreuz zwischen zwei oder vier Zinnen. Zudem hängen an den Seiten jeweils zwei Perlenstränge statt wie zuvor nur einer herab und sie wird immer im loros, dem aufwändigen Zeremoniengewand, dargestellt. Diese oppulente Repräsentation sowie ihre Zuwendungen für Kirchen- und Zivilbauten in Konstantinopel sollten die Angemessenheit und Legitimation ihrer Rolle als erster Basilissa garantieren. Dazu: Wainwright, L. A., Portraits of Power: The Representations of Imperial Women in the Byzantine Empire, Diss. University of Birmingham 2018, S. 193-219.

Schätzpreis
7.500 €
Startgebot
6.000 €

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Los 1026 1
Nicephorus I., 802-811.

AV-Solidus, 802/803, Constantinopolis; 4,45 g. Drapierte Büste v. v. mit Krone, Kreuz und Akakia//Kreuz auf drei Stufen. DOC 1 b; Sear 1603. Von allergrößter Seltenheit. Kl. Kratzer, winz. Prüfstelle am Rand, gutes sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Kreß 148, München 1969, Nr. 617; der Auktion Leu Numismatik AG 77, Zürich 2000, Nr. 854 und der Auktion Sincona 6, Zürich 2012, Nr. 328; danach 2013 erworben bei der Hanseatischen Münzenhandlung Bremen.

Schätzpreis
750 €
Startgebot
600 €

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Los 1027 1
Nicephorus I., 802-811 und Stauracius.

AV-Solidus, Syrakus; 4,02 g. Drapierte Büste v. v. mit Krone und Kreuz//Drapierte Büste v. v. mit Krone, Kreuzglobus und Akakia. d'Andrea/Costantini/Torno Ginnasi vergl. 825; DOC -; Sear -. R Verwilderte Legende, leichte Prägeschwäche am Rand, sonst fast vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Schätzpreis
1.000 €
Startgebot
800 €

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Los 1028 1
Nicephorus I., 802-811 und Stauracius.

AV-Solidus, 803/811, Constantinopolis; 4,4 g. Drapierte Büste v. v. mit Krone, Kreuz und Akakia//Drapierte Büste v. v. mit Krone, Kreuzglobus und Akakia. DOC 2 a; Sear 1604. R Winz. Bearbeitungsstelle am Rand, sehr schön-vorzüglich/gutes sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Peus Nachf. 326, Frankfurt am Main 1989, Nr. 787; der Auktion Giessener Münzhandlung 48, München 1990, Nr. 1059 und der Auktion Münz Zentrum 161, Solingen-Ohligs 2012, Nr. 800.

Schätzpreis
600 €
Startgebot
480 €

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Los 1029 1
Nicephorus I., 802-811 und Stauracius.

AV-Solidus, 803/811, Constantinopolis; 4,43 g. Drapierte Büste v. v. mit Krone, Kreuz und Akakia//Drapierte Büste v. v. mit Krone, Kreuzglobus und Akakia. DOC 2 c; Sear 1604. R Min. Prägeschwächen, winz. Stempelrisse auf dem Revers, sonst knapp vorzüglich/vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben 2014 von der Firma Hekte Numismatic Global Solutions, Barcelona.

Schätzpreis
1.000 €
Startgebot
800 €

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Los 1030 1 Video
Leo V., 813-820 und Constantinus.

AV-Solidus, Constantinopolis; 4,03 g. Drapierte Büste v. v. mit Krone, Kreuz und Akakia//Drapierte Büste v. v. mit Krone, Kreuzglobus und Akakia. DOC 3 b; Sear 1627. R Winz. Kratzer auf dem Avers, min. Doppelschlag auf dem Revers, vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Emporium 67, Hamburg 2012, Nr. 852.

Der erfolgreiche General Leo V. ließ 813 Michael I. beim Feldzug gegen die Bulgaren im Stich und revoltierte. Er bekämpfte als Kaiser die Bulgaren erfolgreich. 820 wurde eine Verschwörung des Michael Psellos aufgedeckt und die Verantwortlichen zum Tode verurteilt. Die Anhänger Michaels befreiten diesen jedoch und ermordeten Leo V. am Weihnachtsabend 820 - genau sieben Jahre nach der Krönung seines Sohnes Constantinus - in der Palastkapelle.

Schätzpreis
1.500 €
Startgebot
1.200 €

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Los 1031 1
Michael II., 820-829 und Theophilus.

AV-Solidus, 821/829, Syrakus; 3,91 g. Büste v. v. mit Krone und Kreuz//Büste v. v. mit Krone und Kreuzglobus zwischen zwei Kugeln. d'Andrea/Costantini/Torno Ginnasi 855; DOC 13; Sear 1644. R Gutes sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben 2017 bei der Firma Sarle Comptoir des Monnaies Anciennes, Lille.

Schätzpreis
600 €
Startgebot
480 €

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Los 1032 1
Theophilus, 829-842.

AV-Solidus, 831/842, Syrakus; 3,89 g. Drapierte Büste v. v. mit Krone und Kreuz//Drapierte Büste v. v. mit Krone und Kreuzglobus. d'Andrea/Costantini/Torno Ginnasi 876; DOC 24; Sear 1670. Winz. Kratzer und min. Auflagen auf dem Avers, vorzüglich/gutes vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 211, München 2013, Nr. 834.

Schätzpreis
600 €
Startgebot
480 €

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Los 1033 1
Theophilus, 829-842 mit Constantinus und Michael II.

AV-Solidus, 830/840, Constantinopolis; 4,32 g. Büste v. v. mit Krone, Patriarchenkreuz und Akakia, l. Stern//Zwei Büsten v. v., oben Kreuz. DOC 3 d; Sear 1653. Winz. Kratzer, sonst vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Erworben 2014 bei der Münzhandlung Hans Linnartz, Köln.

Schätzpreis
600 €
Startgebot
480 €

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Los 1034 1 Video
Michael III., 842-867 mit Theodora und Thecla.

AV-Solidus, 842/843, Constantinopolis; 4,4 g. Drapierte Büste Theodoras v. v. mit Krone, Kreuzglobus und Patriarchenkreuz//Drapierte Büsten des Michael III. mit Krone, Kreuz und Kreuzglobus und der Thecla mit Krone und Patriarchenkreuz v. v. DOC 1 d; Sear 1686. Min. Überprägungsspuren auf dem Avers, kl. Kratzer auf dem Revers, sehr schön-vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Hirsch Nachf. 289, München 2013, Nr. 1147.

Als Theophilus 942 verstarb, folgte ihm offiziell der erst wenige Jahre alte Michael III. auf dem Thron nach. Die Regentschaft für das noch unmündige Kind übernahmen seine Mutter Theodora und seine Schwester Thecla. Der vorliegende Solidus verbildlicht diese neuen Herrschaftsverhältnisse. Theodora bediente sich dabei eines Darstellungstyps, der von Irene während ihrer Alleinherrschaft eingeführt worden war und beansprucht den Avers für sich allein. Die Rolle Theclas wird auf dem Revers deutlich. Sie war bereits in den 830er Jahren zur Augusta erhoben worden und überragt ihren Bruder deutlich. Einerseits verdeutlicht dies ihre Rolle als nahezu gleichwertige Regentin neben ihrer Mutter. Andererseits zeigt sich hierin möglicherweise der Versuch, Thecla als mögliche Alternative zu Michael III. aufzubauen, sollte dieser die Kindheit nicht überleben. Seine Schwester hätte in diesem Fall das genetische Potenzial geboten, die Dynastie fortzuführen.
Ihr Einfluss endete jedoch zunächst 867, als Michael III. mit Unterstützung des Bardas, Theodora in ein Kloster verbannte und selbst die Herrschaft übernahm. Thecla wird von den Quellen als nächstes als Geliebte des Basilius I. genannt, der seit 866 als Caesar neben Michael III. herrschte. Scheinbar war Thecla dabei Gegenstand einer Absprache zwischen den beiden Herrschern. Basilius sollte seine Frau, Maria, verlassen und stattdessen Eudocia Ingerina heiraten. Diese war die Langzeitgeliebte Michaels, der die Liaison aufrecht erhalten wollte. Im Gegenzug versprach Michael Basilius seine Schwester als Geliebte, die ihrerseits aus unklaren Gründen auf diesen Handel einging.
Nur ein Jahr später ließ Basilius Michael ermorden und löste sich wohl auch von Thecla. Der endgültige Bruch erfolgte jedoch erst nach 870 wegen einer neuen Liaison Theclas. Basilius I. ließ vermutlich ihre Besitztümer konfiszieren und verbannte sie. Siehe hierzu Vrij, M., Dropping the Base: Why does Follis Production at Constantinople appear to cease for 24 years between 842-866, Eurasian Studies 19/1, 2021, S. 5-28, bes. S. 23-24.; Wainwright, L. A., Portraits of Power: The Representations of Imperial Women in the Byzantine Empire, Diss. University of Birmingham 2018, S. 202-203. 222-223.

Schätzpreis
7.500 €
Startgebot
6.000 €

Vorgebote können bis zum Start der Auktion auf kuenker.de mit Ihrem myKünker Account abgegeben werden.

Los 1035 1
Basilius I., 867-886 und Constantinus.

AV-Solidus, 868/879, Constantinopolis; 4,4 g. Christus thront v. v.//Beider Büsten v. v. mit Patriarchenkreuz. DOC 2; Sear 1704. Winz. Feilspur am Rand, knapp vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 240, München 2016, Nr. 628.

Schätzpreis
500 €
Startgebot
400 €

Vorgebote können bis zum Start der Auktion auf kuenker.de mit Ihrem myKünker Account abgegeben werden.

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