Katalog - Auktion 438

Münzen der antiken Welt, u. a. aus der Sammlung Topp, Dormagen, und der Sammlung Jürgen und Erika Schmidt, Bovenden sowie der Sammlung „The Everglades Collection“

Ergebnisse 221-240 von 475
Seite von 24
Auktion 438 - Teil 2 (Lose 301 - 775)
Startet in 1 Monat(en) 4 Tag(en)
RÖMISCHE MÜNZEN IMPERATORISCHE PRÄGUNGEN
Los 521 1
Marcus Antonius, † 30 v. Chr.

AR-Denar, 32/31 v. Chr., Patras (?); 3,32 g. Galeere r.//LEG II Legionsadler zwischen zwei Standarten. Bab. 105; BMC 190; Crawf. 544/14; Sear 349; Syd. 1216. Feine Tönung, vorzüglich

Exemplar einer privaten europäischen Sammlung, Auktion Roma Numismatics XV, London 2018, Nr. 435 und der Auktion Giessener Münzhandlung 257, München 2018, Nr. 710.

Es dürfte die Legio II Augusta gemeint sein. Sie war später in Mogontiacum (= Mainz) stationiert, ab 43 in Gloves (= Gloucester) in Britannien.

Schätzpreis
300 €
Startgebot
240 €

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Los 522 1
Marcus Antonius, † 30 v. Chr.

AR-Denar, 32/31 v. Chr., Patras (?); 3,62 g. Galeere r.//LEG II Legionsadler zwischen zwei Standarten. Bab. 105; BMC 190; Crawf. 544/14; Sear 349; Syd. 1216. In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung AU, Strike: 5/5, Surface: 3/5 (4165354-001). Feine Tönung, vorzüglich

Exemplar der Sammlung "The Everglades Collection".

Es dürfte die Legio II Augusta gemeint sein. Sie war später in Mogontiacum (= Mainz) stationiert, ab 43 in Gloves (= Gloucester) in Britannien.


Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.

Schätzpreis
300 €
Startgebot
240 €

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Los 523 1
Marcus Antonius, † 30 v. Chr.

AR-Denar, 32/31 v. Chr., Patras (?); 3,73 g. Galeere r.//LEG VII Legionsadler zwischen zwei Standarten. Bab. 113; BMC 198; Crawf. 544/20; Sear 357; Syd. 1224. Herrliche irisierende Patina, vorzüglich

Exemplar der Auktion Hirsch Nachf. 364, München 2021, Nr. 1243.

Die Legio VII Claudia war unter Caesar in Gallien stationiert und wurde nach dem Bürgerkrieg nach Moesien verlegt, wo ihr Abzeichen, der Stier, noch im 3. Jahrhundert auf Münzen von Viminacium erscheint.

Schätzpreis
500 €
Startgebot
400 €

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Los 524 1
Marcus Antonius, † 30 v. Chr.

AR-Denar, 32/31 v. Chr., Patras (?); 3,89 g. Galeere r.//LEG XIX Legionsadler zwischen zwei Standarten. Bab. 133; BMC 214; Crawf. 544/35; Sear 378; Syd. 1242. Min. dezentriert, vorzüglich

Exemplar der Auktion Giessener Münzhandlung 233, München 2015, Nr. 2274 und der Auktion Giessener Münzhandlung 293, München 2023, Nr. 462.

Die Legio XIX ging in der Varusschlacht im Jahre 9 n.Chr. unter. Den Adler der Legion konnte später eine von Germanicus gegen die Bructerer gesandte leichte Heeresabteilung unter L. Stertinius zurückgewinnen.

Schätzpreis
750 €
Startgebot
600 €

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Los 525 1
Marcus Antonius, † 30 v. Chr. und C. Julius Caesar.

AR-Denar, 43 v. Chr., Lagermünzstätte in der Gallia Cisalpina; 4,09 g. Kopf des Marcus Antonius r., dahinter Lituus//Kopf Caesars r. mit Kranz, dahinter Capis. Bab. 5; BMC 52; Crawf. 488/2; Sear 123; Syd. 1166 a. R Feine Tönung, Avers min. dezentriert, sehr schön

Erworben bei der Degussa, Frankfurt a. Main, im Juli 2012.

Schätzpreis
1.000 €
Startgebot
800 €

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Los 526 1 Video
Marcus Antonius, † 30 v. Chr. und Octavianus.

AR-Denar, 41 v. Chr., Ephesus, M. Barbatius Pollio; 4,09 g. Beiderseits Kopf r. Bab. 51; BMC 100; Crawf. 517/2; Sear 243; Syd. 1181. Selten in dieser Erhaltung. Prachtexemplar. Herrliche Patina, gutes vorzüglich

Exemplar der Liste Münzen und Medaillen AG 577, Basel 1994, Nr. 39; der Auktion Tkalec, Zürich 24. Oktober 2003, Nr. 209; der Auktion Rauch 99, Wien 2015, Nr. 103 und der Sammlung eines Connaisseurs, Auktion Fritz Rudolf Künker 365, Osnabrück 2022, Nr. 5200.

Der Münzmeister trägt den ungewöhnlichen Titel Q P (quaestor pro praetore). Die Münze nennt nicht das Cognomen des Münzmeisters, daher wurde lange irrtümlich angenommen, es handele sich um M. Barbatius Philippus, der als Sklave widerrechtlich das Prätorenamt erlangt hatte und durch Sturz vom Tarpejischen Felsen hingerichtet wurde. Siehe zu M. Barbatius Philippus Knütel, R., Barbatius Philippus und seine Spuren (Falsus praetor, parochus putativus, Scheinbeamter), in: Schwab, D. u. a. (Hgg.), Staat, Kirche, Wissenschaft in einer pluralistischen Gesellschaft, Berlin 1989, S. 345–365.
Der Quaestor konnte zwischenzeitlich als M. Barbatius Pollio identifiziert werden, der nach seiner Rückkehr nach Italien und dem Ausbruch des Perusinischen Krieges berichtete. Marcus Antonius lehne den Krieg seiner Verbündeten gegen Octavianus ab, siehe App. civ. 5, 31, 120.

Schätzpreis
1.250 €
Startgebot
1.000 €

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Los 527 1
Marcus Antonius, † 30 v. Chr. und Octavianus.

AR-Denar, 41 v. Chr., Ephesus, M. Barbatius; 4,00 g. Beiderseits Kopf r. Bab. 51; BMC 100; Crawf. 517/2; Sear 243; Syd. 1181. Selten in dieser Erhaltung. In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung Ch AU, Strike: 4/5, Surface: 4/5, brushed (4935557-002). Feiner Prägeglanz, Revers min. dezentriert, vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Sammlung "The Everglades Collection".

Exemplar der Web Auction Leu Numismatik AG 29, Winterthur 2024, Nr. 1749.

Der Münzmeister trägt den ungewöhnlichen Titel Q P (quaestor pro praetore). Die Münze nennt nicht das Cognomen des Münzmeisters, daher wurde lange irrtümlich angenommen, es handele sich um M. Barbatius Philippus, der als Sklave widerrechtlich das Prätorenamt erlangt hatte und durch Sturz vom Tarpejischen Felsen hingerichtet wurde. Siehe zu M. Barbatius Philippus Knütel, R., Barbatius Philippus und seine Spuren (Falsus praetor, parochus putativus, Scheinbeamter), in: Schwab, D. u. a. (Hgg.), Staat, Kirche, Wissenschaft in einer pluralistischen Gesellschaft, Berlin 1989, S. 345–365.
Der Quaestor konnte zwischenzeitlich als M. Barbatius Pollio identifiziert werden, der nach seiner Rückkehr nach Italien und dem Ausbruch des Perusinischen Krieges berichtete. Marcus Antonius lehne den Krieg seiner Verbündeten gegen Octavianus ab, siehe App. civ. 5, 31, 120.


Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.

Schätzpreis
1.250 €
Startgebot
1.000 €

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Los 528 1 Video
Octavianus.

AV-Aureus, 43 v. Chr., Rom, L. Cestius und C. Norbanus; 8,12 g. Büste der Sybille r.//Cybele auf Thron in Löwenbiga l. Bab. 3; BMC 4193; Calicó 5 a; Crawf. 491/2; Sear 196; Syd. 1155. RR In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung Ch AU, Strike: 5/5, Surface: 3/5 (6158066-004). Feine Reste von Prägeglanz, breiter Schrötling, Revers min. dezentriert, vorzüglich

Exemplar der Sammlung "The Everglades Collection".

Exemplar der Calgary Coin Gallery inventory (privat erworben im Januar 2003); der Sammlung römischer Aurei von George W. La Borde, Auktion, NAC 91, Zürich 2016, Nr. 1 und der Sammlung GK, Auktion Roma Numismatics XXIII, London 2022, Nr. 776.

In der Mitte des Jahres 43 v. Chr. hoffte der Senat, Rom mit drei Legionen gegen Octavian verteidigen zu können. Es handelte sich um eine italische Legion, die Pansa zur Verteidigung der Stadt in Rom gelassen hatte, sowie zwei Legionen, die der Senat aus Africa zu Hilfe gerufen hatte. Zwei der mit der Verteidigung der Stadt beauftragten Praetoren, L. Cestius und C. Norbanus, bewegten die Legionen dazu, zu Octavian überzulaufen. Daraufhin rückte dieser in Rom ein, bemächtigte sich des Staatsschatzes und ließ im August/September 43 v. Chr. in der von Caesar neu eingerichteten Münzstätte am Janiculum (nicht in der alten moneta) Münzen prägen, um die zu ihm übergelaufenen Legionen für ihren Verrat am Senat zu belohnen. Hierbei berief er sich scheinheilig auf einen Senatsbeschluß, der freilich von ihm erzwungen worden war. Unser Stück ehrt die italische Legion, bei der es sich wohl um die Legio V. urbana handeln dürfte. Die Löwenbiga auf dem Revers stellt wahrscheinlich eine Anspielung auf die Einführung des Kultes der Cybele aus Pessinus in Rom im Jahr 204 v. Chr. dar. Diese war auf Anraten der Sibyllinischen Bücher möglicherweise unter Mitwirken eines der Vorfahren des C. Norbanus geschehen. Grueber, H. A., Coins of the Roman Republic in the British Museum, Bd. 1, London 1970, S. 553.


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Schätzpreis
7.500 €
Startgebot
6.000 €

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Los 529 1 Video
Octavianus und Divus Julius Caesar.

AV-Aureus, 43 v. Chr., Lagermünzstätte; 7,63 g. Kopf Octavians r.//Kopf Caesars r. mit Lorbeerkranz. Bab. 64; BMC 74; Calicó 52; Crawf. 490/2; Sear 132; Syd. 1321. R Raue Oberfläche, Schürfstelle auf dem Revers, fast sehr schön

Exemplar der Auktion Peus Nachf. 413, Frankfurt am Main 2014, Nr. 214.

Eine der wenigen Goldmünzen mit Caesarporträt.

Die Averslegende dieses Aureus bezeichnet Octavianus ausdrücklich als Consul und Pontifex - und nicht als Imperator. Woytek zufolge könnten diese Aurei sowohl für die "Fortsetzung der caesarischen Legatszahlungen an die Bürger" als auch für die Donativzahlungen an die Legionen des Octavianus geprägt worden sein. In jedem Fall können die Münzen erst nach dessen Consulatsantritt am 19. August 43 v. Chr. in Umlauf gebracht worden sein. S. Woytek, Arma et Nummi, S. 467 ff.


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Schätzpreis
15.000 €
Startgebot
12.000 €

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RÖMISCHE MÜNZEN MÜNZEN DER RÖMISCHEN KAISERZEIT
Los 530 1
Augustus, 30 v.-14 n. Chr.

AR-Denar, 30/29 v. Chr., italische Münzstätte; 3,75 g. Kopf r.//Trophäe auf Prora. BMC 625; Coh. 119; RIC² 265 a. Selten in dieser Erhaltung. In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung AU, Strike: 5/5, Surface: 3/5, bankers mark (6710019-012). Vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Sammlung "The Everglades Collection".

Exemplar der Auktion CNG 123, Lancaster 2023, Nr. 579.

Zur Datierung siehe Sear, The Coinage of the Roman Imperators 49-27 BC, London 1998, Nr. 419.


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Schätzpreis
500 €
Startgebot
400 €

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Los 531 1
Augustus, 30 v.-14 n. Chr.

AR-Denar, 30/29 v. Chr., italische Münzstätte; 3,9 g. Kopf r.//Triumphbogen, darauf Kaiser in Quadriga v. v. BMC 624; Coh. 123; RIC² 267. Winz. Kratzer, fast vorzüglich

Erworben bei der Degussa, Frankfurt a. Main, im Februar 2018.

Zur Datierung siehe Sear, The History and Coinage of the Roman Imperators 49-27 BC, London 1998, Nr. 422.

Schätzpreis
1.500 €
Startgebot
1.200 €

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Los 532 1
Augustus, 30 v.-14 n. Chr.

AR-Denar, 27 v. Chr., unbestimmte spanische Münzstätte; 3,83 g. Kopf r.//Capricorn r. mit Füllhorn, Globus und Steuerruder. BMC 305; Coh. 21; RIC² 547 a. RR Winz. Kratzer, vorzüglich

Erworben bei der Degussa, Frankfurt a. Main, im Dezember 2017.

Die Seltenheit dieses Denars wird erst deutlich, wenn man die Begrenzung der Avers- und Reversdarstellung berücksichtigt. In Abgrenzung zu der häufiger auftretenden Variante mit Linienkreisen auf beiden Seiten (vergl. RIC² 126), zeigt sich bei diesem Stück ein Perlkreis auf dem Avers.

Auf dem Revers ist, wie Sueton schreibt (Aug. 94, 12), das Sternzeichen Capricorn (Steinbock) abgebildet, unter dem Augustus geboren wurde. Diese Aussage Suetons steht in einem scheinbaren Widerspruch zum Geburtstag des Augustus (unter Berücksichtigung des republikanischen Kalenders und anderer Faktoren der 21. oder 22. September 63 v. Chr.), denn die Sonne stand entweder (wenn man den Frühlingspunkt in 0 Grad Widder annimmt) in der Jungfrau oder aber in der Waage (wenn man, nach einer chaldäischen Methode der Berechnung des Horoskopes, den Frühlingspunkt in 8 Grad Widder annimmt). So ist vermutet worden, daß Sueton das Nativitätszeichen mit dem Konzeptionszeichen des Augustus verwechselt hat (zuletzt Kay Ehling, "Wer wird jetzt noch an Schicksalserforschung und Horoskop glauben?" (Ephraim d. Syrer 4, 26). Bemerkungen zu Julians Stiermünzen und dem Geburtsdatum des Kaisers, in: JNG 45/46 (2005/2006), S. 111-132). Es wird aber bei Manilius ebenfalls der Capricorn als Geburtszeichen des Augustus bezeichnet (Astronomica II, 509). Manilius nennt auch das Geburtszeichen des Tiberius, die Waage (Astronomica IV, 776). Bei der Geburt des Tiberius am 16. November 42 v. Chr. stand die Sonne allerdings im Skorpion - hier liegt scheinbar derselbe Widerspruch wie bei Augustus vor, der aber keinesfalls dadurch aufzulösen ist, daß man das Geburtszeichen zu einem Konzeptionszeichen umdeutet (es sei denn, man geht von einem medizinischen Wunder aus). Es gibt eine andere Lösung: Für das Sternzeichen der Geburt ist nicht der Stand der Sonne, sondern der des Mondes relevant. Legt man diese Auffassung zugrunde, so stimmt die Aussage der Quellen zu den Nativitätszeichen der Kaiser, sowohl bei Augustus, als auch bei Tiberius. Der Revers unseres Stückes zeigt also jenes Tierkreiszeichen, in dem beim Zeitpunkt der Geburt des Augustus der Mond stand.

Schätzpreis
750 €
Startgebot
600 €

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Los 533 1
Augustus, 30 v.-14 n. Chr.

AR-Denar, 25/23 v. Chr., Emerita, P. Carisius; 3,83 g. Kopf r.//Trophäe auf Waffen. BMC -; Coh. 403; RIC² 5 var. (Averslegende). Selten, besonders in dieser Erhaltung. Feine Tönung, min. dezentriert, gutes vorzüglich

Exemplar der Auktion Roma Numismatics XIII, London 2017, Nr. 733 und der Sammlung Long Valley River, Auktion Roma Numismatics XX, London 2020, Nr. 505.

Schätzpreis
1.500 €
Startgebot
1.200 €

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Los 534 1 Video
Augustus, 30 v.-14 n. Chr.

AV-Aureus, 19 v. Chr., Colonia Patricia; 7,58 g. Kopf r.//Mars steht mit Helm und Aquila l. in viersäuligem Tempel, über seiner Schulter Trophäe. BMC 266 var.; Calicó 243 var.; Coh. 193 var.; RIC² 68 var. Von großer Seltenheit. Raue Oberfläche, sehr schön

Erworben bei der Firma Emporium, Hamburg und Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 416, Osnabrück 2024, Nr. 1851.

Schätzpreis
7.500 €
Startgebot
6.000 €

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Los 535 1
Augustus, 30 v.-14 n. Chr.

AR-Denar, 19 v. Chr., Colonia Patricia (?); 3,82 g. Kopf r.//Sechssäuliger Tempel des Jupiter Tonans v. v., darin steht Jupiter l. mit Blitz und Zepter.  BMC 363; Coh. 179; RIC² -, vergl. 63 a (Aureus). RR Min. gereinigt, kl. Kratzer auf dem Avers, Revers min. dezentriert, sehr schön-vorzüglich

Erworben bei der Degussa, Frankfurt a. Main, im Juni 2016.

Augustus hatte 26 v. Chr. den Bau des Tempels gelobt, am 1. September 22 v. Chr. wurde das Heiligtum geweiht.

Schätzpreis
750 €
Startgebot
600 €

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Los 536 1
Augustus, 30 v.-14 n. Chr.

AR-Denar, 19 v. Chr., unbestimmte spanische Münzstätte (Colonia Patricia?); 3,73 g. Kopf r.//Eichenkranz, darüber OB CIVIS, darunter SERVATOS. BMC 376; Coh. 210; RIC² 75 a. Ovaler Schrötling, fast vorzüglich/vorzüglich

Erworben bei der Degussa, Frankfurt a. Main, im März 2017.

Schätzpreis
1.000 €
Startgebot
800 €

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Los 537 1
Augustus, 30 v.-14 n. Chr.

AR-Denar, 19 v. Chr., unbestimmte spanische Münzstätte (Colonia Patricia?); 3,87 g. Kopf l.//Eichenkranz, darüber OB CIVIS, darunter SERVATOS. BMC -; Coh. 211; RIC² 75 b. Min. Prägeschwäche, Revers min. dezentriert, vorzüglich

Erworben bei der Degussa, Frankfurt a. Main, im März 2017.

Schätzpreis
1.000 €
Startgebot
800 €

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Los 538 1
Augustus, 30 v.-14 n. Chr.

AR-Denar, 19 v. Chr., unbestimmte spanische Münzstätte (Colonia Patricia?); 3,95 g. Kopf r.//In Kranz (corona civica): OB/CIVIS/SERVATOS. BMC 378; Coh. 208; RIC² 77 a. Knapper Schrötling, min. Auflagen auf dem Avers, fast vorzüglich

Erworben bei der Degussa, Frankfurt a. Main.

Die corona civica (für die Errettung von Bürgern) wurde Augustus im Jahr 27 v. Chr. durch Senatsbeschluß zuerkannt (res gestae VI, 19). Es handelt sich gewissermaßen um den höchsten "Orden" Roms.

Schätzpreis
750 €
Startgebot
600 €

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Los 539 1
Augustus, 30 v.-14 n. Chr.

AR-Denar, 19 v. Chr., unbestimmte spanische Münzstätte (Colonia Patricia?); 3,92 g. Kopf r.//Schild mit CL.V zwischen Legionsadler und Feldzeichen. BMC 417; Coh. 265; RIC² 86 a. Attraktives Porträt, winz. Schrötlingsrisse, vorzüglich

Erworben bei der Degussa, Frankfurt a. Main, im Dezember 2017.

Im Jahre 27 v. Chr. wurde Augustus der clipeus virtutis, der auf der Münze dargestellt ist und auch in den res gestae erwähnt wird (VI, 18), verliehen. 20 v. Chr. wurden die Feldzeichen, die Crassus bei seiner Niederlage bei Carrhae 53 v. Chr. verloren hatte, von den Parthern zurückgegeben. Beide Ereignisse werden auf der Münze gefeiert.

Schätzpreis
750 €
Startgebot
600 €

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Los 540 1
Augustus, 30 v.-14 n. Chr.

AR-Denar, 19 v. Chr., unbestimmte spanische Münzstätte (Colonia Patricia?); 3,59 g. Kopf l.//Schild mit CL.V zwischen Legionsadler und Feldzeichen. BMC 420; Coh. 267; RIC² 86 b. Ausdrucksstarkes Porträt, min. gereinigt, winz. Kratzer, vorzüglich

Erworben bei der Degussa, Frankfurt a. Main, im Februar 2018.

Im Jahre 27 v. Chr. wurde Augustus der clipeus virtutis, der auf der Münze dargestellt ist und auch in den res gestae erwähnt wird (VI, 18), verliehen. 20 v. Chr. wurden die Feldzeichen, die Crassus bei seiner Niederlage bei Carrhae 53 v. Chr. verloren hatte, von den Parthern zurückgegeben. Beide Ereignisse werden auf der Münze gefeiert.

Schätzpreis
750 €
Startgebot
600 €

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