Katalog - eLive Auction 91 - Orden und Ehrenzeichen

Sammlung Peter Groch - Teil 16, Orden und Ehrenzeichen aus Deutschland und aus aller Welt 


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Ergebnisse 221-240 von 545
Seite von 28
eLive Auction 91 - Orden und Ehrenzeichen
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DEUTSCHE ORDEN UND EHRENZEICHEN BAYERN
Los 9221 1
KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918) BAYERN

Lebensrettungsmedaille (1889). Silber, mit Stempelschneider-Signatur "A. SCHARFF", zwei deutliche Kratzer auf dem Avers, am neuen Band. OEK24 482. II-

Schätzpreis
400 €
Startgebot
4 Gebot(e) 430 €

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Los 9222 1
KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918) BAYERN

Militär-Verdienstmedaille bzw. (ab März 1918) Tapferkeitsmedaille (1794/1806). 3. Modell (mit Portrait von König Max I. Joseph - ab 1806), 3. Ausgabe (größerer Kopf, mit Stempelschneider-Signatur "J.RIES" - 1872-1921), Silberne Medaille, 2. Prägung (Löwe ohne Zunge - nach Kinast in KIN S. 13, Nr. 2b), mit tropfenförmiger Öse, Silber, Durchmesser 34,3 mm, Dicke (am Rand) 2,7 mm, 19,3 g, mit kaum sichtbaren, minimalen Kratzern auf der Vorder- und Rückseite und leichter Randkerbe, an originär nicht zugehöriger kleiner Bandschleife. BWK2 18; OEK24 492. II

Schätzpreis
500 €
Startgebot
1 Gebot(e) 500 €

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Los 9223 1
KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918) BAYERN

Dienstalterszeichen (1865) bzw. Dienstauszeichnungskreuz (1876). Dienstalterszeichen für XL-jährige Dienstzeit bzw. Dienstauszeichnungkreuz 1. Klasse, Silber tlw. emailliert, die grüne Emaille des Kranzes auf Avers und Revers großenteils abgeplatzt, am Brustband. OEK24 524. R IIII

Schätzpreis
250 €
Startgebot
1 Gebot(e) 250 €

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Los 9224 2
KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918) BAYERN

Dienstalterszeichen (1865) bzw. Dienstauszeichnungskreuz (1876). Dienstalterszeichen für XXIV-jährige Dienstzeit bzw. Dienstauszeichnungskreuz 2. Klasse, 2. Ausführung (Messing - 1906-1921), Messing, am deutlich beschädigten und verblaßten Brustband. OEK24 525. Dazu: Militär-Dienstauszeichnung (Kreuz) 1. Klasse für XV Dienstjahre (1913), Buntmetall, am nicht korrekten Bandstück, und Militär-Dienstauszeichnung (Medaille) 3. Klasse für IX Dienstjahre (1913), Weißmetall am nicht korrekten Brustband. Sowie: Feuerwehr-Ehrenzeichen nach XXV-jähriger Dienstzeit (1884), Buntmetall vergoldet, an Tragespange. 4 II

Schätzpreis
50 €
Startgebot
1 Gebot(e) 50 €

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DEUTSCHE ORDEN UND EHRENZEICHEN BÖHMEN
Los 9225 1
GRAFSCHAFT BENTHEIM

Urkunde von Ernst Wilhelm, Graf zu Bentheim, Tecklenburg, Steinfurt und Limburg. 265 x 182 mm, Pergament, dreifach gefaltet, leicht eingerissen, mit fünf Einschnitten im rechten unteren Feld, datiert Bentheim den 3. Juni 1660, handsigniert von Ernst Wilhelm, Graf zu Bentheim, Tecklenburg, Steinfurt und Limburg (1623-1693). RR II

Schätzpreis
10 €
Startgebot
10 €

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DEUTSCHE ORDEN UND EHRENZEICHEN BRAUNSCHWEIG
Los 9226 1
HERZOGTUM BRAUNSCHWEIG (BIS 1918)

Herzoglich Braunschweigischer Orden Heinrichs des Löwen (1834). Ritterkreuz I. Klasse, Anfertigung der Firma C. F. Zimmermann in Pforzheim für den Lieferanten Carl Siebrecht in Braunschweig wohl zwischen 1907 und definitiv 1912, 900/000 Silber hohl gefertigt und vergoldet, emailliert, 17,9 g, Emaille-Malerei, min. Chip in der Emaille der Krone auf Avers und Revers, im Bandring "900" gepunzt, am alten Band. OEK24 590. in sehr schöner Ehaltung II

Laut Klenau (in GK2 S. II-168) lieferte Siebrecht bis März 1912 insgesamt nur 31(!) Ritterkreuze I. Klasse in Silber vergoldet.

Schätzpreis
500 €
Startgebot
3 Gebot(e) 550 €

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Los 9227 2
HERZOGTUM BRAUNSCHWEIG (BIS 1918)

Große krause Ordensschnalle eines braunschweigischen Veteranen des Weltkriegs 1914-1918 mit drei Auszeichnungen. 1) Preußen: Eisernes Kreuz 1914 II. Klasse, wohl Anfertigung der Firma W. Kluge & Co in Berlin, Eisenkern geschwärzt, Silberzarge, Öse wohl älter repariert, auf dem Revers im linken Kreuzarm Schwärzung tlw. ausgekratzt, wohl durch den Versuch Buchstaben einzukratzen, im Bandring Herstellerpunze "K", am Band für Kämpfer; 2) Braunschweig: Kriegsverdienstkreuz bzw. (ab 1918) Kreuz 2. Klasse, Bronze, tlw. geschwärzt, auf dem Revers die Buchstaben "NT" eingeritzt, am Band für Kämpfer; 3) Deutsches Reich: Ehrenkreuz des Weltkriegs 1914-1918 für Frontkämpfer, Eisen bronziert, auf dem Revers Herstellerzeichen "O. 13" und eingeritzte Buchstaben "NTK". Auf dem Revers Abdecktuch, an Nadel. OEK24 1909; 634; 3803/1. 3 II-III

Schätzpreis
50 €
Startgebot
1 Gebot(e) 50 €

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DEUTSCHE ORDEN UND EHRENZEICHEN HANNOVER
Los 9228 1
KURFÜRSTENTUM (BIS 1815) UND KÖNIGREICH (1815-1866) HANNOVER

Königlicher Guelphen-Orden (1815). Miniatur des Ordenskreuzes, 19,5 x 11,5 mm, Gold, tlw. emailliert, 1,4 g, feinste Emaille-Malerei, am alten Bändchen. I-II

Schätzpreis
50 €
Startgebot
50 €

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DEUTSCHE ORDEN UND EHRENZEICHEN HESSEN
Los 9229 2
LANDGRAFSCHAFT (BIS 1806) UND GROSSHERZOGTUM (1806-1918) HESSEN (-DARMSTADT)

Allgemeines Ehrenzeichen (1849). Zwei Medaillen vom 4. Modell (mit Portrait von Ernst Ludwig - 1894-1918), Medaille "FÜR / TAPFERKEIT", Silber, beide ohne Band. OEK24 884. 2 II

Schätzpreis
10 €
Startgebot
10 €

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Los 9230 1
LANDGRAFSCHAFT (BIS 1806) UND GROSSHERZOGTUM (1806-1918) HESSEN (-DARMSTADT)

Erinnerungsmedaille mit dem Bildnis Weiland Ihrer Königlichen Hoheit der Großherzogin Alice (sog. „Alice-Medaille”) (1884). Silberne Medaille, Durchmesser 42,2 mm, Silber, auf dem Avers Stempelschneider-Signatur "J.RIES", am originalen Band mit Nadel. OEK24 897. Von großer Seltenheit I-II

Alice, Großherzogin von Hessen und bei Rhein (1843–1878), Gemahlin Großherzog Ludwigs IV. (1837–1892), starb 1878 im Alter von 35 Jahren an Diphtherie, die sie sich bei der Pflege ihrer Kinder zugezogen hatte.

Zum Gedenken stiftete Ludwig IV. am 25. April 1884 die „Erinnerungsmedaille mit dem Bildnis der Großherzogin Alice“ in Silber und Bronze, entworfen vom Medailleur Johann Adam Ries (1813–1889).

Die sogenannte „Alice-Medaille“ wurde vor allem an Mitglieder des Alice-Vereins verliehen. Laut der von Prof. Dr. Lars Adler im Jahre 2025 veröffentlichten Verleihungsliste erfolgten zwischen 1884 und 1907 insgesamt 81 Verleihungen der der Medaille in Silber und zwischen 1884 und 1891 insgesamt 30 Verleihungen der Medaille in Bronze.

Schätzpreis
1.000 €
Startgebot
1.000 €

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Los 9231 3
LANDGRAFSCHAFT (BIS 1806) UND GROSSHERZOGTUM (1806-1918) HESSEN (-DARMSTADT)

Große krause Ordensschnalle eines hessischen Veteranen des Ersten Weltkriegs mit sieben Auszeichnungen. 1) Preußen: Eisernes Kreuz 1914 II. Klasse, probemäßige Anfertigung, Eisen geschwärzt, Silberzarge, am beriebenen Band für Kämpfer; 2) Allgemeines Ehrenzeichen für Tapferkeit 1914, Silber; 3) Preußen: Landwehr-Dienstauszeichnung, 2. Klasse, 2. Modell (Medaille - 1913-1920), offizielle kleinere Ausführung, Durchmesser 25,1 mm, Buntmetall vergoldet; 4) Deutsches Reich: Deutsche Ehrendenkmünze des Weltkriegs des Ordensrats der Deutschen Ehrenlegion, Buntmetall verkupfert, mit aufgelegten Bewährungsabzeichen auf dem Band; 5) Deutsches Reich: Kyffhäuser Kriegsdenkmünze 1914-1918 des Deutschen Reichskriegerbundes Kyffhäuser, Buntmetall vergoldet, berieben, mit aufgelegten Schwertern am Band; 6) Preußen: Zentenarmedaille 1897, Bronze vergoldet, berieben; 7) Deutsches Reich: Kriegervereins-Ehrenkreuz des Preußischen Landes-Kriegerverbandes im Deutschen Reichskriegerbund "Kyffhäuser", Ehrenkreuz 2. Klasse, Anfertigung der Firma Heinrich Timm in Berlin, Buntmetall versilbert, leicht berieben, auf der Öse Herstellerbezeichnung. Die Bänder tragebedingt tlw. schadhaft, auf der Rückseite Abdecktuch, an Nadel. 7 II

Schätzpreis
100 €
Startgebot
1 Gebot(e) 100 €

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Los 9232 2
LANDGRAFSCHAFT (BIS 1806) UND GROSSHERZOGTUM (1806-1918) HESSEN (-DARMSTADT)

Großherzoglich hessischer Kammerherren-Schlüssel, wohl aus der Regierungszeit Ludwigs I. als Großherzog. 157 mm lang, Buntmetall vergoldet. R II

Exemplar unserer 253. Auktion am 4. Oktober 2014, Kat.-Nr. 121.

Der Schlüssel ähnelt stark einem bei Duwe (DWE S. 480 oben) abgebildeten Kammerherren-Schlüssel aus der Regierungszeit Ludwigs X./I. (1753–1830, reg. ab 1790, als Großherzog ab 1806). Auch zu einem Würzburger Kämmerer-Schlüssel von 1806–1814 (DWE S. 391 oben) bestehen große gestalterische Parallelen; Krone und Schlüsselbart sind nahezu identisch, nur das Monogramm („F“ statt „L“) unterscheidet sich. Daher ist der Schlüssel wohl in die frühen Regierungsjahre Ludwigs X./I., etwa zwischen 1806 und 1815, zu datieren.

Schätzpreis
500 €
Startgebot
1 Gebot(e) 500 €

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DEUTSCHE ORDEN UND EHRENZEICHEN LIPPISCHE STAATEN
Los 9233 1
FÜRSTENTUM LIPPE (- DETMOLD) - BIS 1918

Militärverdienstmedaille (1832). 2. Ausführung (mit Schwertern - 1914-1918), Bronze, ohne Band. OEK24 1186. II

Schätzpreis
50 €
Startgebot
50 €

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Los 9234 1
FÜRSTENTUM SCHAUMBURG-LIPPE (BIS 1918)

Große krause Ordensschnalle eines schaumburg-lippischen Veteranen des Ersten Weltkriegs mit zwei Auszeichnungen. 1) Ehrenkreuz des Weltkrieges 1914-1918 für Frontkämpfer, Eisen bronziert, mit deutlichem Flugrost, auf dem Revers Hersteller-Signatur "1 / R.V. / PFORZHEIM"; 2) Kreuz für treue Dienste, Bronze vergoldet, am Band für Kämpfer. Auf der Rückseite Abdecktuch und Nadel. Dazu: Passende kleine Ordensschnalle (umgangssprachlich Feldspange genannt), leicht verschmutzt, an Nadel. OEK24 1256, 3803/1. 3 II / III

Schätzpreis
50 €
Startgebot
50 €

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DEUTSCHE ORDEN UND EHRENZEICHEN MECKLENBURG
Los 9235 1
HERZOGTUM (BIS 1815) UND GROSSHERZOGTUM (1815-1918) MECKLENBURG-STRELITZ

Kreuz für Auszeichnung im Kriege, Ausgabe 1914. Ausführung mit "TAPFER / UND / TREU", Kreuz bzw. (ab 1915) Kreuz 2. Klasse, 2. Ausgabe, Buntmetall mit min. Restversilberung (1916-1923), am neuen Band. OEK24 1412. Dazu: Preußen, Verdienstkreuz in Silber, Silber, mit neuem, nicht dazugehörigen Band. OEK24 1851. 2 II / II-III

Schätzpreis
10 €
Startgebot
10 €

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DEUTSCHE ORDEN UND EHRENZEICHEN OLDENBURG
Los 9236 1
HERZOGTUM (BIS 1815) UND GROSSHERZOGTUM (1815/1829-1918) OLDENBURG

Erinnerungsmedaille 1870-71 (1871). Silber, 8,9 g (mit geschlossenem (!), etwas verbogenem Bandring), mit Stempelschneider-Signatur "R. KÖBEL", mit Patina, getragen, am etwas zerschlissenen alten Band. OEK24 1559. Von großer Seltenheit. II

Gestiftet am 5. Mai 1871 von Großherzog Nicolaus Friedrich Peter (II.) (1827-1900, reg. seit 1853) für das Zivilpersonal seines Stabes "zum Andenken an ihren Aufenthalt in unserem Hauptquartier" (Stiftungsverfügung). Der Stempel für die Medaille wurde von dem Medailleur Rudolph Kölbel (1826-1910) in Oldenburg geschnitten. Die Prägung erfolgte durch die Berliner Medaillen-Münze L. Ostermann, die 50 Exemplare nach Oldenburg lieferte, wovon 21 Stück verliehen wurden. 20 Stück gelangten an die großherzogliche Münz- und Medaillensammlung und ein Exemplar wurde an den Sammler Höhn, Polizeirat in Wiesbaden abgegeben. Über den Verbleib der weiteren acht Exemplare ist nichts bekannt. (Vgl. BYO S. 112; und: Klie, Ernst: Der Medailleur Rudolph Kölbel und sein Medaillenschaffen für Oldenburg. In: OMF03 S. 59, Nr. 1.06.)

Schätzpreis
500 €
Startgebot
500 €

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DEUTSCHE ORDEN UND EHRENZEICHEN PREUSSEN
Los 9237 1
KÖNIGREICH PREUSSEN (1701-1918)

Hoher Orden vom Schwarzen Adler (1701). Gestickter Schabracken-Stern, Anfertigung mit nach links gerichtetem Adlerkopf, 131 x 131 mm, Silberlaan- und Seidenstickerei, mehrere Strahlenspitzen etwas beschädigt, Fixier-Schlaufen überwiegend vorhanden, leicht gedunkelt, rückseitiges Abdeckpapier vollständig vorhanden, dieses mit kaum lesbarer Beschriftung. II-III

Die größeren Schabracken-Sterne weisen im Gegensatz zu den Bruststernen des Schwarzen Adler-Ordens keine Pailletten in den Sternstrahlen auf.

Schätzpreis
100 €
Startgebot
100 €

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Los 9238 1
KÖNIGREICH PREUSSEN (1701-1918)

Roter Adler-Orden (1705/1734/1792). 2. Modell (mit zur Seite gewandtem Adler mit Krone, mit oder ohne Herzschild - 1810-1829), Bruststern zur I. Klasse, französische Anfertigung, 81,4 x 79,8 mm, Silber, Medaillon Gold, tlw. emailliert, auf dem Revers mittels fünf Schrauben und Muttern befestigt, 48,5 g, im Adler (mit Königskrone!) des Medaillons kleine Emaille-Kratzer, in der weißen Emaille des Medaillon-Rings oberflächliche Emaille-Chips und -Kratzer, an Nadel, diese mit Wiener Importpunze von 1901 bis 1921, mit zwei seitlichen Fixierhaken. OEK24 1599/3. Von großer Seltenheit II-

Bedeutender früher, für sein Alter sehr gut erhaltener Bruststern in französischer Anfertigung! - Schon 1705 für Brandenburg-Bayreuth gestiftet, wurde der Orden 1734 in „Orden vom Brandenburgischen Roten Adler“ umbenannt. Seinen endgültigen Namen „Hochfürstlicher Brandenburgischer Rother Adler-Orden“ erhielt er 1777. Nach der Abtretung der Fürstentümer Bayreuth und Ansbach an Preußen übernahm König Friedrich Wilhelm II. (1744–1797, reg. seit 1786) 1792 den nunmehr preußischen „Roten Adler-Orden“ als einklassigen Orden mit Halskreuz und Bruststern, der einen nach links gewandten Adler mit einem Hohenzollernschild auf der Brust aufwies (1. Modell – 1792–1810). Friedrich Wilhelm III. (1770–1840, reg. seit 1797) ordnete den Orden 1810 neu, gestaltete ihn schlichter und erweiterte ihn auf drei Klassen. Der nunmehr im Avers-Medaillon der Kreuze dargestellte purpurrote Adler (in der Urkunde als „roth“ bezeichnet) war nach links gewendet und zeigte auf der Brust keinen Hohenzollernschild. Im Gegensatz hierzu wies der nach links gewandte Adler des nunmehr etwas kleineren Bruststern weiterhin den Brustschild auf (2. Modell – 1810–1830). Es existieren aber auch Bruststerne mit nach links gewandtem Adler ohne Hohenzollernschild auf der Brust. 1830 erfolgte eine erneute Umgestaltung des auf den Insignien des Ordens dargestellten Adlers, nunmehr ein nach vorne gewandter, nach links blickender „dicker“ purpurroter Adler, grundsätzlich mit dem Hohenzollernschild auf der Brust (3. Modell – 1830–1848).

Schätzpreis
5.000 €
Startgebot
5.000 €

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Los 9239 1
KÖNIGREICH PREUSSEN (1701-1918)

Roter Adler-Orden (1705/1734/1792). 2. Modell (mit zur Seite gewandtem Adler mit Krone, mit oder ohne Herzschild - 1810-1829), Bruststern zur I. Klasse, Anfertigung der Firma Beaugeois in Paris wohl aus den frühen 1820er Jahren, 86,3 x 85,3 mm, Silber brillantiert und feinst reperciert, Revers vergoldet, Medaillon-Auflagen Gold graviert und emailliert, 49,9 g, min. Emaille-Abplatzungen im Gefieder des roten Adlers, die Enden der Strahlen verstärkt, zwei Strahlenspitzen durch Verstärkung alt repariert, auf dem Revers gravierte Herstellerbezeichnung "Beaugeois Bijoutier / A PARIS", an Nadel. KB3 1584; OEK24 1599/4. Von größter Seltenheit II

Hochbedeutender früher brillantierter extrem seltener, für sein Alter hervorragend erhaltener Bruststern in einer Anfertigung eines sehr selten als Ordenshersteller in Erscheinung tretenden französischen Bijoutiers! Exakt dieses Exemplar ist abgebildet bei Klingbeil und Thies in KB3 S. 87 Nr. 1584. – Der Goldschmied und Juwelier Louis Beaugeois (geb. Bar-leDuc 1778; gest. Carouge (Schweiz) 1837) ließ sich 1806 in der rue du Cloître Saint-Honoré in Paris nieder, zog um 1810/1811 in die rue Chabanais, um sich schließlich zu Beginn des Jahres 1821 in der rue de la Paix niederzulassen, wo er ein Geschäft für Schmuck und Uhren nach der neusten Mode einrichtete. Beaugeois trat als Hersteller von Ordensinsignien nur wenig in Erscheinung. So führt ein Inventar aus dem Jahre 1821 nur drei Objekte von insgesamt 77 beschriebenen, sowie einige Dekorationen der Ehrenlegion oder anderer Orden und einige Miniaturbarette auf. In der Ausgabe des „Bazar parisien annuaire raisonné de l’industrie“ vom Jahre 1826 wird er auf S. 32 lobend genannt für „ses plaques d’ordre brillantées d’un fini parfait“ [seine perfekt vollendeten brillantierten Ordens-Bruststerne]. (Vgl.: Dion-Tenebaum, Anne: Répertoire de Fabricants et de Marchands parisien de Décorations dans la première moitié du XIXe siècle. In: Bulletin de la Société des Amis du Musée de la Légion d’Honneur et des Ordres de Chevalerie. Ordres et Distinctions. No. 28. Paris 2025. S. 78.)

Schätzpreis
7.000 €
Startgebot
7.000 €

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Los 9240 2
KÖNIGREICH PREUSSEN (1701-1918)

Roter Adler-Orden (1734/1792). 4. Modell (mit historisiertem Adler in violetter oder dunkelroter Ausführung - 1846-1854), Kreuz III. Klasse mit der Schleife, Gold emailliert, feinste Emaille-Malerei, mit Bandschleife am Goldring. Zu späterer Zeit zusammenmontiert an großer krauser Zweier-Ordensschnalle mit: Preußen: Militär-Dienstauszeichnungs-Kreuz für XXV. Dienstjahre der Offiziere, 2. Ausgabe (mit vertikaler Öse und glatten Kreuzarm-Feldern - 1846-1855), Buntmetall vergoldet, deutliche Kratzspuren auf der Rückseite des rechten Kreuzarms. Auf dem Revers Abdecktuch, an kopfstehender Nadel. 2 II

Sehr schön erhaltenes frühes und sehr seltenes Exemplar des Roten Adler-Ordens.

Schätzpreis
500 €
Startgebot
2 Gebot(e) 525 €

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