Katalog - Auktion 438

Münzen der antiken Welt, u. a. aus der Sammlung Topp, Dormagen, und der Sammlung Jürgen und Erika Schmidt, Bovenden sowie der Sammlung „The Everglades Collection“

Ergebnisse 181-200 von 475
Seite von 24
Auktion 438 - Teil 2 (Lose 301 - 775)
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RÖMISCHE MÜNZEN MÜNZEN DER RÖMISCHEN REPUBLIK
Los 481 1

AR-Denar, 62 v. Chr., Rom, 4,11 g. L. Aemilius Lepidus Paullus; 3,75 g. Verschleierter Kopf der Concordia r. mit Diadem//Trophäe, Perseus steht mit seinen beiden Söhnen r., Aemilius Paullus steht l., oben TER. Bab. 10; BMC 3373; Crawf. 415/1; Syd. 926. Prachtexemplar. Herrliche irisierende Tönung, gutes vorzüglich

Exemplar der Auktion Tkalec & Rauch, Wien 15. April 1985, Nr. 185 und der Auktion Rauch 112, Wien 2021, Nr. 753.

Die Münze feiert den Triumph, der einem Vorfahren des Münzmeisters, L. Aemilius Paullus Macedonicus, im Jahr 168 v. Chr. nach dem Sieg bei Pydna über Perseus von Makedonien zuteil wurde. Auf dem Revers steht Paullus in der rechten Bildhälfte neben einem Tropaion. Links im Bild sind Perseus und seine Söhne mit auf dem Rücken gebundenen Händen zu sehen. Sie wurden auf diese Weise als lebende Trophäen beim Triumphzug in Rom mitgeführt. Die Beischrift TER über der Szene, die bei unserem Stück nicht zu erkennen ist, verweist auf den dritten Sieg des Feldherren. Kitzberger, S., Denar des L. Aemilius Lepidus Paullus mit Darstellung der Unterwerfung des Königs Perseus: https://bawue.museum-digital.de/object/29660 (zuletzt aufgerufen am 24. November 2025).

Schätzpreis
300 €
Startgebot
240 €

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Los 482 1

AR-Denar, 62 v. Chr., Rom, L. Aemilius Lepidus Paullus; 4,06 g. Verschleierter Kopf der Concordia r. mit Diadem//Trophäe, Perseus steht mit seinen beiden Söhnen r., Aemilius Paullus steht l., oben TER. Bab. 10; BMC 3373; Crawf. 415/1; Syd. 926. Prachtexemplar. In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung MS, Strike: 4/5, Surface: 5/5 (6054961-002). Herrliche irisierende Tönung, min. dezentriert, vorzüglich/vorzüglich +

Exemplar der Sammlung "The Everglades Collection".

Exemplar des Signature Sale Heritage 3089, Dallas 2021, Nr. 32149.

Die Münze feiert den Triumph, der einem Vorfahren des Münzmeisters, L. Aemilius Paullus Macedonicus, im Jahr 168 v. Chr. nach dem Sieg bei Pydna über Perseus von Makedonien zuteil wurde. Auf dem Revers steht Paullus in der rechten Bildhälfte neben einem Tropaion. Links im Bild sind Perseus und seine Söhne mit auf dem Rücken gebundenen Händen zu sehen. Sie wurden auf diese Weise als lebende Trophäen beim Triumphzug in Rom mitgeführt. Die Beischrift TER über der Szene, die bei unserem Stück nicht zu erkennen ist, verweist auf den dritten Sieg des Feldherren. Kitzberger, S., Denar des L. Aemilius Lepidus Paullus mit Darstellung der Unterwerfung des Königs Perseus: https://bawue.museum-digital.de/object/29660 (zuletzt aufgerufen am 24. November 2025).


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Schätzpreis
250 €
Startgebot
200 €

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Los 483 1

AR-Denar, 62 v. Chr., Rom, L. Scribonius Libo; 3,97 g. Kopf des Bonus Eventus r.//Puteal Scribonianum, mit Girlanden und zwei Lyren geschmückt, an der Basis ein Hammer. Bab. 8; BMC 3377; Crawf. 416/1 b; Syd. 928. In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung MS, Strike: 4/5, Surface: 3/5 (3819672-024). Feine Tönung, min. dezentriert, vorzüglich

Exemplar der Sammlung "The Everglades Collection".

Exemplar der Auktion CNG 23, London 1992, Nr. 298 und der Auktion CNG 25, Quarryville 1993, Nr. 505; danach erworben im Februar 2019 von der Firma Sarasota Rare Coin Gallery, Sarasota.

Das Puteal steht auf dem Forum Romanum.
Bonus Eventus war ursprünglich ein Gott des Ackerbaus, wandelte sich jedoch zu einer Gottheit des glücklichen Ausgangs. In genau dieser Funktion verweist der Gott auf diesem Stück auf ein ganz aktuelles Ereignis: Das endgültige Ende der Catilinarischen Verschwörung. Catilina war im Januar 62 v. Chr. in der Schlacht von Pistoria gefallen.
Siehe hierzu Hollstein, W., Die stadtrömische Münzprägung der Jahre 78-50 v. Chr. zwischen politischer Aktualität und Familienthematik, München 1993, S. 214 f.


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Schätzpreis
200 €
Startgebot
160 €

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Los 484 1

AR-Denar, 60 v. Chr., Rom, L. Cassius Longinus; 3,91 g. Verschleierte Vestabüste l., davor retrogrades S (?), dahinter Kylix//Togatus steht l. und wirft Stimmstein mit V in Urne. Bab. 10; BMC 3936; Crawf. 413/1; Syd. 935. Selten in dieser Erhaltung. In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung MS, Strike: 4/5, Surface: 4/5 (4934022-006). Hübsche Tönung, vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Sammlung "The Everglades Collection".

Exemplar der Auktion CNR 19/1, Lancaster 1994, Nr. 182; der Auktion CNG 30, Lancaster 1994, Nr. 262 und der Auktion Leu Numismatik AG 4, Winterthur 2019, Nr. 570.

Die auf der Rückseite dargestellte Abstimmungsszene bezieht sich wohl auf das Jahr 113 v. Chr. und die lex Peducaea, in deren Folge L. Cassius Longinus Ravilla vom Volk zum Quaestor im Prozess gegen die Vestalinnen gewählt wurde. Der Münzmeister bezieht sich also auf die Richtertätigkeit seines Vorfahren. Siehe hierzu Hollstein, W. Die stadtrömische Münzprägung der Jahre 78-50 v. Chr. zwischen politischer Aktualität und Familienthematik, München 1993, S. 191 ff.
Zur Datierung siehe Hersh/Walker, The Mesagne Hoard, in: ANSMN 29 (1984), T. 2.


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Schätzpreis
200 €
Startgebot
160 €

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Los 485 1

AR-Denar, 59 v. Chr., Rom, L. Roscius Fabatus; 3,75 g. Kopf der Juno Sospita r. im Ziegenfell, dahinter Waage (?)//Mädchen steht r., davor Schlange, dahinter drei Wendemarken. Bab. 1 (Symbol 20); BMC -; Crawf. 412/1; Syd. 915. Von allergrößter Seltenheit. In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung AU, Strike: 5/5, Surface: 2/5, marks (4934010-015). Kl. Kratzer auf dem Avers, sonst vorzüglich +

Exemplar der Sammlung "The Everglades Collection".

Exemplar der Auktion NAC E, Zürich 1995, Nr. 2673 und der Sammlung Goodman, Auktion CNG 43, Lancaster 1997, Nr. 1695.

Der Münzmeister stammte aus Lavinum und beschreibt auf seinem Denartyp, übrigens dem letzten Serratus der römisch-republikanischen Münzprägung, eine lavinische Tradition: Anlässlich des jährlich wiederkehrenden Festes der Juno Sospita in Lanuvium musste eine Jungfrau die im Keller des Tempels lebende Schlange füttern. Wenn das Mädchen keusch war, blieb es dabei unversehrt, ansonsten wurde es von der Schlange getötet. Siehe Hollstein, W., Die stadtrömische Münzprägung der Jahre 78-50 v. Chr. zwischen politischer Aktualität und Familienthematik, München 1993, S. 187 ff.
Zur Datierung siehe Hersh/Walker, The Mesagne Hoard, in: ANSMN 29 (1984), T. 2.


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Schätzpreis
150 €
Startgebot
120 €

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Los 486 1

AR-Denar, um 58 v. Chr., Rom, M. Nonius Sufenas; 3,84 g. Saturnkopf r., dahinter Harpa und konisches Objekt//Roma sitzt l. mit Speer und Schwert, von Victoria bekränzt. Bab. 1; BMC 3820; Crawf. 421/1; Syd. 885. In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung AU, Strike: 4/5, Surface: 5/5 (4935529-001). Herrliche irisierende Tönung, fast vorzüglich

Exemplar der Sammlung "The Everglades Collection".

Exemplar der Auktion Elsen 141, Brüssel 2019, Nr. 164.

Die Rückseitenumschrift lautet SEXtus NONIus PRaetor Ludos Victoriae Primus Fecit und bezieht sich auf die Einführung der Ludi Victoriae nach Sullas Sieg am Collinischen Tor 81 v. Chr. Die endgültige Deutung des Objekts hinter dem Saturnkopf steht noch aus. Dazu und für die Datierung siehe Hollstein, W., Die stadtrömische Münzprägung der Jahre 78-50 v. Chr. zwischen politischer Aktualität und Familienthematik, München 1993, S. 247 f. und 381.


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Schätzpreis
150 €
Startgebot
120 €

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Los 487 1

AR-Denar, 58 v. Chr., Rom, M. Aemilius Scaurus und P. Plautius Hypsaeus; 4,07 g. Dromedar r., davor kniet Aretas r.//Jupiter in Quadriga l. mit Blitz, davor Skorpion. Bab. 8; BMC 3878; Crawf. 422/1 b; Syd. 913. R In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung MS, Strike: 5/5, Surface: 4/5 (4199159-004). Feine Tönung, vorzüglich +

Exemplar der Sammlung "The Everglades Collection".

Scaurus hatte sich durch zahlreiche militärische Erfolge hervorgetan und den außergewöhnlichen Titel princeps senatus erhalten. Während des Dritten Mithridatischen Krieges diente er Pompeius als Militärtribun und war verantwortlich für die Region Judäa. In Palästina tobte in dieser Zeit ein Konflikt zwischen den Hasmonäerprinzen Aristobulus II. und Hyrkanus. Letzterer wurde durch den Nabatäerkönig Aretas III. unterstützt. Beide Parteien versuchten Scaurus durch Bestechung auf ihre Seite zu bringen. Letztendlich verhalfen die Römer Aristobolus auf den Thron von Judäa und Aretas sollte sich aus Jerusalem zurückziehen. Er kam dieser Aufforderung nach, wurde dennoch von Scaurus Richtung Petra verfolgt und gezwungen die römische Oberhoheit anzuerkennen, wovon unsere Münze zeugt. Henderson, C., The Career of the Younger M. Aemilius Scaurus; in: The Classical Journal 53.5 (1958), S. 194-206.


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Schätzpreis
150 €
Startgebot
120 €

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Los 488 1

AR-Denar, 57 v. Chr., Rom, M. Plaetorius Cestianus; 3,84 g. Drapierte Büste der Fortuna r., dahinter Mondsichel//Büste eines Mädchens v. v. mit einem Tablett mit der Aufschrift SORS. Bab. 10; BMC vergl. 3525; Crawf. 405/2; Syd. 801. RR In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung AU, Strike: 3/5, Surface: 2/5, brushed (4934092-008). Winz. Kratzer, feiner Stil, leichte Prägeschwäche, vorzüglich

Exemplar der Sammlung "The Everglades Collection".

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 262, Osnabrück 2015, Nr. 7669.

Zur Datierung siehe Hersh/Walker, The Mesagne Hoard, in: ANSMN 29 (1984), S. 133. Der Revers bezieht sich auf das Orakel der Fortuna in Praeneste. Es handelte sich um ein Losorakel. Es wurde orakelt, indem ein Kind die Lostäfelchen (Sors) mischte und eines zog, das dann von einem Priester interpretiert wurde. Cicero wetterte in De divinatione 2, 85 gegen die Losorakel und versuchte sie als Trug und Täuschung zu erweisen. Der Münzmeister wählte die Szene aus Praeneste, da seine Familie von dort stammte. Hollstein lehnt (mit Verweis auf CIL XIV 2862; 2868) die Übersetzung von puer in Ciceros Text als Knabe ab und erkennt in dem hier dargestellten Kind ein Mädchen. Siehe Hollstein, W., Die stadtrömische Münzprägung der Jahre 78-50 v. Chr. zwischen politischer Aktualität und Familienthematik, München 1993, S. 144 mit Anm. 13.


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Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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Los 489 1

AR-Denar, 57 v. Chr., Rom, M. Plaetorius Cestianus; 3,59 g. Drapierte Büste der Fortuna r., dahinter Weinblatt//Büste eines Mädchens v. v., darunter Tablett mit der Aufschrift SORS. Bab. 10; BMC 3529; Crawf. 405/2; Syd. 801. RR Min. Feilspuren am Rand, kl. Kratzer auf dem Avers, Prüfpunze auf dem Revers, sehr schön

Exemplar der Sammlung Antike Münzen aus adeligem Privatbesitz (abgeschlossen vor dem Ersten Weltkrieg).

Zur Datierung siehe Hersh/Walker, The Mesagne Hoard, in: ANSMN 29 (1984), S. 133. Der Revers bezieht sich auf das Orakel der Fortuna in Praeneste. Es handelte sich um ein Losorakel. Es wurde orakelt, indem ein Kind die Lostäfelchen (Sors) mischte und eines zog, das dann von einem Priester interpretiert wurde. Cicero wetterte in De divinatione 2, 85 gegen die Losorakel und versuchte sie als Trug und Täuschung zu erweisen. Der Münzmeister wählte die Szene aus Praeneste, da seine Familie von dort stammte. Hollstein lehnt (mit Verweis auf CIL XIV 2862; 2868) die Übersetzung von puer in Ciceros Text als Knabe ab und erkennt in dem hier dargestellten Kind ein Mädchen. Siehe Hollstein, W., Die stadtrömische Münzprägung der Jahre 78-50 v. Chr. zwischen politischer Aktualität und Familienthematik, München 1993, S. 144 mit Anm. 13.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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Los 490 1 Video

AR-Denar, 56 v. Chr., Rom, C. Considius Nonianus; 4,04 g. Büste der Venus Erycina r.//Tempel auf Berg in Mauerring. Bab. 1; BMC 3830; Crawf. 424/1; Syd. 886. R In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung AU★, Strike: 4/5, Surface: 5/5 (4934036-004). Leicht dezentriert, feine Tönung, vorzüglich

Exemplar der Sammlung "The Everglades Collection".

Exemplar der Auktion NAC 100, Zürich 2017, Nr. 320 und der Auktion Fritz Rudolf Künker 326, Osnabrück 2019, Nr. 1104.

Zur Diskussion um die Datierung siehe Hollstein, W., Die stadtrömische Münzprägung der Jahre 78-50 v. Chr. zwischen politischer Aktualität und Familienthematik, München 1993, S. 261 ff.

Dargestellt ist der Venustempel auf dem Berg Eryx im Westen Siziliens.


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Schätzpreis
750 €
Startgebot
600 €

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Los 491 1

AR-Denar, 56 v. Chr., Rom, L. Marcius Philippus; 4,11 g. Kopf des Ancus Marcius r. mit Diadem, dahinter Lituus//Reiterstatue r. auf Aquädukt, aus dem eine Blume wächst. Bab. 28; BMC 3890; Crawf. 425/1; Syd. 919. Feine Tönung, herrliches Porträt, vorzüglich

Exemplar der Auktion Artemide Aste LV, San Marino 2021, Nr. 341.

Der abgebildete Aquädukt bezieht sich auf die aqua Marcia, deren Bau von Ancus Marcius beauftragt und unter Q. Marcius Rex um 140 v. Chr. vollendet wurde. Die Deutung des Reiterstandbild wird nach wie vor diskutiert: Gesche sieht in dem Reiter den Erbauer der Wasserleitung, H. Gesche, Die Reiterstatuen der Aemilier und Marcier, in: JNG 18 (1968), S. 25 ff.; Hollstein spricht sich für den Triumphator Q. Marcius Tremulus aus. So würde die Münze gleich drei herausragende Mitglieder der gens Marcia ehren, siehe Hollstein, W., Die stadtrömische Münzprägung der Jahre 78-50 v. Chr. zwischen politischer Aktualität und Familienthematik, S. 268 ff.

Schätzpreis
200 €
Startgebot
160 €

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Los 492 1 Video

AR-Denar, 56 v. Chr., Rom, Faustus Cornelius Sulla; 4,02 g. Lunabüste r. mit Diadem und Mondsichel, dahinter Lituus//Sulla sitzt l. zwischen kniendem Bocchus mit Olivenzweig und gefesseltem Jugurtha. Bab. 59; BMC 3824; Crawf. 426/1; Syd. 879. RR Attraktives Exemplar, kl. Prägeschwäche, winz. Kratzer auf dem Avers, gutes vorzüglich

Exemplar der Sammlung Shackleford, Auktion Roma Numismatics XXI, London 2021, Nr. 435.

Die Rückseitenszene der Unterwerfung Jugurthas war auf Sullas Siegelring dargestellt (Plut. Sull. 3 und Plut. Mar. 10).
Der Münzmeister war der Sohn des Diktators Sulla und der Schwiegersohn des Pompeius. Hollstein vermutet, dass die Prägereihe Crawf. 426 zur Finanzierung der cura annonae des Pompeius in Auftrag gegeben wurde und sich die Münzpaare 1-2 sowie 3-4 kreuzweise aufeinander beziehen. Siehe Hollstein, W., Die stadtrömische Münzprägung der Jahre 78-50 v. Chr. zwischen politischer Aktualität und Familienthematik, München 1993, S. 281 ff. und 293.

Schätzpreis
750 €
Startgebot
600 €

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Los 493 1

AR-Denar, 55 v. Chr., Rom, P. Licinius Crassus M. f.; 4,14 g. Drapierte Büste der Venus r. mit Lorbeerkranz und Diadem//Figur steht l. mit Speer und hält Pferd am Zügel, zu ihren Füßen Panzer und Schild. Bab. 18; BMC 3901; Crawf. 430/1; Syd. 929. Min. Prägeschwäche, gutes vorzüglich

Exemplar der Sammlung Dr. Nicholas Lowe, Auktion Roma Numismatics XVIII, London 2019, Nr. 922.

P. Licinius Crassus ist der jüngere Sohn des Triumvirn Marcus Licinius Crassus. Im Jahre 55 v. Chr. waren Crassus und Pompeius Konsuln.
Wir nehmen wie Hollstein an, dass die Rückseite darstellt, wie sich Tigranes I. (in armenischer Kleidung samt Tiara) kampflos dem Pompeius unterwirft, in dem er von seinem Pferd absteigt und kurz darauf vor diesem auf die Knie fällt. Möglicherweise beobachtete P. Crassus diese Szene persönlich und hielt sie später, aus noch unerklärten Gründen, als Münzmeister dieser Prägung fest. Siehe Hollstein, W., Die stadtrömische Münzprägung der Jahre 78-50 v. Chr. zwischen politischer Aktualität und Familienthematik, München 1993, S. 323 ff.

Schätzpreis
600 €
Startgebot
480 €

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Los 494 1

AR-Denar, 48 v. Chr., Rom, L. Hostilius Saserna; 3,77 g. Venuskopf r. mit Eichenlaubkranz und Diadem//Victoria geht r. mit Trophäe und Caduceus. Bab. 5; BMC 3989; Crawf. 448/1 a; Syd. 951. Min. dezentriert, winz. Schrötlingsriß, kl. Kratzer auf dem Avers, sehr schön/gutes sehr schön

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Lanz 128, München 2006, Nr. 190.

Schätzpreis
125 €
Startgebot
100 €

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Los 495 1

AR-Denar, 48 v. Chr., Rom, L. Hostilius Saserna; 3,88 g. Kopf der Gallia r., dahinter Carnyx//Artemis steht v. v. mit Speer, l. springt Hirsch l. Bab. 4; BMC 3996; Crawf. 448/3; Syd. 953. R In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung AU, Strike: 4/5, Surface: 2/5, scratches (4934036-006). Feine Tönung, kl. Kratzer, fast vorzüglich

Exemplar der Sammlung "The Everglades Collection".

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 326, Osnabrück 2019, Nr. 1128.


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Schätzpreis
200 €
Startgebot
160 €

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Los 496 1

AR-Denar, 48 v. Chr., Rom, L. Hostilius Saserna; 3,72 g. Kopf der Gallia r., dahinter Carnyx//Artemis steht v. v. mit Speer, l. springt Hirsch l. Bab. 4; BMC 3996; Crawf. 448/3; Syd. 953. R In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung XF, Strike: 3/5, Surface: 5/5 (4424054-008). Feine Tönung, Avers min. dezentriert, sehr schön-vorzüglich

Exemplar der Sammlung "The Everglades Collection".


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Schätzpreis
150 €
Startgebot
120 €

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Los 497 1

AR-Denar, 48 v. Chr., Rom, Decimus Postumius Albinus Bruti f.; 3,80 g. Marskopf r. mit Helm//Zwei Carnyces über Kreuz, oben ovaler Schild, unten Rundschild. Bab. 11; BMC 3962; Crawf. 450/1 a; Syd. 941. R Herrliche Tönung, Revers min. dezentriert mit min. Prägeschwäche, fast vorzüglich/vorzüglich

Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.

Exemplar der Auktion Triton VI, New York 2003, Nr. 762.

Der Münzmeister war zunächst ein Anhänger Caesars und kämpfte in Gallien, daher die Rückseitendarstellung. Er gehörte später zu den Caesarmördern.

Schätzpreis
125 €
Startgebot
100 €

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Los 498 1

AR-Denar, 48 v. Chr., Rom, Decimus Postumius Albinus Bruti f.; 4,06 g. Pietaskopf r.//Zwei Hände halten Caduceus. Bab. 10; BMC 3964; Crawf. 450/2; Syd. 942. In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung AU, Strike: 4/5, Surface: 5/5 (3378941-003). Attraktive Tönung, vorzüglich

Exemplar der Sammlung "The Everglades Collection".

Exemplar der Auktion Goldberg 75, Los Angeles 2013, Nr. 2558 und der Auktion Goldberg 80, Los Angeles 2014, Nr. 3414.

Der Münzmeister ist einer der späteren Caesarmörder. Die Rückseitendarstellung des vorliegenden Stückes symbolisiert die clementia Caesaris.


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Schätzpreis
200 €
Startgebot
160 €

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Los 499 1

AR-Denar, 47 v. Chr., Rom, L. Plautius Plancus; 4,13 g. Medusenhaupt v. v.//Aurora fliegt r. und führt die Pferde des Sonnengottes. Bab. 14; BMC 4009; Crawf. 453/1 c; Syd. 959 b. R In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung AU, Strike: 4/5, Surface: 5/5 (4934036-008). Feine Patina, vorzüglich

Exemplar der Sammlung "The Everglades Collection".

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 326, Osnabrück 2019, Nr. 1140.

Das Bild des Reverses kopiert ein Gemälde des Nikomachos, welches sich zum Zeitpunkt der Prägung des Stückes im Besitz des Münzmeisters befand. Der Bruder des Münzmeisters, Munatius Plancus, gelangte nach der Ermordung des Plautius 43 v. Chr. in den Besitz des Gemäldes und weihte es dem Jupiter.


Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.

Schätzpreis
400 €
Startgebot
320 €

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Los 500 1

AR-Denar, 42 v. Chr., Rom, L. Livineius Regulus; 4,07 g. Kopf des Praetors L. Livineius Regulus r.//Curulischer Stuhl zwischen je drei Fasces. Bab. 10; BMC 4264; Crawf. 494/27; Syd. 1109. R In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung AU, Strike: 5/5, Surface: 4/5, flan flaw (4934014-006). Attraktives Exemplar mit feiner Tönung, kl. Schrötlingsfehler auf dem Avers, gutes sehr schön

Exemplar der Sammlung "The Everglades Collection".


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Schätzpreis
200 €
Startgebot
160 €

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