Auktion 433 - Teil 1 (Lose 6001 - 6447)
Beendet

Die Sammlung Willi Schleer - Römische Provinzialprägungen | Münzen der antiken Welt, u. a. aus der Sammlung eines Antikenfreundes, der Sammlung eines Pharmazeuten, der Sammlung Christoph Buchhold und der Sammlung Dr. Carl Friedrich Zschucke

RÖMISCHE PROVINZIALPRÄGUNGEN. LYCIA

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Schätzpreis 750 €
Zuschlag 3.400 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

OLYMPOS. Gordianus III., 238-244.

Æs; 25,5 g.

Drapierte Büste r. mit Lorbeerkranz//Hephaistos sitzt r. mit Hammer und Schild, davor Amboss und Zange. RPC online 2361.3 (dies Exemplar).

Von großer Seltenheit. Wohl das besterhaltene Exemplar des Typs. Breiter Schrötling, leichte Prägeschwächen, min. Doppelschlag auf dem Revers, knapp vorzüglich

Exemplar der Auktion Leu Numismatik AG 3, Winterthur 2018, Nr. 176.

Johannes Nollé bringt das vermehrte Auftauchen des Schmiedegottes auf Münzen in der zweiten Hälfte des 2. und im 3. Jahrhundert mit der gestiegenen Bedeutung Kleinasiens für die römische Rüstung in Verbindung. Die kleinasiatischen Städte produzierten Waffen für das römische Heer und mußten selbst Truppenkontingente stellen. Nollé, J., Athena in der Schmiede des Hephaistos. Militär-, wirtschafts- und sozialgeschichtliche Implikationen von Münzbildern, JNG 45, 1995, S. 51–77.