Auktion 433 - Teil 1 (Lose 6001 - 6447)
Beendet

Die Sammlung Willi Schleer - Römische Provinzialprägungen | Münzen der antiken Welt, u. a. aus der Sammlung eines Antikenfreundes, der Sammlung eines Pharmazeuten, der Sammlung Christoph Buchhold und der Sammlung Dr. Carl Friedrich Zschucke

RÖMISCHE PROVINZIALPRÄGUNGEN. MYSIA

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Schätzpreis 400 €
Zuschlag 320 €

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GERME. Antoninus III. Caracalla, 198-217 für Plautilla.

Æs, 202/205,

Strategos Glykon II.; 23,42 g. Drapierte Büste r.//Drei Nymphen v. v. mit Krug, die Mittlere mit Krug und Ähren. Corpus Nummorum Online cn type 7264; Ehling 161 ff.; RPC online ID 641 (unassigned).

Von großer Seltenheit. Braune Patina, knapp sehr schön

Erworben im März 2000.

Die auf dem Revers dargestellten Bädernymphen verweisen nach Ehling auf den thrakischen Ursprung der Stadt Germe. Der Name der Stadt leitet sich vom indogermanischen Wort für "heiß, warm" ab und verweist auf die nahegelegenen heißen Quellen. Die Ikonographie der Münzbilder entspricht sehr deutlich der von Nymphendarstellungen einiger thrakischer Städte, was sich besonders klar im thrakischen Nymphenrelief zeigt (Dobrusky S. 128, Nr. 10.13). Ehling, K., Die Münzprägung der mysischen Stadt Germe in der römischen Kaiserzeit, 2001, S. 95 f.